Deutschlands politische Zukunft

Spätestens seit der Amtszeit Merkels geht die politische Macht in Deutschland von den Medien aus. Sie beherrschen die öffentliche Meinung. Da gegen sie nicht regiert werden kann, werden die Politiker auch in Zukunft den Meinungstendenzen der Leitmedien folgen.

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Die Medienlandschaft in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Meinungsvielfalt.
Vor den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts waren die Medien noch unterschiedlich politisch ausgerichtet:

ZDF, BR und SDR waren konservativ.
Radio Bremen und ein paar andere Landessender links.
Spiegel, Stern, Süddeutsche, TAZ waren links.
ZEIT, FAZ und WELT waren konservativ.

Egal ob die Politiker konservativ oder links waren, sie konnten sich jeweils auf die Unterstützung ihrer Medien-Seite verlassen. So konnte sich im freien Spiel der Kräfte und der journalistischen Meinungsvielfalt unterschiedliche politische Meinungen entwickeln.

Die Medienlandschaft in der Zeit von Merkel: Die political Correctness herrscht.

Seit der Amtszeit Merkels hat sich die Situation grundlegend geändert. Die in den 70er Jahren beklagte bleierne Zeit hielt erneut Einzug, aber nun unter anderen Vorzeichen:

Heute folgen von ARD bis ZDF, von ZEIT, FAZ bis TAZ, vom Deutschlandfunk bis zum Bayrischen Rundfunk alle der rigide selbstverordneten Ideologie der Political Correctness. (Allein die WELT sieht sich bei ihren journalistischen Kommentaren der Meinungsvielfalt verpflichtet.)

So kreieren die Leitmedien den Hype einer apolitischen Hypermoral. Wer dem Hype nicht folgt, ist draußen. Sie folgen Feminismus, Ökologismus, Antirassismus, statt einer Islam-Kritik folgen sie einem Pro-Islam-Kurs und einem rigiden Anti-Rechts Engagement, das auch finanziell massiv aus Steuermitteln subventioniert wird. Wie jede Ideologie gibt sie sich als nicht hinterfragbar aus.

Wo bleibt die Meinungsvielfalt der Journalisten?

Gegen eine Ideologie ist weniger zu sagen, wenn es ein meinungsstarkes Gegengewicht in den Leitmedien gibt, wenn es also unter den Journalisten eine Meinungsvielfalt wie in der Zeit vor den 90er Jahren gäbe. Gibt es aber nicht. Gegenmeinungen werden in Zeiten des Hypermoralismus als unanständig dargestellt.

Zwar sind die Reihen nicht fest geschlossen, auch gibt es keine wirkliche Fahne, hinter der sich die Tendenz-Medien einen. Aber es gibt gemeinsame Feindbilder: Das sind Trump, AfD, der böse weiße Mann und ein angeblicher Rassismus der Deutschen. Daneben sind als Ideologie Gender Mainstream, der Feminismus und der Ökologismus wirkungsmächtig.

Dagegen ist nicht zu sagen. Das Problem dabei ist nur, dass in den Redaktionsstuben keine Gegenmeinung existiert. Die Büffel-Herde tobt also in eine Richtung und macht alles nieder, was sich ihr entgegenstellt.

Die Medien als Kanzel, auf der der Gemeinde Moralpredigten gehalten werden.

In einer Zeit, in der Meinung und Nachricht immer weniger getrennt werden, geraten die Medien zu Kanzeln, auf denen moralische Predigten gehalten werden. Wer der Predigt folgt, wird mit einem moralischen Heiligenschein belohnt. Er kann über sich sagen: Ich bin bei den Guten. Und je mehr der Gegner verböst wird, desto höher ist der Kampf der Guten zu würdigen.

Die Aufgabe der Guten ist es, die „Achse des Bösen“ zu vernichten. So sehr die politisch korrekte Ökobourgeoisie diesen Spruch des ehemaligen US-Präsidenten George Bush verlachte, so sehr ist sie heute genau auf dessen Spuren. Es wurden nur die Feindbilder ausgetauscht. Der Islam untrennbar verbunden mit der autoritären arabischen Kultur ist nun wunderbarerweise zum Freundbild geronnen. Ausgerechnet der Islam, der in fast allen seinen Werten der politisch korrekten Bourgeoisie diametral entgegensteht, ist plötzlich zu einer verteidigenswerten Ideologie geworden. Kopftuch und Verschleierung der Frau wird von SüZ bis ZEIT nicht mehr als Unterdrückung, sondern blind-links als emanzipatorische Leistung verteidigt. Man scheut sich also aus ideologischen Gründen nicht, die Realität auf den Kopf zu stellen.

Koalition von Medien und Politik

Heute ist der Bürger in der paradoxen Situation, dass er die Meinungseinfalt der öffentlichen Medien, also eine einheitliche journalistische Meinung im Namen der Demokratie auch noch selbst bezahlen muss.

Diese Meinungseinfalt kam am deutlichsten in der Medienhysterie des Jahres 2015 zum Ausdruck. Als Merkel grundgesetzwidrig die Grenze öffnete (Art. 16a ), wurde dies von einer die Wirklichkeit extrem verzerrende uniformen Meinungsmaschinerie der Medien abgefeiert. Merkel, die eigentlich wie immer nur die Meinung der Leitmedien in die Tat umsetzte, wurde dabei als heilige Führerin der Moral inszeniert. Jeder Kritiker wurde als böse und unmoralisch gebrandmarkt und auf dem Scheiterhaufen der Medien verbrannt.

Wenn sich der einfache Mann auf demokratische Grundwerte besann und kleinlaut zu sagen wagte: Das wird man wohl noch sagen dürfen … dann wurde dies nicht als Hilferuf einer ausgegrenzten Meinung in einer „Demokratie“ verstanden, sondern es wurde verlacht, abgewertet und zum medialen Abschuss freigegeben.

Die Medien und die Wirtschaft

Nun fragt man sich, wieso so viele Manager deutscher Unternehmen offensichtlich einer systematisch verzerrten uniformen Meinungspolitik der Mainstreammedien folgen. Dafür gibt es einige Gründe.

Zuerst und vor allem sind auch sie Träger der neuen Ökobourgeoisie. In ihrem Denken, Angestellte und Absatzmärkte rund um die Welt zu bearbeiten, liegt ihnen das internationalistische politisch korrekte Denken nahe. Dies umso mehr, da sie letztlich in ihren „grünen“ Vororthäusern nichts mit den Nachteilen des Internationalismus zu tun haben. Sie schicken ihre Kinder auf Privatschulen und gehen als Zeichen der Solidarität türkisch essen. Naiv setzen sie auf die Vorstellung: Der internationale Markt wird es richten.

Inzwischen sind sogar bei den deutschen Arbeitgebern Wunschvorstellungen, dass aus Afrika Ingenieure und Facharbeiter kämen, wie Seifenblasen geplatzt. Es dämmert langsam, dass in der Regel die Asyl-Einwanderer aus Arabien eine Karriere vom Hartz4 Empfänger zum Tellerwäscher und zurück vor sich haben.

Aber unverdrossen wird auf die nächste Generation gehofft. Aber gerade in Deutschland ist der Bildungserfolg der Kinder sehr stark an die Bildung der Eltern gekoppelt. Was das für die Kinder der wenig gebildeten arabischen Einwanderer und damit für Deutschland bedeutet, ist klar.

Wenn man sieht, wie irregeleitet und fern des gesunden Menschenverstandes Wirtschaftsführer schon bei der Merkelschen Energiewende und dann wieder bei ihrer Flüchtlingspolitik waren, wird einem um die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands Angst und Bange.

Wer hat die Macht in den westlichen Demokratien?

Die Macht in den westlichen „Demokratien“ liegt nur scheinbar bei den Politikern und beim Volk, die diese Politiker wählen. In Wirklichkeit liegt die Macht bei den Medien, denn sie interpretieren die Realität. Sie wählen aus, über was berichtet wird und worüber nicht. Und sie entscheiden, wie über etwas berichtet wird. Durch ihr „Framing“ wird definiert, welche Begriffe zu benutzen sind, und was als gut und als böse zu bewerten ist. Weder Bürger noch Politiker haben darauf einen wirklichen Einfluss.

Nun geht das so lange gut, solange es neben dem politisch-korrekt-moralinsauren Claus Kleber auch einen Antipoden in den öffentlichen Anstalten gibt. Gibt es aber nicht.

Es geht so lange gut, solange es als Talkmaster neben einer Anne Will auch einen Gegenspieler als Talkmaster gibt, also eine Talkrunde im Sinne Tichys oder Broders stattfindet. Solange aber nur Anne-Will-Clone das immer Gleiche mit der immer gleichen Tendenz abfeiern, kann man nicht von einer wirklichen Meinungsvielfalt sprechen. Zwar werden z. B. AfD-Politiker eingeladen, da aber auf einer Meta-Ebene eine Anti-AfD-Tendenz vermittelt wird, dienen diese nur als Watschenmänner, als „Böse“, an denen sich die „Guten“ abarbeiten können, um sich selbst einen Heiligenschein aufzusetzen.

Dabei geht es nicht darum, ob die Aussagen von AfD-Politikern sinnvoll sind oder nicht, es geht vielmehr um eine demokratische Grundeinstellung. Es geht darum ob die Aussage von Voltaire (1694 – 1778) noch gilt: Monsieur, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern können.

Heute würde das Zitat lauten: Trauen sie sich nur Ihre konservative rechte Meinung zu äußern. Zwar haben Sie das Recht dazu, aber Sie werden schon sehen, was dann mit Ihnen passiert, insbesondere, wenn Sie im öffentlichen Leben stehen oder Sie ein öffentliches Amt bekleiden.

Was bringt die Zukunft?

Solange diese einseitigen Meinungsvorgaben in den öffentlichen Anstalten herrschen, solange wird sich auf der politischen Ebene nichts ändern. Da Merkel bald geht, werden nun eben die Grünen unter Habeck als Erlöser hochgeschrieben. Und es klappt, wenn man sieht, dass heute die Grünen die zweitstärkste Partei sind.

Diese haben mit Billigung der Medien massive Machtpolitik betrieben. Mit Hilfe einer Unzahl von NGOs setzen sie diese Macht im öffentlichen Raum durch. Die obskure Deutsche Umwelthilfe sei nur als ein Beispiel genannt. Längst ist der Staat die Beute ihrer Parteipolitik und das findet die unausgesprochene Billigung der Mainstream-Medien.

Kein Politiker kann sich erlauben, sich gegen eine einheitliche Meinungs-Front zu positionieren. Auch kein CDU-Politiker. Kramp-Karrenbauer gilt sowieso als Wiedergängerin Merkels und auch Friedrich Merz wird merken, dass er mit der medialen Meute heulen muss. Regiert er gegen einen medialen Einheitsbrei, wird er jämmerlich unterlegen sein. Denn der Bürger hat nur die Medien, um sich eine Meinung zu bilden. Und in der Mehrzahl folgen die Bürger eben doch den Tendenz-Medien, selbst wenn sie inzwischen extrem misstrauisch geworden sind.

Solange das Internet noch nicht im Namen der Demokratie kontrolliert wird, hält sich dort die wirkliche Opposition auf. Das Problem ist hier natürlich, dass sich wenige seriöse Oppositionsblogs mit vielen halbseidenen und seltsamen Oppositionsblogs den Platz teilen und der freiheitlich oppositionelle Bürger praktisch nicht die Möglichkeit hat, deren Seriosität zu überprüfen. Aber solange das Internet nicht zensiert wird, ist dies noch ein Hort der Freiheit. Es ist, was das Westfernsehen für die DDR war: Ein Spielplatz für nicht zu beherrschende Alternativmeinungen.

Solange den Leitmedien eine einseitige Tendenz innewohnt, bietet das Internet eine vage Hoffnung auf eine demokratische Meinungsvielfalt auf Seiten der Journalisten.
Wo in den Leitmedien eine „Achse des Bösen“ bekämpft wird, ist es gut, dass seriöse Alternativen im Internet und gedruckt gibt. Hier liegt die Hoffnung der Demokratie.

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Kommentare ( 156 )

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156 Kommentare auf "Deutschlands politische Zukunft"

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Ich würde eher sagen, dass die Art und Weise öffentlich zu schreiben, erst nach 2015 völlig gekippt ist. So gerne habe ich bis dahin den „Tagesspiegel“ gelesen – das funktioniert seit einigen Jahren nicht mehr. In den Nuller Jahren gab es noch mehr kritische Zwischentöne, die fehlen mir erst seit der Flüchtlingskrise. Ich lese Tichy sehr gerne. Hier schreibt auch als Autor jemand, den ich persönlich kenne, dem ich sehr verbunden bin, den ich als junger Mensch verehrt und dessen weitreichende Kenntnisse in historischen Fragen ich sehr bewundert und geschätzt habe. Für mich war er ein Vorbild! Er schreibt auch… Mehr

Na, wenigstens setzt die Krombacher Brauerei dem Diesel-Irrsinn der Deutschen Umwelthilfe ein Zeichnen und beendet ab sofort die Förderung und Zusammenarbeit mit diesem merkwürdigen Verein.

Wir drehen uns im Kreis. Es ist immer die gleiche Leier. Auch TE zu lesen kommt mir manchmal vor wie „Groundhog Day“ mit allem gebührenden Respekt. Ändert sich was? Die Talfahrt geht unvermindert weiter. Zehntausende Kommentare in allen Echokammern der verbleibenden „ Nicht Links** Medien“. Und? Warum hat der Konservatismus so jämmerlich versagt und das nicht nur in Deutschland? Wo waren und sind die Gegenspieler von Adorno, Horkheimer und Habermas? Wie kommt es, dass der Konservatismus so unattraktiv für junge Menschen ist? Es wird sich nur empört über die verrottete Linke aber wo ist das Gegenmodel, die Alternative? Die AFD… Mehr

Überlegen Sie mal, wie die Nazis waren. Es wurde die Liebe zum Wald, zur Natur propagiert. Man wollte den Menschen umerziehen und sie dazu bringen Tofu statt Fleisch zu essen. Jede kritische Meinung wurde unterdrückt. Schlägertruppen gingen durchs Land gegen jede Opposition. Wo finden wir das denn heute wieder? Ganz sicher nicht bei der AfD.

„Wie kommt es, dass der Konservatismus so unattraktiv für junge Menschen ist?“ Weil das Konservative lange als lächerlich galt. Nur alte Männer mit Goldzähnen und mittelalte Frauen in Kostümen waren bis weit in die 90er Jahre hinein konservativ. Damit konnte sich kaum ein junger Mensch identifizieren. Wir hatten nur wenige Konservative an der Uni (Studierende). Die waren einfach nur peinlich, teilweise auch nicht ehrlich. Hatten oft seit Jahren eine feste Partnerin (Nicht-Studierende), liefen aber hinter attraktiven, linken Studentinnen her. Also sie die nicht bekommen konnten, traten sie mit der langjährigen, konservativen und nicht akademisch gebildeten Freundin vor den Traualtar. Das… Mehr
Schon vor zig Jahren hat mich die selbstgefällige Schreibe mancher Journalisten z. B. der SZ genervt. Und dass die Journalisten der MSM gleichgeschaltet sind, ist eine traurige Wahrheit. Das Dummvolk soll erzogen werden und gefälligst nur noch die Begriffe verwenden, die uns von diesen Medien „eingehämmert“ werden. Herr Gadamer, Sie schreiben: „Kein Politiker kann sich erlauben, sich gegen eine einheitliche Meinungs-Front zu positionieren“. Macht es Trump nicht vor, dass es geht? Hält er nicht den Attacken von Seiten der wichtigsten Blätter NYTimes oder Washington Post stand? Ok, die Verhältnisse in Dtdl. sind anders als in den USA, aber ich will… Mehr
Zitat Magdalena:„Herr Gadamer, Sie schreiben: „Kein Politiker kann sich erlauben, sich gegen eine einheitliche Meinungs-Front zu positionieren“. Macht es Trump nicht vor, dass es geht? Hält er nicht den Attacken von Seiten der wichtigsten Blätter NYTimes oder Washington Post stand?“ Sie vergessen, dass Trump demokratisch gewählt wurde. Das bedeutet, hinter Trump steht ein bedeutender Teil der amerikanischen Wählerschaft. Dagegen bewegt sich der Prozentsatz der verbliebenen konservativen Wähler in Deutschland so um die 15%, und ich befürchte daran wird sich, bevor es zu spät ist, nicht allzu viel ändern. In DE kann man nur darauf hoffen, dass möglichst viele System-Journalisten nicht… Mehr
Völlig richtig @Magdalena, der Gleichklang der Berichterstattung der Medien könnte aufgelöst werden, wenn es den Willen dazu gäbe. Es scheint ihn aber nicht zu geben, weil die Mehrheit der Deutschen, wie auch die Mehrheit der Journalisten kein Gespür für den gesunden Menschenverstand haben, weil einige von ihnen, die es eigentlich besser wissen, zu feige dafür sind, keine Zivilcourage dazu haben, die Stimme zu erheben und, weil sie die Mentalität der ewigen Untertanen haben. Usw. so fort. Aber ohne Meinungsfreiheit und ohne Freiheit des Individuums gibt es keine Demokratie. Die den Deutschen nach dem 2. Weltkrieg aufgestülpte, nicht selbst erkämpfte Demokratie,… Mehr
Auch ein Helmut Kohl machte es vor, gegen die Attacken der Links-Medien zu regieren. Selbst der damalige Spiegel-Chefredakteur Erich Böhme räumte später in seiner ARD-Sendung „Talk im Turm“ ein, daß seine größte jorunalistische Fehleinschätzung Helmut Kohl war. Bekundete er die damalige Absicht der Links-Medien, den amtierenden Kanzler innerhalb von 6 Monaten aus dem Amt „zu schreiben“….. Aus den 6 Monaten wurden bekanntlich 16 Jahre. Nur hat der Mainstream es fertiggebracht, den Namen Kohl nachhaltig zu diskreditieren. Wie das auch bei Trump der Fall sein wird. Leicht nachvollziehbar, wenn der Mainstream den Namen Kohl kommentiert. Über den „Bimbes-Kohl“ wurde fleißig „recherchiert“,… Mehr

Wie sagte der PV-Kandidat unlängst zur Journalistenmeute: “ Und für sie nochmal zum mitschreiben … “

Gut gebrüllt Löwe.

Trump hat immerhin noch Fox News teilweise hinter sich …

Was fällt mir noch ein?
„Merkel Du hast die Demokratie gestohlen,
gib sie wieder her,
sonst muss Dich der Kerker holen,
mit seiner gesamten Beschwer“!

Fast so schön wie die Variante der Chemnitzer, die sie zu Merkels‘ Begrüßung sangen: „Merkel hat das Land gestohlen, gib es wieder her. Sonst kommt Dich der Sachse holen, mit dem Luftgewehr!“

Sorry, auch wenn es hier fehl am Platze erscheint…… Der Name Schröder wäre zutreffender. Steht nur nicht so in den Zeitungen des Mainstreams….. Mit der von H. Breuer, dem damaligen Chef der Deutschen Bank „beförderten“ Insolvenz des Medienkonzerns des Leo Kirch, einem Duz-Freund von Helmut Kohl, mit der „Übernahme“ des ZDF durch denehemaligen SPD-Chef Beck in seiner Zeit als Ministerpräsident gingen dem konservativen Spektrum 2 wichtige „Mitspieler“ im Chor der Medien verloren. Es begann nach 2005 eine Welle von Einflußnahmen. Ein Altkanzler z.B. erhielt vom Ringier-Verlag in der Schweiz einen Beratervertrag. Ringier als Finanzier wechselte bald darauf den Gründer des… Mehr

ARD und ZDF sind nicht mehr neutral. Ich lese regelmaessig TE und NZZ, da erhalte ich gute Informationen.

ZDF und ARD wahren noch nie neutral.

Ja, aber sie waren früher unterschiedlich, Rotfunk und Schwarzfunk. Heute alles eine linksgrüne Soße.

Stimmt,
denn das ARD galt schon zu Adenauers Zeiten als „Rotfunk“.
Das ZDF schuf noh Adenauer als Antwort darauf.
Mit dem ehemalige SPD-Chef Beck, der als obersten Chef im ZDF-Verwaltungsrat, dem höchsten Gremium, eine Zeit lang den Vorsitz hatte, änderte sich das nachhaltig.
Stimmt.
Heute alles eine linksgrüne Soße.

Auf den Punkt gebracht! wie interessant war es in der Vormerkelzeit noch mit rechten und linken Medien, gerne viel Geld dafür ausgegeben – dann kam der Merkeleintopf…Und heute all die Guten, die Besseren,die Braven, die Abnicker ohne Rückgrad.

Es gibt seltene Ausnahmen, z.B. Stefan Aust, Herausgeber „Die Welt“, der den Migrationspakt ausführlich analysiert und zu dem Schluss kommt, dass seine Folgen gravierender sein werden als die Grenzöffnung 2015 (in Original hinter einer Paywall): https://docspub.files.wordpress.com/2018/11/aust-der-migrationspakt.pdf

Leider ist es bei der Welt so, dass paktkritsiche Veröffentlichungen nur hinter der Bezahlschranke lesbar siud. Die Veröffenltichungen, die den Pakt loben, sind für Jedermann zugänglich.
Meinungen werden in gleicher Weise gehandhabt. Lob wird allen angezeigt, Kritik muss man umschreiben, um überhaupt durch die Kontrolle der WOM zu kommen. Wer einmal auf deren schwarzer Liste steht, hat kaum noch Chancen, sich zu äußern.
WO ist mittlerweile auch schon so durchsetzt wie alle anderen. Schade.

Das gilt aber inzwischen für ganz viele Plattformen. Bei ZEIT ist fast alles Interessante hinter der Bezahlschranke verschwunden. Da lese ich kaum noch. Bei WELT habe ich ein Abo – so teuer ist das auch nicht. Zeitungen/Zeitschriften müsste ich ja auch kaufen. Also: Ist gut angelegtes Geld. Mit den Kommentaren gebe ich Ihnen zum Teil Recht – ich selbst wurde auch schon verwarnt… Wegen Äußerungen, die weder diffamierend noch beleidigend waren. Kommt aber auch darauf an, wer da gerade freischaltet. Manchmal staune ich auch, was da durchgelassen wird… Die WELT-Leser sind insgesamt schon sehr viel kritischer als anderswo – z.… Mehr

So ist es! Auch ein Grund, warum ich bei Tichy gelandet bin: von 10 meiner Kommentare schaffte es keiner mehr durch die Zensur-Schranke der Welt! Und das, obwohl ich weder einen Schmäh-Kommentar geäußert, noch einzelne Politiker namentlich angegriffen habe. Einfach ein Skandal! Damit wurde meine Überlegung, die Welt + zu abonnieren, endgültig beerdigt!

Oh je, das ist aber echt viel. Was war das denn zum Beispiel? Das würde mich wirklich interessieren. Wurden Sie dann gesperrt?

Ich denke, dass sich die wichtige BILD, da auflagenstärkste Tageszeitung, langsam wieder normalisiert hat und auch Merkel und die Migration hinterfragt. Vor Jahren noch Merkels Speerspitze kehr nun wieder Realität ein, dank eines rasanten Auflagenschwundes.

Immerhin, es tut sich etwas …

Irgendwann fliegt dieser Mummenschanz auf. Manche versuchen schon langsam etwas Distanz aufzubauen, um nicht die volle Wucht der Implosion abzubekommen.

@Enrico, Sie haben Recht, viele Menschen bei uns sind wirklich politisch leicht zu beeinflussen, zu manipulieren. Das liegt aber meiner Meinung nach auch daran, dass Politik in Deutschland kein Thema ist, über das gerne diskutiert wird. Es wird über Fußball, Urlaubsplanungen, Anschaffungen gesprochen, aber Politik – nein, darüber spricht man nicht. Da sehe ich ein Problem. Vielleicht zu viel Untertanengeist und zu wenig wirklicher Individualismus im Denken. Die da oben, die Führung, weiß schon, was sie tut. Und in den großen Betrieben, ist es schon wieder gefährlich, eine eigene Meinung zu haben. Das wird nicht gern gesehen.

Politische Debatten bei Freundes- oder Familientreffen halte ich für keine gute Idee. Wer voll im Berufsleben steht und dabei noch Familie und Kinder zu versorgen hat dürfte kaum freie Kapazitäten haben, um sich neben dem Mainstream, der via Lokalpresse, Autoradio und Tagesschau an ihm vorbeirauscht, auch noch nach alternativen Medien umzuschauen.
Unter diesen Voraussetzungen dürfte das gemütliche recht bald zu einem höchst ungemütlichen Beisammensein mutieren. U. U. mit schädlichen Nebenwirkungen.

Wenn nicht im Familien- und Freundeskreis, wo soll denn dann über Politik gesprochen werden? Also dann doch lieber, „die da oben werden schon wissen, was zu tun ist?“ Nein, es ist unser Staat und es sind unsere Probleme. Wir müssen darüber entscheiden. Das können wir aber nur, wenn vorher darüber gesprochen wird.

Sehe ich anders. Die Masse interessiert es einfach nicht. Zeit wäre im Überfluss vorhanden.