Deutschland ist im freien Fall: fast 500.000 Jobs weg. Roland Tichy zeigt schonungslos und messerscharf, warum das Land vor dem Kollaps steht.
In nur drei Monaten gehen in Deutschland fast eine halbe Million Arbeitsplätze verloren. Besonders betroffen: Industrie, IT, Bau und Mittelstand. Gleichzeitig wächst der öffentliche Dienst massiv weiter. Das ist kein Zufall, das ist politisch gewollter Umbau – weg von der Markt- und hin zur Staatswirtschaft.
Friedrich Merz und Lars Klingbeil setzen dafür auch die alte Klimapolitik fort. Der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein, zensiert die Medien, gängelt die Bürger. Das einstmals weltweit leistungsstärkste Kernkraftwerk in Grohnde wird abgerissen. Mitten im KI-Boom, der riesige Mengen an Strom braucht, gönnt sich Deutschland einen selbsterzeugten Strommangel durch die Energiewende.
Wer dagegen aufgbegehrt, wird juristisch verfolgt. Im Zweifel ignoriert man Wahlergebnisse. Das ist Deutschland im Jahr 2026.

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Das ist dem Merz doch egal. Hauptsache er ist Kanzler.
Mister BlackRock führt lediglich aus, entscheidet nichts!
Bedauerlicherweise ist kein Engagement erkennbar die Entwicklung zu stoppen bzw. in eine andere Richtung zu lenken. Wenn das überhaupt unter Beachtung des internationalen Wettbewerbs noch möglich ist. Zuerst wurden die Werkbänke an andere Standorte verlegt, jetzt folgen die Entwicklungsabteilungen den Werkbänken. Wie man heute lesen konnte hat der Weltmarktführer für Industrieofenbau, ELIOG jetzt Insolvenz angemeldet. Wie viele der sogenannten Hidden Champions haben wir noch? Wie viele kann das Land neu generieren? Da Weltmarktführer nicht vom Himmel fallen, sondern oft das Ergebnis jahrelanger erfolgreicher Arbeit sind, schwierig. Der Psychiater Bonelli stellt sich in seinem Buch „Kopflos“ die Frage, „warum setzen sich… Mehr
Mit der Billion Neuschulden der edlen Sorte (Sondervermögen) haben sich die Mitglieder der Nomenklatura und ihre Begünstigten nur Zeit verschafft, noch ein Lied länger bei Salonmusik auf dem sinkenden Schiff zu tanzen. Investitionen (meist eh nur von einem Topf in den anderen verschoben) verpuffen in der Klimawirtschaft und Rüstung, ohne dass ein Mehrwert geschaffen wird. Bürokratieabbau wäre in einer wachsenden Verwaltung ein Betriebsunfall. Sozialstaat verkommt zum Geldtransfer ins Ausland (zum Ausland zählen auch immer mehr deutsche Stadtteile). Dazu versucht man noch ein weiteres Mal, die immer geringere Anzahl an Leistungsträgern auszuquetschen. Oder Leistungen bei denen zu kürzen, die aktuell oder… Mehr
Der zuweilen doch recht verengt wirkende Fokus auf ökonomische Fragen wirft die Frage auf, ob die bürgerliche Mitte (Mittelstand) wirklich begriffen hat, daß unser zentrales Problem NICHT wirtschaftlicher, sondern geistiger Natur ist. Wer immer noch glaubt, es könnte ein Zurück zu den alten Verhältnissen geben, sollte sich die Frage stellen, ob eine bloße Abkehr von grüner Wirtschaftspolitik die Antwort auf das kulturmarxistische Gift ist, welches seit 1968 unser Volk vergiftet.
Ohne den Willen zu einer Kulturrevolution von Rechts kann es keine Rettung geben!
Herr Tichy, Ihre Zusammenfassung ist ja so verbindlich, von der unhinterfragten Annahme auszugehen, dass die green transformation tatsächlich allein vom ökologischen Weltrettungs-Idealismus getragen ist. Sicher, bei den kids, die sich irgendwo festkleben, und ein paar mehr. Was aber, wenn den alten Routiniers der Umweltrettung in Wahrheit mehr an einer Linksverschiebung der deutschen Gesellschaft gelegen wäre? Eine Bekämpfung unserer marktwirtschaftlichen Freiheit, vulgo Kapitalismus im Zentrum steht? Wenn der, sagen wir mal, „Sozialismus“, der seit über 100 Jahren an den Toren Europas rüttelt, unter dem Vorwand eines „grünen Projekts“ erneut „ein Gespenst“ in Europa umgehen lässt? Warum rufen linke Politiker zum Klassenkampf… Mehr
Der Unterschied zu Scholz: Scholz war tiefrot, kam aus der Nach-68iger-Welle, war linker Rand SPD, aber er war gleichzeitig ernüchtert bzw. ihm fehlte jede Ambition. Manches hat er zumindest versucht, einzudämmen, z.B. eine Eskalation im Ukraine-Krieg.
Hier sehe ich die große Gefahr beim jetzigen Kanzler: Er ist höchst ambitioniert, was diesen Krieg angeht. Zynisch formuliert: Wer im Frieden nichts hinkriegt, mag es mit Krieg probieren…Möge Gott davor sein!
Deutschland war Exportweltmeister von 2003 – 2008.
Das war die Ernte von der Saat (Fleiß und guter Politik) in den Jahren von 1946 bis 2005.
Dann kam Merkel… Dass die Erntezeit in ihre Jahre fällt ist Ironie des Schicksals und hat absolut nichts mit ihrer Leistung zu tun.
Die Analyse für den Niedergang ist extrem simpel:
– Merkel
– Verheerende Energiepolitik ab 2011
– Willkommensputsch 2015
Die werden noch froh sein über jede/n, die/der mit Erdgas umweltfreundlich heizt und mit einem Verbrenner herumfährt. Und natürliche Intellenz ist zwar rar, aber kostet nicht el. Strom, sondern Sauerstoff mit Spätzle.
Prima. Damit ist auch ein für alle Mal das Fachkräftemangel-Geschwätz der letzten 10, 20 Jahre beendet und das Millionen-Heer an zugewanderten „Goldstücken“ kann unmittelbar zurück in ihre Heimatländer. Es gab und gibt für diese (hochqualifizierten) Leute keine Arbeit im Land … Also: Besser geht’s nicht.
Trotz der Rekordschulden und der in dem Zusammenhang versprochenen Investitionsoffensive wird jetzt weniger gebaut als vor der Schuldenorgie. Die Hersteller von Zementwerken stecken derzeit tief in der Krise, denn den Weltmarkt für Zementwerke kontrolliert China durch hohe Qualität bei niedrigen Preisen und hier im Niedergangsland wird entgegen der vollmundigen Ankündigungen staatlich weniger gebaut. Weil das ganze Schuldengeld weitgehend im Sozialstaat und bei den zu üppigen Gehältern für die zu vielen Staatsangestellten verdunstet ist, ohne irgendeinen positiven Effekt zu generieren. Die Zeit, die damit gekauft wurde, hätte gründlichst genutzt werden müssen, nun haben die weder Zeit noch Geld.
Die weiblich geprägten Grün-Schwarz- und Schwarz-Rot-Wählermehrheiten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben offensichtlich noch alle Zeit der Welt. Warum sollte man sich also deren Sorgen machen?