Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Die politische Landschaft in Deutschland bebt – doch im Epizentrum scheint es längst nicht mehr um Inhalte zu gehen, sondern um nacktes Überleben und lautstarke Inszenierung. Bestes Beispiel: Die FDP. Während die einen von „Kriegsgeschrei“ und einer profillosen Wohlfühl-Partei sprechen, klammern sich andere an den schieren Medienlärm, um irgendwie die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen. Ist der Krach zwischen Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki politischer Ernst – oder reine Überlebensstrategie?
Steuern wir auf dänische Verhältnisse mit einem zersplitterten Parlament zu? Und könnte ein radikal neuer Ansatz – wie eine völlig parteiunabhängige Regierung aus Praktikern der freien Wirtschaft – der langersehnte Rettungsanker sein? Ein Gespräch mit Fritz Goergen von TE.
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Eine echte, mutige Entscheidung von Kubicki wäre, die Brandmauer zu stürzen und liberale mit konservativer Politik, gemeinsam mit der AfD, durchzusetzen. Eine Politik, nur zum Abfischen von lukrativen Posten als Mini-Beteiligung im Altparteienkartell, braucht höchstens die fdp, aber Deutschland ganz sicher nicht. Das würde einen Neuanfang verhindern und Deutschland immer weiter, bis weit unter den Nullpunkt herabwirtschaften, den man gefühlt längst unterschritten hat. Die Menschen wollen eine Politik, die sie nicht gängelt und ausraubt. Arbeiten gehen muss sich wieder lohnen und vor allem, dass man von seiner Arbeit auch anständig leben kann. Mit den Altparteien ist das nicht zu schaffen.… Mehr
Berufspolitiker braucht kein Mensch und schon gar nicht irgendein Staat der sich als Demokratie ausgibt. Eine radikale Beschränkung auf zwei Legislaturperioden für jeden Bundestagsabgeordneten und danach eine Sperre von mindestens 20 Jahren für weitere politische Ämter! Desweiteren dürfen Richter offiziell keiner politischen Partei angehören. Das wäre schon die halbe Miete um die charakterlosen Schmarotzer von den Futtertrögen fernzuhalten und das Land wieder voran zu bringen.
Das im Beitrag diskutierte System, Fachleute auf die Schlüsselpositionen der Exekutive zu heben, erinnert an eine Meritokratie. Ich bin jedoch der Meinung, dass Ideologie weiterhin Sachverstand schlagen wird, sollten in der Legislative dann weiterhin klassische Berufspolitiker mit dem Karriereweg Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal landen. Immerhin muss man F. Merz zugute halten, dass er so etwas bei zwei Ministerposten ja schon macht (hätte auch nicht gedacht, dass ich zu F. Merz noch was Positives sage). Und ja, ich habe den Eindruck, Frau Reiche ist auch die einzige Person im Kabinett, die anscheinend tatsächlich Ahnung von Ökonomie hat. Zu Herrn Wildberger möchte ich… Mehr