Sachsen-Anhalt: erster Landtagspräsident der AfD

48 von 82 Abgeordneten wählten Tobias Rausch. AfD und BSW haben zusammen 44 Stimmen. Es dürften also vier Abgeordnete der CDU ebenfalls für Rausch gestimmt haben.

picture alliance/dpa/dpa pool | Jan Woitas

Der AfD-Abgeordnete Tobias Rausch ist bei der konstituierenden Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt zum Präsidenten gewählt worden – damit stellt die AfD zum ersten Mal einen Landtagspräsidenten.

Rausch bekam bei der geheimen Wahl  48 von 82 abgegebenen Stimmen. Die AfD hat im Landtag 39 Sitze, das BSW, das vorher angekündigt hatte, für Rausch zu stimmen, fünf Sitze, beide zusammen also 44.

Es dürften also vier Abgeordnete der CDU ebenfalls für Rausch gestimmt haben.

Anzeige

Unterstützung
oder €

Kommentare ( 21 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

21 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
moorwald
25 Minuten her

Niemand hat Rausch einen Blumenstrauß vor die Füße geschmissen – wie damals Kemmerich. Auch Sven Schulze benahm sich anständig, wie es sich unter Erwachsenen gehört.

Freigeistiger
13 Minuten her

Wenn die vier CDUler auch für Siegmund als neuen MP stimmen, ist doch allses in Ordnung.Die unsägliche Brandmauer bröckelt jedenfalls.

roffmann
15 Minuten her

Ich frage mich immer, was so ein Alt-vergessener-Promi für Honorar bekommt dafür , dass er in den Wählern einer bestimmten Partei, ehemalige National-Sozialisten sieht ? Und wenn man dann noch Wolf heißt ?

Last edited 12 Minuten her by roffmann
Hendo Renka
34 Minuten her

Freut mich. Lässt ja auf bessere Zeiten hoffen!

moorwald
42 Minuten her

Die „Alterspräsidentin konnte sich parteipolitische Ausfälle gegen die AfD nicht verkneifen – war dem Amt nur formal gewachsen. Man fragte sich, wann die endlich am Ende sei mit ihrem ermüdenden Sermon

EmmDe
7 Minuten her
Antworten an  moorwald

Als sie den Enkelsohn von Hermann Kerkeling lobend erwähnte, war ich wieder wach.

November Man
43 Minuten her

Nachdem Herr Rausch mit überwältigender Mehrheit zum Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt gewählt wurde, wird das Geschrei der Linksextremisten nach dem Verfassungsschutz und zum geplanten Verbot der AfD eskalieren. Auch der Hass und die beispiellosen Hetzreden gegen die AfD, wie heute schon von der Linke und den Grünen zu hören war, werden zunehmen. Sollte Herr Siegmund es jetzt noch schaffen Ministerpräsident zu werden, sollte man von ihm erwarten, dass es als erste Amtshandlung den Chef des Verfassungsschutze in S-A hinauswirft und durch einen neutralen und anständigen Vorsitzenden ersetzt.   

Anja W.
47 Minuten her

Herzlichen Glückwunsch, Herr Rausch. Ihre kurze Rede war die richtige Antwort auf die vielen Injurien von dieser Linken, die Sie am liebsten sofort aus dem Parlament entfernen lassen würde, wenn sie könnte – kann sie aber nicht mehr.

Autour
52 Minuten her

Na wenn der Friederich der Friederich das war ein arger… so weiter macht wie bisher und er nicht von seinen Parteifreunden gestoppt wird… dann werden die 4 oder auch 5 CDU Abgeordnete die nun denken.. wohl ihr Heil in der Flucht suchen müssen denn die CDU ist nach Friedrich TOT!

November Man
59 Minuten her

Herr Rausch von der liberal-demokratischen AfD ist jetzt, mit 48 Stimmen demokratisch gewählte, der erste demokratische, unabhängige, vertrauenswürdige und gescheite Landtagspräsident in Deutschland. In der CDU wird es jetzt so richtig knallen. Das gibt jetzt nach der krachend verlorenen Wahl, ohne ein einziges Direktmandat, so richtig Ärger. Nicht einmal Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze setzte sich in seinem Wahlkreis durch. Von 40 CDU-Direktmandaten auf null – und das ist erst der Anfang. Der abgewählte Ex-Ministerpräsident Schulze hat seine Koalition nicht im geringsten im Griff.

moorwald
1 Stunde her

Und wieder ein Stein aus der Brandmauer gebrochen – Die alberne, haßerfüllte Rede dieser tätowierten Grünen Dame erzeugte bei mir Brechreiz

Will Hunting
42 Minuten her
Antworten an  moorwald

Rhetorisch war das allerdings oberste Schublade.

struwwel
1 Stunde her

„Unsäglich. Unverantwortlich. Unfassbar.“ Wenn diese Reaktion von der sich selbst disqualifizierenden Bindestrich‐Katrin kommt, dann zeigt das nur, wie normal und selbstverständlich, und vor allem demokratisch untermauert diese Entscheidung ist.