Tod auf Verlangen – Der Fall Castillo erschüttert die Welt – TE-Wecker am 29. März 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Am 26. März wurde die 25-jährige Katalanin Noelia Castillo Ramos euthanasiert. Ein Fall, der in Spanien emotional diskutiert wurde, für Aufruhr in den sozialen Medien sorgte und auch hierzulande für heftige Reaktionen sorgte. Noelia Castillo war seit einem Selbstmordversuch, im Zuge dessen sie sich aus dem fünften Stock eines Gebäudes stürzte, querschnittsgelähmt und wollte ihrem Leben ein Ende setzen. Ihr Vater versuchte, dies zu verhindern. Zuletzt lehnte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein Eingreifen ab, Castillo wurde am Donnerstagabend in einem Krankenhaus getötet. Mit Anna Diouf von TE unterhalten wir uns über diesen aufwühlenden Fall.

Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit: Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt. Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ . Als Tichy Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30″ Rabatt auf alle Tickets.

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Kommentare ( 7 )

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Manfred_Hbg
22 Tage her

TE-Wecker: „das wir es verinnertlich haben, „dass ein/der Arzt zu heilen hat“ .“

> Mhh, ich meine, dass es hier auch sehr gut und passend heißen könnte: „dass ein/der Arzt den Menschen von seinen -teils ja auch unheilbaren und mehrfachen- Leid/en zu befreien hat“.

Doch wie auch immer: ich kann den Wunsch der -auch noch jungen- Frau in mehrerer Hinsicht verstehen.

Last edited 22 Tage her by Manfred_Hbg
schwarzseher
23 Tage her

Das junge Mädchen wählte bei vollem Bewußtsein den schmerzlosen Freitod, nachdem ihr erster, schmerzvoller Versuch durch einen Sprung aus dem fünften Stock mißlang und zur Querschnittslähmung führte. Jetzt von eine Euthanatisierung zu schreiben ist geschmacklos. Die Umstände, die sie überhaupt erst in diese Situation brachten, sind eine ganz andere Geschichte.

GermanMichel
23 Tage her

Es wird immer klarer wie sehr die Medien steuern was uns erschüttert und was nicht.

Ukraine und Iran sind gemäß Medienberichterstattung quasi Videospiele bei denen coole moderne Technik ausprobiert wird.

In Palästina gibt es dagegen sehr viel menschliches leid, das aber noch anonymisiert berichtet wird.

Wirklich erschüttern tun nur Einzelfälle, nicht anonyme Opfer oder Statistiken. Und die werden dann ganz gezielt und äußerst selektiv ausgewählt, und zwar Kampagnenartig in den gesamten westlichen Medien.

Der Westen ist letztendlich auch zentral gesteuert, man kann aber nur ahnen von wem.

JuergenR
23 Tage her
Antworten an  GermanMichel

Ganz genau. Vor allem die Inszenierung zum Fall Fernandes/Ulmen zeigt es in aller Deutlichkeit.

Willm
23 Tage her

Und die Täter?
Relativieren.
Ich Trauer mit den Eltern . Die gehen gerade durch die Hölle.
Was für eine Welt.

JuergenR
23 Tage her
Antworten an  Willm

Ach. Die junge Frau hatte starke Schmerzen, die durch nichts zu lindern waren und musste zwei lange Jahre um ihren Tod betteln. Soll das Humanität sein?

Kassandra
23 Tage her
Antworten an  Willm

Was ist die Rolle von Eltern, deren Kind in Heimen untergebracht werden musste?