Was „Transformation“ für die Eisenindustrie in Deutschland bedeutet

Der Ingenieur Hans-Bernd Pillkahn hat bei der Fachtagung »20 Jahre Energiewende« die Praxis der Eisenindustrie dem Wunschdenken der Energiepolitiker entgegengestellt.

Hans-Bernd Pillkahn hat an der Technischen Universität Clausthal Hüttenwesen studiert und promoviert. Er war anschließend in der Kruppstahl AG Thyssen bei der Heinrichs Hütte tätig, war dann bei VDM Nickel Technology Werksleiter, hat bei Hoesch Stahl gearbeitet. Ein Mann, der tatsächlich etwas von der Stahlindustrie versteht und der den praktischen Überblick darüber hat, was es bedeutet, wenn von unbedarfter Seite verkündet wird, dass ein Industrieland mal eben so »umgebaut« werden soll. Er betont, dass er nicht »für«, sondern »über« die Metallindustrie redet. Er muss sich nicht verstecken, sondern kann ein offenes Wort reden. Das fällt dann auch entsprechend aus.

Pillkahn ordnet erst einmal die geostrategische Position Deutschlands ein – ernüchternd. Auf der Welt werden acht Milliarden Tonnen Kohle gefördert – davon in Deutschland bisher noch 150 Millionen Tonnen in Form von Braunkohle. »Wenn wir die nicht mehr haben, ist der Anteil Deutschlands an der Kohleförderung auf der Welt – null!«.

Auf der Welt werden 4 Milliarden Tonnen Erdöl im Jahr gefördert. 90 Millionen Tonnen werden in Deutschland verbraucht, das entspricht einem Anteil von etwa 2,2 Prozent auf der Welt. 4 Billionen m³ Erdgas werden auf der Welt gefördert – Verbrauch in Deutschland: 90 Milliarden Tonnen. Das entspricht ebenfalls einem Anteil von 2,2 Prozent.

Quelle: Hans-Bernd Pillkahn

Pillkahn wirft einen Blick auf die gesamten Rohstoffeinfuhren in Deutschland einschließlich Erdöl und Erdgas. Die liegen in der Größenordnung von 175 Milliarden Euro. »Jetzt kann man sagen, das ist viel Geld. Aber ein einziger Handelskonzern, der in der Schweiz sitzt, Glencore, hat im gleichen Jahr zwei 130 Milliarden Euro Umsatz gemacht – ein einziger Handelskonzern? Ja, auch da relativieren sich wieder die Gewichte.«

»Das BMU, das Bundesministerium für Umwelt gibt regelmäßig Charts aus, wie wir mit unserem CO2 umzugehen haben.«

Quelle: Hans-Bernd Pillkahn

Die Metallindustrie ist die Industrie, die von 186 Millionen Tonnen CO2 auf 118 Millionen Tonnen kommen soll bis 2030. Das sind acht Jahre. Auf der Sauerlandlinie A 45 sollen fast sämtliche Autobahnbrücken neu gebaut werden. Der Bau einer Autobahnbrücke dauert acht Jahre. Pillkahn: »Ja, dauert auch acht Jahre. Also da wünschen wir den Herren viel Erfolg! Den Damen und Herren!«

Das Klimaschutzgesetz schreibt sogenannte Treibhausgasneutralität ab 2045 vor, dann nach dem Jahr 2050 sogar negative Emissionen. »Wir entnehmen der Atmosphäre netto Treibhausgas?« fragt Pillkahn ungläubig. Er legt ausführlich die Entwicklung des Strompreises dar, für die Industrie eine entscheidende Größe. Als es der Wirtschaft schlecht ging, kostete die Megawattstunde 25 Euro. Dann kamen die sogenannten EU-Emissionszertifikate. Pro Tonne CO2 mussten zunächst 30 Euro bezahlt werden, dann erhöhten sich diese Kosten. Der Strompreis schoss in die Höhe. Bis vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine hatte sich der Strompreis auf 150 Euro pro Megawattstunde verfünffacht. Jetzt sollen weitere Kraftwerksblöcke stillgelegt werden, damit wird das Stromangebot weiter verknappt, und der Strompreis wird weiter in die Höhe schießen.

Pillkahn vergleicht das Emissionshandelssystem der EU mit einem Erdrosselungsinsturment. »Dieses EU ETS ist für die Metallindustrie wie eine Garotte: Sie wird um den Hals gelegt und immer mit einem Klick von hinten weiter zugedrückt.«

»Welche Möglichkeiten hat denn die Industrie überhaupt, um eine Tonne CO2 einzusparen?« fragt Pillkahn. »Das passiert nicht beim Duschen, sondern da muss massiv, massiv investiert werden. Und wenn Sie kein Geld haben, können Sie nicht investieren.«

Quelle: Hans-Bernd Pillkahn

Dysprosium, Scandium, Praseodym und Terbium sind einige der Metalle, die für die sogenannte Klimawende dringend gebraucht werden. Allen voran aber das Lithium. Die königliche Universität Leuven in den Niederlanden hat für die EU den Rohstoffbedarf untersucht. Herausgekommen ist, dass 2109 Prozent mehr Lithium als derzeit vorhanden gebraucht wird. Völlig offen, woher die kommen sollen.

Quelle: Hans-Bernd Pillkahn

Ernüchternd ebenfalls der Blick auf die wirtschaftlichen Schwergewichte in der Raffinadeproduktion, also jenem Industriezweig, in dem Metalle aus Erzen und Gestein geschmolzen werden, dem entscheidenden Vorprodukt, bevor daraus Produkte wie Bleche für die Autoindustrie entstehen.

67 Prozent der Metallraffineriekapazitäten sind überwiegend im asiatischen Teil der Welt konzentriert, um Russland, China, Indien, Korea und Japan. Deutschland, das sich für den Mittelpunkt der Welt hält, ist noch mit 1,5 Prozent vertreten, die gesamte EU mit 6,6 Prozent.

Quelle: Hans-Bernd Pillkahn

Raffinerien und Metallurgie sind ursprünglich mal vor rund 150 Jahren in Deutschland entstanden. »Ob wir die Raffinerien und Metallurgie, die vor 150 Jahren in Deutschland mal entstanden ist, ob wir sie in vollem Umfang hier in Deutschland halten müssen, das wäre eine Diskussion«, fragt Pillkahn. »Aber mit wem will man es diskutieren? Da braucht man Menschen, die strategisch und konzeptionell denken können. Also schließt sich die Politik aus.«

Er weiß nicht, warum überhaupt so viel Aufhebens um Energieeinsparung gemacht wird. »Ich weiß nicht, warum wir das diskutieren. Jeder Techniker und jedes Unternehmen versucht, mit aller Macht Energie einzusparen, weil es Kosten sind. Völlig klarer Fall.«

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Was bedeutet die Energiewende für die Metallindustrie? Ein großes Kaltbandwalzwerk produziert 500.000 Tonnen Kaltband und macht ungefähr 800 Millionen Umsatz im Jahr. Aufgrund der Energiepreiserhöhung werden die Energiekosten dieses Unternehmens in der nächsten Zeit um bis zu 40 Millionen Euro steigen. 40 Millionen Euro sind das Gehalt von 500 bis 600 Mitarbeiter dieses Unternehmens. Mit diesen 40 Millionen Euro könnten 250 Millionen Euro investiert und die Kapitalkosten dafür bezahlt werden. 500 Mitarbeiter können nicht entlassen werden, weil irgendjemand ja die Arbeit tun muss. Einzige Lösung: Es kann nichts mehr investiert werden.

Deutschland hat nur noch eine einzige Zinkhütte. Die gehört jenem Konzern Glencore, der insgesamt 230 Milliarden Euro in aller Welt handelt. Ein solcher Konzern würden nicht lange bei der Entscheidung herumfackeln, eine unrentabel gewordene Zinkhütte zu schließen.

Eisengießereien sollen »transformiert« werden. Nüchterne Frage: Was bedeutet das? Deutschland ist eine noch relativ starke Eisengussnation mit rund 4 Millionen Tonnen Eisenguss pro Jahr. Die Hälfte davon wird über elektrisch beheizte Induktionsöfen gemacht, die andere Hälfte über Kohle beheizt.

Beispiel Graugießerei, die 130.000 Tonnen pro Jahr produziert. Der Umbau der Kupolöfen auf Induktionsöfen würde 45 Millionen Euro kosten. Eine Summe, die eine Gießerei in einer solchen Größenordnung normalerweise in 4 bis 5 Jahren investiert, natürlich nur, wenn ein Return on Investment in 6 bis 8 Jahren vorhanden ist. Pillkahn rechnet den Finanzbedarf für eine »Transformation« der Stahlindustrie vor. Deren Energie soll bekanntlich nach neueren Vorstellungen von Windrädern kommen. Die bildet mit rund 80.000 Mitarbeitern nur noch einen relativ kleinen Bereich der Metall- und Elektroindustrie, die insgesamt noch 3,9 Millionen Mitarbeiter hat. Doch auch die soll sich bekanntlich »transformieren«.

»Sie müssen 20.000 Stück Windenergieanlagen bauen. Sie müssen 27 Stück 500 MW Gaskraftwerke bauen. Sie müssen 125 Stück 100 MW Elektrolyseure bauen. Fünf Stück gibt es derzeit auf der ganzen Welt. Ja, fünf Stück auf der ganzen Welt!«
»Sie müssen zwölf Stück 2 Millionen Tonnen Eisenschwamm Reaktoren bauen. Und dann müssen Sie noch 20 Stück 250 Tonnen Elektro-Lichtbogen Öfen bauen. Insgesamt wird sich das auf etwa 150 Milliarden saldieren. Für 150 Milliarden bauen Sie weltweit 150 Millionen Tonnen Stahlkapazität.« Doch diese Summe wird in Deutschland allein dafür benötigt, um 30 Millionen Tonnen Stahl zu »transformieren«.

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Kommentare ( 46 )

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Tigermaske
22 Tage her

Ich fühle mich an Jonathan Swifts vier Geschichten zu „Gullivers Reisen“ erinnert, die damals eine wenig verdeckte bitter-sarkastische und somit deftige Gesellschaftskritik darstellten. Ich habe eine sehr passende Rezension zu „Gullivers Reisen“ bei Penguin Books gefunden, aus der ich hier einen Auszug zitiere. Ich finde, dass dieser Auszug ziemlich gut verdeutlicht, was gerade in unserer Zeit völlig aus dem Ruder läuft – gerade im Hinblick auf den Artikel von Holger Douglas. Ich wünsche mir eine Aufarbeitung unserer derzeitigen Idiotie in Deutschland mit neuen Geschichten über Gullivers Reisen. (Quelle: https://www.penguinrandomhouse.de/Rezensionen/214304.rhd Als ungekürzte Ausgabe eine Offenbarung |Von: Buecherbriefe 28.04.2022) … Auszug: „Die ersten… Mehr

Last edited 22 Tage her by Tigermaske
Iso
23 Tage her

Da wird es in den nächsten Jahren sehr viel Leerstand bei den Industriebauten geben. Als Nachnutzung bietet sich ein Hüpfburgenparadies für Kinder an, in dem Habeck seine Buchlesungen vom rosa Einhorn halten kann.

Bernd W.
23 Tage her

Werter Herr Pillkahn, selbst wenn man Gestalten wie z. B. FFF-Neubauer, Habeck, Lang oder die Klima-Straßenkleber zwingen könnte, sich die Fakten von Ihnen erläutern zu lassen, würde das rein gar nichts bewegen, da bin ich mir sicher. Diese Leute interessieren sich einfach einen Dreck für alles, was ihrer wirren Ideologie nicht nutzt. Menschen, Wirtschaft, Wohlstand – alles sch…egal!
Ich befürchte, da ist mit Vernunft und auf friedlichem Wege keine Besserung mehr in Sicht.

89-erlebt
22 Tage her
Antworten an  Bernd W.

Trifft auf die übergroße Mehrheit der Wählenden in 🏳️‍🌈🇩🇪🏳️‍🌈 zu. Erst der totale Niedergang aller Industrie (außer der Asyl Industrie) wird Veränderungen bewirken. Doch bis dahin ist noch viel Tafelsilber zu vernichten. Ein zwei gasarme Winter wird es noch benötigen.

Thorsten
24 Tage her

Die Metallindustrie wird in Deutschland abgetakelt und geschlossen.
Ich kann der Industrie nur das Beispiel BASF ans Herz legen: zentrale Großwerke in China oder anderen Industrienationen zu bauen. Mir fallen da Australien oder Brasilien ein.

Lotus
24 Tage her

Jetzt weiß ich, warum Leute, die wissen, wovon sie sprechen, in der dt. Politik keine wichtigen Posten bekommen. Echte Expertise ist für die Bewohner der linksgrünen Blase ein einziger Störfaktor. Die sorgen sich eher ums korrekte Gendern und lassen sich in Energiefragen von ihrer Lieblings-„Expertin“ Claudia Kemfert betaten: Wir brauchen ganz schnell (!) ganz viele (!) zusätzliche Windmühlen!!

Konservativer2
23 Tage her
Antworten an  Lotus

Das gilt für JEDEN Politikbereich. So wird jeder, der sich auf dem Gebiet der Energieerzeugung/-verteilung oder im Verteidigungssektor auskennt, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Nicht umsonst gilt: wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Oder zu jemandem, der Ahnung hat.

AnSi
24 Tage her

Ich habe zur Wendezeit ein Studium der Metallurgie an der TU Bergakademie Freiberg angefangen (und mit dem Dipl.-Ing beendet). Vorher hatte ich Metallurge gelernt. Ich stand an Siemens-Martin-Öfen, an Walzwerken, an Rohrstoßbänken. So richtig von der Pieke an. Später habe ich in einer Schmiede gearbeitet, dann bei Thyssen in DU. Ich weiß, wovon der Mann spricht. Aber leider kann das niemand aus unserer Ähhhlite einschätzen und verstehen. Was mich schon immer am meisten gestört hat, war die Gewerkschaft. Die wollten zwar immer Lohnerhöhungen und andere Vergünstigungen, aber wenn es mal wirklich um etwas ging, war die IGM abgetaucht (Standorterhalt, Fahrverbote,… Mehr

Hannibal Murkle
24 Tage her

„ Für 150 Milliarden bauen Sie weltweit 150 Millionen Tonnen Stahlkapazität.« Doch diese Summe wird in Deutschland allein dafür benötigt, um 30 Millionen Tonnen Stahl zu »transformieren«.“

Es macht Faktor 5, völlig irre. In def Auflistung habe ich 27 Gaskraftwerke je 500 MW gelesen – ohne Gas bringen diese nicht viel.

Die einzige Frage – wenn das alles komplett wahnsinnig ist, wieso hat kein Land den suizidalen Green Deal gestoppt? Nicht mal Polen, wo die verheerende Klimagedöns-Wirkung offen besprochen wird. Auch Ungarn nicht. Es wird erst mal Geld verprasst, welches investiert werden könnte, die Produktivität zu erhöhen.

Last edited 24 Tage her by Hannibal Murkle
Konservativer2
23 Tage her
Antworten an  Hannibal Murkle

Weil die Regierungen derjenigen Länder, die den Quatsch nicht mitmachen, als autokratisch, autoritär oder mindestens rechtsgerichtet gebrandmarkt und mit allen Mitteln bekämpft werden – innerhalb und außerhalb der EU. Da werden auch mal andere Themen („Rechtsstaatlichkeit“, Minderheitenrechte) dankbar zur Waffe gemacht. Die Grünen beißen, wie weiland die Inquisition und wie praktisch jede Sekte davor und danach, alles und jeden weg, der rational an die Thematik herangeht. Die Erde ist eine Scheibe. Punkt.

Last edited 23 Tage her by Konservativer2
bfwied
23 Tage her
Antworten an  Hannibal Murkle

SChauen Sie auf die EU-Vorgaben – Zuckerbrot und Peitsche!

Hannibal Murkle
24 Tage her

„ Die königliche Universität Leuven in den Niederlanden hat für die EU den Rohstoffbedarf untersucht. Herausgekommen ist, dass 2109 Prozent mehr Lithium als derzeit vorhanden gebraucht wird. Völlig offen, woher die kommen sollen.“

Höchstwahrscheinlich aus Russland und China, wo wir nie-nie-nie-wieder einkaufen sollen – hat Baerbock gesagt. Habeck meint, wenn Russland was will und Gas drosselt, sei es „Erpressung“. Wenn der Westen Ähnliches macht, heißt es „Sanktionen“. Wenn wir schon bei Worten sind – was in Europa getan wird, nennt „Wall Street Journal“ „Klimabesessenheit“. CO2 restlicher Welt nach 2050 aufsaugen, hä? Noch ein Wort Baerbocks – „Volksaufstand“.

NurEinPhilosoph
24 Tage her

Das Ziel grüner Spitzenpolitiker scheint zu sein, die Industrie abzuschaffen. Dies kann erreicht werden, indem man… die Industrie von Rohstofflieferungen abschneidet, Energie künstlich verteuert wegen Klimaschutz, durch strenge Gesetze der Industrie die Luft zum Atmen nimmt, Einsparungen fordert an Stellen, wo sich nichts mehr einsparen lässt. Es geht allein darum, solange der Industrie Steine in den Weg zu legen, bis sie endlich ihren Betrieb einstellt… Deshalb lässt der Bund ja auch schon seit Merkel große Teile der Infrastruktur verfallen, damit die vorhandenen Kapazitäten für Gütertransporte nicht erhalten bleiben, sondern (durch Reparaturen oder Stilllegung) abnehmen… Man will nämlich keinen deutlichen Ausbau… Mehr

bfwied
23 Tage her
Antworten an  NurEinPhilosoph

Die Leute werden arbeitslos und trotzdem wählen sie diese katastrophalen Leute. Aber wenn ständig ein Arbeitskräftemangel medial verbreitet wird und die Gender-„Studiengänge“ immer weiter vermehrt werden …!

Thomas Grote
24 Tage her

Pillkahn: »Aber mit wem will man es diskutieren? Da braucht man Menschen, die strategisch und konzeptionell denken können. Also schließt sich die Politik aus.«

Der zentrale Satz.

Hinzu kommt, daß die Gestalten in der heutigen Politik die Ausführungen Herrn Pillkahns mangels Bildung nicht ansatzweise verstehen können.
Denn es reicht ja das Netz als Speicher und ein gefakter Lebenslauf.