Linkspartei stellt sich gegen Clan-Bekämpfung in Berlin

Mit „Flashmobs“ will eine Initiative gegen „Rassismus“ und „Schikane“ protestieren.

Carsten Koall/Getty Images

Die linke Initiative „Kein Generalverdacht“ protestiert gegen die so genannte „Taktik der Nadelstiche“ der Polizei, mit der die Polizei in Berlin den Einfluss krimineller Clans begrenzen will. Zu dem Vorgehen der Polizei gehören regelmäßige Durchsuchungen von Sisha-Bars, die bestimmten Clans zugerechnet werden, aber auch die Kontrolle von Autos. Die linke Initiative sieht darin „Rassismus“ und „pauschale Kriminalisierung von Neuköllnerinnen und Neuköllnern“. Für den 12. November ruft sie zu einem „Flashmob“ an der Karl-Marx-Straße/ Ecke Saltykowstraße gegen „Schikane und Willkür im Rahmen der Shishabar-Razzien“ auf. Die Linkspartei Neukölln unterstützt auf ihrer Webseite die Veranstaltung ausdrücklich.

„Kein Generalverdacht“ und Linkspartei wenden sich auch gegen die Medienberichterstattung über arabische Clans. Darin sieht die Initiative nach eigenen Worten „sensationalistischen Berichterstattung“, die „unseren Stadtteil als Gefahrengebiet darstellt“.

Die Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke hatte vor kurzem ebenfalls ihre Solidarität mit Clans betont und rhetorisch auf einer von der Linkspartei mitorganisierten Veranstaltung in Neukölln gefragt: „Wir sollten über deutsche Familienclans sprechen. Warum wird organisierte Kriminalität von den Reichen und Kapitalisten nicht angeklagt?“

Auf der gleichen Veranstaltung nannte sie laut WELT die Razzien gegen Clanstrukturen „eine Dreckskampagne gegen Menschen mit muslimischer oder arabischer Herkunft“. Die Aktionen der Polizei, so die Abgeordnete, “können und dürfen wir so nicht hinnehmen.“

Aus Protest gegen die Annäherung an die Clans hatte der Fraktionschef in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung Thomas Licher schon im Sommer die Linkspartei verlassen. „Die Solidarisierung mit arabischen Großfamilien und Verteidigen dieser vor dem Vorwurf der ‚Bandenkriminalität’ halte ich für politisch falsch“, so Licher damals. Das Verhalten seiner Genossen „für Außenstehende in keiner Weise nachvollziehbar.“

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Kommentare ( 150 )

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150 Kommentare auf "Linkspartei stellt sich gegen Clan-Bekämpfung in Berlin"

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Warum eigentlich wird Linksextremismus nicht gleich behandelt wie Rechtsextremismus??Linke Gewalt scheint also nicht so weh zu tun Oder? Linke sonnen sich schon wieder im sogenannten Gutmeschentum. Wer erkennt aber nicht das Böse in diesen Spezies ?Da aber diese Ideologie eher an Boden verliert , glaubt man in diesen Land, linke und auch grüne Ideologien nicht bekämpfen zu müssen. In zweiter Linie glaubt die linke Partei an ihr überleben , durch Migrantenfreundlichkeit insbesondere in Berlin.

Was früher für die SED die RAF war, sind heute die arabischen Clans. Mittel zum Zweck, um unsere Gesellschaft zu sprengen und zu beschädigen.

Das ist ja auch logisch und in jedem „Handbuch“ für sozialistische Revolutionen zu lesen. Erst Chaos und Anarchie verbreiten und darauf dann eine neue „Weltordnung“ aufbauen. Darum genau ist auch die Polizei der erklärte Feind der AntiFa.

Die einzigen kriminellen deutschen Clans, die ich kenne, sind die zur SED mutierten cdu,csu,spd,grüne,linke,fdp. Meint die Jelpke vielleicht diese?

Als Erstes fällt einem dazu ein: „Dümmer geht immer!“ Aber das trifft es noch nicht so ganz. In Wahrheit ist das Verhalten der Linkspartei kriminell. Da soll im Namen der Political Correctness letztendlich Beihilfe zu weiteren Straftaten geleistet werden. Auf der AfD wird ständig herumgehackt, egal wie gesetzes- und grundgesetzeskonform sich diese auch verhalten mag. Sogar Rufe nach einem Verbot der angeblichen Natzi-Partei wurden schon laut. Aber wer sich „links“ nennt bzw. ist, kann hier offenbar machen was er will und hat Narrenfreiheit. Auf Kosten der Sicherheit unseres Landes. Weg mit der SED! Diese Leute sind die Erben des DDR-Unrechtsregimes… Mehr

Man fragt sich natürlich warum? Es sind ja Reiche, Kapitalisten, Luxusauto-Fahrer…. aber es sind eben keine Deutschen, so dass die Linke in deren Status auch ein bisschen „Gerechtigkeit gegen die Unterdrückung durch die weiße Mehrheitsgesellschaft“ sieht. Genau deshalb möchte man die Clans gewähren lassen!

Die Linkspartei ohne Wagenknecht in der Führung ist längst zu einem ganz schlechten Scherz verkommen. Sie rekrutiert sich längst nur noch aus Kommunisten und der Antifa und die Zielvorgabe scheint längst die Anarchie zu sein. Die Linkspartei ist heute der feuchte Traum der ewigen Pubertierende, der sozial Verwahrlosten. Jeder soll gerade so leben dürfen, wie er mag, kiffen, Drogen konsumieren, Häuser okkupieren, rauben und stehlen, Frauen vergewaltigen und schlagen, dealen, messerstechen, Autos anzünden, bösartigen und menschenfeindlichen Religionen und Ideologien anhängen, Juden öffentlich ins Gas wünschen, Deutschland das Verrecken wünschen und so weiter und so fort. Gemeinsam ist dem allen eine… Mehr

Nebenbei: Rüdiger Portius, der Mann von Reante Künast, ist Strafverteidiger vom größten (?) Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker. Alles eine große Familie.

Die Linke fischt nach neuen Wählergruppen. Ähnlich wie die SPD hat man die Muslime als wachsende potentielle Wählerschicht identifiziert.

Was für die CDU und SPD die Antifa ist ,ist für die die Linke der Clan.Ein sich haltende Schutzmacht zur Durchsetzung von illegalen antidemokratische Prozesse.So kann ein Rechtsstaat auch zersetzt werden.

Linke leben vom Kapitalismus – der bei uns allerdings ohnehin sehr zurückgestutzt ist -, haben ein großes Mundwerk, mit dem sie ihre sozialistischen Spinnereienn, die auf Abschaffung derer hinauslaufen, die sie in Lohn und Brot bringen, hinausposaunen, und das, obwohl überall auf der Welt der Sozialismus ausschließlich Elend, Unfreiheit und Massenmorde hervorbrachte. Heute kann man der Verelendung und Verrohung Venezuelas zusehen, und trotzdem schreien diese Linken ihr dummes Lied vom Sozialisus und der totalen Gleichheit aller, eben auch der Verbrecher und Ausnützer. Da sie das Grundgesetzt, ohnehin schon durch die SED-/FDJ-Funktionärin stärker durchlöchert als ein Emmentaler Käse, praktisch abschaffen wollen,… Mehr