Kramp-Karrenbauer gibt auf und lässt Distanzierung zu Merkel erkennen

Ins Volkstümliche übersetzt sagt Kramp-Karrenbauer zu Merkel: dann sieh mal zu, wie weit du mit deinem Ramelow kommst.

Abdulhamid Hosbas/Anadolu Agency via Getty Images

Aus ein paar Zitaten von Annegret Kramp-Karrenbauer lässt sich ablesen, dass der Streit innerhalb der CDU nun von der Jungen Union in Gotha bis ins CDU-Präsidium in Berlin reicht.

Auf tagesschau.de steht, Kramp-Karrenbauer wolle „zum Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben“.

Es findet sich dort aber auch das: »Im Präsidium habe Kramp-Karrenbauer gesagt, dass es „ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken“ gebe. Sie sei „strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linke“, habe Kramp-Karrenbauer erklärt.«

Ich deute das als Distanzierung der noch amtierenden CDU-Vorsitzenden von der Kanzlerin, welche ja will, dass die CDU in Thüringen den Linken-Vorsitzenden Ramelow zun Ministerpräsidenten wählt.

Es sieht ganz so aus, als hätte Merkel die Zerreissprobe in der CDU nun unausweichlich gemacht, als sie in Afrika den Satz von sich gab: „Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren.“

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Kommentare ( 230 )

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Carlos
8 Monate her

ZUFALL? Merz und AKK können gut miteinander. Merz kündigt an, sich wieder einzubringen und gibt den Posten bei Blackrock auf. Kurz darauf schmeißt AKK hin. Jede Wette: Wenn es gelingt Merkel zu stürzen, wird Merz Kanzler. AKK wird Ministerin (Familie/Umwelt..??oder was auch immer) Für Deutschland wäre es ein Segen.

Babylon
8 Monate her
Antworten an  Carlos

Sie glauben an eine Koalition Merz/ AKK. Das wäre interessant, da Merz ja erklärter Gegner von Merkel ist, während AKK von Merkel gerade abgewatscht wurde mittels ihrer Intervention aus Südafrika und AKK in die Parade gefahren ist, was mit den Rücktritt der Parteivorsitzenden veranlsst hat.
AKK war für Merkel nur Mittel zum Zweck. Das hat AKK inzwischen realisiert.

Peter Silie
8 Monate her
Antworten an  Carlos

Mittelschicht-Merz ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.

GeWe
8 Monate her

AKK musste scheitern, weil sie sich von Merkel nicht distanzieren und die CDU wieder
zur Aufnahme der Tabu-Themen (illegale Immigration, verpfuschte Energiewende,
Schuldenunion) bewegen konnte. Nur dieser Schritt hätte der CDU wieder Luft zwischen
den Extremen verschafft und den Merkel-konformen MSM die Luft aus den Segeln genommen.
Ob allerdings ihre Nachfolger genug Format aufbringen werden, darf bezweifelt werden.

spindoctor
8 Monate her

Parteivorsitzende kann sie nicht – Verteidigungsministerin aber schon?

Es darf gelacht werden.

Peter Silie
8 Monate her
Antworten an  spindoctor

Kommandeuse „Ich bin Anastasia“ steht schon in den Startlöchern, AKK aus dem Hauptquartier zu beißen.

Wolfgang Schuckmann
8 Monate her

Egal wie diese Show enden wird. Der Laden fliegt auseinander. Eine unausweichliche Konsequenz bei einer Politik gegen das eigene Volk. Das, wenigstens das, müssten diese Koryphäen doch wissen.
Ob sich unseren Merkelfans wenigstens dies erschließt?
In Sanctus, Spiritus, Amen!

Thorsten
8 Monate her

AKK hat Merkel indirekt zum Rücktritt aufgefodert, indem sie Parteivorsitz und Kanzlerschaft verknüpfte.

Merkels Strippenzieherei scheint auf ein unheilvollen Ende hinzutaumeln..

Fred Katz
8 Monate her
Antworten an  Thorsten

Nein, AKK hat massive Wortfindungsprobleme und ihre Sätze sind selten so gemeint, wie ein normaldenkender Erwachsener sie verstehen würde. AKK wollte, in AfD-Manier, der CDU ätschibätschi sagen, weil sie ja erst zurücktreten will, wenn ein Kanzlerkandidat gefunden wurde, der auch Parteichef werden könnte und sollte. Allen ist klar, dass die Suche scheitern muß. AKK wurde von der CDU, nach langen Schaulaufen, als Parteichefin gewählt, sie selbst wollte sich nicht als Kanzlerkandidatin festlegen, wollte aber unbedingt Verteidigungsministerin werden. Wenn überhaupt, bereitet AKK gerade die ewige Regentschaft Merkels vor. Das war wohl auch von langer Hand durch beide geplant, der Lohn war… Mehr

Cora
8 Monate her
Antworten an  Fred Katz

Ich fürchte auch, dass die Deutschlandzerstörerin Merkel nochmal kandidieren will, um das Land endgültig kaputt zu machen. Denn das kann niemand so gut wie sie.

CW
8 Monate her

Ich bin für Philip Amthor als Nachfolger…ja ernsthaft – das wäre doch ein Spaß.

Peter Silie
8 Monate her
Antworten an  CW

Ich finde den auch ganz gut. Auch glaube, daß er wegen seines bubihaften Aussehens gerne unterschätzt wird, aber das, was er sagt, hat häufig Hand und Fuß.
Allerdings würde er auf dem Posten nur verheizt werden. Seine Zeit wird erst kommen, wenn sich in der CDU fundamental etwas geändert hat.

Hieronymus Bosch
8 Monate her

Seien wir einmal ehrlich: Wer konnte sich diese Frau wirklich als Bundeskanzlerin vorstellen? Sie hat keinerlei Charisma, dafür einen monotonen Sprachstil und ist der personifizierte Durchschnitt. Dabei setzt sich zwar das Erbe Merkels fort, aber keinerlei neue Akzente. Wer dieser Frau im Supermarkt begegnet, nimmt sie gar nicht wahr. Jetzt wird man wohl das Fossil Merz reaktivieren, der jahrelang abgetaucht und jetzt wundersamerweise wieder auferstanden ist – getragen von der politischen Unmündigkeit seiner Parteigenossen. Merz wird den Neoliberalismus durchgängig wieder einführen und die sozialen Gegensätze weiter vertiefen. Nach außen aalglatt, nach innen machtgierig, wird er seinen Gefährten von der Großindustrie… Mehr

Ralf Poehling
8 Monate her

Zitat Merkel:“Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren.“

Das nenne ich ein Geständnis erster Klasse. Danke, Frau Bundeskanzlerin!

AKK hat sich gerade sehr geschickt von dem ganzen Schlamassel befreit…

Don Nicolas
8 Monate her
Antworten an  Ralf Poehling

Die ganze Thüringen Affäre sagt über Frau Merkel zweierlei : 1. ihre Forderung eine nach den Regeln der Demokratie abgelaufene Wahl, bzw. deren Ergebnis wieder rückgängig zu machen, zeigt ihr – nicht vorhandenes – Verständnis von Demokratie und 2. wird ihre politische Einstellung sehr deutlich. Offensichtlich zieht sie den Ministerpräsidenten einer kommunistischen Partei einem Bürgerlichen vor.

Fred Katz
8 Monate her

Sie tritt doch gar nicht zurück!
In AfD-Manier verhöhnt AKK die CDU, wohlwissend, dass sich die CDU mittelfristig nie auf eine Nachfolge unter den von ihr eigenmächtig aufgestellten Prämissen wird einigen können.
Soviel Chuzpe hätte AKK mal in den letzten Monaten an den Tag legen sollen.

Coco Perdido
8 Monate her

@ „Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren.“ (Merkel)

Kommunisten sind wahre Experten, die Bedingungen zu verändern.