Klimawandel: Unaufgeregter Befund zur Lage des Planeten

"Unerwünschte Wahrheiten über den Klimawandel" breitet der Chemiker und frühere Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt aus. Er weist auf Rechenfehler, Übertreibungen, Fehlinterpretationen in der Klimapolitik hin und bringt das scheinbar festgefügte politische Klima-Gebäude in Einsturzgefahr. Im Interview mit Roland Tichy erklärt er, wie wir trotzdem die Welt retten.

 

Das Urteil über CO2 und die damit verbundene Industrie ist längst gefällt: schädlich, gefährlich, abzustellen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie vergessen wird, dass CO2 der Baustoff des Lebens ist und dass trotz aller möglichen negativen Auswirkungen die Erträge an Nahrungsmitteln, wie etwa Weizen und Reis, durch das gestiegene CO2 um etwa 15 % erhöht worden sind.

Wer sagt es den jungen Leuten von Fridays for Future, dass wir ohne den CO2-Anstieg ganz gewiss zu wenig Nahrungsmittel hätten, um die Welt satt zu machen? Allein 15 % weniger Reis, Weizen und Soja wären auf Dauer für die Weltbevölkerung nicht erträglich. Fritz Vahrenholt erklärt in einem Interview, wie wir die Zukunft bewältigen, ohne unsere wirtschaftliche Existenz zu vernichten.


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Kommentare ( 75 )

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Diogenes
10 Tage her

Um Himmels Willen, von Süddeutschland bis Spanien ersticken die Völker Europas im Schnee. Irgendein rotgrün karrierter „Wissenschaftler“ hat doch vor 10 Jahren schon vorausgesagt, daß es innerhalb der folgenden Dekade und bis in eine weite unvorhersehbare Zukunft so etwas wie Schnee nicht geben werde. Ja, natürlich, das ist nur Wetter, das mit Klima nichts zu tun hat, aber vor einigen Tagen hat der große Deutsche Rundfunk („Deutschlandfunk“) an mehreren Tagen in stündlichen Nachrichten ermahnt, die Klimawende nicht zu vergessen bei aller Corona-Sorge. Außerdem sei angeblich das Jahr 2020 wieder einmal das heißeste (in Hintertupfing oder so) seit seit 1850 gewesen.… Mehr

Last edited 10 Tage her by Diogenes
Suedbuerger
11 Tage her

Welche Sprachrohre „verkörpern“ denn den sogenannten Klimaschutz (welches Klima:1850, 1904 oder 1985?)? Es sind leider viele Wissenschaftler, welche politisch gewollte Forschungsanträge stellen und dann auch höchst alimentiert erhalten. Wissenschaftliche Forschungen, welche diese Ergebnisse relativieren und eigentlich eine wissenschaftliche Aufarbeitung provozieren müssten, werden politisch wie medial ignoriert. Kann man so noch von freien Wissenschaften sprechen? Dies geschieht im Verbund mit Nachwachsenden (manche sagen: Wohlstandsgören), die in der Regel aus wohlsituierten Elternhäusern kommen und schon mal ihre Begabungen (politisch oder sonstig) austesten dürfen, einfach gestricktere Jung- und Altmenschen in einer zunehmend befremdlicher werdenden Sektenaffinität zu manipulieren suchen. Wenn überhaupt, dann wird von… Mehr

serremer
17 Tage her

Man könnte manchmal an der Einfältigkeit der Menschen verzweifeln. Ich jedenfalls. Heute hat man die seit Menschengedenken die für jedermann modernsten Mittel in der Hand um sich selbst zu indormieren. Jenseits des mainstreams der derzeit andere Meinungen nicht akzeptiert oder veröffentlicht. Grundsätzlich möchte ich sagen „ja, den Klimawandel gibt es“. Ist er menschengemacht? Jain – nur zu einem sehr geringen Teil (Deutschlands Anteil am weltweiten CO2 liegt bei ca. 4%) Und das mit dem CO2 ist für mich sowieso nur ein medialer Blödsinn. Ich will hier nicht Argumente wie regelmäßiger Klimawandel der Erde; Anzahl der Sonnenflecken; drei verschiedene mehrjährige Sonnenzyklen… Mehr

Korner
17 Tage her
Antworten an  serremer

Versuchen Sie einmal seriöse Daten zu den Niederschlagsmengen zu bekommen. Je nach politischer Colour, werden die Daten manipuliert, obwohl selbst das grüne Bundesumweltamt dazu schreibt: „Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.“. Eine entlarvende Information aus den eigenen Reihen.

Ciceronianus
30 Tage her

Danke für dieses Interview. Diese Sachlichkeit und Differenziertheit wünsche ich mir immer! Das Verfallen ins andere Extrem nützt niemandem. Tichy könnte eine Aktion starten: Lasst uns das Klima schützen, und Bäume in Afrika pflanzen.

bfwied
1 Monat her

Wenn man, als Naturwissenschaftler, der sich mit dem Themenbereich beruflich befasst, Leute mit den wissenschaftlich gesicherten Tatsachen, wie Warmphasen und Kaltphasen etc., konfrontiert, stößt man außerhalb der Vortragssäle auf Unglauben, d. h., man wird in die „Querdenker“-Ecke gestellt. Der Glaube an verbreitete Narrative ist in diesem Land – wie immer – so stark, dass nur das physische Erleben des Gegenteils oder der negativen Folgen überhaupt Eindruck hinterlässt. Man kann also kein Umdenken erwarten. Dies führte, natürlich zusammen mit den finanziellen Steuerungsmechanismen, dazu, dass die Erdwissenschaftler und u. a. Physiker sich lieber zurückziehen und sagen: Lasst sie doch! Dass wir Menschen… Mehr

Dr. Slonina
2 Monate her

Vielleicht sollte die Schule den jungen Leuten diese Zusammenhänge lehren ?
Aber vermutlich ist dort jetzt ausschließlich Haltungsunterricht angesagt. Und Haltung bedeutet, einzig das groteske Dogma zu vermitteln, daß CO2 ein Klimakiller ist. Die Verblödung nimmt so ihren uneingeschränkten Verlauf.

Jan Frisch
2 Monate her

Jede grüne Pflanze kann mit Hilfe von Sonnenlicht und Chlorophyll aus Wasser und Kohlendioxid Glucose herstellen, wobei Sauerstoff als „Abfallprodukt“ übrig bleibt. Das nennt man in Fachkreisen „Photosynthese“ und ist der Grundpfeiler alles pflanzlichen und somit auch tierischen Lebens auf der Welt. Wer also CO2 verteufelt ist nichts anderes als ein Feind des Lebens selbst.

Peter Pascht
3 Monate her

In der Wissenschaft gilt als Realitätskriterium der Richtigkeit von Theorien und Berechnungen, ob diese durch Messdaten bestätigt werden können. Die monatlichen Messdaten des CO2 und Temperatur von 166 Jahren, 1850-2016, widerlegen die „Klimamodelle“-Theorie des IPCC und die Berechnungen des Herrn Prof. Rahmsdorf. Ganz offenbar hat der Herr Prof. Rahmsdorf noch nie etwas vom Realitätskriterium der Wissenschaft gehört. Realität ist in der Wissenschaft, das was gemessen werden kann. Deswegen führt er auch einen unwissenschaftlichen „Beweis“ seiner Theorie, aus seiner Sicht als Beweis der Richtigkeit seiner Theorie, keine Messdaten an, sondern eine liste von 100 Personen an, die gleicher Meinung sind wie… Mehr

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Stimme zu, doch er zeigt als Beleg v. a. Temperatur- und CO2-Kurven in einem solchen Maßstab, dass sie ohnehin gar nichts aussagen können. Aber die Erhebungen, die Messtechnik, auf die wird sowieso gar nicht eingegangen. Man bzw. er tut so, als ob alles vollkommen einwandfrei auf allen Ebenen gemessen worden wäre. Hier steckt bereits so viel Unsinn, dass das alles für die Katz‘ ist. Allein die Fehlerbandbreite nach wissenschaftlichen Kriterien ist mehrfach so groß wie die angegebenen, Exaktheit vortäuschenden Erwärmungsdaten.

Peter Pascht
3 Monate her

Es ist eindeutig durch die Messdaten mathematisch belegt, dass es zwischen CO2 Anstieg und Temperaturanstieg keinen kausalen Zusammenhang gibt. (Messdaten sind auf den Seiten der ETH Zürich verlinkt, die kann sich jeder runterladen) Es gibt aber sehr wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen Anstieg von CO2 und Anstieg der Zahl der Erdbevölkerung. Insofern wird mathematisch eindeutig, der Temperaturanstieg nicht vom Menschen verursacht durch den CO2 Anstieg. Das belegen die Messdaten der Jahre 1850-2016. Es gilt die normative Kraft des Faktischen. Das sind in der Wissenschaft die Messdaten, nicht das was Spinner berechnen. Übrigens hat der Temperaturanstieg schon signifikant am das 1700… Mehr

Der Ketzer
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

„Messdaten sind auf den Seiten der ETH Zürich verlinkt, die kann sich jeder runterladen“ …. man muss es nur wollen, aber alleine daran mangelt es schon … was zählt ist, dass die Mehrheit der Wissenschaftler behauptet, dass …
Es sind gruppendynamische Prozesse, die die (Mehrheit der) jungen Leute daran hindern, selbst zu denken und zu hinterfragen … meine Empfehlung für den Unterricht: „Psychologie der Massen“von Gustav Le Bon, … aber das würde wohl nicht in die Lehrpläne passen, oder die ‚Haltung‘ der Lehrkräfte(?) …

Last edited 1 Monat her by Der Ketzer
Bleichgesicht
1 Monat her
Antworten an  Der Ketzer

Und viel zu anstrengend. Man müsste ja SELBSTÄNDIG denken. Betreutes Denken ist doch viel bequemer. Vor allem wenn man dabei mit dem Strom schwimmt.

Bleichgesicht
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Das Problem unserer Zeit ist: Linke und grüne Ideologen, die es in fast jeder deutschen Partei gibt, interessieren sich einen Sch… für Wissenschaft und Fakten. Die wollen nur ihre verrückte, wissenschaftlich völlig unbegründete Meinung durchsetzen. Ebenso gestrickt sind die freitäglichen Schulschwänzer, die sich weismachen lassen, sie würden für ihre Zukunft kämpfen. Die Verblödung geht so weit, dass ein bekannter Bundesligatrainer sich nicht entblöden konnte zu gestehen, er könne seiner Tochter nicht mehr in die Augen schauen, weil er mit seinem umweltschädlichen Verhalten ihre Zukunft ruiniert habe.

8flieger8
3 Monate her

Danke. Genau der Artikel, den das deutsche VOLK brauchte. Jetzt muss gehandelt werden. Folgt der Wissenschaft! Sofort, bevor es zu spät ist! Hört nicht auf Alarmisten, sondern auf die, die die unbequemere Wahrheit haben!