Eine Lehrerin gerät wegen des Kinderspiels „Schwarzer Peter“ ins Visier der Justiz, während der CSD-Terrorist Abdul Ballout vom milden Jugendstrafrecht profitiert. „TICHYS Rechtsstaat“ befasst sich heute mit diesen zwei Fällen.
Wer hat am Ende den „Schwarzen Peter“? Ein Kinderspiel wird zum Fall für den Staatsanwalt. Artur Terekhov, der Anwalt der betroffenen Lehrerin, blickt in dieser Folge von „TICHYS Rechtsstaat“ gemeinsam mit Rechtsanwalt Michael Moser hinter die Fassade dieses Verfahrens. Währenddessen herrscht bei dem CSD-Terroristen, Abdul Ballout, der die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, ein mildes Strafrecht.
Karten sammeln, Paare finden – und wer die falsche Karte zieht, verliert. Die Regeln sind simpel. Was Kinder als harmloses Spiel kannten, ist heute ein echtes Berufsrisiko. Absurdes in der Schweiz: An einer Schule in Küsnacht sollte ein Assistent mit den Kindern „Schwarzer Peter“ spielen. Das Ergebnis? Eine Strafanzeige. Die Lehrerin sagt, es waren harmlose Kaminfeger-Bilder; der Assistent sah darin eine schwere Beleidigung. Der Fall ging durch die Medien, beschäftigte die Politik.
Artur Terekhov, der Anwalt der betroffenen Lehrerin, blickt gemeinsam mit Rechtsanwalt Michael Moser hinter die Fassade dieses Verfahrens. Terekhov erklärt, warum es um mehr als nur ein Spiel geht. Von Streit um WC-Bürsten bis hin zu heimlichem Geflüster – hier zeigt sich, wie mit absurden Vorwürfen versucht wurde, eine berufliche Existenz zu vernichten.
Im zweiten Teil der Sendung spricht Tobias Gall über die Sicherheit in Deutschland: Warum versagt unser Jugendstrafrecht so völlig, wenn es um religiöse Fanatiker und Terroristen geht? Ein dringender Weckruf gegen falsch verstandene Gutmütigkeit bei Tätern, die man mit Pädagogik nicht mehr erreicht.



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein