Der DGB-Vorsitzende von Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, steht am Anfang einer Kette von Ereignissen, die in Faustschlägen und Fußtritten auf ein Fernsehteam mündet. Jetzt will der DGB die Berichterstattung von TE über diese Gewaltorgie verhindern und auch Berichte über die mögliche Einflussnahme des Rundfunkratsmitglieds Rudolph in eigener Sache im Hessischen Rundfunk.
picture alliance/dpa | Martin Schutt, Screenprints - Collage: TE
Tichys Einblick hat Videos veröffentlicht. Mit diesen kann sich jedermann selbst ein Bild davon machen, was tatsächlich ablief: Statt auf die höfliche Anfrage von TE-Reporter Maximilian Tichy angemessen zu reagieren, will die Veranstaltungsleiterin und DGB-Mitarbeiterin Anna-Lena Metz TE vom Platz weisen. Sie hat keine Argumente außer dem Sicherheitsdienst, der das Kamerateam von Tichys Einblick körperlich bedrängt, versucht, die Kamera zu bedecken, und die Pressearbeit von Tichys Einblick massiv behindert sowie versucht, das Team abzudrängen.
Kurze Zeit darauf fällt der Mob dann über unser Team her. Schlimm genug. Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit und ein Ausbruch von linker Gewalt in Gießen. Schläge für Journalisten, Beschimpfungen, Anspringen, Faustschläge, Tritte. Nur die zur Hilfe gerufene Polizei konnte schwerste Verletzungen verhindern, zu denen der aufgehetzte Mob bereit zu sein schien.
Jetzt kommt die juristische Aufarbeitung. Seltsam: Der DGB weiß von dem Geschehen nichts. In einem Anwaltsschreiben heißt es doch tatsächlich entgegen der eindeutigen Bilder in den Videos: Nicht etwa der DGB, sondern TE habe „den Boden zulässiger Berichterstattung“ verlassen. Und trotz der klar einsehbaren Vorgänge verbreite TE „nicht nur unwahre Tatsachenbehauptungen, sondern kriminalisiere[n] unsere Mandantschaft durch erfundene Straftatvorwürfe gezielt und wider besseres Wissen“.
Neuerdings scheint beim DGB der berichtende Journalist kriminell zu sein, nicht der Täter.
Aber es kommt noch doller: Nicht nur, dass der DGB nichts davon mitbekommen haben will, wenn auf einer DGB-Veranstaltung die Sicherheitsmänner ein Kamerateam bedrängen und sich eine DGB-Veranstaltungsleiterin anmaßt zu entscheiden, wer anwesend sein darf und wer nicht – als ob die Straßen und Plätze von Gießen im Privateigentum der Gewerkschaft stünden.
Der DGB setzt sich sogar in Widerspruch mit der eigenen Erklärung. Denn in der FAZ ließ ein DGB-Sprecher Folgendes mitteilen: Den „zu „Tichys Einblick“ gehörenden Personen sei „aufgrund störenden Verhaltens“ der Verbleib „im unmittelbaren Versammlungsbereich untersagt“ worden. Diese „ordnerische Tätigkeit“ stelle „keinen Eingriff in die Pressefreiheit dar“, vielmehr sei diese „zu jeder Zeit gewahrt“ worden. Es habe „Hinweise zum Umgang mit Filmaufnahmen ohne klaren Medienbezug“ gegeben, „zur Sicherheit und zur Sicherung des Persönlichkeitsschutzes der Teilnehmenden“. Hübsche Ausreden.
Analysieren wir die DGB-Aussagen dem Inhalt gemäß:
Wenn also Presse illegalerweise auf einen Hinweis der DGB-Leiterin mit Ordnern abgedrängt wird, ist es kein Angriff auf die Pressefreiheit?
Und dann: „Es habe „Hinweise zum Umgang mit Filmaufnahmen ohne klaren Medienbezug“ gegeben und zwar „zur Sicherheit und zur Sicherung des Persönlichkeitsschutzes der Teilnehmenden“. Welche Hinweise? Das war in Gießen nicht zu hören, trotz Nachfrage. Und auch das Anwaltsschreiben bleibt insoweit stumm. Also keine Hinweise.
Und dann die „Sicherung des Persönlichkeitsschutzes der Teilnehmenden“? Das ist nicht Aufgabe des DGB, sondern in erster Linie der betreffenden Personen selbst und allenfalls der Polizei, wenn es Anhaltspunkte für rechtsverletzende Handlungen geben sollte. Der DGB maßt sich neuerdings Polizeibefugnisse an? Sind wir schon so weit?
Damit sehen wir unsere Auffassung bestätigt, dass in den Handlungen des DGB ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit vorliegt. Auch wenn der DGB jetzt das Gegenteil behauptet: Der „Sprecher hat das genaue Gegenteil erklärt, nämlich dass das Vorgehen ,keinen Eingriff in die Pressefreiheit dar[stelle]‘“, heißt es jetzt. Die Schlussfolgerung aus einer Behauptung eines DGB-Sprechers, der durch Weglassen exakt das Gegenteil von dem erklärt, was vorgefallen ist, ist eben eine Gewerkschaftsweisheit.
Und all das, nachdem der Geschäftsführer des DGB Gießen und der Vorstand des DGB Hessen-Thüringen über die Anwesenheit des Tichys Einblick Teams informiert worden waren. Sie griffen auch nicht ein, um die Situation zu entschärfen.
Denn das Publikum hat diesem „klären“ offenbar eine klare Botschaft entnommen und zur Entlastung des DGB zur Selbsthilfe gegriffen: Das TE-Team wurde in eine Menschenmenge gedrängt und dann geschieht das, was auf den Videos zu sehen ist, und was sich sogar noch schlimmer dargestellt hat, nachdem der Kameramann zu Boden ging und ihm das Gerät aus der Hand geschlagen worden war: Auf Beschimpfungen folgen Rempeleien eines örtlichen SPD-Funktionärs. Dann springen Schwarzvermummte den Kameramann, den Reporter und den Sicherheitsmann an. Es hagelt Faustschläge, Schläge auf den Hinterkopf, Knüppel fliegen. Eine ganz normale Veranstaltung im Sinne der Pressefreiheit, wie sie der DGB und Rundfunkratsmitglied Rudolph verstehen? Wollte der DGB die Situation gerne so „geklärt“ sehen? Und immer sind es die Schwarzvermummten, die ohne Auftrag des DGB dabei sind und zufällig die gezielten Schläge auf den Hinterkopf ausführen und das Team mit Gewalt anspringen. Immerhin wissen wir mittlerweile, dass im DGB-Haus Rekrutierungsveranstaltungen für die Antifa durchgeführt wurden und auch über die Antifa-Verbindungen von DGB-Versammlungsleiterin Anna-Lena Metz.
Aber natürlich wäscht der Deutsche Gewerkschaftsbund seine Hände in Unschuld: „Unsere Mandantschaft hat Gewalt weder beauftragt noch gebilligt.“ Wirklich?
Außerdem hat der DGB ja einen mächtigen Verbündeten: den Hessischen Rundfunk. Michael Rudolph ist nicht nur Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen und Betreiber sowie Mitveranstalter der gewalttätigen Gießener Demonstration, sondern eben auch Mitglied des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks.
Und pflichtgemäß überreicht uns deshalb auch der Hessische Rundfunk eine Abmahnung. Gefordert wird die Abgabe einer Unterlassungserklärung. Passenderweise wird gleich ein vorformulierter Entwurf mitgeschickt, nach dem wir unter anderem nicht mehr behaupten dürfen sollen, dass das HR-Rundfunkrat-Mitglied Michael Rudolph Einfluss auf den Rundfunk nimmt. So sollen wir es unterlassen zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen:
„Als HR-Rundfunkrat-Mitglied seit 2018 beeinflusst Michael Rudolph direkt den öffentlich-rechtlichen Sender.“
Was das mit dem HR bzw. der ARD zu tun hat? Auch vor dem Eingang zur AfD-Veranstaltung steht so eine vermummte Person, die sich als ARD-Journalist ausweist, mit ARD-Mikro usw. Und ein eigenes und als solches ausgewiesenes HR-Team wird ertappt, wie es über einen sehr langen Zeitraum hinweg anreisende AfD-Mitglieder filmt. Was mit den Aufnahmen passiert und bei wem diese landen? Eisiges Schweigen. Gezeigt wurden sie nicht. In welchem Archiv und zu welchem Zweck sind sie gelandet? Das werden wir mit Hilfe der rechtlichen Möglichkeit erfragen.
Statt Hilfe zur Aufklärung ein Maulkorb vom HR: TE soll auch Schilderungen zum Fotografieren von Besuchern der AfD-Veranstaltung durch ausgewiesene ARD-Mitarbeiter sowie zum Verbleib des Materials in Datenbanken nicht mehr schreiben dürfen.
Dies, liebe Leser, wird uns also die nächste Zeit begleiten. Selbstverständlich ist diesen Rechts-Schreiben auch jeweils eine Zahlungsaufforderung beigelegt: DGB und ARD/HR versuchen anscheinend, sich ihre Kosten bei TE einzutreiben und diese so hochzujazzen, dass uns die Luft ausgeht.
Dass der HR über die Angriffe auf das TE-Team nicht berichtet hat, versteht sich fast von selbst. Denn immerhin war es ja eine Veranstaltung, die Gießen zum „Leuchten“ gebracht hat, wie der umstrittene Oberbürgermeister Gießen diese Orgie der Gewalt bejubelt.







Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Linksradikale bleiben halt Linksradikale.
Respekt, Mitgefühl und einen Großen Dank! Ich freue mich jeden Tag mehr, schon lange ein TE Abo zu haben. Klasse: Es ist unfassbar!
Wer die Gewerkschaften noch mit seinem sauer Verdienten bezahlt ist selbst schuld. Die Gewerkschaften taugen bestenfalls zum Schutz der AN vor übergriffigen Arbeitgebern.
Die darüber hinausgehende Einmischung in die „Politik“ ist eine Anmaßung ebenso wie die Ämteranhäufung der Funktionäre.
Daß dies zu Konflikten führt wird sichtbar.
Um sich vor übergriffigen Arbeitgebern zu schützen, kann man sich aber auch für wenig Geld eine Rechtsschutzversicherung gönnen. Damit finanziert man dann wenigstens keinen linksradikalen Filz.
Nun, der DGB war schon immer ein Sammelbecken von kommunistischen Funktionären, Besserwissern und in anderen Organisationen, Parteien oder Gewerkschaften gescheiterten Funktionären. Allerdings gab es bis vor ca. 15, 20 Jahren, auch immer Gewerkschaftsführer der Einzelgewerkschaften, die den Funktionärssumpf des DGB zurecht- und zurückgeschnitten haben. Heute sind die allermeisten Gewerkschaften an der Spitze von linken, grünen, woken Kastenmitgliedern erobert. Hätte man sich eine grün/linke Soziologin als Chefin der IG-Metall vor 20, noch vor 10, Jahren vorstellen können? Die neue Funktionärsgeneration an den Gewerkschaftsspitzen entwickelt die Gewerkschaften zu politischen Vorfeldorganisationen. Es bleibt abzuwarten, ob die den Beitrag zahlenden Mitglieder dem folgen oder… Mehr
Hohen Respekt für Tichys Einblick. Ich freue mich erneut, dass ich TE seit Jahren abonniert habe. Und das wird sich auch nicht ändern. Dieser „offizielle“ Staat, längst ein Unrechtsstaat, eine von jedem Recht und und jeder Demokratie längst befreite EU widern mich nur noch an. Die Katastrophe: Von der überwältigenden Mehrheit der Herren dieser Demokratie (= Herrschaft des Volkes) immer und immer wieder, frei und geheim exakt per wahl bestellt. Dummheit ist der Mantel Aller Macht. Mein Trost: Meine drei Kinder sind längst emigriert. Ich werde wohl bleiben müssen und das ist ohne TE etc. schlicht unerträglich, ja eigentlich unmöglich.… Mehr
Einer muß ja die Stellung halten!
Nachteil: Die abgeschlossene Ausbildung der Kinder kostete unserer Gesellschaft die entsprechenden Ressourcen, die dann anderen Volkswirtschaften nutzen.
Das muss Mut sein.. Oder? Mit dem DGB anlegen. Mit mir und meinen Kumpels.. Den Arbeitern in Deutschland.. Wie bekloppt muss man sein. Aber das hier ist ja auch keine Tageszeitung, sondern ein Meinungsmachmaschine mit rechtsaussen Meinungen.. Und Dummheit ist nicht der Mantel aller Macht….Dummheit ist, hier so einen Blödsinn zu schreiben.
Komisch ist, das verdrehen von Unrecht.. toll .. Aber wer weiß warum die Kinder emigriert sind.. Ich könnte mir da eine persönlichen Grund vorstellen.
Und Mut braucht TE nicht.. Weil wir eine Meinungsfreiheit haben in Deutschland.. Die nur die Tatsachen fürchten muss. Und nicht den Staat.
Haben die Rentner heute gar nix mehr in der Birne?
Ich gehe davon aus, dass die Berichterstattung von TE richtig ist. Wenn also die Berichterstattung verhindert werden soll bleibt nur eine Feststellung:
Adolf lässt grüssen
Beim DGB und seinen Mitgliedschaften sind viele verstahlte, verblödete Linksfaschisten, die glauben in ihrer abgrundtiefen Dummheit, sie würden tatsächlich die Demokratie verteidigen, obwohl sie das Gegenteil machen.
Ich hab selten so einen Blödsinn gelesen. Der DGB hat keine Schlägertrupps. PUNKT.
Das ist eine glatte Lüge. Da wird eine Situation, die es so nicht gab, einfach so dargestellt. Ich war dort und habs gesehn. Nix mit DGB.. aber Kaoten von woher auch .. keine Ahnung, haben sich nicht vorgestellt. Das arme TE Team. Die gekommen eins auf die Nase für die rechte Berichterstattung.
Wie viele „Teilnehmer“ waren dort, wie groß war die Menge in der Sie waren?
Da wollen Sie alles mitbekommen haben, insbesondere das was dem Tichys Team wiederfuhr?
Für Mich ist das Realität, was Tichys berichtet, Punkt!
Und die Bilder, Aufnahmern sind wohl originakl, Punkt!
Genauso ist es. Der DGB und seine Hilfstruppen sind überall. Auch in Nürnberg. Die Plakate für die Demos sind vorgefertigt und die Teilnehmer, wie zB „Omas gegen Rechts“ werden mit Vesperbrot im Bus vom DGB zum Zielort gefahren.
Und das nennt man dann Demokratie, wenn alle gleichartig brüllen!
Blöde Fragen.. Aber was bekommt man mit in einer Menge. Realität ist das was wirklich real ist und nicht einzelne Szenen die zusammen geschnitten wurden. Und dann die Realität verbiegen.. Ich kenne es aus eigener Erfahrung wie man Berichterstattung so verbiegt wie man es braucht.. lasst euch weiter verarschen. TE lacht sich kaputt über Eure tollen Kommentare. Solche braucht das Land.. ausserdem bezahle ich als Mitglied den DGB von meinem hart verdiendem Lohn. Mit meiner Hände Arbeit. Und was macht ihr?
Blöde, genau. Was bekommt man mit in einer Menge? Das was direkt um einen rum gerschieht und das was gegröhlt wird und man hört Wenn etliche Menschen dazwischen sind bekommt man schon nicht mehr mit was dahinter geschieht, wenn nicht gerade.gegröhlt wird.. Meinen Sie Andere müssen nicht arbeiten? Ich z.B. mußte mein ganzes Leben lang mit meiner Hände Arbeit meinen Lebensunterhalt hart verdienen. Mußte teilweise 100Stunden pro Woche arbeiten. Wenn die Erledigung eines Auftrages Schwierigkeiten bereitet muß er trotzdem richtig und fristgerecht erledigt werden, sonst geht zumindest eine kleinere Firma eventuell bankrott und die Arbeitsplätze sind weg. Erzähl das heutzutage… Mehr
Na klar hat der DGB seine Schlägertrupps – wo leben sie denn – hinter dem Mond ? Gab es vor Ort live zu bestaunen …
Zudem betreiben die Leute dort listig Hass und Hetze … und noch mehr !
Ein Teil der Schlägertrupps heißt Antifa und geht in den Gewerkschaftshäuser ein und aus …
Selbstverständlich organisiert er Schlägertrupps.
Und das seit Jahren.
Der DGB erhält aus unseren Steuern jährlich 27 Millionen.
Ich fordere: Defund the DGB!
Nehmt dem DGB das Geld weg, trocknet ihn aus!
Woher hast du so einen Blödsinn.. der DGB wird nicht von Steuergelder bezahlt.. Den bezahlen Millionen von Kumpel. Unteranderem ich auch.
Ja so siehste auch aus -linker Spinner. Schläger verharmlosen
Habe gelesen der DGB häte Anzeige gegen Tichys Einbick gestellt? Auf Grund der Berichterstattung. Wenn es so war wie Tichys Einblick berichtet kann sich der DGB da wohl schwer herauswinden
Mal sehen was kommt und wird
„Anna-Lena“ …