Ins Volkstümliche übersetzt sagt Kramp-Karrenbauer zu Merkel: dann sieh mal zu, wie weit du mit deinem Ramelow kommst.
Abdulhamid Hosbas/Anadolu Agency via Getty Images
Aus ein paar Zitaten von Annegret Kramp-Karrenbauer lässt sich ablesen, dass der Streit innerhalb der CDU nun von der Jungen Union in Gotha bis ins CDU-Präsidium in Berlin reicht.
Auf tagesschau.de steht, Kramp-Karrenbauer wolle „zum Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben“.
Es findet sich dort aber auch das: »Im Präsidium habe Kramp-Karrenbauer gesagt, dass es „ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken“ gebe. Sie sei „strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linke“, habe Kramp-Karrenbauer erklärt.«
Ich deute das als Distanzierung der noch amtierenden CDU-Vorsitzenden von der Kanzlerin, welche ja will, dass die CDU in Thüringen den Linken-Vorsitzenden Ramelow zun Ministerpräsidenten wählt.
Es sieht ganz so aus, als hätte Merkel die Zerreissprobe in der CDU nun unausweichlich gemacht, als sie in Afrika den Satz von sich gab: „Kommunisten unter freiheitlichen Bedingungen sind auch nicht mehr die Kommunisten, die sie einmal waren.“

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