Brandbrief der Stadt Burg: Wir können nicht mehr!

Die Stadt Burg nordöstlich von Magdeburg stößt bei der Aufnahmefähigkeit und Versorgung von Migranten an ihre Grenzen. In einem Brandbrief an Kanzler Olaf Scholz fordern die Stadträte Änderungen bei der Flüchtlingspolitik.

IMAGO / Fotostand

Die Stadt Burg nordöstlich von Magdeburg in Sachsen-Anhalt kann nach eigenen Angaben keine sogenannten Geflüchteten mehr unterbringen. Sie stößt bei der Aufnahmefähigkeit und Versorgung von Migranten an ihre Grenzen.

Der Bürgermeister und der Vorsitzende des Stadtrates haben jetzt einen Brandbrief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geschrieben. Darin fordern die Stadträte Änderungen bei der Flüchtlingspolitik. In den vergangenen Monaten seien sie immer mehr an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit gelangt, so heißt es in dem Brief, der der dpa vorlag.

Die Integration der seit der ersten Flüchtlingswelle gekommenen Menschen und deren Familiennachzug sei bis heute nicht abschließend erfolgreich gelungen. Es fehle an Geld und an genügend Lehr- sowie Betreuungspersonal.

Bürgermeister Philipp Stark (SPD) und der Vorsitzende des Stadtrates, Markus Kurze (CDU), warnten, dass die von der Bundesregierung vertretene Asylpolitik bei den Einwohnern in Burg auf immer weniger Akzeptanz stoße.

Den Menschen erschließe sich zum Beispiel nicht, wieso die Leistungen für Geflüchtete nicht in Sachleistungen erbracht werden. Außerdem steige das Haushaltsdefizit und die Stadt könne keine weiteren Gebäude für die Unterbringung von Asylbewerbern und weiteren Flüchtlingen anmieten.

Der Stadtrat forderte deshalb eine Rückführung abgelehnter Asylbewerber, die Erweiterung der sicheren Herkunftsländer um die Staaten Marokko, Tunesien, Algerien und Georgien sowie eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen.

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Kommentare ( 105 )

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Sonny
11 Monate her

Ach nee.
Alles das, was jeder Mensch hier mit gesundem Menschenverstand von Anfang an gefordert hat.
Aber das war ja Nazi…

AnSi
11 Monate her

Verstehe ich nicht. Ist doch genug Platz in Gagaland! Immer diese Nazis im Osten, die einfach nicht mit den armen Geflüchteten zurecht kommen. Fliegt sie alle ein und gebt ihnen ein Haus, ein Auto und ein paar Chicas für die Freizeit. Aber kein Eis zum Schlecken!
Die Bürgermeister sollten ihre Briefe vielleicht als Kettenbriefe verfassen oder durchnummerieren. Olaf der Vergessliche kann sich ohnehin morgen schon an nichts mehr erinnern.

Marcel Seiler
11 Monate her

Solange sie noch Geld und Personal vom Bund haben wollen, sind sie noch kooperationsbereit. Mal sehen, wann sie wirklich hinschmeißen.

Gernoht
11 Monate her

Wie ich schon 2015 vorhergesagt hatte, es kommen wieder die Zeiten der Stadtmauern und Torwachen.

Rainer Schweitzer
11 Monate her

Die einzige Sprache, die in Berlin verstanden würde, bestünde darin, daß reihenweise Bürgermeister wie Stadträte den Bettel hinschmissen und die Herrschaften Geflüchteten einfach auf der Straße stehen ließen. Oder sie umgehend weiter an die Adresse des BMI zur Alpha-Nancy expedierten. Oder zur Parteizentrale? Dem Alpha-Kevin und der Alpha-Saskia? Jedenfalls mit verschärften Grüßen seitens der Nazi-Bürger, dem Pack aus der Provinz. Was man hier beobachten kann ist das bemerkenswertes Phänomen der Geltungssucht: Keiner, nicht ein einziger ist bereit, sein Pöstchen aufzugeben, nicht einmal wenn es ehrenamtlich ist. Auch dann nicht, wenn man all das nicht im entferntesten mehr verantworten kann. Sie… Mehr

Boudicca
11 Monate her

In manchen Gemeinden werden die Flüchtlinge mit einem Gutschein ins Lokal zum Essen geschickt. Essen im Lokal können sich immer mehr Menschen nicht mehr leisten, aber die Gäste der rot-grünen Regierung.

Helfen.heilen.80
11 Monate her
Antworten an  Boudicca

Was von rot-grün aus deren Interesse recht clever ist. Diese Dimensionen von „Veränderungen“ haben sie bei der Wahl nicht mal ahnen lassen, und würden jetzt mutmaßlich auch kein Mandat mehr erhalten. Jetzt schaffen sie Fakten, indem sie einfach „anschreiben“ lassen. Wie wirds beglichen? Mit der Lebensleistung von zwei Generationen bürgerlicher Gesellschaft. Warum verhindert’s niemand? Weil die meisten Bürger wohl zu denkfaul sind, und offenbar keine Lust haben, logisch in die Zukunft zu blicken. Die Zeitpunkte von „Geld verteilen“ und „als Schulden zurückzahlen“ liegen zeitlich zu weit auseinander. Die historischen Mittel, um das Geld vom Bürger einzutreiben sind inzwischen ebenso vergessen… Mehr

Last edited 11 Monate her by Helfen.heilen.80
Rainer Schweitzer
11 Monate her
Antworten an  Helfen.heilen.80

Die Bürger sind weit überwiegend Untertanen, Feiglinge, Radfahrer, Kriecher. Die Obrigkeit will es so, also macht man es. Wie wollte man sonst die Personalstärke der Stasi erklären, oder den NS-Staat, ohne die ganzen Mitläufer und Blockwarte? Man läßt sich von marodierendem, orientalischem Prekariat die Haare vom Kopf fressen, vom grünen Filz bald das Licht und die Heizung abdrehen, von einem Irren die Filtertüte auf die Nase binden, von geltungssüchtigen Egomanen im Hausarrest einsperren u.s.w. u.s.w. Was glauben Sie wohl, was passierte, wenn die Obrigkeit eines Tages wollte, daß die Untertanen demnächst Bücher verbrennen, Schwule einsperren, Juden ermorden? Und es sind… Mehr

Last edited 11 Monate her by Rainer Schweitzer
sven69
11 Monate her

Alle die, die ab 2015 da standen mit Schildern ‚Wir haben Platz‘: Bitte melden, Sie haben vergessen Ihre Adresse anzugeben !!!

RalledieQ
11 Monate her

Hätte er seinen SPDlern zum Parteiaustritt geraten, wäre der Effekt unendlich größer gewesen. Diesen Brief wird kein Mensch lesen, Herr Merkel sowieso nicht. Wer heute noch CDU oder SPD auf egal welcher Ebene wählt, der will unbegrenzte illegale Migration aus Afrika.

Luckey Money
11 Monate her

Einfach mal, 20 Busse vollladen und in den „Nobelviertel“ in Berlin abladen, wo die Menschen wohnen, die uns diese Misere eingebrockt haben. Dasselbe in München und den anderen „unberührten“ Flecken. Wenn das Elend in ihren Vorgärten und die Verbrechen vor Ihrer Tür und bei ihren Kindern anlangt, dann wird das Problem schnell gelöst sein.

Last edited 11 Monate her by Luckey Money
Aegnor
11 Monate her

Bullsh… Ihr könnt noch viel mehr. Und solange ihr (also die Herren SPD-Bürgermeister und CDU Vorsitzende des Stadtrates) weiterhin eure jeweiligen Parteivorsitzenden wählt und unterstützt, im vollen Wissen, dass diese die Masseneinwanderung wollen und forcieren, muss ich davon ausgehen dass ihr auch noch viel mehr wollt und dieser offene Brief reines Wahlkampfgetöse ist.