Disney, Rockefeller, Getty & Co.: Die Ablassprediger der Klima-Häresien

Finanziert von Oligarchen aus Übersee dominieren die pseudo-religiösen Fanatiker der „Letzten Generation” den öffentlichen Diskurs und rechtfertigen so ihre Taten. Nur wer ihr Dogma bekämpft, hat eine Chance, ihnen wieder Einhalt zu gebieten. Von David Boos

IMAGO / aal.photo

Und täglich grüßt das Pattex-Kind. Die Übergriffe der Klima-Extremisten der „Letzten Generation” und ihrer Bündnisgenossen sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Alltags in Deutschland. Wer hoffte, dass auch dieser Trend nach einigen Monaten den Weg alles Irdischen gehen würde, muss langsam feststellen, dass die Zeichen auf eine dauerhafte Zwangsbeglückung durch die Klima-Extremisten stehen. Erst in den letzten Tagen erweiterten sie ihr Territorium von Straßen und Gemäldegalerien, auf Konzertsäle und Flughäfen. Auch Vandalismus in der Form der Beschmierung des öffentlichen Raumes, sowie die besonders verwerfliche Vernichtung von Lebensmitteln in Supermärkten durch die Extremisten, konnte man bereits in anderen Ländern beobachten, sodass es nur als eine Frage der Zeit erscheint, bis auch diese „Aktionen” in Deutschland Fuß fassen.

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Möglich ist all dies aufgrund der politischen Duldung der Extremisten, einer Duldung, die vielmehr einer unausgesprochenen Förderung gleicht. Erst letzte Woche adelte der Chef des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, die Klima-Extremisten zu Musterdemokraten. Einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz, so Haldenwang, bedürfe es nicht. Zwar machen die Extremisten keinen Hehl daraus, dass sie einen radikalen Umbau der Gesellschaft fordern, da sie dazu aber die bereits regierenden Politiker der Ampelkoalition erpressen wollen, handelt es sich hier, Haldenwang zufolge, offensichtlich um vorbildliche Teilhabe am demokratischen Prozess.

Das ist umso bemerkenswerter, da die Förderung der diversen Gruppierungen von Klima-Extremisten durch den Climate Emergency Fund mittlerweile hinlänglich bekannt ist. Nachdem Tichys Einblick bereits nach dem Angriff auf die Sonnenblumen von van Gogh als erstes Medium im deutschsprachigen Raum einen ausführlichen Blick auf die Hintermänner und -frauen rund um Kennedy, Getty & Co. warf, konnte auch der Mainstream diese Verbandelung nicht länger ignorieren. Vor allem der Name der Ölerbin Aileen Getty findet nunmehr regelmäßig Erwähnung, zumal Getty sich selbst vor rund einem Monat im Guardian exponierte und mit apokalyptischer Rhetorik vom Weltenbrand den Pattex-Kindern ihren Segen erteilte. Wer allerdings noch etwas mehr nachgräbt, stellt fest, dass sie dies – ebenfalls beim Guardian – vor über einem Jahr bereits angekündigt hatte. Die Mitautorin ihres damaligen Kommentars besticht ebenfalls durch einen klingenden Namen: Rebecca Rockefeller Lambert.

Die Allianz der Millionäre & Revolutionäre

Der einseitige Fokus auf Getty in deutschsprachigen Medien suggeriert dabei aber fälschlicherweise das Bild es handle sich hier womöglich nur um fehlgeleitete Philanthropie einer von Schuldgefühlen geplagten (und womöglich gelangweilten) Millionärin. Kaum jemand spricht, z.B., über die weitreichenden Vernetzungen der Hauptakteure des Climate Emergency Fund mit der Bill & Melinda Gates Stiftung. Auch die Tatsache, dass der Regisseur Adam McKay, der Ende 2021 auf Netflix das Propaganda-Machwerk „Don’t Look Up” verantwortete, seit September 2022 im Vorstand des Climate Emergency Funds sitzt und sich mit einem Willkommensgeschenk von $ 4 Millionen ein gutes Gewissen erkaufte, wird gerne übersehen.

Tichys Einblick Talk 24.11.2022
Der Kampf gegen unsere Tradition und Kultur
Gleiches gilt für Abigail Disney, die zur selben Zeit ebenfalls $ 200.000 aus der Portokasse an den Climate Emergency Fund überwies. Die bei Google lediglich als „Philanthropin” geführte Disney-Erbin kann es sich leisten, sie verfügt über ein geschätztes Vermögen von $ 120 Millionen. Wenn sie gerade nicht Klima-Extremisten fördert, spricht sie sich unter anderem für Reichensteuern aus, wie zum Beispiel 2020 beim World Economic Forum in Davos.

Einen genaueren Blick ist auch der Beirat des Climate Emergency Fund wert. Dass sich dort die üblichen Verdächtigen aus Öko-NGOs finden, überrascht wenig. Deren Vernetzungen aber entwerfen ein vollständigeres Bild der von den finanzierenden Oligarchen unterstützten Ideologie. Denn während die „Letzte Generation” ja nur den totalen gesellschaftlichen Umbau innerhalb unseres bestehenden Systems verlangt, fordern die Radikalen der „Extinction Rebellion”, dass Regierungen entweder auf ihre Forderungen eingehen, oder sie von den Extremisten „zu Fall gebracht” würden.

Der Gründer von „Extinction Rebellion”, Roger Hallam, nimmt dabei, wie er in einer Rede vor Amnesty International am 4. Februar 2019 ankündigte, auch Kollateralschäden in Kauf: „Ja, einige könnten dabei sterben.” Laut seinem Mitstreiter Stuart Basden geht es dabei auch „nicht um das Klima”, sondern um die Zerstörung des Patriarchats, der Heteronormativität und eigentlich der gesamten westlichen Zivilisation. Da müsste selbst ein Haldenwang sich anstrengen, das noch in Einklang mit dem Grundgesetz zu bringen.

Es war aber niemand geringerer als der Klima-Vordenker Bill McKibben, der 2018 einen offenen Brief mitunterzeichnete, in dem er dazu aufrief, sich der „Extinction Rebellion” anzuschließen. Eben dieser McKibben sitzt aber auch im Beirat des Climate Emergency Fund. Gesellschaft leistet ihm dort auch die Marketing Expertin Bich Ngoc Cao, die sich mit ihrem Einsatz für Migrationspropaganda durch kreatives „Storytelling” einen Namen unter philanthropen Oligarchen machte, sowie der stellvertretende Chefredakteur des New York Magazine, David Wallace-Wells, dessen Buch „Die unbewohnbare Erde” 2019 mit einem Cover in bester Spiegel-Tradition auftrumpfte (nur mit dem Unterschied, dass diesmal nicht der Kölner Dom, sondern die Londoner Tower Bridge unter Wasser stand) und somit folgerichtig auch einen festen Platz auf dessen Bestseller-Liste einnahm.

Von der Propaganda zur Finanzierung des Extremismus

Je mehr man sich mit den oligarchischen Strukturen der Unterstützer der Klima-Extremisten befasst, desto deutlicher treten die tief reichenden Wurzeln all dieser Bewegungen hervor. Die selben Figuren, die oftmals bereits seit 20 oder 30 Jahren mit Filmen, Büchern, Artikeln und sonstigem Panikgeschrei den Weltuntergang an die Wand malen, sind nun, da die volkserzieherischen Bemühungen von Film und Fernsehen zunehmend wirkungslos verhallen, dazu übergegangen, Extremisten öffentlich zu fördern und zu finanzieren.

Finanzierter Klimaextremismus gegen Kunst
„Klimaaktivisten” gegen Öl…gemälde
Um dieser Unverfrorenheit die Krone aufzusetzen, tun sie dies bevorzugt in jenen Ländern Europas, in denen sowohl die tatsächlichen Klimakleber, als auch ihre Financiers, die geringsten Folgen tragen müssen. Denn selbst wenn in den letzten Wochen nun erstmals auch Haftstrafen gegen Klima-Extremisten ausgesprochen wurden (z.B. in den Niederlanden, wo die Angreifer auf Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring” zu zwei Monaten Haft verurteilt wurden), so treffen entsprechende Vorschläge zur Verschärfung der Rechtsprechung in Deutschland vor allem auf abwiegelnden Spott und Hohn der Ampelkoalition. Hierzulande begnügt man sich bisher vor allem mit Geldstrafen, die sich allein in Berlin zwar auf über € 65.000 belaufen, die aber aufgrund der tiefen Taschen der Förderer aus Übersee kein ernsthaftes Hindernis für die professionellen Störenfriede sind.

Denn professionell sind sie, wie aus einem Interview einer österreichischen Klima-Extremistin unlängst hervorging. Die selbstlose Aufopferung für das Klima ist eben doch nicht gratis, wenn man den Worten der Extremistin glauben darf. Sie selbst sei zwar eine 52-jährige Chemikerin, dennoch zieht sie es vor demnächst über ein „freiberufliches, versteuertes Nebeneinkommen über 20 Wochenstunden Aktivismus” zu verfügen. Die Abrechnung beim Climate Emergency Fund erfolgt über eine deutsche Kontaktadresse, zahlen tun „reiche Leute, die ein schlechtes Gewissen haben”.

Kennedy, Getty, Disney, Rockefeller … so lauten nur einige der klangvollen Namen, die den Climate Emergency Fund und ähnliche NGOs unterstützen und damit aktiv das politische Alltagsgeschehen in Deutschland und weiten Teilen Europas ungestört beeinflussen. Es ist altes Geld, das sich hier öffentlich bemerkbar macht, was insofern bemerkenswert ist, da altes Geld meist eher im Hintergrund agiert. Doch die Erben der 3. und 4. Generation scheinen hier nun eine Kehrtwende vorzunehmen. Indoktriniert von Elite-Universitäten und vollkommen ohne Bezug zu den Lebensrealitäten ihrer Vorfahren, die diese Imperien aufbauten, werden sie von einem Selbsthass übermannt, der jegliches Differenzierungsvermögen abtötet.

Selbst wenn man nachweislich argumentieren könnte, dass die Epoche fossiler Brennstoffe sich zu Ende neigt, dann noch sollte man deren Nutzung in den letzten 200 Jahren zumindest als zweischneidiges Schwert sehen, denn sie trugen zu einer Schaffung noch nie dagewesenen Wohlstands auf Erden bei, eines Wohlstands der Milliarden von Menschen auf ein Lebensniveau hievte, das selbst jenes der Könige der Vergangenheit übertrifft. Doch Leute wie Getty und Rockefeller können nur im Ton höchster Verachtung über die Errungenschaften ihrer Vorfahren reden. Getrieben vom Bewusstsein ihrer eigenen Impotenz, der Welt nichts Vergleichbares gegeben zu haben, sind sie einem religiösen Wahn anheim gefallen. Anstelle der christlichen Erbsünde sind sie besessen von der fossilen Erbsünde ihrer Vorväter, eine Erbsünde, die sie mit ständigen Ablasszahlungen zu tilgen suchen.

Der Kampf der Häretiker um ideologische Vorherrschaft

Dass man dafür ganze Nationen, ja das gesamte Wirtschaftssystem Europas, aus den Angeln zu heben bereit ist, verkommt dabei fast zur Nebensache für diese Oligarchen. Wie Aileen Getty in ihrem letzten Beitrag im Guardian selbst schrieb: „Ich hänge nicht in der Vergangenheit. Ich möchte eine bessere Zukunft bauen.” Diese scheinbar harmlose Formulierung erinnert aber nicht zufällig an vergleichbare sozialistische Utopien der Schaffung eines „neuen Menschen”, die von mittelalterlichen Häresien, über die französische Revolution, bis hin zu den zahlreichen Revolutionen des 20. Jahrhunderts immer wieder auftauchten. In der letzten Ausgabe von Tichys Ausblick verwies Marco Gallina bei der Einordnung des ideologisch-religiösen Hintergrunds der Klima-Extremisten auf ein Zitat Hillaire Bellocs, der alle erfolgreichen Ideologien der europäischen Geschichte als „Häresien des Christentums” definierte, die jeweils eine pervertierte Form des christlichen Erlösungsgedankens für sich beanspruchten.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass mit dem Rückzug des Christentums aus dem öffentlichen Raum der Kampf um dessen Nachfolge als einendes Glaubenssystem begann.

Verbrüderung statt Kritik
Medien kleben sich geistig mit auf Straßen und Rollfeld
Die Grundlage eines jeden solchen Glaubenssystems ist aber die Frage, wie man den inneren Unfrieden mit der Welt, das inhärente Bewusstsein, dass die Welt kein Paradies ist, erklärt. Das ist die Ursünde des Menschen, die im Falle der Klima-Häretiker aus der unleugbaren CO²-Schuld des Menschen besteht. Darum darf es auch nicht verwundern, dass die radikalsten (und zugleich konsequentesten) Vertreter der Klima-Sekten letztendlich das Ende der Menschheit fordern, da jeder Atemzug eines Menschen das natürliche Gleichgewicht der Erde stört.

Wer sich fragt, wie man diesen Klima-Häretikern beikommen kann, wird es wohl tunlichst vermeiden sich dabei an den Methoden des Mittelalters, das mit Häretikern eher wenig zimperlich umzugehen pflegte, zu orientieren, wenngleich ich niemanden verurteile, der diesen Methoden zumindest eine gewisse Wirksamkeit attestiert. Man muss aber unweigerlich zu der Schlussfolgerung kommen, dass die wirksame Unterdrückung des Extremismus der Klima-Häretiker nur mit dem Entzug ihrer Glaubensgrundlage beginnen kann. Im öffentlichen Diskurs bedeutet dies: die Bestreitung der Behauptung, das Weltklima wäre durch den Menschen machbar!

Denn an dieser Stelle krankt es bei der Politik: unabhängig davon wie ertragreich die eigene Vorteilsnahme aus grüner Lobbypolitik für Politiker auch sein mag, jeder Dialog mit Vertretern der Klima-Häretiker beginnt unweigerlich mit dem Glaubensbekenntnis zum menschengemachten Klimawandel und seinen desaströsen Folgen für die Menschheit. Einen ähnlichen Kniefall vor der kulturellen Hegemonie der Klima-Häretiker begehen auch regelmäßig Museen oder – wie erst vor wenigen Tagen – die Elbphilharmonie, wenn sie auf die Störung ihres Kulturbetriebes mit salbungsvollem Verständnis für die Anliegen der Extremisten reagieren.

Doch mit solchen Bekenntnissen erkennt man den Kern der Klima-Häresie bereits an, wodurch eine prinzipielle Opposition zu den Extremisten unmöglich wird. Wo Politiker und Medienvertreter lediglich opportun sind, muss man den Klima-Häretikern zumindest zubilligen, dass sie in ihrem Wahn konsequent sind. Wer deren Behauptung widersprechen möchte, dass die menschengemachte Klimakatastrophe kompromisslose Störungen des öffentlichen Lebens rechtfertigt, kann dies nur auf der Basis tun, dass man die grundlegende Prämisse des von Menschen steuerbaren Klimas in Frage stellt. Nur wer den Häretikern ihr Dogma entzieht, kann ihrer Herr werden.

David Boos ist Organist, Dokumentarfilmer und Journalist für den European Conservative und andere Magazine.

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Kommentare ( 47 )

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TruppfuehrerFW
2 Monate her

Tatsächlich ist „Klima“ doch wohl nur die neueste Masche, mit der die Oligarchen das totale Kommando übernehmen will. Man beachte, dass zur „Weltrettung“ der demokratische Rechtsstaat außer Kraft gesetzt werden soll.

„Wegen der Klimakatastrophe musste eine kleine, erleuchtete Minderheit die totale Kontrolle übernehmen. Es ist nur zur Eurem Guten“.

Wenn HALDENWANG das nicht sieht, ist er halt auch nur ein Tool der Oligarchie.

LadyGrilka55
2 Monate her

„… die Erben der 3. und 4. Generation scheinen hier nun eine Kehrtwende vorzunehmen …“

Da kommt mir der folgende Ausspruch Otto von Bismarcks in den Sinn:
„Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends.“

Was den Grad der gesellschaftlichen Verkommenheit betrifft, so ist in der Tat die vierte Generation am Ruder. Der Unterschied zum o.a. Ausspruch liegt vielleicht darin, dass die dritte Generation eher linke Soziologie und Politilogie studiert hat statt Kunstgeschichte.

Last edited 2 Monate her by LadyGrilka55
bfwied
2 Monate her
Antworten an  LadyGrilka55

Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Es ist zum Lachen, während der Untergang des Römischen Reiches ein langwieriger komplexer Prozess war, den man immer noch nicht in allen Facetten erklären kann, geht es heute sehr rasant abwärts. Innerhalb weniger Jahre wurde Fischers „Verwässerung“ der Deutschen nachhaltig eingeleitet, die Grundlage unserer Existenz, die Energie, wird zu teuer gemacht, wobei der Krieg nur einen Beschleunigungsstoß gab, die gesamte Sozialstruktur demoliert, einfach alles, restlos alles heruntergefahren auf ein Level, das einem 3. Welt-Land bald entsprechen wird. Das geht deshalb so schnell, weil, wie Sie schreiben, mit der 4. Generation die Idiotengeneration am… Mehr

thinkSelf
2 Monate her

Doch mit solchen Bekenntnissen erkennt man den Kern der Klima-Häresie bereits an, wodurch eine prinzipielle Opposition zu den Extremisten unmöglich wird. „
Exakt das ist der Punkt. Allerdings haben wesentliche Teile der „Opposition“ die irren Narrative der woke/grünen Khmer längst geschluckt. Oder tun zumindest so um ihre soziale Stellung zu behalten. Wodurch ihre „Kritik“ aber eben nur eine Gatekeeper Funktion einnimmt.

MeHere
2 Monate her

Steuerhinterziehung ist in D wohl das einzige Delikt, das noch im dazu vorgesehenen Strafmaß zur Verurteilung führt … sonst darf jeder machen, was er gerne möchte – legal, illegal = scheissegal

Solange die Linken das Geld der Anderen ausgeben können, man einen Vorwand dafür findet und die Mehrheit dazu schweigt, IST ALLES OK 🙂
Gewaltenteilung war gestern – Danke FDP, Grünen und SED ist das Land nun auf dem Niveau „Bananenrepublik“

Markus Termin
2 Monate her

Was passiert, wenn eine Kanzlerin Freitags-Schulschwänzern den Rücken stärkt? Der gesamte Rechtsstaat erodiert, nicht mehr und nicht weniger. Das Ergebnis (oder den Anfang davon) sehen wir jetzt. Das Problem ist, dass die Meinungsführerschaft der Klimapaniker von sehr wenigen öffentlich angezweifelt wird, anders müssen diese doch bereits befürchten, die Kleber (wie weiland) an ihrer Haustüre zu haben. Mit einem Staatsapparat, der sowas begünstigt und fördert, ist über kurz oder lang „kein Staat zu machen“. Und das erscheint gewollt und beabsichtigt, denn je mehr die lokalen Ebenen versagen (auch im Ahrtal), um so legitimer erscheint die Forderung nach supranationalen Strukturen. Dass die… Mehr

Falk
2 Monate her
Antworten an  Markus Termin

„Das Problem ist,… von sehr wenigen öffentlich angezweifelt wird.“ Das ist doch überall so und das wahre Vermächtnis der Ära Merkel! Zweifelt, kritisiert man an die Klimapolitik = Klimaleugner, Querdenker Zweifelt, kritisiert man die Migrationspolitik = Rechter, Rassist, Nazi, etc Weiter über Corona, LGBTxy, Ukraine/Russland, Islam, öffentliche Medien uvm! Das ist das wahrscheinlich größte Problem in diesem Lande. Eine Opposition, Kritik und kritische Meinungen werden, so weit möglich, im Keim erstickt und präventiv bekämpft! Das wird als moralisch richtig verstanden und unterstützt!! Wie war das denn mit der Meinungsfreiheit, Pressefreiheit usw? . Werden heikle Themen angezweifelt und angesprochen, wird alsbald… Mehr

Markus Termin
2 Monate her
Antworten an  Falk

Sie haben völlig Recht. Woher kommt dieser Totalitarismus? Aus der Physik. Je unsicherer das Terrain wird – Messungen bei 10^-23 und mehr, im atomaren Rauschen also – desto dogmatischer die Rechthaberei: war´s ein Eichhörnchenfuß, der Chef oder die „Gravitationswelle“? Wer beim Klimawandel anderer Meinung ist „hat im Physikunterricht nicht richtig aufgepasst“. Diese Leute wissen nicht, wie sehr sie Unrecht haben, wie viel näher die Einsteinerei beim schwarzen Zauber, als bei der Wissenschaft ist, weil sie im Philosophieunterricht die Mathe-Hausaufgaben erledigt haben. Sie halten ihre Metaphysik für real und objektiv und verweisen auf die technischen Erfolge. Und sie sitzen auf allen… Mehr

Walter Eiden
2 Monate her

Ich erinnere mich bei solchen (sehr guten) Beiträgen immer wieder an ellenlange Online-Diskussionen die ich in einigen Politikforen führte. Was musste ich mir alles anhören (anlesen) hinsichtlich meiner Aussage dass nicht wählbare elitäre Kräfte die Geschehnisse auf dieser Welt zu großen Teilen mitbestimmen und zu inszenieren.. Mit dem Ziel sie zu verändern, ein neues System, eine neue Ordnung auf ihr zu etablieren. „Verschwörungstheoretiker“ war da noch der schmeilenste Begriff. Am Ende der „Toleranz“ (Duldung) seitens der Gruppenmoderatoren mit meinem kruden, aber sehr häufig belegbaren „Verschwörungstheorien“ stand immer der Rausschmiss. Das Entfernen des Störelements beim Debattieren über die Politik einer Welt… Mehr

LF
2 Monate her

Das wirkliche Übel sind die dahinterstehenden Geldgeber. Diese werden von der Politik hofiert. Somit ist doch klar, wo das eigentliche Problem liegt. Die ausführenden Organe, sind doch nur dummdreiste Dödels, mit überschaubarer Intelligenz. Die hast du schnell im Griff, wenn die Ursachen angegangen werden.

mediainfo
2 Monate her

…… einer Duldung, die vielmehr einer unausgesprochenen Förderung gleicht. Das ist meiner Ansicht nach schwer zu bestreiten: Staatliche Repräsentanten signalisieren Wohlgefallen für Straftäter, weil sie deren vorgebliches Motiv begrüßen. Staatsnahe Medien stimmen erwartungsgemäß ein, auch Teile der Justiz. Eine Sanktionierung findet wenn überhaupt widerwillig und pro forma statt, nicht als Signal in die Gesellschaft und an potenzielle Nachahmer, dass solche Taten in einem Rechtsstaat nicht akzeptabel sind. Konsequenter wäre es, wenn der Staat die Bürger selber drangsalieren und nötigen würde, statt hier Outsourcing betreiben zu lassen. Was sind das für Staaten, die selektiv politische Kriminalität gutheißen, so lange sie nützlich… Mehr

Prometheus
2 Monate her

Top Artikel! Sehr gerne mehr davon. Es ist absolut wichtig, dass man die Hintergründe und Beziehungen aufzeigt. Wer was fianziert, wer wo mit drin hängt, wem welche NGO gehört, wer sich wie beim WEF engangiert usw. Das sind keine Geheimnisse. Man muss nur ein Wenig recherchieren. Dafür ist das Gebilde viel zu groß, um die interne Kommunikation nicht öffentlich ablaufen zu lassen. Bei einem weltweit umspannenden Netzwerk, zu dem Abertausende gehören, muss man die Koordination der Agenda öffentlich und doch verdeckt ablaufen lassen. Man muss eben wissen, wo man suchen muss. Sie sagen es offen auf G20-Gipfeln, beim WEF, in… Mehr

Nibelung
2 Monate her

Den genannten Alten tut man Unrecht, denn es ist die geistig verwahrloste Enkelgeneration, die vor lauter Jux und Tollerei garnicht mehr wissen, wo sie mit ihren Erbanteilen hin sollen und vor kurzem habe ich eine Enkelin davon im Interview gehört und gesehen, optisch schon grün schrill, wo damit alle Vorurteile bestätigt wurden. Wer nichts zu tun hat und vor Reichtum kaum noch gerade ausgehen kann, der kommt auf dumme Gedanken, denn der allgemeine Überlebenskampf wird ja immer größer, die Chancen immer schlechter und die leben ausschließlich vom Zinseszins als verkommenste Form der Ausbeutung und predigen den anderen was von Verzicht,… Mehr

Yani
2 Monate her
Antworten an  Nibelung

Dagegen hilft eine Erbschaftssteuer von 100% für Vermögensanteile über 10 Millionen.

mediainfo
2 Monate her
Antworten an  Yani

Nein nein, das geht natürlich nicht. Die Personen, die davon betroffen wären, habe alle einen kurzen Draht in die Politik, manche die Mobilnummer des Bundeskanzlers gespeichert. Diese Leute können Druck aufbauen und sind wehrhaft.

Leichter ist es, auf breiter Basis abzugreifen, bei Leuten, wo ein bißchen was zu holen ist, die aber im Vergleich wehrlos sind, keine Medienlobby haben, und bei denen auch keine Gefahr besteht, ihnen auf irgendwelchen Preisverleihungen oder Feiern über den Weg zu laufen.

Last edited 2 Monate her by mediainfo