„Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge“

Nach einem Tumult in einer Münchner Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge packt eine Polizistin aus: Die Randalierer gehören „Großfamilien“ an, die sich offenbar ukrainische Pässe gekauft hatten.

IMAGO / Alexander Pohl
Symbolbild

Nach Tumulten in einer Münchner Flüchtlingsunterkunft am Wochenende hat eine Polizistin gegenüber der Bild-Zeitung nun über die dortigen Zustände und vor allem die Beteiligten gesprochen. Demnach hatten sich mehr als 50 Personen mit Eisenstangen und Stühlen bewaffnet und auch Sicherheitsmitarbeiter bedroht. Rund 30 Polizeistreifen waren im Einsatz.

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„Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge“, zitiert Bild die Beamtin. Beim Tumult seien „zwei Großfamilien der Sinti und Roma“ beteiligt gewesen, die ukrainische Pässe besaßen. „Die haben nagelneue ukrainische Pässe, die auch echt sind. Da verdient sich gerade jemand in der Ukraine eine goldene Nase“, so die Polizistin, die also davon ausgeht, dass diese auf illegale Weise erworben wurden. Nicht alle, die sich als Flüchtlinge aus der Ukraine ausgeben, sprächen ukrainisch, würden Dolmetscher feststellen. Eine Sprecherin des Sozialreferats bestätigte der Bild-Zeitung: „Es gibt unter den Geflüchteten Familien, die untereinander auf Romanes, der Sprache der Roma, sprechen.“

Die Verweigerung der Innenministerin Nancy Faeser gegen die Kontrolle und Registrierung von Ukraine-Flüchtlingen lockt ganz offensichtlich zahlreiche nichtukrainische Einwanderungswillige an. Faeser selbst hatte Nichtukrainer, die im Strom der Ukraine-Flüchtlinge illegal einreisen wollen, nicht etwa kritisiert, sondern empfohlen, dann einfach einen Asylantrag zu stellen. Illegal beschaffte ukrainische Ausweispapiere scheinen keine Seltenheit zu sein. In Düsseldorf hatte vor rund zwei Wochen eine Vergewaltigung in einer Flüchtlingsunterkunft Aufsehen erregt. Die vermutlichen Täter hatten ukrainische Papiere, stammten aber laut Bild aus Nigeria und dem Irak.

Anlass der Randale war offenbar, dass einige Angehörige dieser Familien getrennt untergebracht werden sollen, da sie unter Krätze litten. Zwei Männer wurden später wegen Landfriedensbruch angezeigt, einer von ihnen auch wegen Körperverletzung. Mittlerweile wurden 30 Erwachsene und 70 Kinder in eine andere Unterkunft verlegt. 

Die Polizistin hat gegenüber Bild ihrem Frust freien Lauf gelassen: „Was glauben Sie, was in diesen Unterkünften los ist? Es wird viel zerstört und vermüllt. Die Frechheit ist, dass sich die Stadt am Wochenende nicht mehr zuständig fühlt und die Einrichtungs-Leiter die Polizei rufen.“ Es gebe auch Fälle, bei denen Frauen und Kinder beklaut worden seien.

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Kommentare ( 154 )

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Leopold Schmidt
1 Monat her

Der nigerianische Bevölkerungsanteil unter den Ukrainern wird bekanntlich regelmäßig unterschätzt, da sich diese so unauffällig in die Mehrheitsgesellschaft integrieren und kaum identifiziert werden können.

Freigeistiger
1 Monat her

Die jetztige Regierung tut alles, um Deutschland endgültig zum sog. shithole country zu machen. Am Ende werden massiver Wohlstandsverlust, ausufernde Kriminalität, sozialer Verfall und letztlich der Staatsbankrott stehen, wenn dieser Irrsinn nicht gestoppt wird.
Wir werden von inkompetenten, weltfremden, zynischen und verantwortungslosen Ideologen regiert und der Gipfel ist, daß sie ihre Politik als moralisch hochstehend und vorbildlich verkaufen wollen. In Wahrheit handelt es sich um heuchlerische Egoisten, die nur an ihrem eigenen ideellen und vor allem materiellen Nutzen interessiert sind (milliardenschwere Migrationsindustrie).
Mit solchen Politikern ist kein Staat zu machen.

Der Prophet
1 Monat her

Deutschland ist das Mekka des sozialen Bodensatzes dieser Welt. Mal schauen, wie lange das noch gut geht und die arbeitende Bevölkerung bereit ist, sich hier noch weiter ausbeuten zu lassen. In den alten Bundesländern sicher noch sehr lange, in den neuen Bundesländern wohl eher nicht. Ich kenne einige, die beruflich kürzer treten, da sie keine Lust mehr haben, ihre Lebenszeit für diesen raffgierigen Staat und die Glückritter dieser Welt zu verschwenden.

Renz
1 Monat her
Antworten an  Der Prophet

Sorgen machen mir nicht die Steuerzahler hier, sondern all die vergewaltigten, abgestochenen, ersäuften, tot gefahrenen, vor die Bahn geschubsten und zusammengeschlagenen Menschen und deren Angehörigen.

Vati5672
1 Monat her

ps. und wer sich wundert das Männer mit ukr. Pass über die Grenze dürfen. Ganz einfach:
An der Ukr.-polnischen Grenze wird der originale (Nigeria, Kamerun, Benin, Gabun usw.) Pass vorgezeigt, in Deutschland der Ukrainische. Nix leichter als DAS.
AUCH weil Deutsche betrogen werden WOLLEN.
Sollte ein ukranischer Grenzbeamter Zweifel haben wird halt
pekuniär nachgeholfen. Eine „Investition, die sich IMMER lohnt.

Vati5672
1 Monat her

Das ist kein Zufall, auch kein Versehen. Nicht mal ein „Versehen“. Faeser (SPD) usw. wollen es GENAU so. Deutschland mit Fremdkulturellen fluten die die Altbevölkerung ali…mentieren muss. Deswegen zahlen Kommunen auch mehr Miete über Hartz IV bei den sogenannten „Flüchtlingen“und natürlich auch den „Ukrainern“. Damit die am Wohnungsmarkt eine Chance haben. D. h. die Deutschen zahlen auch ihre eigene Verdrängung. Boris Palmer (Grüne) bei Lanz über die Beschwerde eines Deutschen er fände keine Wohnung, aber Flüchtlinge bekämen sehr viel schneller eine. Boris Palmer antwortete ihm sinngemäß: „Die Flüchtlinge haben einen rechtlichen ANSPRUCH auf eine Wohnung, sie nicht.“ Wer es nicht… Mehr

Dagmar
1 Monat her
Antworten an  Vati5672

Das kann nicht stimmen! Anerkannte Flüchtlinge haben Anspruch auf Schutz von Leib und Leben, nicht auf eine Wohnung!

Renz
1 Monat her
Antworten an  Dagmar

Grüne kann man nicht glauben. Gestern war Froschlaich mehr wert als ein deutscher Fötus; heute eine zusätzliche Windanlage mehr als ein komplettes schützenwertes Biotop voll mit Tieren, die auf der Roten Liste stehen.

bemili
1 Monat her

Für alle politisch verantwortlichen, egal ob auf Bundes- oder Landesebene, welche analog zu Frau Nancy Faeser agieren (verantwortungslos gegenüber dem Staat Deutschland) muss folgendes gelten: alle „zweifelhaften“ Flüchtlinge, egal aus welchem Kontinent oder Staat sie kommen müssen – ich wiederhole – müssen im unmittelbaren Wohnumfeld dieser Politiker untergebracht werden und die Kinder dieser „unglücklichen Flüchtlinge“ besuchen obligatorisch die gleichen Schulen jener, dann ach so beneidenswerten Politiker.
Schaun wir mal, was dann passiert………….Auf die Reaktionen freut sich

Bernd Liché

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1 Monat her

Das Problem ist, dass selbst die Opposition in Gestalt der AfD, hier Klartext spricht. D. h. dass sie nicht klar spricht, dass dies alles so politisch gewollt ist. Die Bundesregierung unter dem Eindruck der ukrainischen Flüchtlingskrise so viel wie mögliche Nicht-Ukrainer und nichteuropäische Migranten aus Afrika und Arabien nach Deutschland einwandern lassen. Und sie ferner auch nicht benennt – was hinter dieser Politik steckt: Antiweißer Rassismus:

So wird immer alles verharmlost, als vermeintliches politisches Versagen bagatallisiert, so als wüssten diese Herrschenden nicht ganz genau, was sie tun.

Th. Nehrenheim
1 Monat her

Die rechtsbrecherische Tradition linker Minister wird fortgesetzt. Die Faeser hat bloß nicht so viel drauf wie der Fischer, aber was hat sie heute noch zu befürchten, wo der Richter selbst bei Fischer nichts hinbekam?

luxlimbus
1 Monat her

Dies schädigende Regierungsverhalten ist justitiabel.
Nicht in Deutschland! Wer da seinen überdrehten Bürgermeister im Netz einen „Vollpfosten“ nennt, bekommt daraufhin eine richterlich angeordnete Hausdurchsuchung verpasst. Die Maßstäbe sind komplett verloren gegangen.
Nur weil einige studierte Herrschaften nicht den Mut haben, oder ihr verpeiltes Heil im gelenkten Verzicht auf dem planwirtschaftlichen „Weltenniveau“ des WEF erwarten, wird eine Demokratie (für sehr, sehr lange) auf das Vortrefflichste „dekonstruiert“.

ketzerlehrling
1 Monat her

Das müssen wir dulden und hinnehmen, denn gerade Sinti und Roma stehen unter Artenschutz, haben sie doch entsetzlich gelitten unter Deutschen. Sie haben auch unter anderen gelitten, weil sich jeder gegen sie wehrt. Und das aus gutem Grund.