Deutschlands politische Zukunft

Spätestens seit der Amtszeit Merkels geht die politische Macht in Deutschland von den Medien aus. Sie beherrschen die öffentliche Meinung. Da gegen sie nicht regiert werden kann, werden die Politiker auch in Zukunft den Meinungstendenzen der Leitmedien folgen.

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Die Medienlandschaft in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Meinungsvielfalt.
Vor den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts waren die Medien noch unterschiedlich politisch ausgerichtet:

ZDF, BR und SDR waren konservativ.
Radio Bremen und ein paar andere Landessender links.
Spiegel, Stern, Süddeutsche, TAZ waren links.
ZEIT, FAZ und WELT waren konservativ.

Egal ob die Politiker konservativ oder links waren, sie konnten sich jeweils auf die Unterstützung ihrer Medien-Seite verlassen. So konnte sich im freien Spiel der Kräfte und der journalistischen Meinungsvielfalt unterschiedliche politische Meinungen entwickeln.

Die Medienlandschaft in der Zeit von Merkel: Die political Correctness herrscht.

Seit der Amtszeit Merkels hat sich die Situation grundlegend geändert. Die in den 70er Jahren beklagte bleierne Zeit hielt erneut Einzug, aber nun unter anderen Vorzeichen:

Heute folgen von ARD bis ZDF, von ZEIT, FAZ bis TAZ, vom Deutschlandfunk bis zum Bayrischen Rundfunk alle der rigide selbstverordneten Ideologie der Political Correctness. (Allein die WELT sieht sich bei ihren journalistischen Kommentaren der Meinungsvielfalt verpflichtet.)

So kreieren die Leitmedien den Hype einer apolitischen Hypermoral. Wer dem Hype nicht folgt, ist draußen. Sie folgen Feminismus, Ökologismus, Antirassismus, statt einer Islam-Kritik folgen sie einem Pro-Islam-Kurs und einem rigiden Anti-Rechts Engagement, das auch finanziell massiv aus Steuermitteln subventioniert wird. Wie jede Ideologie gibt sie sich als nicht hinterfragbar aus.

Wo bleibt die Meinungsvielfalt der Journalisten?

Gegen eine Ideologie ist weniger zu sagen, wenn es ein meinungsstarkes Gegengewicht in den Leitmedien gibt, wenn es also unter den Journalisten eine Meinungsvielfalt wie in der Zeit vor den 90er Jahren gäbe. Gibt es aber nicht. Gegenmeinungen werden in Zeiten des Hypermoralismus als unanständig dargestellt.

Zwar sind die Reihen nicht fest geschlossen, auch gibt es keine wirkliche Fahne, hinter der sich die Tendenz-Medien einen. Aber es gibt gemeinsame Feindbilder: Das sind Trump, AfD, der böse weiße Mann und ein angeblicher Rassismus der Deutschen. Daneben sind als Ideologie Gender Mainstream, der Feminismus und der Ökologismus wirkungsmächtig.

Dagegen ist nicht zu sagen. Das Problem dabei ist nur, dass in den Redaktionsstuben keine Gegenmeinung existiert. Die Büffel-Herde tobt also in eine Richtung und macht alles nieder, was sich ihr entgegenstellt.

Die Medien als Kanzel, auf der der Gemeinde Moralpredigten gehalten werden.

In einer Zeit, in der Meinung und Nachricht immer weniger getrennt werden, geraten die Medien zu Kanzeln, auf denen moralische Predigten gehalten werden. Wer der Predigt folgt, wird mit einem moralischen Heiligenschein belohnt. Er kann über sich sagen: Ich bin bei den Guten. Und je mehr der Gegner verböst wird, desto höher ist der Kampf der Guten zu würdigen.

Die Aufgabe der Guten ist es, die „Achse des Bösen“ zu vernichten. So sehr die politisch korrekte Ökobourgeoisie diesen Spruch des ehemaligen US-Präsidenten George Bush verlachte, so sehr ist sie heute genau auf dessen Spuren. Es wurden nur die Feindbilder ausgetauscht. Der Islam untrennbar verbunden mit der autoritären arabischen Kultur ist nun wunderbarerweise zum Freundbild geronnen. Ausgerechnet der Islam, der in fast allen seinen Werten der politisch korrekten Bourgeoisie diametral entgegensteht, ist plötzlich zu einer verteidigenswerten Ideologie geworden. Kopftuch und Verschleierung der Frau wird von SüZ bis ZEIT nicht mehr als Unterdrückung, sondern blind-links als emanzipatorische Leistung verteidigt. Man scheut sich also aus ideologischen Gründen nicht, die Realität auf den Kopf zu stellen.

Koalition von Medien und Politik

Heute ist der Bürger in der paradoxen Situation, dass er die Meinungseinfalt der öffentlichen Medien, also eine einheitliche journalistische Meinung im Namen der Demokratie auch noch selbst bezahlen muss.

Diese Meinungseinfalt kam am deutlichsten in der Medienhysterie des Jahres 2015 zum Ausdruck. Als Merkel grundgesetzwidrig die Grenze öffnete (Art. 16a ), wurde dies von einer die Wirklichkeit extrem verzerrende uniformen Meinungsmaschinerie der Medien abgefeiert. Merkel, die eigentlich wie immer nur die Meinung der Leitmedien in die Tat umsetzte, wurde dabei als heilige Führerin der Moral inszeniert. Jeder Kritiker wurde als böse und unmoralisch gebrandmarkt und auf dem Scheiterhaufen der Medien verbrannt.

Wenn sich der einfache Mann auf demokratische Grundwerte besann und kleinlaut zu sagen wagte: Das wird man wohl noch sagen dürfen … dann wurde dies nicht als Hilferuf einer ausgegrenzten Meinung in einer „Demokratie“ verstanden, sondern es wurde verlacht, abgewertet und zum medialen Abschuss freigegeben.

Die Medien und die Wirtschaft

Nun fragt man sich, wieso so viele Manager deutscher Unternehmen offensichtlich einer systematisch verzerrten uniformen Meinungspolitik der Mainstreammedien folgen. Dafür gibt es einige Gründe.

Zuerst und vor allem sind auch sie Träger der neuen Ökobourgeoisie. In ihrem Denken, Angestellte und Absatzmärkte rund um die Welt zu bearbeiten, liegt ihnen das internationalistische politisch korrekte Denken nahe. Dies umso mehr, da sie letztlich in ihren „grünen“ Vororthäusern nichts mit den Nachteilen des Internationalismus zu tun haben. Sie schicken ihre Kinder auf Privatschulen und gehen als Zeichen der Solidarität türkisch essen. Naiv setzen sie auf die Vorstellung: Der internationale Markt wird es richten.

Inzwischen sind sogar bei den deutschen Arbeitgebern Wunschvorstellungen, dass aus Afrika Ingenieure und Facharbeiter kämen, wie Seifenblasen geplatzt. Es dämmert langsam, dass in der Regel die Asyl-Einwanderer aus Arabien eine Karriere vom Hartz4 Empfänger zum Tellerwäscher und zurück vor sich haben.

Aber unverdrossen wird auf die nächste Generation gehofft. Aber gerade in Deutschland ist der Bildungserfolg der Kinder sehr stark an die Bildung der Eltern gekoppelt. Was das für die Kinder der wenig gebildeten arabischen Einwanderer und damit für Deutschland bedeutet, ist klar.

Wenn man sieht, wie irregeleitet und fern des gesunden Menschenverstandes Wirtschaftsführer schon bei der Merkelschen Energiewende und dann wieder bei ihrer Flüchtlingspolitik waren, wird einem um die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands Angst und Bange.

Wer hat die Macht in den westlichen Demokratien?

Die Macht in den westlichen „Demokratien“ liegt nur scheinbar bei den Politikern und beim Volk, die diese Politiker wählen. In Wirklichkeit liegt die Macht bei den Medien, denn sie interpretieren die Realität. Sie wählen aus, über was berichtet wird und worüber nicht. Und sie entscheiden, wie über etwas berichtet wird. Durch ihr „Framing“ wird definiert, welche Begriffe zu benutzen sind, und was als gut und als böse zu bewerten ist. Weder Bürger noch Politiker haben darauf einen wirklichen Einfluss.

Nun geht das so lange gut, solange es neben dem politisch-korrekt-moralinsauren Claus Kleber auch einen Antipoden in den öffentlichen Anstalten gibt. Gibt es aber nicht.

Es geht so lange gut, solange es als Talkmaster neben einer Anne Will auch einen Gegenspieler als Talkmaster gibt, also eine Talkrunde im Sinne Tichys oder Broders stattfindet. Solange aber nur Anne-Will-Clone das immer Gleiche mit der immer gleichen Tendenz abfeiern, kann man nicht von einer wirklichen Meinungsvielfalt sprechen. Zwar werden z. B. AfD-Politiker eingeladen, da aber auf einer Meta-Ebene eine Anti-AfD-Tendenz vermittelt wird, dienen diese nur als Watschenmänner, als „Böse“, an denen sich die „Guten“ abarbeiten können, um sich selbst einen Heiligenschein aufzusetzen.

Dabei geht es nicht darum, ob die Aussagen von AfD-Politikern sinnvoll sind oder nicht, es geht vielmehr um eine demokratische Grundeinstellung. Es geht darum ob die Aussage von Voltaire (1694 – 1778) noch gilt: Monsieur, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern können.

Heute würde das Zitat lauten: Trauen sie sich nur Ihre konservative rechte Meinung zu äußern. Zwar haben Sie das Recht dazu, aber Sie werden schon sehen, was dann mit Ihnen passiert, insbesondere, wenn Sie im öffentlichen Leben stehen oder Sie ein öffentliches Amt bekleiden.

Was bringt die Zukunft?

Solange diese einseitigen Meinungsvorgaben in den öffentlichen Anstalten herrschen, solange wird sich auf der politischen Ebene nichts ändern. Da Merkel bald geht, werden nun eben die Grünen unter Habeck als Erlöser hochgeschrieben. Und es klappt, wenn man sieht, dass heute die Grünen die zweitstärkste Partei sind.

Diese haben mit Billigung der Medien massive Machtpolitik betrieben. Mit Hilfe einer Unzahl von NGOs setzen sie diese Macht im öffentlichen Raum durch. Die obskure Deutsche Umwelthilfe sei nur als ein Beispiel genannt. Längst ist der Staat die Beute ihrer Parteipolitik und das findet die unausgesprochene Billigung der Mainstream-Medien.

Kein Politiker kann sich erlauben, sich gegen eine einheitliche Meinungs-Front zu positionieren. Auch kein CDU-Politiker. Kramp-Karrenbauer gilt sowieso als Wiedergängerin Merkels und auch Friedrich Merz wird merken, dass er mit der medialen Meute heulen muss. Regiert er gegen einen medialen Einheitsbrei, wird er jämmerlich unterlegen sein. Denn der Bürger hat nur die Medien, um sich eine Meinung zu bilden. Und in der Mehrzahl folgen die Bürger eben doch den Tendenz-Medien, selbst wenn sie inzwischen extrem misstrauisch geworden sind.

Solange das Internet noch nicht im Namen der Demokratie kontrolliert wird, hält sich dort die wirkliche Opposition auf. Das Problem ist hier natürlich, dass sich wenige seriöse Oppositionsblogs mit vielen halbseidenen und seltsamen Oppositionsblogs den Platz teilen und der freiheitlich oppositionelle Bürger praktisch nicht die Möglichkeit hat, deren Seriosität zu überprüfen. Aber solange das Internet nicht zensiert wird, ist dies noch ein Hort der Freiheit. Es ist, was das Westfernsehen für die DDR war: Ein Spielplatz für nicht zu beherrschende Alternativmeinungen.

Solange den Leitmedien eine einseitige Tendenz innewohnt, bietet das Internet eine vage Hoffnung auf eine demokratische Meinungsvielfalt auf Seiten der Journalisten.
Wo in den Leitmedien eine „Achse des Bösen“ bekämpft wird, ist es gut, dass seriöse Alternativen im Internet und gedruckt gibt. Hier liegt die Hoffnung der Demokratie.

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Kommentare ( 157 )

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Die Tendenz der Politik und der ihr dienstbaren Journaille zum pharisäischen Moralisieren sitzt in der DNA der multikulturalistischen Heilslehre (West-) Europas. In Frankreich ist es nicht besser: http://www.lefigaro.fr/vox/societe/2015/09/14/31003-20150914ARTFIG00099-migrants-et-si-les-politiques-cessaient-de-se-prendre-pour-des-cures.php .

Danke für den ausgezeichneten Hinweis. Müsste man glatt übersetzen

In der Tat stimmt die Analyse. Gleichwohl gräbt der Autor nicht tief genug. Die Bildung eines einheitlichen Parteien-Kartells ist die Voraussetzung der Formierung einer einheitlichen Medienlandschaft. Da sowohl die Kartell-Bildung als auch die gleichgeschaltete Medienlandschaft den Interessen der dominierenden globalen Kapitalgesellschaften folgen, ist diese Entwicklung absehbar gewesen. Wer hat die Medien eigentlich in der Hand? Welche Interessen haben die großen Medienträger – Bertelsmann, Springer, Burda etc.- in den islamischen Ländern? Welche Vereinheitlichungstendenz geht von der Wirtschaft aus, wenn die Dax-Gesellschaften zu großen Teilen in ausländischen Händen sind? Wovon leben die Medien? Die Fernsehanstalten von der öffentlichen Hand, also von Steuern!… Mehr

Sehr guter Kommentar. In den USA bescheinigt Trump den meisten großen Medien (sind in einer Handvoll Händen) den Status „Fake News“ und stellt fest, dass diese Medien ihre eigene Agenda verfolgen, die demokratisch nicht legitimiert sei.

Und: Spende in die Kaffeekasse.

Ich kann dem Beitrag von Herrn Gadamer zu 100 % beipflichten. Sichtweisen, die vom mainstream abweichen, sind im deutschen Blätterwald kaum zu finden, auch in der FAZ nur selten zu lesen. Als früherer SZ-Leser, da Bayer, habe ich erst in der Flüchtlingskrise angefangen, über den Suppenrand der SZ hinauszuschauen. Online zu stöbern macht es eigentlich erst möglich, zu vergleichen und andere Meinungen kennenzulernen. Natürlich lese ich noch gelegentlich die SZ online und beteilige mich öfters an Leserdiskussionen, die dort ziemlich linkslastig sind. In letzter Zeit musste ich immer häufiger feststellen, dass meine Beiträge nicht mehr veröffentlicht wurden, ohne dass ich… Mehr

Selbstverständlich.
Vielleicht ist sie nur etwas subtiler als das, was man gemeinhin unter Zensur versteht.

Tja Herr Gadamer, wir hier als Nonnen und Brüder im „Kloster des Tichy“ vereint wissen oder wussten auch schon all das, was Sie uns „verkündet“ haben…aber wie soll es dass „gemeine“ Volk da draußen jemals erfahren, wenn sie von niemandem missioniert werden….?! Wenn eine überregionale Zeitung oder noch besser, ein TV-Sender als Antipode zu Welt und n-tv damit anfangen würde, hätte ich auch noch Hoffnung, die nicht der harten Realität entbehrt…! Ich empfinde es als am Schlimmsten dass bzw. weil es den Anschein hat, wir Deutschen sind zu einem devoten Volk von Masochisten verkommen (wie schon in den 1930ern). Unsere… Mehr

Ich bin der Meinung, das hier in Deutschland ein „ Neutral Nachrichten-Sender „ fehlt. Dieser Sender sollte bzw. müsste alle die bereits in den Kommentaren, richtig erkannten u. aufgeführten Schwachstellen abstellen. Vielleicht könnten die noch vorhandenen freien, unabhängigen Medien sich zur einer Interessengemeinschaft zusammen schließen
u. eine solche Institution etablieren. Ein Investor würde vermutlich sehr viele Menschen, ansprechen u. als
Anleger bzw. Investoren gewinnen können.

,Menschen die auf vertrauenswürdige Nachrichten, ausgewogene Talkrunden u. was sonst zum seriösen Gebaren dazu
gehört, fänden hier zudem noch eine Moralische Anlage-Quelle. (Ähnlich wie FOX in USA).

Ein Medium, dass gleichwertig als (TV)Programm zu ARD/ZDF/3., eine Sendelizenz bekommt? Wäre wünschenswert, aber, das wird man staatlicherseits zu verhindern wissen, es sei denn, Blau bekommt dereinst mal 28%+, und das werde ich wohl nicht mehr erleben.

@Sani58
Blau hat auch keine Lösungen, allerdings hält bzw. bringt es bisweilen den „Bundestags-Laden“ etwas auf Trapp was sicher nicht schlecht ist…

Herr Gadamer, Ihren Beitrag habe ich schon gestern gelesen, aber noch mal ein wenig darüber nachgedacht. Sie haben Recht, die Medien sind größtenteils gleichgeschaltet. Aber nicht alle. Auch die Wirtschaft scheint dem linken PC-Mainstream gar nicht so sehr anzuhängen. Wenn man nämlich Fachzeitschriften liest, so findet man auch heute häufig noch regierungskritische Aussagen, die in den Polit-Magazinen als rechts diffamiert werden würden. Auffallend daran ist, dass davon dann in den sog. Leitmedien nichts zu lesen ist. Die Gründung der VGSD ging eine recht große Kampagne gegen die Hetze von A. Nahles voraus. In allen wesentlichen IT-Zeitschriften war davon zu lesen,… Mehr
Sehr zutreffend geschrieben. Ich meine aber, dass ein wichtiger Aspekt in dem ganzen Schlamassel aus den Augen verloren wurde. Das ist die Umstrukturierung und zum Teil „umökonomisierung“ der universitären Lehrstühle die zunehmend gerade zu der Zeit durchgeführt wurde. Die Verpflichtung und Lebensnotwendigkeit für die Lehrstuhlinhaber eine Akquise von Drittmittel durchzuführen hat zu regelrechten Flut von „unabhängigen Studien“ geführt, die in den „seriösen Medien“ als „Beweismittel“ für die Richtigkeit der gewünschter Weltanschauung präsentiert wurden. Die unheile Allianz zwischen den Auftragsgeber (Politiker und deren Helfer) und Auftragsnehmer nach dem bekannten Prinzip „Wessen Brot esse ich, dessen Lied singe ich“ hat sich breit… Mehr

Ein schöne Nebelkerze. Die politische Macht lag und liegt schon immer dort wo die größten Vermögen liegen bzw. verwaltet werden.
https://www.youtube.com/watch?v=bw5Px3rR9Jo&t=0s&index=4&list=PLbyr7JPMIsHWR5-5QFB_Cjavjb-27wvQV

„(Allein die WELT sieht sich bei ihren journalistischen Kommentaren der Meinungsvielfalt verpflichtet.)“. Nunja, bei den Kommentaren der Leser scheint es mit dieser Verpflichtung bei der WELT nicht weit her zu sein. Der Herausgeber Stefan Aust mag zwar eine sorgfältige Analyse des Migrationspaktes hinter der Paywall veröffentlicht haben, eine gleichsame Analyse der Leserkommentare wird jedoch massiv eingeschränkt. Wie überhaupt kritische Beiträge gerne zensiert werden. In meinem Falle musste ich die Erfahrung machen, dass nicht einmal mehr 10 % meiner Beiträge veröffentlich wurden, während andere PC Kommentare, teilweise auch nur völlig sinnfreie, schnöde Verbalattacken von Foristen in steter Reihenfolge zu lesen waren.… Mehr