Brand an einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal: In Lichterfelde, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee sind 45.000–50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Betriebe ohne Strom. Das LKA ermittelt wegen Brandstiftung.
picture alliance/dpa | Wolfram Steinberg
Seit Samstagmorgen ist in mehreren Berliner Ortsteilen im Südwesten großflächig der Strom ausgefallen. Nach Angaben von Stromnetz Berlin betrifft die Störung je nach Zählweise rund 45.000 bis 50.000 Haushalte sowie mehr als 2.000 Gewerbekunden.
Einen festen Zeitpunkt für die vollständige Rückkehr des Stroms wollte der Betreiber zuletzt nicht mehr zusagen. Zuvor war auf der Webseite von Stromnetz Berlin noch von einer Behebung bis etwa 18.30 Uhr die Rede. Genannt wurden dort unter anderem Straßenzüge rund um Bürgipfad, Lichterfelder Ring und Silzer Weg.
Die Polizei und die Feuerwehr sind am Ort des Geschehens im Einsatz. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung. Kriminaltechniker trafen am Vormittag am Brandort ein. Nach Informationen der BZ Berlin soll zunächst ein Baucontainer gebrannt haben, bevor die Flammen auf Stromkabel übergriffen.
Die Polizei warnte zudem, dass durch den Ausfall auch Mobilfunk und Festnetz gestört sein könnten. In dringenden Fällen sollten Betroffene Einsatzkräfte direkt ansprechen oder den direkten Weg zur nächsten Wache oder Feuerwache wählen, falls ein Notruf nicht möglich ist.
Für die Feuerwehr hat der Stromausfall weitreichende Folgeeinsätze. Genannt wurden unter anderem Befreiungen aus steckengebliebenen Aufzügen sowie die Sicherstellung der Atemversorgung von zu Hause behandelten Patienten. Zudem laufen Evakuierungen von Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie Verlegungen von Patienten, unterstützt von Freiwilligen Feuerwehren; auch das THW wurde angefragt.
Von der Dimension her erinnert der aktuelle Ausfall an einen Anschlag auf das Berliner Stromnetz im September im Südosten der Stadt. Damals waren ebenfalls zunächst rund 50.000 Kunden betroffen, die Störung zog sich über Tage hin, Ursache war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten, der bis heute unaufgeklärt ist. Nachdem sich alle auf potentielle Drohnenangriffe oder -spionage aus Russland kaprizieren, kann man wohl nicht erwarten, dass man gegen linksradikale sehr reale Bedrohungen auf kritische Infrastruktur mit angemesserner Härte reagiert.


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Die SCHLAPPHÜTE vom Verfassungsschutz suchen jetzt fieberhaft nach der “ linksextremen VULKANGRUPPE“.
EINE erste GANZ HEIẞE LAVA-SPUR wurde nach noch unbestätigten Infos in der VULKANEIFEL verortet.
Was bei einem Stromausfall oder einer Reparatur wenig beachtet wird, dass dann die Aufzüge nicht mehr benutzt werden können. Wenn es sich dann auch noch um ein Hochhaus handelt, z. B. 15 Geschosse. Wo immer eine Anzahl älterer Mieter in dem Haus eine Wohnung haben. Wenn dann der Stromausfall oder wie auch schon erlebt, über mehre Tage die Reparatur nicht erfolgt, wie sollen dann alle in den oberen Etagen, besonders die Älteren aus dem 8. Obergeschoss und höher nach unten zum Arzt, zum Einkaufen gelangen? Und wenn sie vor dem Zwischenfall schon einkaufen waren, wie sollen die mit ihrem kranken Knie,… Mehr
Wenn Wohnungen von Politikern der Blockparteien betroffen wären dann hätte man die Bande längst zu Freiwild erklärt.
Bitte keine gehässigen Kommentare, sonst kommt das LKA vor lauter Arbeit gar nicht mehr zur Verfolgung der Terr- äh Aktivisten.
Ich gratuliere der Stadt Berlin erstmal zu diesem großen Sprung in Richtung Klimaneutralität.
In der Westberliner Kälte-Community wird gemunkelt, SPD-Parteivorstand, GRÜNEN-Zentrale, TAZ-Redaktion und Saskia Esken hätten verlauten lassen: WIR HABEN PLATZ!
P.S.: Wie hieß es doch damals so schön? „Völker, hört die Signale, auf zum letzten Gefecht! Die Überlandzentrale versorgt Berlin mit Licht!
LKA ermittelt. Der ist gut. Gegen wen? Die AFD?
Wenn es um Linksterroristen geht, wird das LKA Berlin wohl keine Ergebnisse haben, denn es sind ja die Guten und sie tun es „für die Erde“? Aber vielleicht haben wir ja alle Glück und jemand dort nimmt seine Aufgabe noch ernst. Und hat schon jemand recherchiert, ob die „Vulkangruppe“ möglicherweise indirekt staatsfinanziert ist? Und hat man geschaut, ob die Tag auf Indymedia angekündigt war? Und wird diese Seite endlich plattgemacht, auf der sie sich zu ihren Untaten verabreden?
Unglaublich welche Häme die Menschen die vom Stromausfall betroffen sind, ausgesetzt sind (auch hier bei Tichy). Beim „Nachrichtensender“ Welt bekommt man vom Moderator (den Begriff Journalist möchte ich nicht verwenden) zugerufen: Pech gehabt…..gut das die meisten gar kein Fernsehen schauen können…da bleibt ihnen wenigstens der Gute Rat der „befragten Journalistin vor Ort“ erspart….doch im Yoga-Studio duschen und sich aufwärmen zu gehen. Als Hilfsbedürftger Mensch ist man wohl aufgeschmissen und kann nur hoffen nicht in der eigenen Wohnung erfrieren. Und ja…auch in Zehlendorf gibt es Sozialwohnungen und Hochhauswohnungen in denen Leute jetzt frieren….und wenn gehbehindert, gar nicht rauskommen, weil die Aufzüge… Mehr
Ein weiterer, wunderbarer Feldversuch für das, was uns wahrscheinlich in Kürze allen blüht. Immer öfter und in immer größerem Ausmaß.
Die Krönung wird dann irgendwann eintreten, wenn der Blackout nicht mehr zu verhindern ist. Und da reichen dann schon 48 Stunden, um jegliche Maske fallen zu lassen. Dann zählt nur noch das eigene Überleben.
Kommen da nicht Erinnerungen und Vorahnungen auf ? : Ihr kennt doch auch noch das Kampflied des linken Milieus: “ Die rote Front marschiert“ Vorallem die 2. und 5. Strophe haben es in sich Strophe 2: [….] “ Die rote Front marschiert Erhoben die geballte Faust Die bald als Hammer niedersaust Dass alle Welt es spürt Die rote Front marschiert.“[….] Strophe 5: [……] Wir lassen uns niemals verbieten Von Severing und sei’m Verbot Wir lassen uns niemals verbieten Berlin bleibt rot .“[…] Da singen wir doch lieber folgendes Lied nach der Melodie eines WELTHITS: “ OH when the lights OH… Mehr