Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Gilt der alte Kostolany-Spruch auch im Iran-Konflikt? Der Börsenwecker berichtet heute über die ersten Reaktionen an den asiatischen Börsen und welche Chancen sich jetzt für Anleger ergeben.
Kaufen wenn die Kanonen donnern? Diese Börsenweisheit wird Andre Kostolany zugeschrieben. Oder wie Warren Buffett sagt: Sei gierig, wenn andere panisch werden. Am Ende aber stehen zwei Szenarien im Raum: Chirugische Operation und Regimesturz oder langer Krieg? Der Börsenwecker schaut auf die jeweiligen Chancen.
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Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.
„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.
Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin
Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.
„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.
Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Hah, diesmal ist die Zeitzone, in der sich Herr Mattheis befindet eher von Nachteil. Ich bin soeben aus Spanien gekommen und habe mich sofort vor die Kiste gesetzt. Und charttechnisch sieht es schon gar nicht mehr so schlecht für Long-Positionierungen aus. Meine offenen Long-Positionen sind alle auf Erholungskurs (leider auch eine Short-Position, die ich wegen den Krieges eingegangen bin 😉 Aber schauen wir mal, was so ab 15:30h (CET) passiert, wenn die amerikanischen Märkte öffnen. Meine Liste lohnenswerter Long-Positionen für die Zeit nach dem Krieg ist eigentlich schon fertig. Es sieht zumindest heute nämlich so aus, dass man sich damit… Mehr
Klaus D
Kaufen, wenn die Kanonen donnern?….“aber auch verkaufen denn viele aktien werden jetzt stark sinken.“
Nicht wirklich, denn viele Aktien geraten jetzt in Turbulenzen nur wegen den schlechten Nachrichten. Gestern konnten wir sehen, wie schnell sie sich wieder erholt haben.
Kaufen können nur die, die Geld haben.
Deutschland wird zum Penny Stock und Paul Singer sorgt für den Rest.
Ist die „Gorch Fock“ noch im Angebot , an die „Krusenstern“ kommt der Geier nicht ran.
Kaufen, wenn die Kanonen donnern?….aber auch verkaufen denn viele aktien werden jetzt stark sinken.
Ja das ist überhaupt die aktuelle Frage: kann man nicht am Krieg im Iran noch ein bisschen Geld verdienen? Merken sie es denn noch? Ich sehe durchaus ein dass jeder Geld verdienen muss aber wie wäre es denn mal mit ehrlicher Arbeit?