Merz verschiebt Ministerposten, während die CDU politisch zerfällt und Deutschland weiter in die Krise rutscht. Arnold Vaatz rechnet mit einer Partei ab, die Reformen scheut, am Staatsapparat erstickt und sich von den öffentlich-rechtlichen Medien auf Linie halten lässt.
Friedrich Merz sortiert sein Kabinett neu – doch hinter den Personalien steckt weit mehr als nur ein organisatorischer Umbau. Wer genau hinschaut, erkennt ein Muster: Machtverschiebung, Kommunikationschaos und die Frage, ob die Partei überhaupt noch eine klare Linie hat.
CDU-Politiker Arnold Vaatz analysiert die tiefe Krise der CDU im Gespräch mit Maximilian Tichy.
Vaatz zeichnet das Bild einer Partei und eines Landes, das seit Jahren unter den Folgen strategischer Fehlentscheidungen leidet – von der Energiepolitik über Migration, Bundeswehr und Bildung bis hin zu einem überladenen Staatsapparat, der jede echte Reform blockiert.
Er warnt, dass Deutschland auf eine irreparable Krise zusteuert und dass die öffentlich-rechtlichen Medien diese Entwicklung zusätzlich absichern. „All das wird zusammengehalten wie durch eine Schraubzwinge, durch die Grundausrichtung der öffentlich-rechtlichen Medien, die jeden sofort kaputt schreiben oder kaputt senden, der irgendwie von dem, was Sie als die politische Korrektheit definiert haben, abweicht.“
Besonders scharf kritisiert er die politische Abhängigkeit der CDU und die mangelnde Bereitschaft, die eigentlichen Macht- und Strukturprobleme anzugehen: „Jeder Versuch, eine wirkliche Reform in dieser Gesellschaft zustande zu bringen, scheitert an einem völlig überladenen Wasserkopf an Beamten, die alles blockieren, was den Status quo irgendwie verändern könnte“ […].


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Herr Vaatz will offensichtlich darauf raus, dass Hr. Merz nichts für die Friktionen bei der Personalrochade kann. Ob das so ist oder nicht, ist eigentlich auch egal, denn auch ohne dieses Problem würde Hr. Merz, nach Vaatz Darstellung offensichtlich auch nicht jene Schritte ergreifen, die konservative, bürgerliche und unternehmerische Wähler von ihm erwarten würden. Wie ich das dem Video entnehme, würde er die Konfrontation mit Rotgrün vermeiden und ihre Dominanz anerkennen, weil er sich dem Druck zu fügen scheint. Dieser kreischende Trubel des roten Milieus ist vergleichbar mit dem Druck eines Vierjährigen, der einem mit viel Krach die Hölle heiß… Mehr
Dieser Wackeldackel Vaatz hat scheinbar „Long Tagesschau“, denn seine Äußerungen sind ganz offensichtlich dem ÖRR entnommen und auswendig gelernt. So einen Murks habe ich lange nicht gehört. Es ist für ihn sehr beschämend, nachdem er öffentlich bekanntgab, keine Rundfunkgebühren mehr zu zahlen.
Personalrochade?
Wenn komplette Regierungswechsel innerhalb des gleichen Parteienkartells nichts bringen, keine Änderungen an der Politik, sondern nur „Verschlimmbesserungen“, was sollen dann einzelne Regierungsumbildungen innerhalb der gleichen Regierung bringen?
Da werden nur Namen ausgetauscht, mehr nicht. Da macht die eine Pfeife nur Platz für die nächste Pfeife – und all das nicht beschlossen vom Wähler, sondern von einer Oberpfeife.
Vom Regen in die Traufe.
Es sind die Strukturen des heutigen Staatsgebildes im Kindergartenniveau: Und nun ist das halt da!
Die Symtome zeigen sich an den moralisch schein-legitimierten Kräften: Nur ans Eingemachte denkende Politfiguren der Altparteien, aufgeblähter Beamtenapparat, Nah-Regierungs-Organisationen, abgerichtete Mediendiktatur und daraus folgend: Erpressung der noch wirklich Leistenden.
Patrick Baab hat den passenden Namen dafür: Bildungs-Prekariat.
Danisch haut in dieselbe Kerbe: Überschuss an Studierten in nutzlosen Fachbereichen. Quality is a myth!
Und diese Kräfte haben alles im Griff. Bisher jedenfalls. Aber für die geht es dem Ende entgegen. Aber leider mit tragischen Folgen für uns alle!
Herr Vaatz: Da ihr Herr Merz nur der Erfüllungsgehilfe der SPD unter „Antifa Lars“ ist, könnte sich die CDU dieses Pöstchen sparen und gleich nach Matthias Mierschs Pfeife tanzen.
Ach, es geht ihnen nur noch um genau diese „Pöstchen“? CDU – kann weg!
Merz verändert zum eigenen Schaden und die Roten bleiben in unveränderter Form und wer darin noch außer dem Wechsel eines mehr als fragwürdigen Fraktionsvorsitzenden gewisse Vorteile sieht, sieht auch nicht die Unsicherheiten, die in dieser Führungsfigur stecken, die sich eher über äußere Einflüsse vor sich hertreiben läßt und es sich intern zum schluß mit den eigenen Mannen verdirbt. Anstatt allen anderen die Leviten zu lesen haut man auf die eigene Innung ein und wenn man dann noch in aller Widersprüchlichkeit den Fehltritt zum Nachwuchs beglückwünscht hat, stimmt was nicht im eigenen inneren Gefüge und darin steckt der eigentliche Offenbarungseid, den… Mehr
Ist dieser Vaatz immer noch in der Täterpartei? – Dann ist der doch Teil des Problems, oder?
Tut mir leid, aber der Aufruf zu Geduld und „zur Fahne zu stehen“, das klingt wie die Tonspur, die ich schon mein Leben lang von der CDU kenne. Ich würde das sarkastisch „betreuten Rückbau konservativer Politik“ nennen, verbunden mit dem beständigen Anködern vermeintlich blöder Wähler, die das doch bitte doch noch möglichst lange mittragen sollen, bis man sie eines Tages in den Graben treten kann, weil man metaphorisch „das Pferd gewechselt hat“ und sich auf eine gänzlich neue Wählerschaft stützt. Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es eher um den Erhalt des Parteikonstrukts in all seinen Aspekten, weniger um… Mehr
Sorry, nach 3 Minuten habe ich ausgeschaltet! Solze Fratzen mag ich weder sehen und schon garnicht hören.
Vaatz sagt gerade zum Ende der Sendung vieles Richtiges! Aber das was er da erwartet, Merz , Frey und seine linke CDU trennen sich konsequent von der SPD, den Grünen und Linken, führen anschließend eine Minderheitsregierung, wird niemals eintreten. Hier trifft er eine katastrophale Fehleinschätzung in dem er vor allem glaubt, seine CDU ist noch eine konservative Partei die dem Wohl des Landes verpflichtet ist! Es ist mehr als erschreckend wie ein so langjähriger Politiker mit sicher hoher Kenntnis des Politikbetriebes und dem Innenleben der CDU, eine solche Fehleinschätzung treffen kann!