Warum flunkern Journalisten so viel?

Seit Jahren stehen Journalisten in der Kritik. Es gibt das böse Wort von der "Lügenpresse". Das etwas freundlichere von der „Lückenpresse“. Das Wort von den „Mainstream-Medien“, von den „GEZ-Medien“, der "Relotius-Presse". Was dürfen und können wir noch glauben?

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Kommentare ( 56 )

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Toll! Dafür bin ich auf Tichy u. leiste ab u. dann gerne meinen (finanziellen) Beitrag.
Der Friede sei mit Euch 😉 aber heute mal ganz besonders mit dem unerschütterlichen Kämpfer für Wahrheit u. christliche Werte, Herrn Mattusek . 😉

Liebe Redaktion,
zufällig habe ich gerade diesen Artikel auf Tagesschau.de gefunden: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/rechte-portale-101.html
Wenn nichts mehr geht, versucht es der Staatsfunk mit „Haltungsauftrag“ offenbar mit massiver Denunziation! Vielleicht ist Ihnen der Artikel von Tagesschau.de ja einen kleinen Gegenartikel wert? Ich würde mich jedenfalls darüber freuen!

Danke für den Link. Ein Highlight ist die Einlassung von Torsten Beeck von „Spiegel Online“:

„“Spiegel Online“ verzichte daher häufig darauf, über Themen zu berichten, obwohl die Redaktion weiß, dass sie viele Klicks einbringen würden – weil die Themen nicht relevant seien.“

„Relevant“ ist ja beim SPIEGEL alles, was verwendet werden kann, um Trump zu demontieren. Diese Kampagne war im SPIEGEL in den letzten Jahren das zentrale Thema. Migration hingegen ist irrelevant, kann weggelassen werden.
Es ist mir selber peinlich, dass ich früher jeden Artikel dieses Witzblatts als der Weisheit letzter Schluss angesehen habe.

Montag: ARD 45 Minuten „Feindbild Europa – Was wollen Europas Rechte? “
Dienstag: ZDF 45 Minuten „Laut, forsch, national – Wie Salvini, Orban & Co. Europa spalten“
Unser DDR 2.0 Fernsehen at his best.

Die Einschätzung des Herrn Kepplingers gegen Ende teile ich. Und doch hat es mich sehr erschreckt, eine derartig fundierte Bestätigung zu bekommen.

Vielen Dank für diese hochinteressante Diskussion. Leider muss ich der sehr düsteren Prognose des Herrn Kepplinger zum Ende des Videos beipflichten. Die nächsten Generationen werden für unsere Fehlleistungen in jedweder Beziehung bezahlen müssen. Die Einsicht in diese Tatsache ist bei vielen heute noch in der sozialen Sorglosigkeit lebenden nicht weit verbreitet. Ich selber merke dies immer wieder bei vielen Diskussionen mit Freunden und Bekannten (wir alle gehören, wenn man so möchte zu den sogenannten Besserverdienenden, die materiell keinerlei Einschränkungen unterliegen). Wie arglos, wie uninformiert, wie blind doch hier die allermeisten sind. Mehr als ein vielleicht ungutes Gefühl lässt sich auch… Mehr

Mir hat die pessimistische Beschreibung durch Herrn Kepplinger heute sehr zu denken gegeben. Ich fange langsam an, meinen Frieden mit der Situation zu machen, denn sie ist irreversibel. In jungen Jahren hat mich eine Freundin verlassen, wie ich sie danach nie wieder fand – das war schlimm für mich. Ich verlor einen Freund durch einen tödlichen Unfall – schlimm für mich und einige andere. Jetzt verlieren wir unsere Heimat – schlimm für mich und sehr viele andere. Aber den Rest der Welt betrifft das nicht. Die Welt wird sich trotzdem immer weiter drehen.

Ich habe heute ein Gespräch gehabt mit einem sehr erfolgreichen älteren weissen Mann, der glaubt , dass hier alle verrückt geworden sind. Aber als die Sprach auf die AfD kam, t er quasi reflexhaft drei Kreuze gemacht, als sei ihm dr Leibhaftige begegnet. Also wird er , nehme ich an, wieder sein Kreuzchen bi der CDU machen, obwohl **

„Wasch mich aber mach mich nicht nass“ fällt mir dazu nur ein.

Sehr interessantes Video.
Bin aber – abweichend zu Herrn Kepplinger – nicht der Mainung, dass die Medien im kleinen Alltagsgeschäft guten Journalismus praktizieren.
Mir fällt immer wieder auf, wie durch entsprechende Wortwahl subtile Qualifizierungen – Einteilungen also – vorgenommen werden.
Ich will dabei gerne zugeben, dass ich als überkritische Person da auch überschiessen kann, dennoch, es vergeht praktisch keine „Tagesschau“, keine „Heute“ ohne dass ich das nicht feststelle (und meine Frau ihrerseits interveniert, sie wolle die Nachrichten und nicht mich lamentieren hören).

Sehr sehr einsichtsreich, dieses Gespräch, ganz herzlichen Dank an die drei alten weißen Herren – die Frauenquote bei Tichys möge bitte immer egal sein, danke.
Noch eine Kleinigkeit: Es ist doll, dass Matussek eine Lanze bricht für die Identitären. Aber eines hat gefehlt: Die Außenseiter wie Tichys sollten sich ruhig gegenseitig wahrnehmen und achten. **
Herr Kepplinger – wo erscheint der Aufsatz? – Herr Tichy: Was spräche dagegen, dass sie den veröffentlichen – oder wenn er zu wissenschaftlich ist, dann eben zusammenfassen lassen? (Von mir aus, wenn Sie sonst keinen haben, auch von mir).

Wunderbare Sendung. Ich hatte mir das Anhören aufgehoben für diesen Sonntagmorgen. Wie in alten Zeiten mit dem Frühschoppen. Danke an die Beteiligten.

Mir scheint, dass es immer noch viel zu viele Journalisten gibt. Alle wollen ins Blatt, alle heischen nach Aufmerksamkeit. Alle suchen Absatzkanäle. Die meisten gehen eigentlich nur mehr auf die Nerven des Publikums, weil sie keine werthaltigen Informationen und Analysen bieten, sondern nur Infotainment. Weniger wäre mehr.

„Flunkern“ und „schwindeln“ … das sind so niedliche Worte für eine Presse, die das Volk nur noch verarscht. Egal, wo man liest … beim Spiegel, bei der WELT, FAZ, Zeit … man (ich zumindest) fühlt sich nicht mehr informiert, sondern belehrt und bewusst belogen. Eigentlich braucht man da gar nicht mehr groß zu diskutieren. Ich frage mich, warum so viele immer noch nicht merken, dass Begriffe wie Lügenpresse und Fake News scheinbar gezielt verbreitet werden, um jeden, der noch kritisch hinterfragt als Vollidioten mit Aluhut darzustellen. Mir geht das inzwischen so dermaßen auf den Sack, dass ich deswegen schon fast… Mehr

Der Herr Kepplinger liegt mit seiner Einschätzung, wie das Ende aussehen wird, ganz richtig.

Es kommt nicht zur einer Reorganisation, sondern zum genauen Gegenteil, weil verschiedene Interessen als Taktgeber in einem System agieren das noch voller Energie ist.
Dafür, wie ein solches System beim Erreichen der kritischen Schwelle reagiert, gibt es in fast jedem Wissens- oder Fachgebiet, mindestens ein Beispiel für ein wiederkehrendes, allen gemeinsames Verhaltensmuster.