726 000 Auto-Jobs vor dem Aus: Millionen werden arbeitslos

Die Krise der Autoindustrie verschärft sich – neue Studien zeichnen ein düsteres Bild. Die Wirtschaft eines Kontinents steht auf dem Spiel – und die Altersvorsorge derer, die auf die Deutsche Wirtschaft setzen.

 

Die deutsche Autoindustrie steckt tiefer in der Krise als viele wahrhaben wollen. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts warnt: Bis 2040 könnten in Europas Automobilproduktion bis zu 726.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Schon bis 2030 droht der Wegfall von 375.000 Stellen. Ein großteil wird wohl in Deutschland verloren gehen. Die wichtigste Schlüsselindistrie Deutschlands – und damit Europas – bricht so zusammen. Dem Kontinent drohen Armut und Krise.

Darüber spricht Maximilian Tichy mit Wirtschaftsanalyst Thomas Kolbe und dem Börsenjournalisten Philipp Mattheis. Gemeinsam analysieren sie die Ursachen der Krise: das Verbrenner-Aus, hohe Energiepreise, den wachsenden Konkurrenzdruck aus China und die industriepolitischen Entscheidungen der EU.

Doch Mattheis ist auch optimistisch: In BMW, VW und Mercedes steckt noch viel Kraft. Wenn die Politik ihre Fehler erkennt, kann die Krise abgewendet werden.

Mehr zu Vor dem Sturm:

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 5 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

5 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Laurenz
2 Stunden her

Das Problem sind vordergründig nicht die Arbeitslosen, sondern der Ausfall an Steuern & Sozialbeiträgen. Aber das war schon vor der BT-Wahl, seit vielen Jahren alles offensichtlich. Aber, der Bürger will Rentenkürzungen, will Inflation, will mehr Kriminalität, will Krieg führen. Wäre dem nicht so, hätte der Wähler Weidel zum Kanzler gemacht.

Last edited 2 Stunden her by Laurenz
Bernd Bueter
4 Stunden her

..egal, immer schön die Altparteien wählen.

Britsch
4 Stunden her

Das dringt aber erst real in die Köpfe, wenn die Arbeitslosigkeit konkret eingetreten ist. Etliche werden wohl Abfindung bekommen, was das Bewußtsein noch eine Weile verzögert

WernerF23
3 Stunden her
Antworten an  Britsch

Der Rest geht für ein paar Jahre in Kurzarbeit und Krankenstand, dann wird die Geschichte von dem Mann mit der langen Nase neu verfilmt. Bundestagswahlen in der früheren Form wird es nicht mehr geben.
Schön wer den Film mit Abstand, außerhalb von Europa geniessen kann…

Sandkorn
2 Stunden her
Antworten an  Britsch

Klingt für mich noch recht optimistisch.
Ich denke selbst wenn in Wolfsburg & Co ganze Straßenzüge von ehemaligen Gutverdiener-Häuschen zum Verkauf stehen und das Stadtbild sich langsam Richtung Detroit verändert; der staatliche Mitarbeiter freundlich anbietet „Oh, sie scheinen unter Armut zu leiden, möchten sie vielleicht euthanasiert werden?“, selbst dann würden die noch weiter stumpf auf Altparteien und ihre tollen Gewerkschaften vertrauen.