Hart aber Fair – Hamed Abdel-Samad: Mit dem Wertesystem des Islam gibt es kein Zusammenleben

Und was dann überhaupt noch nirgends besprochen wurde, ist eine große Parallelgesellschaft jener Deutschen, die eben kein neues Deutschland wünschen, weil ihnen das gegenwärtige lieb und teuer ist, über Generationen.

Screenprint: ARD/hart aber fair

„Islam ausgrenzen, Muslime integrieren – Kann das funktionieren?“, so die rhetorisch provokante Fragestellung bei Hart aber Fair. Diskutieren sollen das mit Plasberg vier mit muslimischem Migrationshintergrund und ein bekennender christlich-bayrischer Staatsminister. Joachim Hermann sitzt neben Hamed Abdel-Samad, der ist deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler und Autor des Buchs „Integration – Ein Protokoll des Scheiterns“. Enissa Amani ist Comedian mit iranischen Wurzeln und Du‘ A Zeitun Streetworkerin aus Osnabrück. Cem Özdemir, ehemaliger Bundesvorsitzender der Grünen. Manche sagen mit einem Schmunzeln, er benehme sich deutscher als viele Deutsche. Seine Anti-Erdogan-Haltung mag heute seinen Teil dazu beitragen, sich bei der türkischen Community als besonders deutscher Türkischstämmiger zu präsentieren.

„Können Muslime streng nach dem Islam leben und gleichzeitig das Grundgesetz achten?“, fragt Plasberg. Die Muslime gehören zu Deutschland, der Islam nicht, wird Hermann in der Anmoderation zitiert. Was wie ein Widerspruch klingt, ist auch einer, jedenfalls dann, wenn man seine Religion nicht streng als Privatsache versteht. „Es ist nicht wichtig, wo du herkommst, wichtig ist, wohin du willst.“, wird Cem Özdemir in der Anmoderation zugeschrieben. Eine Binse? Denn beispielsweise im deutschen Asylgesetz war es bis vor 2015 durchaus wichtig, wo jemand herkam. Kam er von weiter her, wurde er abgewiesen.

Weg zu einem europäisiertem Islamismus
Gehört der Islam zu Deutschland? Kommt drauf an!
Das wir heute so viele Muslime in Deutschland als Mitbürger haben, basiert ja zunächst auf der Tatsache, dass viele Gastarbeiter und ihre Nachkommen hier heimisch geworden sind, vornehmlich aus der Türkei. Von ihrer Religion drang da zunächst wenig nach außen. Tatsächlich konnte man sagen, sie fand, wenn, dann im Privaten statt. Mit den Verwerfungen im Nahen Osten, möglicherweise beginnend mit 9/11, ist daraus ein Politikum geworden, welches mit der Masseneinwanderung ab Ende 2015 zum bestimmenden Thema wurde: Der Umgang mit der Religion der Zugereisten. „Wenn man „Deutschland“ und „Islam“ in einem Satz unterbringt, ist einem die Aufmerksamkeit sicher.“, weiß Plasberg und leitet über zu Seehofer, der zwar Muslime „selbstverständlich“ in Deutschland sieht, aber nicht deren Religion als zugehörigen Teil.

Die in Aachen geborene Du‘ A Zeitun ist eine bekennende Muslima mit Kopftuch. Für sie ist der Islam ein Bestandteil, der zur Persönlichkeit der Muslime dazugehört. Es sei aber nur eine Facette von vielen. „Ich bin deutsche Muslima. Und ich bin auch stolz darauf, Deutsch zu sein.“ Dass sie stolz darauf ist, Muslima zu sein, muss sie hier nicht erwähnen, diesen Stolz drückt ihr Kopftuch hinreichend aus. Ihr Bekenntnis zu Deutschland kann man hingegen nicht sofort ablesen. Das Kopftuch wirkt da sogar kontraproduktiv auf die Mehrheit der Deutschen, die den Islam laut Umfrage zu 75 Prozent nicht zugehörig zu Deutschland betrachten. Du‘ A Zeitun arbeitet in einem katholischen Flüchtlingswerk mit jungen muslimischen Migranten. Sie erzählt von einer in Deutschland geborenen Libanesin, die sie fragte, ob sie mit Kopftuch Deutsche sein könne. Du‘ A Zeitun hatte zurückgefragt, wo sie sich heimisch fühle, ob hier oder im Libanon. „In Deutschland“. Dann sei sie eine Deutsche, hatte ihr Du‘ A Zeitun geantwortet. Es gibt diese Diskussion also auch jenseits der Frage, welchen Pass man aktuell hat.

Hermann dreht den Spieß um: „Die Frage ist doch, was soll uns der Satz, „Der Islam gehört zu Deutschland“ sagen?“ Er kann damit nichts anfangen und erinnert an die Geschichte und Tradition unseres Landes. An das Rechtssystem, an die Aufklärung. „Der Islam hat dazu überhaupt keinen Beitrag geleistet.“ „Der Islam gehört zu Deutschland“ würde das Selbstverständnis der Deutschen vernebeln. Enissa Amani macht das traurig. Sie fände das auch traurig, wenn man in einem muslimischen Land sagen würde, die Christen gehören dazu, das Christentum nicht. Für Enissa Amani spreche ja auch die Aryan Nation nicht für das Christentum. Wie bitte?

Hermann fragt zurück, er möchte ein einziges muslimisches Land genannt bekommen, wo die Religionsfreiheit so garantiert wäre, wie in Deutschland. „Indonesien!“, ruft Enissa Amani laut. „Indonesien!“ Man müsse nicht immer Saudi-Arabien nennen oder den Iran. „Deshalb bin ich besonders stolz in diesem neuen Deutschland zu leben.“ Nun ist aber genau dass das Problem: Viele Einheimische sind mit dem bisherigen Deutschland ganz zufrieden, wollen gar kein neues. Müssen sie jetzt eines wollen?

Die Masterfrage der Sendung. Eigentlich die des ganzen Landes. Enissa Amani findet es komisch, das immer vom christlich-jüdischen Abendland gesprochen wird, und zählt auf, was alles mit den Juden passiert ist in Deutschland, zurück bis zur Pest und den Kreuzzügen, wo Juden enteignet und abgeschlachtet worden wären um Geld dafür zu bekommen, in Jerusalem Muslime abzuschlachten. Harter Tobak mit einem Spritzer Wahrheitsgehalt, wenn auch am Kern vorbei, denn es geht ja bei der christlich-jüdischen Bezugnahme zuerst um die kulturelle Prägung, weniger um das Wohlergehen des Einzelnen. „Ich bin nicht religiös.“, sagt Enissa Amani noch.

Das muss man doch mal fragen dürfen:
Gehört mit dem Islam bald auch eine „Moscheesteuer“ zu Deutschland?
Jetzt darf Hamed Abdel-Samad endlich auch mal. Er ist Sohn eines Imam. Und für ihn gehört der Islam nicht zu Deutschland, wenn man nicht einer „Wunschrealität“ folgen will, in der sich alle gegenseitig umarmen. Im Faktencheck gehöre er jedenfalls nicht zu Deutschland. Denn zum Dazugehören gehören immer zwei. Wenn Dreiviertel der Deutschen das nicht wollen, dann gehört der Islam nicht dazu, es sei denn, man würde diese Dreiviertel alle zu Nazis machen. „Es gibt doch kaum Moscheen, die zu Deutschland gehören, einige von stehen sogar unter Beobachtung des Verfassungsschutz.“ Enissa Amani sei nicht an der Lösung der Probleme interessiert, was sie betreibe, sei Jammern auf hohem Niveau, sagt Abdel-Samad. Nun Özdemir: „Wenn Horst Seehofer gesagt hätte, der Salafismus und der Islamismus gehören nicht zu Deutschland, dann hätte ich das unterschrieben, darunter leiden wir doch alle. (…) Die sollten sogar auf dem Planeten keine Chance haben.“ Jawohl, die Grünen denken planetar.

Plasberg grünt ihm schelmisch entgegen: „Ich hätte mich gefreut, wenn wir einen Außenminister mit Migrationshintergrund gehabt hätten.“ Enissa Amani klatscht frenetisch dazu. Nun wäre wahrscheinlich jeder andere die bessere Wahl gewesen, denn heute bekleidet ein Heiko Maas dieses Amt. So betrachtet, könnten vielleicht spontan wieder dreiviertel der Deutschen diese Plasberg-Freude unterschreiben. Noch dazu, wo Özdemir – nicht nur als Schwiegermutters Liebling – in Persona dieses ominöse „neue Deutschland“ positiv sichtbar machen könnte, fast unabhängig von der Partei, der er angehört.

„Unsere Rechtsordung ist bindend für alle. In die wollen wir integrieren.“, sagt noch einmal Joachim Hermann. Du‘ A Zeitun erinnert an die zweite und dritte Generation der Muslime in Deutschland. Die verstehen sich als Minderheit, die hier aber doch Bestandteil des Ganzen sein wollen. Die sich nicht mehr die Frage stellen, wie sich integrieren. Sie fühlen sich als Teil der Gesellschaft, aber eben als Minderheit. „Wir wollen mit dieser Vielfalt gemeinsam ein buntes Deutschland gestalten“, sagt Frau Du‘ A Zeitun. Ein neues, ein buntes. Was noch?

Enissa Amani ist schon wieder traurig. Seit 9/11 Hetze gegen Muslime. Sie möchte nicht nur Jens R. psychisch krank genannt wissen, sondern auch den islamistischen Attentäter im Allgemeinen. Also sollen wir anderen nun eine Abgrenzung vornehmen, um die sich die wachsende muslimische Community in Deutschland so auffällig drückt? Und Breivik hätte sich explizit auf das Christentum berufen, sagt Amani. Niemand hätte daraufhin von einem radikalen Christen gesprochen. Enissa Amani wird lauter und lauter, spricht schneller und schneller, steht auf, umarmt sogar Plasberg, der daran erinnert, dass er verheiratet sei. Amani redet einfach weiter, wird noch lauter. Die Runde ist für den Moment sprachlos.

„Wollen wir die Probleme in diesem Land lösen oder wollen wir den Islam reinwaschen als tolle Religion?“, versucht Abdel-Samad noch einmal den Faden neu aufzunehmen. Für ihn ist der Islam eine Ideologie. Er nennt die Selbstmordattentate überall auf der Welt als Beleg. Und weiter nennt er junge Mädchen aus muslimischen Familien, die doppelt so häufig Selbstmord begehen würden als andere Mädchen. „Studien belegen: Dahinter steckt immer die fehlende Freiheit.“, weiß er. Und er fragt, wie viele Frauen mit Kopftuch in Deutschland alleine leben würden, das wären wenige. Nun gut, wenn das Kopftuch kein Zwang wäre, sondern innere Haltung, ist diese Erkenntnis keine besondere. Aber es sagt dann einiges über die Radikalität – oder besser: Konsequenz – dieses Glaubens: „Man kann hier nicht zusammenleben, wenn man das Wertesystem des Islam 1:1 ausleben will. Das geht nicht.“ Applaus.

Für Cem Özdemir haben muslimische Fanatiker in Deutschland das Monopol, ihren Wahnsinn in die Gehirne der Kinder einzutrichtern. Nur Islam-Unterricht auf der Basis des Grundgesetzes könne hier gegensteuern. „Das kann nur in deutscher Sprache sein.“ Gut, dass ist überdeutlich. Für viele Muslime in Deutschland zu deutlich?

Ein Einspieler zitiert aus eine Studie: „Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich werde nicht als Teil der deutschen Gesellschaft anerkannt“, sagen 54 Prozent der jungen Muslime in Deutschland. OK, wenn man hier ehrlich mit sich ist, dann ist das wahr. Das beginnt beim fremd klingenden Namen, geht über das südländische Aussehen bis hin zur Religion. Der Moslem in Deutschland hat ein Imageproblem. Und viele junge muslimisch-stämmige Menschen, die hier zu Hause sind, die hier geboren wurden, leiden darunter. In der zweiten und dritten Generation der Türkischstämmigen beispielsweise entstehen neue Parallelgesellschaften. Das zu leugnen, wäre falsch.

Ein Klassiker
Hamed Abdel-Samad zum Thema: Ist Religion Privatsache?
Wenn hier etwas zusammenwachsen soll, dann sind die Aufgaben, die noch vor uns liegen, groß. Hamed Abdel-Samad malt dazu ein düsteres Bild: „Der Deutsche wird offener, aber die Parallelgesellschaften werden größer.“ Zudem würden die arabischstämmigen kriminellen Familien eine Symbiose oder eine Allianz eingehen mit dem politischen Islam. Und die soziale Integration funktioniere nicht, „weil wir die Durchmischung nicht haben. (…) Muslime heiraten mehrheitlich nur untereinander.“ Hamed Abdel-Samad darf ziemlich ausführlich berichten. Enissa Amani schüttelt dazu ziemlich ausführlich den Kopf. Cem Özdemir ist eher bei Abdel-Samad, aber als gelernter Politiker will er den großen vermittelten Bogen schlagen. Macht er auch. So erinnert er an die erfolgreich integrierten Iraner in Deutschland. Enissa Amanis Eltern stammen aus dem Iran.

Für Du‘ A Zeitun gibt es durchaus ein Scharia-Verständnis, das mit dem Grundgesetz harmoniert. Das wäre dann sicher einmal eine tiefer gehende Besprechung wert, als nur hier bei Plasberg. Sie erzählt von ihrer Kopftuch tragenden 17jährigen Tochter, die gerne Lehrerin werden würde, aber mit Kopftuch keine Anstellung bekommt. Hermann haut ihr dazwischen mit einer Befragung, von der er weiß, dass die Mehrheit der muslimischen Frauen im Kopftuch ein Zeichen fehlender Gleichberechtigung der Frau sehen würde. „Da kann ich doch verstehen, wenn einer sagt, so ein Zeichen will ich in meinem Betrieb nicht haben.“ Für Özdemir ist das Kopftuch noch mehr: „Ein Mittel zur Agitation.“ Erst wenn die Kopftuchträgerinnen dafür kämpfen würden, dass Özdemirs Tochter im Minirock herumlaufen dürfe, dann wäre es für ihn akzeptabel.

„Wir müssen uns konzentrieren, dass wir ein tolles neues Deutschland sind“, fordert zum Schluss noch Enissa Amani. Ach was, sie fordert es nicht, sie schreit es in die Runde. Und Hamed Abdel-Samad findet jetzt zum Schluss, sie hätte nun genug geredet, während Plasberg noch Hermann befragt, warum es in der Bundesregierung noch keine Migranten-Quote gäbe. Und da zeigt sich Joachim Hermann schlagfertig: Na klar, schuld ist die FDP. Die hätte doch den Außenminister Cem Özedmir verhindert. Wobei wir dann wieder bei Heiko Maas wären. Da wollen wir aber nun zuallerletzt hin und beenden das gerne hier.

Vielleicht noch so viel: Völlig unabhängig, ob nun mit oder ohne muslimische Eltern oder Großeltern, so eine wie Enissa Amani wäre auch als Petra Schmidt nervig. Sympathie ist eben oft auch individuell verankert. Da nützt auch keine Integration. Integration heißt ja auch nicht, hin zu einer sich umfassend zugeneigten Gesellschaft. Zuneigung ist ein Bonus, ein Gefühl ohne Rechtsanspruch.

Und was dann überhaupt noch nirgends besprochen wurde, ist eine große Parallelgesellschaft jener Deutschen, die eben kein neues Deutschland wünschen, weil ihnen das gegenwärtige lieb und teuer ist, über Generationen. Weil sie diesem Deutschland, wie sie es kennen, zugeneigt sind und bleiben wollen.

Weil es Garant für das ist, was viele Einwanderer sogar für ein Paradies halten.

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Kommentare ( 228 )

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„Mit dem Wertesystem des Islam gibt es kein Zusammenleben.“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Ich für meinen Teil will auch kein Zusammenleben mit dem Islam. Es gibt nichts, wirklich überhaupt nicht am Islam was mich nicht zutiefst abstößt!

Der Mond
er gehört, ohne jeden Zweifel, nicht zu NRW – trotzdem scheint er über Düsseldorf , dies ist kaum zu verhindern . Allerdings, und hier liegt das Problem, käme wohl kaum jemand (abgesehen von den Grüninnen) auf den Gedanken die Befindlichkeiten von Jüngern eines altrömischen Luna- Kultes zur Staatsraison erklären zu wollen.

Möchte nur einmal vermelden, dass ich auf standard-online at einen Auszug des neuen Buches von Herrn Abdel-Samad lesen konnte, der mir sehr gut gefallen.

„Islam, Islam, Islam“… nur noch „Islam“

Ein paar Tage ist die neue Sippe um der Deutschen Ersten alt und merkwürdige GEZ-Sendungen überschwemmen den Äther: „Islam“.

Eine aufgewärmte Diskussion um eine Frage, die nicht einmal nach Antwort sucht – geschweige denn ermöglicht. Hätte sich die Anstalt am nächsten Tag für die versehentliche Ausstrahlung einer Wiederholung entschuldigt, es hätte nicht verwundert. Eine Vorschau auf die letzten Jahre alter Medien. Irgendjemand hat die 4Jahres-MAZ zu einem Möbiusband verklebt.

Traurig auch, dass sich Enissa Armani nie von der facettenreichen, ausdrucksstarken u. mächtigen Deutschen Sprache assimilieren ließ. Traurig! *sad-smiley*

In Indonesien gibt es regelm. Gewalt gegen Christen,Shiiten,Ahmadyya,Chinesen.In einigen Teilen herrscht die Scharia und es gibt eine Religionspolizei wie im Iran.Unverheiratet dürfen sich nicht gemeinsame an einem Ort aufhalten.

Messen werden regel. mit Lautsprechern gestört.Christliche Bürgermeistern sind unerwünscht.
Soviel zur Religionsfreiheit.

Die Sendung litt unter der Teilnahme von Enissa Amani. Die riss in weiten Teilen die Sendung an sich und Plasberg wusste sie nicht zu bremsen. Plasberg stellte ihr eine Frage, die man mit ja und nein beantworten konnte und Fr. Amani hielt ein Referat von 5 Minuten, völlig am Thema vorbei. Nach meinem Empfinden haben Comedians in einer solchen Sendung nichts zu suchen. Ihr normaler Job ist es, als Alleinunterhalter eine Botschaft zu vermitteln. Das taugt nicht für eine Talkshow. Zumindest Fr. Amani war zu einer Diskussion nicht fähig.

Wir haben ein Grundgesetz.
In diesem ist Religionsfreiheit verankert.
Danach spielt es doch keine Rolle, welcher Religion ein Bürger angehört.
Damit sind Muslime,katholische Christen, evangelische Christen Hindus uva mehr,
gleichwertige Bürger dieses Landes.
Keiner jedoch, der das Grundgesetz missachtet und das unabhängig von Religion oder politischen nicht verfassungsrechtlichen Gründen, gehört in dieses Land

Falsch in GG steht nichts von Religionsfreiheit. Schauen Sie sich den Paragraphen mal genau an.

Als man das Recht auf Religionsfreiheit im Grundgesetz verankerte, hatte man nur Religionen im Visier, die sich auf das Private beschränkten. Der Islam ist aber eine politische Religion, die das komplette öffentliche Leben bestimmen will. Insofern fällt der Islam NICHT unter die Religionsfreiheit. Müsste man hier nicht im Grundgesetz deutlicher formulieren?

Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Die Frage ist, ob eine Religion, die viele UN-Menschenrechte ablehnt, auch die Religionsfreiheit genießt. Da müsste man zwischen den verschiedenen Menschenrechten abwägen. Wie kann eine Religion die Religionsfreiheit anfordern, die sie in den Ländern, in denen sie die Mehrheit bildet, ablehnt. In vielen islamischen Ländern ist der Islam Staatsreligion. Konvertiten droht die Todesstrafe. Der Islam hat eigentlich die Religionsfreiheit verwirkt. Natürlich haben Moslems in Deutschland das Recht, ihre Religion auszuüben. Wer sich nicht an Recht und Gesetz hält, wird bestraft, obwohl die Richter da auch oft ein Auge zudrücken, weil sie meinen, dass sich die… Mehr

Nach dem Motto, das auf jeden Eingeborenen angewendet wird: Unwissenheit (über die Rechtslage) schützt vor Strafe nicht.

Ich denke, das Establishment samt polit-medialem Komplex hat eingesehen, dass es nicht mehr gelingen wird, die bisherige Politik zur Förderung der illegalen Einwanderung dem Volk verständlich zu machen. Es fängt jetzt Phase 2, vielleicht auch Plan B an, und das läuft dann so ab: Ja, wenn die nicht-islamische „Restbevölkerung“ sich weigert, alles für eine Integration, korrespondierend zu den islamischen Wünschen und Forderungen, zu geben, dann ist diese „Restbevölkerung“ auch schuld, dass es mit dem „Wir schaffen das“ nicht funktioniert. Das konnte Frau Merkel doch nicht wissen, und sie ist nun arg enttäuscht von der „Restbevölkerung“, und jetzt grämt sie sich… Mehr
„Das wir heute so viele Muslime in Deutschland als Mitbürger haben, basiert ja zunächst auf der Tatsache, dass viele Gastarbeiter und ihre Nachkommen hier heimisch geworden sind…“ Diese Aussage würde ich zur Überprüfung stellen. Nicht nur die zweite und dritte Generation, sondern auch sie selbst leben großteils in Parallelgesellschaften, die, außer dass sie in diesem Land ansässig geworden sind, keinen kulturellen Bezug zu diesem hergestellt haben. Sie leben hier in ihrer eigenen Kultur neben den „Autochthonen“. Diesen Zustand kann man doch nicht als „heimisch geworden“ bezeichnen. Ich würde vor diesem Hintergrund auch nicht von „Mitbürgern“ sprechen wollen, was ja ein… Mehr
Gerade dieses „Egal, wie sehr ich mich anstrenge…“ sehe ich ganz anders. Denn die, die sich wirklich anstrengen, denen stehen hier alle Chancen offen. Ein wirklich gutes Abitur (und ich meine nicht die Imitationen aus Berlin oder Bremen, wo jetzt eine Inklusionsklasse mit geistig Behinderten Abitur machen soll), ein Studium (und zwar nicht Soziologie oder ähnliche Geschwätzwissenschaften, sondern MINT) oder eine handwerkliche Ausbildung und vor allem die Bereitschaft, sich auf uns einzulassen, wird im allgemeinen honoriert. Wer sich integrieren will, der wird wenig Hindernisse auf dem Weg finden, außer daß er leistungsbereit sein muß. Aber genau da hakt es dann.… Mehr

Interessant ist, dass Migranten die Nichtmuslimisch sind sich weitaus einfacher tun damit sich zu integrieren.

Und warum tun sie sich so schwer? Na, weil sie überzeugt sind, die beste Reli. ever zu haben, moralisch über uns zu stehen usw. Das wollen sie nun uns andienen – wir aber dürfen sagen: Vielen Dank für deine Mühe, das wäre doch nicht nötig gewesen – thank you for the hono(u)r, but it is not necessary. Vielleicht können wir sie, also die Männer, so vergraulen? Anders sehe ich das bei Frauen, die den dortigen frauenfeindlichen Verhältnissen entfliehen wollen, wie Frau Sabatina James etwa (gucksdu „sabatina-ev.de“ – dort Näheres), denn die haben somit einen echten Asylgrund, Flucht vor ihren eigenen… Mehr
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