Neue US-Verteidigungsstrategie: Downgrading Europa

Die Vereinigten Staaten ordnen weiterhin ihre sicherheitspolitischen Prioritäten grundlegend neu: In der aktuell veröffentlichten Nationalen Verteidigungsstrategie kündigt Washington eine deutliche Verschiebung seines strategischen Fokus an, Europa verliert an Bedeutung. Und es setzt harte Kritik an den Verbündeten.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Evan Vucci
President Donald Trump speaks with reporters aboard Air Force One after leaving the World Economic Forum in Davos for Washington, Thursday, Jan. 22, 2026. (AP Photo/Evan Vucci)

Die Verteidigung des amerikanischen Heimatgebiets, die Abschreckung Chinas und die Sicherung zentraler geopolitischer Schlüsselregionen – insbesondere Grönlands – werden laut diesem Strategiepapier in den Vordergrund rücken.

In dem Strategiepapier heißt es unmissverständlich, Europa bleibe zwar ein wichtiger Partner, doch sein relativer Einfluss nehme ab. Der Anteil Europas an der globalen Wirtschaftsleistung sei rückläufig, weshalb die Vereinigten Staaten ihre militärische und strategische Aufmerksamkeit künftig stärker auf andere Regionen richten müssten. Die USA würden weiterhin in Europa engagiert bleiben, zugleich aber ihre Ressourcen prioritär für den Schutz des eigenen Territoriums und für die Eindämmung Chinas einsetzen.

Zitat aus der National Defense Strategy: “Es ist für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten lediglich vernünftig, sich auf die Möglichkeit vorzubereiten, dass ein oder mehrere potenzielle Gegner koordiniert oder opportunistisch gleichzeitig in mehreren Regionen der Welt handeln könnten. Ein solches Szenario wäre deutlich weniger besorgniserregend, wenn unsere Verbündeten und Partner in den vergangenen Jahrzehnten ausreichend in ihre eigene Verteidigungsfähigkeit investiert hätten. Genau das ist jedoch nicht geschehen.”

“Unkluge” Annahmen

Und weiter: “Stattdessen begnügten sie sich – mit wenigen Ausnahmen – allzu oft damit, ihre Sicherheit durch die Vereinigten Staaten gewährleisten zu lassen, während sie ihre Verteidigungsausgaben kürzten und die frei werdenden Mittel in Bereiche wie den Sozialstaat und andere innenpolitische Programme lenkten. Die Verantwortung dafür liegt jedoch nicht allein bei ihnen. Zwar war es ihre eigene Entscheidung, in den jeweiligen nationalen Verteidigungsfähigkeiten zu wenig zu investieren. Doch diese Entscheidung wurde häufig von früheren US-Regierungen begünstigt oder sogar ausdrücklich gefördert. Diese gingen unklugerweise davon aus, dass die Vereinigten Staaten von Verbündeten profitieren würden, die eher abhängige Schutzbefohlene als gleichwertige Partner seien.”

Diese Neubewertung, die sich schon im Dezember abzeichnete, bringt eine klare Erwartungshaltung gegenüber den europäischen Verbündeten: Die Strategie sieht vor, dass die europäischen Staaten künftig selbst die Führungsrolle bei der Bewältigung regionaler Sicherheitsbedrohungen übernehmen sollen – insbesondere bei jenen Risiken, die für Europa unmittelbarer und für die USA weniger existenziell sind. Washington will in solchen Fällen zwar weiterhin unterstützen, allerdings in begrenzterem Umfang.

Zur Begründung verweist das Dokument auf die wirtschaftliche und militärische Leistungsfähigkeit Europas. Die Verteidigungsstrategie stellt fest, dass die europäischen NATO-Mitglieder ohne die USA Russland wirtschaftlich deutlich überlegen seien. Daraus folgert das US-Verteidigungsministerium, dass Europa „stark positioniert” sei, um die primäre Verantwortung für seine konventionelle Verteidigung selbst zu tragen.

Neue strategische Bedeutung Grönlands betont

Parallel dazu misst Washington Grönland eine neue strategische Bedeutung bei: Die arktische Insel wird in dem Papier ausdrücklich – gemeinsam mit dem Panamakanal – als Schlüsselterritorium genannt, dessen Sicherung für den Schutz amerikanischer Sicherheitsinteressen notwendig sei. Das Pentagon kündigt an, dem Präsidenten „realistische Optionen” vorzulegen, um den militärischen und wirtschaftlichen Zugang der USA zu entscheidenden Regionen „vom arktischen Raum bis nach Südamerika” zu garantieren. Dabei wird explizit auf die Aufrechterhaltung der Monroe-Doktrin verwiesen, die traditionell den amerikanischen Einflussbereich in der westlichen Hemisphäre definiert.

Diese Formulierungen fügen sich nahtlos in die jüngste Rhetorik von Donald Trump ein. Der US-Präsident hatte in der Vergangenheit wiederholt Interesse an Grönland betont und damit in europäischen Hauptstädten für Irritationen gesorgt. Die neue Verteidigungsstrategie bestätigt nun die Annahme, Washington könne langfristig eine aktivere Rolle im arktischen Raum anstreben – auch gegen europäische Vorbehalte.

Inhaltlich baut das Papier auf der Nationalen Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung vom Dezember auf. Bereits dort war der Schwerpunkt der amerikanischen Sicherheitsarchitektur vom transatlantischen Raum hin zur westlichen Hemisphäre verschoben worden. Europa wurde zwar nicht aus dem Blickfeld verdrängt, jedoch nicht länger als primärer Schauplatz amerikanischer Verteidigungspolitik betrachtet.

Beide Strategiedokumente betonen letztlich dasselbe Grundprinzip: Die Vereinigten Staaten bleiben Partner Europas, erwarten jedoch eine deutlich stärkere Eigenverantwortung der europäischen Staaten für ihre Sicherheit. Gleichzeitig unterstreichen sie den strategischen Willen Washingtons, seine militärischen Ressourcen auf globale Machtkonkurrenz, territoriale Schlüsselräume und die Verteidigung des eigenen Einflussbereichs zu konzentrieren.

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Kommentare ( 66 )

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EndofRome
1 Monat her

Der Pazifik war schon immer der „Lieblingsteich“ der Amerikaner. Es ist kein Zufall, dass Trump den Mount Daneli wieder in Mount McKinley umbenannt hat. Es war ja dieser 25. Präsident der Vereinigten Staaten, der mit der Annexion Hawaiis und seinem „splendid little war“ gegen Spanien den Amerikanern das Tor zur pazifischen Gegenküste geöffnet hat. Ginge diese Gegenküste verloren und der Verlust von Taiwan wäre ein Anfang, wäre auch die hegemoniale Rolle der Vereinigten Staaten beendet. Europa ist in der bevorstehenden Auseinandersetzung mit China nur Ballast, da reichen Grönland und eventuell noch Island.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  EndofRome

> wäre auch die hegemoniale Rolle der Vereinigten Staaten beende

Die ist eh praktisch schon beendet – jetzt droht der Trumpigste Kanada, wo man Richtung China schwenken will. Das Imperium bröckelt viel näher als in Ostasien.

Podoljaka schrieb, Illinois habe die Trump-Muliz rausgeworfen – was kümmern den Diktator Iran oder Taiwan? In Minneapolis baut die Nationalgarde Verteidigungsstellungen auf – Podoljaka zeigte auf Telegramm ein Video, wie die Truppen mit Humvees einmarschieren.

Budgie
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Welchen Diktator meinen Sie? Ist es Ihrer Meinung nach Merz oder v. d. Leyen, Klingbeil, Günther, Prien, Macron oder Starmer? Mir steckt Corona noch in den Knochen und diese Herrschaften stammeln schon wieder von Krieg & Repression, Abschaffung der Meinungsfreiheit u.v.a. totalitären Werkzeugen zur Knechtung der Bürger. Diese Diktatoren haben sich Orwells „1984“ zum Vorbild für ihre Herrschaft genommen und haben keinerlei Scham die Unterstützung durch misanthropische milliardenschwere Spießgesellen wie Gates, Soros u.a.m. für ihre Antifa-Ziele in Anspruch zu nehmen. Wir sollten vor der eigenen Haustür kehren. Ich habe selbst gespürt zu welcher Gewaltorgie die teutsche Staatsmacht fähig ist.

Last edited 1 Monat her by Budgie
Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Budgie

Die aufgelisteten genauso wie Seine Trumpigkeit, die als Marionette weitgehend gleicher Oligarchen gar nicht besser ist. Böses Medium heute: „Reuters: Trump bereit für große Militäraktion zur Übernahme Grönlands ohne Beratung mit dem Kongress“ > „… Die US-Regierung scheint an dem Vorhaben festzuhalten, Grönland militärisch zu besetzen. Dies behauptet zumindest die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf „Quellen mit Kenntnis der Sachlage“. Republikanische Abgeordnete befürchten daher ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump. …“ Landet der Herr darauf in einer Zelle mit Maduro? Das wäre lustig… > „… Einige Abgeordnete hätten Außenminister Marco Rubio und andere hochrangige Beamte vor einem solchen Schritt gewarnt, so der Artikel… Mehr

Sozia
1 Monat her
Antworten an  EndofRome

Der Pazifik gehört nicht den US-Amerikanern. Sie sind offensichtlich falsch informiert. Und Europa ist kein „Ballast“, sondern unser Kontinent. Warum haben Sie die reine US-Perspektive? Sind Sie Berater im Weißen Haus?

EndofRome
1 Monat her
Antworten an  Sozia

Wozu ins Weiße Haus? Die Amerikaner wissen das doch alles. Mehr Beratungsbedarf bestünde im Bundeskanzleramt. Aber das wären Perlen vor die ….Na, Sie wissen schon.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Sozia

Weil hier keiner mehr verteidigen will und innere Sicherheit den Bach runtergegangen ist. Also mit was wollen „wir“ international punkten? Wir sind so verrückt den Clown in Kiew zum Weiterkämpfen zu animieren und nehmen gleichzeitig bereitwillig über 33o.ooo Ukrainer hier auf, die sich drücken. Also wie dumm muß man sein.

Nibelung
1 Monat her

Die US-Strategen sind nicht zu beneiden, denn sie sind umgeben von einem einzigen Hornissenhaufen auf ihrem Doppelkontinent, die allein schon von der Mentalität her völlig anderes ticken und sich dazu hin noch entwickeln und selbst was werden wollen, was für den Hegemon ein ernstzunehmendes Hindernis ist. Somit bleibt ihnen allenfalls noch ein Engagement in Teilen Schwarzafrikas übrig, denn der eurasische Raum ist schon besetzt, von einigen Ergebenen abgesehen und die Europäer haben ihre Vorteile schon lange verspielt und kämpfen wie die Amis ums eigene Überleben und wer es anders sieht ist unter dieser Voraussetzung ein Phantast und dann können sie… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her

Schonungslose Abrechnung mit etlichen Märchen zum Trumpigsten: „Die neue Weltordnung von Donald Trump – uncut-news.ch“ > „… Viele andere führende Globalismuskritiker wie David Icke, Naomi Wolf, Catherine Austin Fitts, James Corbett und der schwedische Forscher und Rockefeller-Experte Jacob Nordangard standen Trumps Versprechen skeptisch gegenüber. „Der Anti-Globalist ist jetzt ein Globalist“, twitterte David Icke, nachdem der US-Präsident ein großes Bündnis mit mehreren Big-Tech-Milliardären angekündigt hatte, darunter Peter Thiel, Gründer von Palantir, dem mit US-Geheimdiensten verbundenen Spezialisten für Überwachungssoftware. Thiel, Mitglied des berühmten Bilderberg-Netzwerks und Absolvent des Young Global Leaders Programms des Weltwirtschaftsforums, entpuppte sich zudem als Geldgeber des neuen Vizepräsidenten J.D.… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her

Dinge, welche USA-Bejubler komplett ausblenden: „Nächste EU-Selbstbeschädigung: Komplett-Verbot von russischem Erdgas“ > „… Die EU verfolgt offenbar zwei Ziele im Auftrag des US-Deep-State: Erhöhung der Lebenshaltungskosten für eigene Bürger samt Vertreibung von Unternehmen sowie Kriegsvorbereitungen gegen Russland. …“ Erzählte der Trumpigste nicht, den Deep State zähmen zu wollen? Davon sehe ich bisher nichts, zumindest nicht auf dieser Atlantik-Seite. Ach ja, der kriegt ja Spenden von Ölkonzernen, die mit LNG-Lieferungen mächtig verdienen. > „… Die USA freut das aus mehreren Gründen. Einerseits ist sie praktisch mit ihrem erheblich teureren LNG mittlerweile zur einzigen Quelle von Erdgas geworden. Andrerseits wird die europäische… Mehr

bkkopp
1 Monat her

Es scheint, dass die US-NSS mit dem “ Schiffeversenken in der Karibik“ , mit der Verhaftung Maduros. mit dem Verkauf von beschlagnamtem venezulanischem Öl über einen nahen Geschäftsfreund und einem Clearingkonto in Qatar, mit der großartigen Rede in Davos, und nicht zuletzt mit dem Brief an den norwegischen Premier betreffend Grönland und Friedensnobelpreis, einige besonders eindrucksvolle Akzente dazugewonnen hat. Der Board-of-Peace von Davos, mit seinen illustren Unterzeichnern, dem Großen Vorsitzenden auf Lebenszeit mit absolutem Vetorecht für alles was dieser Board machen wird, erscheint auch als ein außerordentlich interessanter Baustein für die nationale Sicherheit der USA und die gleichzeitige Herabstufung Europas.… Mehr

yeager
1 Monat her

Man sollte bei all dem schon erwähnen, dass die USA viele der Konflikte im nahem Osten eifrig angeheizt haben. Auch im Ukraine-Konflikt erinnere man sich an das „Fuck the EU“ Telefonat Viktoria Nulands. Leider haben sich unsere Medien da eher an der Sprache aufgerieben als an den außenpolitischen Implikationen.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  yeager

Ja und jetzt gibts einen, der damit aufhören will -und gegen den Deep state Biden/Clinton kämpfen muß

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Ja. Vielleicht wäre mal gut aufzuschlüsseln, welche Präsidenten für was stehen – und welche AutoPens bedienen ließen.
Obama/Clinton liest sich hinsichtlich des als Automaten für die 3. Amtszeit nach Wahlfälschung Eingesetzten besser.

bkkopp
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Putin hätte mit Sicherheit aufgehört wenn die Ukrainer seit Februar 2025 dazu ausgerüstet worden wären die Russen an der Frontlinie auch nur 20-30 km zurückzudrängen. Putin hätte einem Waffenstillstand und Verhandlungen zugestimmt wenn er zur Einschätzung gekommen wäre, dass er Gefahr läuft zu verlieren was er mit großen Verlusten an Soldaten und Material bereits erobert hatte.

Rene 1962
1 Monat her
Antworten an  bkkopp

Wer ist denn nun kriegspartei? Die Ukraine hatte nur eine Chance durch die Nato. Ohne die Nato wäre der Krieg längst vorbei.
Immer von der heldenhaften Ukraine reden, und dann weitere Unterstützung aus dem Westen fordern.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  bkkopp

Quatsch – Boris Johnson hats 2022 verhindert

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Sofern er damit wirklich aufhören will – etwa den Angriff auf Putins Residenz mit 91 Drohnen leugnet er sogar. Kennedy gab wenigstens noch die Schweinebucht-Aktion zu. Dazu der „Farbrevolution“-Versuch kürzlich in Iran und die Flotte, die dorthin zieht. „Pepe Escobar: Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis – uncut-news.ch“ > „… Seit der Islamischen Revolution 1979 wechselt Iran zwischen klerikaler und monarchischer Macht, doch eine Rückkehr zur Monarchie sei unwahrscheinlich – insbesondere mit Figuren wie dem „Clown“ in Maryland, der als Thronfolger vermarktet wird, aber wenig Anklang findet. … Der Westen habe keinen echten Ersatzplan;… Mehr

Freigeistiger
1 Monat her

Das Ei des Kolumbus: sich mit Russland gutstellen, wieder günstige Energie beziehen und mangels Feindbild viele Milliarden für Militarisierung einsparen. Aber politische Vernunft und Verantwortung zeigen leider nur wenige Regierungen in der EU.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Freigeistiger

Wie aber die Altlasten entfernen?
„It seems like it is just a matter of time before there is civil war in Europe. If Europe tries to mass deport the fake refugees, they will burn down major cities. If Europe does nothing, they will be overwhelmed. No good solutions.“ https://x.com/WallStreetMav/status/1874625237519917358

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

> If Europe tries to mass deport the fake refugees, they will burn down major cities.

Dann sollte man doch solche Aktionen unterlassen, einfach keinerlei Stütze mehr zahlen – einen Job finden oder verschwinden. Das werden sogar die arbeitenden Einwanderer einsehen.

Donostia
1 Monat her

Das wäre die Chance, endlich wieder selbst bestimmt zu werden. Man muss sein Militär aufrüsten, am besten auch mit Atombomben die nach Washington, Peking und Moskau reichen. Das stärkt die Verhandlungsposition in der Zukunft. Nicht umsonst hat der kleine Dicke in Nordkorea Atombomben oder tut so als hätte er sie.
Das eröffnet auch normale Beziehungen zu USA, China und Russland. Doch das alles macht nur Sinn, wenn das woke, klimabesoffene Altparteienkartell auf das Abstellgleis der Geschichte verfrachtet wird. Mit denen wird das nichts mehr. Im Gegenteil, die träumen davon gegen Osten zu marschieren.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Selten so gelacht. Das läßt auch alle anderen Player in der Welt kalt. Wann wäre die (nötige) Aufrüstung vollendet, um wieder ernstgenommen zu werden? Da fielen aber in China Millionen von Säcken Reis um…

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

In uns wird die stärkste Waffe der Welt mit dem koranischen Auftrag und damit dem unbedingten Willen zur Eroberung der gesamten Erde scharf gehalten – und all inclusive genährt.

Donostia
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Irgendwann müssen sie beginnen, wenn sie verteidigungsfähig werden wollen. 20 Atombomben würden reichen um einen angriffswütigen Gegner von seinem Vorhaben abzuhalten. Ohne Atomwaffen ist Deutschland immer erpressbar. Was glauben Sie warum Frankreich z.B. Atomwaffen hat?

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Ich frage noch mal: wie lange dauert das? Bei Frankreich ist das seit Jahrzehnten Realität. Frankreich ist wg Atombesitz auch Ständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat. Deutschland fertigt einen Panzer in zwei Jahren…Die Bundeswehr ist seit Anfang der 2000er Jahre nur für drei Tage i.d.L. Murkselland zu verteidigen, dann geht uns hier die Munition aus…Die bessere Ausstattung der Bundeswehr ist richtig, dauert abe 15-20 Jahre, ehe wieder der Zustand von Mitte der 80er Jahre erreicht ist. Und während dieser ganzen Zeit wird niemand Deutschland ernstnehmen, darum gehts, das ist das Drama

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Donostia

> Das eröffnet auch normale Beziehungen zu USA, China und Russland.

Wenn man den Russen mit Atombomben droht? Wie wär’s, die Banderas fallen lassen und 1,5 Billionen sparen? Erst das dürfte was für Normalisierung tun.

Donostia
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Warum hat USA, China und Russland Atombomben?

Sozia
1 Monat her

Diese Strategie ist nicht neu, sie fahren sie schon lange. Wer hat die Nordstreamleitungen gesprengt? Aber wenigstens sind sie jetzt endlich ehrlich damit, das ist ein Anfang. Freunde – nein, nicht einmal Partner.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Sozia

Die Sprengung war der Biden Clan wie oft noch. Jetzt ist jemand anderes dran, der das Bereinigen will. Und gegen den Deep State von Clinton&Obama ankämpfen muß, weil die wollen das nicht.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Bei uns steht ein Ukrainer als Schuldiger vor Gericht. Und Scholz scheint Eigensabotage nicht entgegen gestanden zu haben: Das Transkript zur PK damals in Washington mit Joe Biden, als die Nordstream Pipeline angesprochen wurde, zeigt, dass zwischen das Vorgehen der USA und Deutschlands, durch wen auch immer gefordert, kein Blatt Papier passt: „Wenn man liest, was Scholz da alles von sich gegeben hat, dann erscheint Bidens Satz eher als freundliche Zustimmung zu dem, was Scholz will, und um auch mal was zu sagen.“ schreibt einer woanders. Pressekonferenz von Bundeskanzler Scholz und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Biden am… Mehr

Kassandra
1 Monat her

It is not Trump’s job to be popular in other countries.
It is his job to get the best trade deals possible for the USA.
Countries in Europe and Canada are upset that they can’t loot the USA with trade deals any more. They prefer having US Presidents that just give them free stuff (defense spending) and open US markets while they keep tariffs protecting their own markets.  https://x.com/WallStreetMav/status/2015538593541013718

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

> It is not Trump’s job to be popular in other countries. > It is his job to get the best trade deals possible for the USA. Blöderweise lebe ich im Other Country, wo Trump u.a. mit 5% BIP für US-Waffen-Dshizya plündert, daher meine Sicht auf den Typen. Mancher liberal-konservative Michel scheint gar nicht zu wissen, wo er überhaupt lebt. Daraus übrigens auch die Sicht auf den Bürgerkrieg bei den Vereinigten Räuberbanden von Amerika – klar von den Globalisten angetrieben: „Minnesota-Schüsse: Inszenierter Aufstand gegen Trump„. Mich interessiert aber nur – je mehr Ärger Seine Trumpigkeit daheim kriegt, desto weniger Kraft… Mehr

greenman
1 Monat her

Downgrading Europe – die wahre Ereigniskette lief wohl etwas anders:
-Degroth durch Zerstörung einer sicheren Energieversorgung
-Klimaablasshandel und EU Bürokratur Wahn
-Grenzenlose Migration in die deutschen Sozialstaat
-Unterdrückung jeder Opposition der Bürger und der Politik
…so wird ein Schuh daraus.