Klimapanik – Endlich wieder richtig Angst haben

Erinnern Sie sich noch an den berühmten Angstbürger, der so gescholten wurde, weil er Schlimmes wegen der Masseneinwanderung fürchtete? Jetzt ist er zurück - diesmal von Links. Wegen Klima flackert Panik auf.

Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Was wäre der Deutsche ohne seine weltberühmte „German Angst“? Womöglich glücklich und sorglos. Damit solche Unzumutbarkeiten nicht drohen, findet sich zuverlässig ständig etwas Neues, was unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Umwelt, den Planeten und natürlich das gesamte Universum bedroht. Was haben wir nicht alles durch, seit der Berieselung durch Sauren Regen und dem apokalyptischen Waldsterben? Beim Teutates, womöglich wird uns doch irgendwann der Himmel auf den Kopf fallen! Noch hat kein Umweltexperte den Zeitpunkt ausgerechnet. Aber nachdem das Ozonloch wider Erwarten seine Aufgabe nicht ernst genommen und sich ohne weitere Rücksprache mit deutschen Umweltexperten einfach aus dem Staub gemacht hat, muss nun derselbe Staub in seiner feinen Version herhalten, um deutsche Umweltneurotiker bei konstant schlechter Laune zu halten.

Doch auch Angst will gelernt sein, man kann gar nicht früh genug damit anfangen. Ich war gerade erst aus Rumänien nach Freiburg und somit in das „Land der Schokoladen und Bananen“ gekommen, wie es meine Landsfrau und Schriftstellerkollegin Karin Gündisch sehr treffend in ihrem Kinderbuch über das Auswandern formulierte. Während ich mich angesichts der überquellenden Supermärkte in einem direkten Vorhof des Paradieses wähnte, hatte meine neue Zahnarzttochterfreundin Marion derweil bereits beschlossen, keine Kinder zu bekommen, weil man ja „in so eine Welt“ nicht verantworten könne noch mehr Kinder zu setzen. Wir waren beide neun Jahre alt. Ich hatte keine Ahnung, wovon sie redet, nickte aber pflichtbewusst, meine erste neue Freundin in Deutschland sollte mir nicht durch dumme Nachfragen wieder abhandenkommen.

Das war 1984 und jetzt fiel mir Marion wieder ein, als ich während der Nachrichtensendungen mehrfach auf die unvermeidliche Schwedin Greta Thunberg stieß, und mir in der Tagesschau schon mittags haufenweise Schulschwänzer für die Klimarettung albern durch die Kamera zuwinkten. Da schloss sich der lange Bogen von Marion bis Greta zu einem Kreis von Kindern, die naseweis nachplappern, was ihnen Erwachsene vorgekaut haben. Wenn es dafür noch freitags schulfrei gibt, und ein Lob vom Lehrer statt eines Eintrages ins Klassenbuch, wer sagt da als Schüler schon Nein? Gute Mädchen!

Nun hab ich nichts gegen politisch aktive Schüler. Wir haben damals auf dem Gymnasium auch die Aula besetzt gegen den Bildungsminister, Lichterketten entzündet gegen den Golfkrieg und (erfolgreich!) gegen das Rauchverbot auf dem Schulhof demonstriert. Allerdings hatten uns die Tagesschau und der halbe Bundestag nicht dafür applaudiert. Stattdessen drohte Nachsitzen und der ein oder andere Anruf bei den Eltern.

Aber dann war ich wieder dankbar, dass die kleine Greta als neue weltweite Ikone besorgter Kinder nochmal eingeblendet wurde, wegen dieses Zitates: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“ Wunderbar formuliert, die Grünen sollten unbedingt rausfinden, wer ihr die Reden schreibt, denn damit trifft sie mitten in den deutschen Nerv: Angst.

Angst vor dem Klima ist eine gute Angst. Eine aufrechte Panik, denn nur Klimaleugner wollen schließlich nicht die Welt retten. Und deswegen lieben deutsche Panikmacher in Funk, Fernsehen, Redaktionen und Parlament die kleine Greta, ist sie nicht herzallerliebst mit ihren Zöpfen? Angst ist der Schrittmacher in Deutschland. Angst vor dem Feind, dem Russen, dem Franzosen, dem Juden. Danach Angst vor dem dritten Weltkrieg, dem Kalten Krieg, der Aufrüstung, der Abrüstung, dem Wiedererstarken der eigenen Nation. Und als das alles nichts wurde, folgte Angst vor dem Wetter, dem Klima, dem Waldsterben, dem Ozonloch, dem Sauren Regen, dem FCKW, Pestiziden in der Muttermilch und natürlich der Atomkraft! Nein, Danke! Da wir als Volk offensichtlich immer noch nicht flächendeckend dahingerafft wurden, trotz alle dieser Gefahren vor jeder Haustüre, mussten zwischenzeitlich noch das giftige Gammelfleisch, der Rinderwahnsinn und die Schweinegrippe herhalten. Die Panikmache ist hoch im Kurs und wenn alles nichts hilft, dann haben wir immer noch den Feinstaub! Unaufhörlich dringt er durch alle Poren, vernebelt das Gehirn bis wir alle vorsorglich das Atmen oder wenigstens das Denken einstellen.

All das sind gute Ängste. Mit solchen emotionalen Unpässlichkeiten schafft man es in Deutschland auch ganz ohne Greta in die Hauptnachrichten. Mit den falschen Ängsten natürlich nicht.

Hätten irgendwelche Besorgten Eltern ein kleines blondes Mädchen mit Zöpfen vor die Kameras der Weltpresse geschubst, das uns verkündet, es habe jeden Tag Panik vor der unkontrollierten Zuwanderung und es werde jetzt Schule schwänzen so lange bis Angela Merkel endlich die Grenzen schließt, wäre die gesamte „Schau-mal-die-süße-Greta-Fraktion“ in Funk, Fernsehen und Politik entsetzt und sich einig, dass dies tatsächlich und übrigens zurecht ein Fall für das Jugendamt wäre. Wissen wir nicht zudem dank dieser Broschüre der Familienministerin und der Amadeu-Antonio-Gesinnungschnüffel-Stiftung, dass man als aufmerksamer Nachbar völkische Eltern lupenrein durch sauber gekleidet Kinder mit blonden Zöpfen identifizieren kann? Eben! Greta hat gute Zöpfe, sie sind schwedisch und braun, da kann nichts anbrennen. Gute Kinder-Aktivisten kommen ins Fernsehen, schlechte Kinder-Aktivisten ins Kinderheim. Es gibt also nicht nur gute und schlechte Ängste, sondern auch die dazu passenden guten und schlechten Eltern. Wenn Gretas publicitylechzenden Promi-Eltern ihr psychisch labiles Kind im Dienste radikaler Umweltgruppen vor die Kameras der Weltpresse karren, anstatt sie vor genau dieser Instrumentalisierung zu schützen, ist das toll und lobenswert, dient es doch, siehe oben, der Rettung der Welt. Da muss schon mal eine Kindheit geopfert werden. Ich wiederum bin eine verdächtige Mutter, denn meine 10-Jährige hat blonde Zöpfe, aber keine Angst vor dem Klimawandel, sondern bloß davor, dass ihr der Verstand einfriert, wenn ich sie trotz Kälte zum Spielen raus jage. Sie nennt es drohenden „Hirnfrost“ und es hört sich nach ernsten, bleibenden Schäden an.

Noch nie habe ich in der Tagesschau übrigens euphorische Berichte über die jungen Aktivisten der „Jugend für das Leben“ gehört. Sie kämpfen nicht für Kinderrechte ins Grundgesetz, sondern erstmal für das Recht von Kindern, überhaupt geboren zu werden, ohne vorzeitig im Mutterleib aussortiert zu werden, weil man als Kind zeitlich, emotional oder in der körperlichen und mentalen Ausstattung nicht den Ansprüchen der bereits Geborenen entspricht. Sie existieren seit 30 Jahren. Parallel zu den Schulschwänzenr in Deutschland demonstrierten in Paris übrigens 50.000 Menschen gegen Abtreibung, darunter sehr viele Kinder und Jugendliche, am Wochenende davor eine halbe Million Abtreibungsgegner in Washington. Das sind alles schlechte Demos. Niemand hatte einen selbstgestrickten feministisch-pinken „Pussy-Hat“ dabei. Es demonstrieren dort einfach die falschen Menschen für die falschen Anliegen. Aber wenn ein paar Kinder für das Klima im Sitzstreik verharren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis Klaus Kleber wieder droht, vor Rührung live im ZDF zu weinen.

Es ist alles so einfach und klar, wenn man sich die Welt nicht nur macht, wie sie einem gefällt, sondern auch zur besseren Übersicht rechtzeitig in Gut und Böse eingeteilt hat. So haben wir in Deutschland, obwohl natürlich alle unser Freunde sind, dennoch gute und schlechte Bäume. Die Guten stehen im Hambacher Forst. Also dort, wo sogenannte Umwelt-Aktivisten ihre Baumhäuser installiert haben und die Polizei mit Geschossen und Fallen am Räumen hindern oder auch indem sie ihre eigenen Fäkalien auf die Beamten werfen. Die Hambacher Bäume sind gute Bäume, denn sie wachsen auf den Kohle-Gebieten. Kohle ist schlechte Energie und deswegen müssen die guten Bäume darauf von den guten Aktivisten gerettet werden. Die schlechten Bäumen stehen nur wenige Kilometer weiter im Aachener Münsterwald. Sie werden zu Tausenden gerodet damit Platz wird für Windräder. Windenergie ist gute Energie, das müssen die Bäume, die dort böswillig im Weg rumstehen nachvollziehen, deswegen kettet sich auch kein guter Aktivist an dieselben und man darf sie ohne Protest der Grünen oder der Antifa einfach umhauen.

Wenn Ängste noch nicht da sind, müssen sie natürlich sinnvoll geschürt werden. Wir erinnern uns alle an den Tsunami 2011 bei Fukushima, es hat den Grünen einen fulminanten Stimmengewinn in Baden-Württemberg eingebracht. Claudia Roth deklarierte 16.000 Opfer kurzerhand zu Atomunfalltoten. Die sind nun zwar leider durch die Flutwelle ums Leben gekommen und Opfer eines Erdbebens, aber wen interessiert das schon, wenn man den Deutschen so viel Angst vor Atomenergie machen kann, dass sie nicht nur den Apotheken die Jodtabletten entreißen, sondern sich in einem Akt des Wahnsinns dazu entscheiden, ihre eigenen sicheren Kraftwerke abzuschalten, um fortan aus den Baracken in Frankreich, Polen oder Tschechien teuer Atomstrom zu beziehen?

Angst vor Atomkraft zu haben, ist gute Angst, genauso wie Angst vor der Hitze im Sommer, vor der Kälte im Winter und ständige Angst vor den Rechten. #Nazisraus!
Wir haben ja auch lieber Angst vor ein paar verbarrikadierten Reichsbürgern, die daran glauben die Bundesrepublik sei eine GmbH, statt vor jenen, die derzeit die Tatwaffe „Machete“ im 21. Jahrhundert mitten in Europa zu ihrer ersten Renaissance seit dem Mittelalter verhelfen. Angst vor Reichsbürgern ist eine gute Angst. Angst vor Männer aus Syrien und Afghanistan, die Frauen belästigen oder gar niederstechen, ist Rassismus. Gut, wenn das geklärt ist, damit wir auch wissen, welches die guten Feministinnen sind (Nieder mit dem weißen alten Mann!) und welches die bösen (Angst vor dem feministischen Backlash ins Mittelalter zum schwarzen Mann).

Angst vor den Rechten ist gute Angst, Angst vor Anschlägen der Antifa ein aufgebauschtes Problem. Wie geht es eigentlich dem Abgeordneten Magnitz? Passend dazu gibt es gute gewaltverherrlichende und frauenfeindliche Musik, die mit Segen des Bundespräsidenten auch öffentlich rechtlich gern promotet wird, wenn dabei Polizei und Staat von links mit feiner Sahne niedergeknüppelt werden. Böse rechte Musik hingegen singt die Nationalhymne in der ungegenderten Version.

Gut und Böse kann natürlich vor dem Sport nicht Halt machen. Die Kollegen von der TAZ entlarvten erst hochaktuell zur Handball-WM, dass dies ein ziemlich rechter Sport sei, weil nur weiße biodeutsche Spieler im Kader und gar keine Diversity vorhanden ist. Nun sind wir alle sehr für bio, aber nur beim heimischen Obst, nicht bei der heimischen Nationalmannschaft. Und dann erst dieser Ex-Profi Stefan Kretzschmar, der in Sachen Meinungsfreiheit ganz böse Sachen sagt. Quod erat demonstrandum! Fußball hingegen ist ein guter Sport, denn dort haben wir Dank Präsidentenfreund Mesut Özil und seinen diversen Mitspielern ganz viel Toleranz.

Leider schüren böse Menschen auch immer wieder die falschen Ängste zu den falschen Themen. Wer zum Beispiel Angst vor dem politischen Islam hat, und das angesichts der Terrorlage weltweit und in Deutschland zudem auch noch begründen kann, ist nicht etwa vernünftig, sondern wahlweise islamophob oder Rassist. Immerhin darf man sich noch aussuchen, ob man lieber geteert und gefedert oder medizinisch behandelt werden will. Ein „Therapeutisches Kalifat“ nennt der Schweizer Publizist Giuseppe Gracia in seinem gleichnamigen Buch das Leben unter den Gralshütern der Politischen Korrektheit. Wir alle sind dabei nur widerspenstige Patienten, die man dringend behandeln muss.

Mit chronisch renitenten Patienten muss man sensibel umgehen. Damit das zukünftig besser läuft, macht die Politik es uns inzwischen einfach mit dem betreuten Denken auf der Intensivstation Deutschland. Wir bekommen nur noch Wohlfühl-Meldungen und phantastische Gesetze mit hübschen Namen. Gute-Kita-Gesetz, Starke-Familien-Gesetz, demnächst bestimmt das Glückliche-Steuererhöhung-Gesetz, das Nie-Mehr-Hass-Gesetz und das Lecker-Bionade-Gesetz. Ich finde das reicht einfach nicht. Es wird wirklich Zeit für das neue Schulfach „Guter Bürger“.

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Kommentare ( 143 )

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Wunderbar, diese Satire und Ironie. Das ist Kabarett vom Feinsten, da kann „Die Anstalt“ eine Menge lernen. Die dürfen solche Themen leider nicht anfassen, oder nur politisch korrekt. Mir tut der Herr Kleber richtig leid, weil er entweder an ** leidet oder sich so verstellen und verbiegen muss, dass er den Unsinn, den er erzählt, selbst glaubt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er nicht erkennt, dass und wie Greta Thunberg instrumentalisiert wird. Trotz aller Traurigkeit und allen Unverständnisses für die allgmeinene Zunahme der Verblödung und des Rückfalls in längst für unmöglich gehaltene Glaubenssätze, Stumpfheit, Arroganz und… Mehr

Nun, wer mal wirklich Angst haben will, sollte mal bezüglich der phlegräischen Felder bei Neapel recherchieren…

Dachte schon das wäre die Blackbox. Wäre lustig, wenns nicht so deprimierend wäre.
Naja, so ein Hausbrand schont ja wenigstens die Heizrechnung.

@Liebe Kassandra
bzgl. der GEZ bleibe ich bei der Strategie; die eigene Wohnung/Haus als für unbewohnbar melden, bzw. als Hauptmieter einen „Befreiten“ einsetzen und als Untermieter mit Zimmer ohne eigenen Zugang bei dem „Bereiten“ einziehen (Ausländer wäre ideal) (als Mietzins werden z.B. nichtmonetäre Pflegeleistungen vereinbart), Formal korrekt und nur mit enormen Aufwand vom Feind aufdröseln….

die Tochter, 14 Jahre, eines Kollegen hat sich der Freitags Schulschwänzer Bewegung angeschlossen. Mein Kollege und seine Frau haben daruahin ganz aktiv den Familienbeitrag zum Schutze des Klimas in die Hand genommen. Duschen nur noch 1x wöchentlich, telefonieren kostet Strom ist also Klima schädlich und zudem überflüssig, Handy sowieso und zudem noch diese gefäääährlichen Mobilfunkstrahlen, Internet – soviel Stromverschwendung geht gar nicht – für Recherchen gibts ein öffentliche Bibliothek, das Mädchen kann jetzt zu Fuß oder mit dem Bus zur Schule, der Abrieb der Fahrradreifen ist Feinstaub und auch gefäääährlich. Seine Frau hat in einem Laden mit Verpackungsfreien Produkten eine… Mehr
Was sie beschreiben, kommt mir sehr bekannt vor aus einem seit dem Studium bestehenden Freundeskreis, Generation Klaus Kleber. Dort wurde die politische Korrektheit erfunden, die Drehbücher der Treffen sind genau vorgeschrieben. Ein falsches Wort und es knallt. Frühe dachte ich, dieser Kreis sei die Ausnahme, aber nein, heute ist das alles Regierungsprogramm. Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten ein merkwürdiges Land geworden. Es gibt 5- bis 6-Jährige, die wirklich so alt sind und es gibt 50- bis 60-Jährige, die auch 5 bis 6 Jahre alt sind. Hänschen klein ging allein, in die weite elt hinein … Da hätte ich auch… Mehr

Wir hirnrissig diese Rassismus-Diskussionen geworden sind, zeigt sich am Beispiel der Handballmannschaft. Ich bin als Trainerin auch in Schulkooperationen unterwegs. Interessant ist, dass die Kinder von Migranten in aller Regel direkt zum Fußball gehen, weil sie Handball gar nicht kennen. Regelmäßig am „Tag der offenen Tür“ stellen wir uns mit einem großartigen Angebot vor. Die Kids der Migranten kommen, spielen mit dem Handball Fußball und argumentieren: „Fußball ist viel cooler, Alter!“ Na da möchten wir doch nicht im Weg stehen. Wie schrecklich wäre es, wenn wir bei unserer Heim-WM demnächst eine Stimmung wie beim Fußball hätten?

Hallo, liebe Frau Kelle – schön, daß es Sie noch gibt, daß Sie hier wieder einmal in Erscheinung treten. Mit Ihrem Artikel gelingt Ihnen das seltene Kunststück, das eigentlich Unfaßbare, (relativ) kurz und knapp zusammenzufassen. Ein Abriß all der Ungeheuerlichkeiten, die wohl nur fleischgewordene Verblendeten- und Unsäglichkeits-Apostel produzieren können. Ein Röntgenbild, das man „Gesunden“ (also Menschen, die noch mit b e i d e n Beinen Bodenkontakt haben) nicht mehr zuordnen kann. Mein Respekt (der allerdings aus einem blutenden Herzen). [In einem Punkt möchte ich Ihnen allerdings heftig widersprechen. Sie werden es ahnen – es sind Ihre Anmerkungen zum „Recht,… Mehr

„korrigierbar sein“ heißt= ein Kind töten. Da gibt es nur ein klares Nein! Das darf man nicht. Die Grundrechte des einen Menschen hören dort auf, wo sie die Grundrechte des Anderen verletzen.
Überhaupt: wie sollte das aussehen, das „grundsätzlich korrigierbare“? Soll es nur VOR der Geburt gelten oder auch danach? Wenn Sie für letzteres eintreten, dann müssten Sie sich selbst also täglich davor fürchten, „korrigiert“ also „entfernt“ zu werden? Wenn Sie für ersteres eintreten, dann ist das Willkür. Sie sehen: Sie haben Unausgegorenes von sich gegeben – auf Kosten Dritter.

Vielleicht lesen Sie noch einmal etwas genauer, bevor
Sie sich von Ihrem Fanatismus überschwemmen und
leiten lassen. Und die Bedeutung von „grundsätzlich“
sollte eigentlich auch bekannt sein – grundsätzlich.

Lesen kann ich schon, wie Sie sehen. Sie auch?
„Grundsätzlich“ haben Sie ja hier im konkreten Zusammenhang mit Lebensrecht von Ungeborenen benutzt. Und das geht eben „grundsätzlich“ nicht. Wo da Fanatismus sein soll, bleibt rätselhaft. Grundsätzlich darf halt Jeder leben. Grundsätzlich darf Einer dem Anderen nicht das Leben nehmen. 🙂

Außer beim Schnitzel, da hört der Spaß nämlich auf!

https://www.youtube.com/watch?v=cLGrvEX5stQ&feature=youtu.be

Anbei ein überaus sehenswertes Video von Charles Krüger zum Klimawandel (oder besser zur Klimalüge)

@ KoelnerJeck

In der Tat, ein wirklich sehenswertes Video, vor allem, weil Charles Krüger berechtigte Vorhaltungen macht, die selbst für das Annalena schwer zu entkräften wären.

Eine Antwort der GrünInnen auf diese Vorhaltungen wäre sehr interessant. Ich selbst nutze soziale Netzwerke nicht. Vielleicht findet sich ja ein Nutzer hier im Forum, der das Video von Charles Krüger dem Annalena oder Habeck postet…

Das schlimme ist ja, dass es offensichtlich bei der Mehrheit der Bevölkerung funktioniert!
Diese Klimaapologethen dürfen gerne bei mir vorbei kommen und den „Klimawandel“ vor der Türe wegräumen! Aber Arbeit ist eh nicht deren Ding. Ideologie schon eher, das aber mit allen Mitteln.
Meine Hoffnung ist noch immer, dass die Menschen langsam merken, wer das alles bezahlen wird und von welchem Geld diese Angstmacher leben!