Nach den Wahlen: Weiter wie bisher?

Was muss bei deutschen Landtagswahlen passieren, damit etwas geschieht? Trotz massiver Wahlverluste machen CDU und SPD einfach weiter wie bisher.

 
Was immer die Wähler entscheiden – nach der Wahl regiert in Sachsen ein CDU-Ministerpräsident weiter und in Brandenburg der von der SPD; gerade so, als wäre nichts passiert. Zwar wird angekündigt, man wolle jetzt „zuhören“ und „handeln“ – aber waren CDU und SPD nicht schon vorher an der Regierung?


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Kommentare ( 57 )

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57 Kommentare auf "Nach den Wahlen: Weiter wie bisher?"

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Die Loslösung der Ostdeutschen von der Linkspartei ist für mich eigentlich die wichtigste Wahlerkenntnis.
Die Linken lassen sich als nützliche I_io__n für die Themen der Neobourgeoisie einspannen. Egal ob Umwelthemen, Migration, Stigmatisierung Unzufriedener als Nazis & Pack, überall mischt die Linke kräftig mit und verliert dabei an Zugkraft und Glaubwürdigkeit.

Nun sie ist schlicht antideutsch geworden!

… Glaubwürdig waren die SED Nachfolger für mich noch nie!

Die heutige Debatte im Hessischen Landtag bestätigt jedes Wort von Ihnen, lieber Herr Tichy!

Die AFD muss innerparteilich für Qualität und auch ein wenig für Quantität sorgen. Abgeordnete, Fraktionsassistenten, Büros, zahlende und Plakate klebende Mitglieder, die Stiftung, etc. Und dann einfach die Zeit wirken lassen und vor allem die nächste Rezession. Der Rest kommt von alleine.

Stimme zu, die großen Themen suchen sich ihre Leute, sagte Willy Brandt manchmal. Es geht um den Zuzug, den Zuzug, den Zuzug, dann um den Euro und die Schulen und die Justiz. Klimawandel und Artensterben kommen danach – bitte ohne Greta-PANIK. Es wird einiges davon abhängen, dass diese Themen-Hierarchie nicht allein von der AfD kapiert wird. Im Grunde ist es egal, wer es kapiert. Man braucht am Schluss nur die parlamentarische Merhheit. . Irre ist ja, dass selbst hier auf TE nicht alles Wichtige zur Sprache kommt. Mit Douglas Murray und Thilo Sarrazin als TE-Intellektuellen ist freilich ein wichtiger Anfang… Mehr
Der Westen hat bisher noch nichts verloren. seit dem Ende des WK II ging es hier nur bergauf. Die Großeltern und Eltern der 68er haben gearbeitet und mittlerweile gibt es schon die 2. Generation Erben. Geld war hier immer genug da, zumindest wenn man nicht komplett blöd war. Im Osten hingegen wurden die 40 Jahre lang gesammelten Ostmark mit der Einführung der D-Mark zusammengeschrumpft auf 6000 DM (ich weiß leider nicht mehr genau, ob pro Person oder Haushalt). Alles darüber war weg! Ossis waren immer sparsam, weil sie in den 20 Jahren Wartezeit auf den Trabbi/Wartburg jede Mark zusammen kratzten… Mehr
Jammer, jammer, jaul! Den Menschen im Westen ist wahrlich nichts geschenkt worden. Um hier etwas zu erreichen musste malocht werden, und nicht in der Arbeitszeit 3 Std. beim Metzger anstehen. Der VW wurde nie verschenkt, der wurde erarbeitet. Das Reihenhäuschen wurde oft in Nachbarschaftshilfe, nach Feierabend und am WE gebaut. Statt in der Datsche zu liegen, wurde da auf der Baustelle geschufftet. Mit den 18.000 Ost-Mark konnte man was kaufen? Nix, weil nix da war! Mit den 6.000 West-Mark jedoch konnte man einkaufen gehen. Man musste sich plötzlich sogar entscheiden, was man wollte – damit waren sehr viele Ossis überfordert,… Mehr
Lieber Herr Tichy, lieber Herr Winter, nicht ausgeschlossen, dass die CDU sich in eine ausweglose strategische Lage manövriert hat, aus der ein Entkommen kaum mehr möglich ist. Die Wahlergebnisse werden immer schlechter und will die CDU weiter regieren, dann geht das nur wie beschrieben in deiner Dreierkonstellation mit SPD und Grünen oder Gas. auch nur mit den Grünen. Das ist aber nur realistisch, wenn die CDU weitere „konservative“ Positionen aufgibt und den bisher schon eingeschlagenen Weg beschleunigt weiter verfolgt. Also, der Kohleausstieg noch früher, die Grenzen noch offener, die Steuern noch höher, die Eingriffe in die Wirtschaft noch stärker, die… Mehr

Ich stimme Ihnen zu.
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Die Regierenden haben das was sie beschreiben doch auch schon lange angekündigt, nennt sich „Vereinigte Staaten von Europa“. Termin: 2025.
Keine Grenzen, keine Völker, keine Demokratie, Steuern nach Gutdünken. Herrschaft der Mandarine des neuen Adels und die multikulti Bevölkerung als Leibeigene.

Typische Wagenburgmentalität der „Vereingten etablierten Einheitspartei“, VEE, bstehend aus ihren Untersektionen, CDU/SPD/Grün und assoziierten Linken,(Berlin, Bremen, Thüringen u.s.w.) , die sich auf ihrem „festen Platz“ einrichten und hoffen, dass sich die anstürmenden Indianer wieder verkrümeln oder auf wundersame Weise immer weniger werden. Machen können sie nichts, was auch? Auf die Nullzinspolitik mit drohenden Negativzinsen der EZB haben sie keinen Einfluss mehr, die Politik der Energeiwende ist so verkorkst, dass nur noch eine Aschehäufchen in der Wagenburg glimmt, kaum noch geeignet, sich ein Würstchen zu braten. Die Einwanderung in die Sozialsysteme wird nicht gestoppt sondern noch ausgeweitet. Tichy meint, die Indianer… Mehr
„aber waren CDU und SPD nicht schon vorher an der Regierung?“ Ja, vielleicht tun wir ihnen aber auch Unrecht, da zumindest die Möglichkeit besteht, dass man weder im Willy-Brandt-Haus, noch im Konrad-Adenauer-Haus davon wusste, dass man die Regierung stellte? Das wäre doch zumindest möglich, denn wenn man stets rund um die Uhr damit beschäftigt ist, der Lobby hinterher zu rennen, dann können so unwesentliche Nebensächlichkeiten wie Regieren doch schon mal hinten runter fallen, oder? Das gleiche Thema haben wir hier in Mülheim im kleineren Maßstab. Einst die reichste und innovativste Stadt des Ruhrgebiets, nun 2 Milliarden Schulden bei einer Einwohnerzahl… Mehr

Es wird nur noch wenige Jahre dauern, bis die Letzten endlich merken, dass die Muslime bei uns den Ton angeben. Was dann folgt, ist absehbar. Man darf sich nicht täuschen, denn die Geschichte lehrt uns: Die Deutschen sind zu allem fähig.

Wenn tatsächlich ein Aufstand gegen die Politik der Islamisierung erfolgt, dann wird dieser europaweit sein. Man kann nicht 500 Mio. Menschen eine rückständige Steinzeitkultur aufzwingen, egal wer da was plant – wir sind mehr.

„Parteiengulasch“ und „Wenn Du keinen Geschmack hast, dann wählst Du den Brei.“

Super! 😉 – Brei hätte allerdings noch „Einheitsbrei“ heißen dürfen.

Zum Westen, dem es wesentlich besser geht, als dem Osten: Das ist doch kein Grund eine Politik zu wählen, mit der man sich selbst abschafft, indem man das Land in jeder Hinsicht zerstört. Herr Wallasch hat heute in Sachen „Malwina“ zutreffend gefragt, ob diese Gesellschaft „nachhaltig gestört“ ist. Ja, das ist sie und zwar vor allem im Westen.

Die glauben tatsächlich das ist nur ein ostdeutsches Problem. Und der Wählerwille wird wieder ignoriert. Man braucht nur wieder einen Bus pro Tag durch die Orte fahren lassen und sich als Politiker beim Bäcker sehen lassen. Wie Frau Scheswig, meinte bei Anne Will.

Das westdeutsche „Wahlvieh“ ist doch schmerzbefreit. Besonders in NRW und Bremen muss erst alles zusammenfallen. Wahrscheinlich hoffen die dann noch aus Geld aus Bayern.

Es könnte sein, dass sich manche deutsche Bundesländer abspalten wollen. Was in Jugoslawien noch begrüßt wurde, aber den Basken und Katalonen in Spanien verweigert wird. Nicht ohne Grund …