Die Politik weiß, dass sie auf einem Irrweg ist, der die deutsche Wirtschaft in den Abgrund führt. Allein: Umdenken will sie nicht. Immer noch wird ein Festhalten am Verbrenner-Aus beschworen. Dabei ist längst klar, dass die bewusste Zerstörung der Automobilindustrie nicht einmal dem vorgeblichen Ziel des "Klimaschutzes" dient.
und zuvor schon Georgia Tornow in die Ehe-Arme von TV-Schönling Ulrich Meyer.
Von Bertrand Russell stammt der Spruch: „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel“.
Diese Erkenntnis gilt bis in die Gegenwart. Rot-Grüne Umwelt-Ideologen verfügen ihrer festen Überzeugung nach über die bemerkenswerte prophetische Fähigkeit, zu erkennen, welche Technologien in Zukunft hilfreich sein werden und welche nicht. Sie haben die Zukunft Europas sicher im Griff.
Das fängt damit an, dass sie glauben, Atomkraftwerke seien böses Teufelszeug, das man so schnell wie möglich abschalten müsse, nur Windräder seien die klimatischen Heilsbringer. Von ihnen müsse man so viele wie möglich bauen, Landschaftsschutz hin oder her. Und sie sind sich der Zukunft der Welt völlig sicher: Mit dem Verbrennerauto wird die Welt untergehen.
Am schlimmsten hat es damit die Automobiltechnik getroffen. Rot-Grün ist sich absolut sicher, dass neue Autos mit Verbrennermotor in der EU spätestens ab dem Jahr 2035 zur Rettung des Weltklimas absolut verboten werden müssen. Ob diese Autos entbehrlich sind, und ob das Weltklima da mitspielt, wenn die EU die einzige Region auf dem Globus ist, die so etwas inszeniert, spielt dabei keine Rolle. Sie sind à tout prix für ein entsprechendes Verbrenner-Verbot durch die Kommission.
Am Donnerstag findet der „Autogipfel“ im Kanzleramt statt. Bereits im Vorfeld hat die Parteispitze der SPD ihr Festhalten am Verbrenner-Aus noch einmal bekräftigt. Unterstützung kommt dabei von Parteifreund Umweltminister Carsten Schneider, der Anfang der Woche «Planungssicherheit» für die Unternehmen gefordert hat. Es sei wichtig, den einmal – von der Regierung – eingeschlagenen Kurs in Richtung Ersatz des Verbrennners durch das Elektroauto fortzusetzen. Offensichtlich appelliert Schneider damit an die Politik selber. Als ob wir in einem System der Planwirtschaft lebten, in dem die Regierung der Wirtschaft den technologischen Weg vorgibt und die Unternehmen dem zu folgen hätten. Die DDR lässt grüßen – gerade mal 35 Jahre ist es her, dass sie untergegangen ist.
Die SPD als Regierungspartei hat damit Kanzler Friedrich Merz widersprochen, der dieses Verbot kippen will. Streit ist vorprogrammiert. Der Showdown läuft.
Klima ist ein „öffentliches“, kein privates Gut! Regeln des freien Marktes greifen hier nicht. Natürlich glaubt selbst die Gegenseite – eingefleischte Anhänger marktwirtschaftlicher Regelungen – nicht, dass Klimaziele ohne jede politische Steuerung zu erreichen sind. Die Politik muss regulierend qua Geboten oder Verboten eingreifen. Absolut systemfremd und arrogant ist indessen der Glaube, die Politik kenne alleine den richtigen Weg, sie müsse nur die von ihr für alleine richtig gehaltenen Technologien fördern und alle anderen verbieten.
Das ist technologische Hybris. Und hat schlimme Folgen.
Am schlimmsten hat es die Automobilindustrie mit ihrer hundertjährigen Verbrennertechnik getroffen. Rot-Grün ist sich absolut sicher, dass neue Autos mit Verbrennermotor in der EU spätestens ab dem Jahr 2035 zur Rettung des Weltklimas absolut verboten werden müssen. Ob diese Autos dann entbehrlich sind, und ob das Weltklima da mitspielt, wenn die EU die einzige Region auf dem Globus ist, die so ein Verbot inszeniert, spielt dabei keine Rolle.
Dieser Irrglaube verleitet zu ineffizienten Maßnahmen, führt zu Verwerfungen in der Industrie und gefährdet am Ende den Versuch, dem Klimawandel wirklich angemessen zu begegnen. Die Politik richtet im schlimmsten Fall nur Schäden an, Die gegenwärtige Krise in der deutschen Autoindustrie, vor allem die Existenznot der Zulieferer, spricht dafür Bände.
Schlimmer noch: Sind die wirtschaftlichen Schäden erst einmal groß genug, wenden sich die Bürger ab, Parteien, die den menschengemachten Klimawandel in Abrede stellen, erhalten Auftrieb. Die Folgen dieses Experimentes am Herz der deutschen Wirtschaft sind überall zu sehen. Bosch und andere wichtige Zulieferer wollen zig-tausend Arbeitsplätze streichen.
Die AfD eilt währenddessen von Umfragehoch zu Umfragehoch.
Mit ihrer technologischen Hybris haben die Linken genau das Gegenteil dessen erreicht, was sie erreichen wollten: Sie haben die Autokunden verunsichert, den Markt erschüttert.
Ein Ergebnis des Autogipfels müsste sein: Gebt den Marktteilnehmern die Wahlfreiheit zurück. Möglicherweise fahren die Deutschen in zehn Jahren dann Verbrenner mit klimaneutralen Kraftstoffen, die gigantische Solarfarmen an der afrikanischen Küste herstellen. Womöglich fahren sie Elektroautos, die einen kleinen Verbrennermotor enthalten. Oder reine Elektroautos mit Batterie, jeder nach seinen Bedürfnissen. Oder etwas ganz anderes.
Niemand kennt die Zukunft. Nur linke Ideologen tun so, als täten sie es. Bleibt zu hoffen, dass auf dem Autogipfel die Weisheit dominieren möge!

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Beharren auf Fehlentscheidungen scheint eine „Kernkomptenz“ von Politikern zu sein. Egal zu welcher Zeit, und egal in welchem Land.
„Die Politik weiß, dass sie auf einem Irrweg ist… Allein: Umdenken will sie nicht.“
Das politische System wird totalitär beherrscht von Parteien, welche fast nur noch Unfähige nach oben lassen und fest im Griff von wirklichkeitsfernen Ideologen sind. Damit wird es weiter in die Tiefe gehen, in allen Bereichen.
Was wohl passieren dürfte: Sind Macron und Merz erst einmal weg, dann wird es düster für die EU, wie wir sie noch kennen. VdL ist ja bereits am Ende, verspricht jedem irgendetwas, auch wenn es widersprüchlich ist.
Auch das Verbrennerverbot wird kippen, bis dahin aber dürfte die Autoindustrie den Weg der Fotoapparateindustrie und der Unterhaltungselektronik gegangen sein, die Namen VW, BMW, Mercedes auf chinesischer oder bald vetniamesischer Billigware prangen.
> Dabei ist längst klar, dass die bewusste Zerstörung der Automobilindustrie nicht einmal dem vorgeblichen Ziel des „Klimaschutzes“ dient.
Wie wär‘s, gleich dieses bekloppte suizidale Ziel zu hinterfragen? In Woke Britannia bröckelt es: https://uncutnews.ch/net-zero-broeckelt-erst-langsam-dann-ploetzlich/
> „… an die Klimaziele des Pariser Abkommens angepasst zu haben – oder, wie wir es heute nennen könnten, den Beginn des westlichen wirtschaftlichen Selbstmords. …“
Zumindest die Tories wollen jetzt davon weg (wie Farage, natürlich).
> „.., Diese Kehrtwende des Establishments fällt zusammen mit einer Reihe von Gewinnwarnungen aus der Branche der erneuerbaren Energien, Investitionsfondsverlusten und der gigantischen Kapitalerhöhung von Ørsted. Die Net-Zero-Agenda kollabiert. …“