Fragen Sie den Kreiswahlleiter, ob er sofort nach der Wahl – VOR der Verkündung des endgültigen amtlichen Wahlergebnisses – die Zahl der zurückgewiesenen Wahlbriefe für den gesamten Wahlkreis bekannt gibt.
picture alliance/dpa | Matthias Bein
Laut heutigem ZDF-Politbarometer käme die AfD auf 41 Prozent (+1), Die Linke verlöre 1,5 Punkte und läge bei 13 Prozent, die SPD bei 8,5 Prozent (-0,5). Die CDU bliebe bei 23 Prozent, die Grünen bei sechs. Bei diesen Zahlen bräuchte die AfD für eine parlamentarische Mehrheit einen Koalitionspartner. Eine Regierung aus allen, nach dieser Projektion im Parlament vertretenen Parteien außer der AfD ‒ also eine Koalition aus CDU, Linke, SPD und Grünen – hätte eine Mehrheit.
Die Nutzung der Briefwahl durch andere als Wahlberechtigte stellt der politmediale Komplex vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als neues Thema hin. Wer an der korrekten Briefwahl zweifelt, wird als Delegitimierer des Staates angeprangert. Doch das Thema kennt jeder, der seit 60 Jahren mit Wahlen etwas zu tun hatte oder sie aufmerksam verfolg hat. Ich habe es oft genug erlebt, wie sich Abgeordnete der CDU und SPD in Bonn gegenseitig anblödelten: Ihr führt in den Gewerkschaftsheimen den Stift beim Ausfüllen – und ihr lasst das die Schwestern in den Krankenhäusern und Altenheimen tun. Beide Seiten sagten sich lange stillschweigend, das gleicht sich ja wieder aus.
Von 4,9 Prozent Briefwählern 1957 auf 47,3 im Jahr 2021
Bei der geringen Zahl von Briefwählern bei Bundestagswahlen von 4,9 Prozent 1957 bis 10,7 Prozent 1976 regt das kaum jemand auf. 1998 waren es 16 Prozent, 2005 bereits 18,7 und die schossen 2021 auf 47,3 Prozent. Das erinnert an kalifornische Verhältnisse, wo kein Wählen-Wollender nach einem Ausweis gefragt werden darf, weil das „rassistisch“ wäre.
In Deutschland daran den geringsten Zweifel zu haben, dass es gerechtfertigt ist, die Briefwahl vom tatsächlichen Ablauf der Stimmabgabe, der Aufbewahrung bis zum Zähltermin, der nicht wirklich öffentlichen Auszählung und der telefonischen Meldung der Ergebnisse in Frage zu stellen, ist gewolltes Augenverschließen. Nichts ist so leicht zu manipulieren wie die Briefwahl. Bei der Auszählung der Urnenstimmen ist Manipulation auch nicht ausgeschlossen, aber im Vergleich zur Briefwahl extrem schwieriger. Die einzige echte Verbesserung wäre die Abschaffung der Briefwahl. Die vergleichsweise einfache Alternative wären kleine Wahlvorstände, die Kranke oder sonst an der Wahlteilnahme gehinderte aufsuchen und die Urnenwahl dort durchführen.
Wie viele zurückgewiesene Wahlbriefe in Ihrem Wahlkreisausschuss?
Sie, werte Leser, die Sie in Sachsen-Anhalt leben, könnten Folgendes JETZT tun. Fragen Sie den Kreiswahlleiter, ob er sofort nach der Wahl – VOR der Verkündung des endgültigen amtlichen Wahlergebnisses – die Zahl der zurückgewiesenen Wahlbriefe für den gesamten Wahlkreis bekannt gibt. Besonders in Magdeburg und Halle wäre das interessant. Kennen Sie Mitglieder des Wahlkreisauschusses, bitten Sie diese, in den Wahlniederschriften zurückgewiesene Wahlbriefe zu suchen, oder zu erfahren, ob darin enthaltene Stimmzettelumschläge ungeöffnet blieben. Denn die andere Möglichkeit, die Briefwahl zu manipulieren, neben dem unbefugten Ausfüllen des Stimmzettels, ist die Unterdrückung von Stimmzetteln.
Wahlanfechtungsgrund als Vorratsplanung?
Bei der Delegiertenwahl einer Partei gab es vor Jahren ein überraschend negatives Ergebnis für den Spitzenkandidaten. Gleich danach wurde mitgeteilt, ein Delegierter hatte festgestellt, dass er gar nicht stimmberechtigt war. Die Wahl wurde deshalb wiederholt und der verhinderte Spitzenkandidat erreichte ein besseres Ergebnis.
Das brachte einen Wahlverfahrens-Experten zur Überlegung, warum es die Fehler der doppelt gedruckten und verschickten Briefwahlunterlagen in Magdeburg und Halle auch gegeben haben könnte. Für den Fall einer von Oben erwünschten Wahl-Anfechtung bei einem unerwünschten Ergebnis stünde damit eine „unauffällige“ Begründung zur Verfügung. – Ja, in diesen Dingen muss man alle Möglichkeiten denken.
Annahmeschluss der Wahlwette ist der Wahlsonntag (06.09.2026) um 17:35 Uhr. Das Wettergebnis wird bis einschließlich Dienstag, den 08.09.2026, veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Auf die Gewinner wartet:
1. Platz: eine Flasche Champagner von Roland Tichys Tante Mizzi aus Verzy
2. Platz: zwei Bücher aus dem Shop nach Wahl
3. Platz: ein Buch aus dem Shop nach Wahl
+++ Wahlwette geschlossen +++



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Die Wahlmanipulation kann auch schon daheim stattfinden, und das Wahlgeheimnis ist sowieso gefährdet.
In Frankreich ist die Briefwahl verboten.
Bei uns gilt:
Merz – „Wir lassen uns von diesen Leuten unser Land nicht kaputt reden“, wettert der Kanzler über die AfD
Bin ja gespannt, wie „nicht kaputt reden“ bei einer Briefwahl funktioniert.
Ich denke das bei der Briefwahl in Sachsen Anhalt in einigen Jahren der größte Skandal aufdeckt werden wird.
Eigenen Stift mitbringen. Vielleicht in grün.
Zumal das 2. Kreuz bzw. Schmierereien dann von der Farbe her auffällig würden.
Wo sind wir nur hingekommen?
Habe ich bei der BW 1992 (!) in A gemacht. Mir wurde der Kuli am Tisch aus der Hand genommen und ein Bleistift für die Wahlkabine überreicht. „Hier wird selbstverständlich mit Bleistift angekreuzt“. Ich habe in der Kabine kurz und schmerzlos die CDU/CSU angekreuzt und mich geistig zu der großen Partei der Nichtwähler hinzugesellt.
Ich rechne am Sonntag mit Gewalt von den Linksextremen, angefeuert von der Politik. Die brauchen das Chaos. Sobald jemand ernsthaft nachdenkt, fliegt diese Regierung auf.
Denken Sie an linke aus ST – oder werden welche angekarrt werden müssen?Indymedia soll jedenfalls offline sein: https://www.danisch.de/blog/2026/08/28/antifa-offline/#more-76182
Letzte Woche besuchten wir die langjährige Freundin meiner Schwiegermutter in einem Zeitzer Pflegeheim. Die Frau ist vollständig erblindet und ohne Angehörige und deshalb auf diese Art der Pflege angewiesen. Sie ist mit ihren 80 Jahren geistig voll auf der Höhe. Im Gespräch kam heraus, dass sie keine Wahlbenachrichtigung erhalten hatte. Wo die wohl abgeblieben ist? „Honi soit qui mal y pense“
Beim Wahlleiter erfragen, ob überhaupt etwas abgeschickt worden ist.
Den Umfragen zum Trotz wird diese CDU-Schranze MiPrä bleiben. Die Betrugsmethoden sind sicher noch nicht voll ausgeschöpft.
Das BVerfG hat die Briefwahl seinerzeit für rechtens erklärt unter der Maßgabe, dass diese als Ausnahme zu betrachten sei und nicht zur Normalität werden dürfe.
Was auch immer „Normalität“ ist.
Meines Wissens lag der Anteil bei der letzten Bundestagswahl 2021 bei 47, 3% und bei der BT-Wahl 2025 bei 37%.
Mit anderen Worten:
37% hatten etwas was Besseres vor als Präsenz bei einer demokratischen Wahl zu zeigen.
Oder aber sie tun dies aus einem bestimmten Grund, wobei dieser Grund nicht die Abwesenheit am Wahlort ist.
Ganz ehrlich: gerne hingehen tu ich da auch nicht.
Die „Beisitzer“ strahlen eine gewisse Art von blasierter Überheblichkeit aus, die kann ich ganz schwer ab.
Und immer nehme ich mir vor, nichts mehr zu sagen dazu, dass ich keinen Ausweis vorlegen muss – und nie nie nie gelingt es mir.
Dass ich solche Wahl aus ungültig erachte, das sage ich dann noch dazu.
Dann sollte man mal über die Wahlbeteiligung insgesamt nachdenken. Bis hin zur Wahlpflicht. Oder nur Steuerzahler ab 18 dürfen wählen…
im antiken Griechenland war das so – nur Steuerzahler durften wählen.
Wenn ich mich richtig erinnere, war für Aristoteles die Demokratie die entartete Form der Politie.
„Denn die andere Möglichkeit, die Briefwahl zu manipulieren, neben dem unbefugten Ausfüllen des Stimmzettels, ist die Unterdrückung von Stimmzetteln.“
Ja, aber welcher Wahrsager stellt fest, welche Partei auf dem Stimmzettel angekreuzt ist? Das erscheint mir relativ nutzlos und zu risikoreich.
Man sollte die Briefwahl wieder so einhegen, dass nur inländische Wähler mit einer nachvollziehbaren Begründung und deutsche Wähler im Ausland ohne persönliches Erscheinen wählen dürfen. Die Meisten machen das eh nur aus Faulheit, oder weil damit ein Sonntagsausflug gestört würde.
Trump ist genau dazu in den USA unterwegs – und hat, weil die Häuser mit dem vorgelegten „Save America Act“ nicht zur Abstimmung kommen, vom SCOTUS die Vollmacht, hinsichtlich der Briefwahl eine Executive Order zu unterzeichnen.
Wenn das durchkommt wird in den USA einheitlich so gewählt:
1. ALL VOTERS MUST SHOW PHOTO I.D. (IDENTIFICATION!).
2. ALL VOTERS MUST SHOW PROOF OF CITIZENSHIP.
3. NO MAIL-IN BALLOTS (EXCEPT FOR ILLNESS, DISABILITY, MILITARY, OR TRAVEL!).
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116694638006168499
Früher hieß es mal: „Die Renten sind sicher.“ Heute trompeten die gleichen Parteischranzen, die Briefwahl ist sicher, und werben dafür. Jeder mit halben Hirn weiß nicht nur, davon zu halten ist, sondern auch, was den Bequemlichkeits-Briefwählern fehlt.
Die Frage ist doch, wie kann man die Briefwahl sicherer machen ohne Menschen von der Wahl auszuschließen. Welche Möglichkeit kann man alternativ schaffen um der immer größer werdende Zahl von Menschen die nicht mehr selbst in ein Wahllokal kommen kann sicher die Stimmabgabe zu ermöglichen? Es ist ja sowieso schon seltsam, dass im Jahr 2026 noch immer mit Stift und Papier gewählt wird. Vielleicht wäre ein komplett digitales Verfahren hier eine Idee.
Wo Software im Spiel ist, ist dem Betrug Tür und Tor geöffnet. Fakt.
Das wurde doch im Text bereits beschrieben. Wenn Personen zu alt oder krank sind, um zur Wahlurne zu gelangen, dann kommt die Wahlurne mitsamt dem für sie zuständigen Wahlvorstand zu ihnen. So kann ausgeschlossen werden, dass Unberechtigte die Wahl vollziehen. Auch hier sollte es ein einfaches sein, Wahlbeobachter zuzulassen, die diese Wahl überwachen.
Und dann ist gegebenenfalls ein Betreuer dabei, der auch für solche Fälle bevollmächtigt ist. Bei der Patientenverfügung geht ja so etwas, warum nicht auch bei einer Wahl.
In der Ehemaligen gab es die sogenannten „fliegende Wahlurnen“.
Versiegelte Wahlurnen, die von mind. 2 Wahlhelfern (Verantwortlicher und Zeuge) am Tag der Wahl zu den Menschen nach Hause oder in die Klinik etc. gebracht wurden, die nicht mobil waren – zu jedem Einzelnen.
Inzwischen muss man darauf achten, dass die Urnen im Lokal versiegelt sind – und nicht aus Pappkartons bestehen.
Unglaublich, wo wir landeten!
Neutrale Leute muss man erst mal finden. Meistens bestehen die Wahlvorstände aus Mitarbeitern der jeweiligen Kommune (unter roten, grünen und schwarzen Bürgermeistern) und Parteifuzzies (natürlich ohne AfD).
Die SED und der mit ihr verbundenen Blockparteien hatten den „unschätzbaren“ Vorteil der Briefwahl nicht gekannt. Denn nur in dem damaligen System „Wahllokal – fliegende Wahlurne – Sonderwahllokal“ war es möglich, die Wahlfälschungen 1989 sichtbar zu machen. Und damals ging es „nur“ um kosmetische Korrekturen vom Typ „99,88% oder 99,89%“. Die Briefwahl wird hier weiter bestehen und jeder, der auf „persönlicher Stimmabgabe“ besteht, als „rechter Demokratiefeind“ diffamiert. Denn: Wenn Wahlen etwas bewirken würden, hätte man sie schon längst verboten.
„Neutrale Leute“ sind es ja auch aktuell, die in Pflegeeinrichtungen den Stift führen. Entweder der Wahlzettel wird vom Wähler selbst ausgefüllt oder es ist der jeweilige Betreuer (Familienmitglied oder notariell Bevollmächtigter) im Beisein. Andernfalls ist keine Stimme abgegeben und auch das wird im amtlichen Stimmergebnis registriert.
Lassen Sie sich von mir als Informatiker sagen: bei einer digitalen Wahl wissen nur der Hersteller der Software und der Hersteller der Hardware, was nach der Betätigung der entsprechenden Bedienelemente passiert. Eine echte Kontrolle der digitalen Datenverarbeitung ist nicht möglich.
Deswegen wird u.a. auch vor dem Einsatz chinesischer Netzwerktechnik, Software etc. gewarnt, obwohl eine konkrete Manipulation nicht nachgewiesen wurde. (Dass man auch vor US-Digitalprodukten warnen müsste ist ein anderes Thema).