Die Bild überbrückt die nachrichtenarme Woche mit Spekulationen über eine Kandidatur Angela Merkels als Bundespräsidentin. Vorgeschlagen von den Grünen. Doch auch ohne die Erfinderin der Energiewende und unkontrollierten Einwanderung grünt die CDU so grün.
picture alliance / Flashpic | Jens Krick
Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen. So singt Eliza im Musical „My fair lady“, wenn Higgins ihr endlich das Sprachniveau beigebracht hat, das als Erkennungsmerkmal seiner Klasse gilt. Grün, grün, grün sind alle meine Gedanken. Das ist das Lied, dass die ehemalige FDJ-Funktionärin Angela Merkel der CDU in den zwei Jahrzehnten ihrer Regentschaft eingepaukt hat. Ein Lied, das die Christdemokraten verinnerlicht haben und das schönere Blüten hervorbringt, als es Spanien – bei allem Respekt – je vermocht hat.
So entstehen schöne, wenn auch gleich wilde Gerüchte. Etwa das, das die Bild jetzt transportiert. Demnach könnten grüne Politiker nächstes Jahr Angela Merkel der Bundesversammlung als neue Bundespräsidentin vorschlagen. Für die Grünen ist sie aus gutem Grund eine von ihnen. Die Christdemokraten, ohne die keine Mehrheit möglich sein wird, würden sich schwer tun, die ehemalige Bundesvorsitzende, Umweltministerin und Bundeskanzlerin abzulehnen. Ein schönes Gedankenspiel.
Allerdings müsste Angela Merkel dieses Spiel mitspielen. Ein ehemaliger Regierungschef mit ein bisschen Anstand und Respekt vor der eigenen Partei würde das niemals mitmachen. Also durchaus möglich, dass Merkel beim grünen Spiel dabei ist. Allerdings denkt Friedrich Merz als Kanzler und Parteivorsitzender eher über Julia Klöckner und Karin Prien als erster weiblicher Bundespräsident nach. Rücken die nach oben, werden hinter ihnen Stühle frei. Und selbst überzeugte Merkelianer ziehen Posten und Bezüge ihren politischen Idealen vor. Ach was. Gerade überzeugte Merkelianer ziehen Posten und Bezüge ihren politischen Idealen vor.
Ohnehin liegt das alles in der Zukunft, ist Berliner Geblubber, das die Zeit überbrücken soll, in der die rheinischen Abgeordneten dem Karneval und seiner „Altweiberfastnacht“ hudligen. Real hingegen ist ein Antrag, den die CDU Hamburg für den kommenden Bundesparteitag eingereicht hat. Der fordert laut Überschrift die „Schaffung der satzungsmäßigen Voraussetzungen für Vorstandsdoppelspitzen auf Orts-, Kreis- und Landesverbandsebene der CDU“. Sprich: Die CDU will die Doppelspitze. Alle linken Parteien haben über diesen Weg Alibifrauen wie Saskia Esken, Simone Peter oder Janine Wissler zu Karrieren verholfen. Das wollen die Christdemokraten als neulinke Partei jetzt auch haben. Angela Merkel war ihnen offensichtlich nicht Frau genug.
Der Landesverband Hamburg betont indes in seinem Antrag, dass es ausdrücklich keine „Geschlechtervorgabe für die Besetzung“ geben soll. Es gehe um die zeitliche Belastung, die solche Ämter mit sich brächten. Alleinige Vorstandsposten würden viele davon abschrecken, Verantwortung zu übernehmen. Mit Doppelspitzen würde das alles besser. So sagen das die Hamburger Christdemokraten, so versprechen sie es – nur Christdemokraten und Versprechen… Das ist in diesen Tagen ein Lied für sich. Allerdings weniger für ein Musical, eher für einen Trauerzug.
Zumal die Ausführungen im Antrag schon darauf hinweisen: „Durch die Möglichkeit einer Doppelspitze wird der aktuell vorherrschende Mangel an Frauen, jungen Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Selbständigen (SIC) und vielen Berufsgruppen, die stark belastet sind, in den Führungsfunktionen der Partei perspektivisch positiv begegnet werden.“ Das ist umständlich formuliert für: Die CDU wollen Quotenfrauen und Quotenausländern in den Vorständen, wollen das aber nicht ehrlich zugeben. In der Merzkel-CDU soll alles grün sein, aber schwarz aussehen, um auch die Wähler abzugreifen, die grüne Politik ausdrücklich nicht wollen.
Der Beschluss hat gute Chancen, auf dem Stuttgarter Parteitag eine Mehrheit zu erreichen. In den anderen Anträgen hat die „Antragskommission“ unter „Generalsekretär“ Carsten Linnemann alles rausgestrichen, was das Zeug dazu hätte, die Grünen weniger christdemokratisch zu machen – nein, sorry: Die Christdemokraten weniger grün zu machen. Den Antrag über die Doppelspitze hat Linnemann nicht angerührt. Es grünt so grün, wenn Fritzens Blüten blühen.

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Kann es sein, dass Frau Dr. Merkel nur antäuscht, damit Frau Vordiplom Bärbock einlochen kann? (Regen und Traufe?)
Amüsant die Vorstellung, Bundespräsidentin Merkel muss Alice Weidel zur Bundeskanzlerin ernennen. Köstlich. Die Szene lasse ich mir nicht entgehen. Noch umwerfender: Bundespräsidentin Bärbock in gleicher Aktion. Ist aber unwahrscheinlich, die ist ja dann schon UN Generalin.
Noch amüsanter ist dann das Frau Weidel sich dafür bei der Merkel dann bedanken „muss“.
Etwas als Spitze zu bezeichnen hat zuweilen andere Hintergründe.
Auch eine Verächtlichung, hier doppelt, sollte in Erwägung gezogen werden.
Eigentlich würde das ja passen, wenn die Kartellparteien mit dieser Personalie den ganzen Irrsinn auf die Spitze treiben und ihm gewissermaßen die Krone aufsetzen.Doch falls dies tatsächlich geschieht, bin ich raus, dann kratze ich alles Ersparte zusammen und schaue, dass ich mir doch noch ein kleines Häuschen in Ungarn kaufe. Mit Merkel fing das ganze Übel so richtig an, doch die Frau wird nicht zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt, sondern mit Preisen und vielen Millionen für ihr beschissenes Buch überhäuft. Und soll uns dann als Bundespräsidentin den lieben langen Tag als moralische Instanz auf die Backe gedrückt werden.… Mehr
Wäre nur ehrlich, wenn die CDU sich endlich offen zum Linkssein bekennen würde.
Das passiert dann, wenn sie sich mit den Grünen vereinen. Weil die SPD wie schon mal in der Geschichte, mit den Kommunisten zusammengeht. Als FDPler würde ich mir schon mal einen Job suchen. Für die Lindner-Resterampe ist kein Platz mehr. Das hat er übrigens als erster begriffen und verkloppt jetzt Autos.
Gott bewahre Deutschland vor dieser Frau als Bundespräsident.
Leider hat er uns auch nicht davor bewahrt, dass sie Bundeskanzlerin wurde.
Da konnte der Souverän aber ein Wörtchen mitreden. Nicht oder?
NEIN! Im Gegenteil!
Die gegenwärtige politisch-gesellschaftliche Funktionsillusion scheint dieser ultimativen Perversion zu bedürfen.
Niemand kennt gegenwärtig die Entfernung zum Abgrund… – doch der Abgrund ist real.
„Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen der ignorierten Realität ignorieren.“ – Ayn Rand
Ernstgemeinte Frage: was kann diese Frau noch schlechter machen als der Uhu?
Merkel sollte nicht Präsidentin werden. Sie hatte die offenen Grenzen und die Corona-Zwangsmaßnahmen zu verantworten. Ab dem 8. März beginnen die AfD und DieBasis mit ihrem Siegeslauf.
https://jlt343.wordpress.com
Merkel als Bundespräsidentin? Eine absolute Grundgesetzverächterin und -brecherin? Braucht Deutschland so was?
Es wäre eine Lachnummer des Jahrhunderts.
Meinen Sie denn, verehrter Landgraf, dass der jetzige Amtsinhaber das Grundgesetz liebt und achtet? Aber Sie haben natürlich Recht – wobei: Schon die Vorstellung, dass dann eine andere Nationalhymne fällig wäre (um die bekannte ‚Knickebeinerei‘ zu vermeiden), löst bei mir so gewisse Reflexe aus, die ich hier nicht näher beschreiben möchte!
Wie sagte noch ein alter Kürassier zu seinem Regimentskameraden: „Menschenskinder, ick hab‘ da wieder so’n Jucken im Pallasch – unerträglich…“ (altmärkischer Volksmund).
Vollumfänglicher ließe sich das Wahlverfahren um das Bundespräsidentenamt nicht diskreditieren, als die allseits unbeliebte „Abrissbirne aus der Uckermark“ zu installieren.
Und? Die CDU wird dafür Stimmen, und die „Konservativen“ werden es schlucken.
Man muss halt mit der Zeit gehen. AKWs raus, Umvolkung rein, Wirtschaft an die Wand, und hoch mit dem Genderwahn. Denn das wichtigste für CDUler ist und bleibt das man nicht zu viel Zeigefinger aus den Grünen Salons bekommt.
Rückgrat? Das haben sich die Konservativen von ihren Grünen Herren in die Rechte Ecke stellen lassen.
Eine torkelnde, grenzdebille alte Frau, wie seinerzeit Jelzin, nur ohne Alkohol, zur Bundespräsidentin machen ❓
Ja, wenn das kein Stil hat ❗
Macht euer Kreuz endlich dort, wo es selbst ein Goldfisch beim ersten Versuch hinkriegen würde, es gibt nur ein richtiges Feld.
Regierungschef`s mit ein bisschen Anstand und Respekt vor der eigenen Partei, geschweige denn vor den Wählern kann man mit der Lupe suchen, man wird in diesem Land kaum mehr fündig werden. Lauterbach wird ja auch schon als Ersatz des Verbrechers Tedros der WHO gehandelt, Baerbock für den Vorsitz der UNO, nun und jetzt die unsägliche Mutter als Bundespräsidentin des Landes. Irgendwie befindet sich die Welt in einem immer schlechter und schlechter werdenden Charma.
Für diese Doppelspitze würde sich doch das Bildungsministerium mit dessen Vetreterin anbieten und das wäre vermutlich die Idealbesetzung aus Sicht von Black Rock, wenn man damit die führende Partei vollends im Griff hätte. Wäre sozusagen mit einer feindlichen Übernahme zu vergleichen und damit wäre unsere Freiheit entgültig besiegelt, wenn man sie falschen Händen anvertraut und dumm genug ist, nicht zu sehen, wohin die Reise geht. Das wäre dann der nächste Coup außerhalb der Vereinigten Staaten, wo man ja alles bestens im Griff hat und so nimmt das Schicksal seine Lauf und die bösen Nazis sind dann auch Geschichte und man… Mehr
Nein! Nein! Und nochmals NEIN! Diese unsägliche Frau soll endlich von der Bildfläche verschwinden. Zusammen mit Friederich und Steinmeier. Seit Beginn des Merkel-Regimes als grüne sog. Bundeskanzlerin geht es in Deutschland im Laufschritt bergab. Will sie als Bundesprediger jetzt den Sarg endgültig schließen?
Szenario: Der Merzen Fritze stellt sich ans Pult und begrüßt die Merkel: Als mastress of desastres. Die himmelt ihn an wie auf dem Foto oben. Dann sagt Merze: Und ihr habt ihr zumeist die Stange gehalten, die CDU, die Partei der Klatschhasen. Da hinten ist der Ausgang, haut ab, ich will euch nicht mehr sehen. Dass ich das noch erleben durfte … .
Bei solchen Überschriften läuten bei mir wirklich alle Alarmglocken!
Man dachte echt, es kann nicht mehr schlimmer werden.
Doch.
Kann es.
Diese Frau,die bereits als Umweltministerin ungeheuren Schaden angerichtet hat, gehört vor Gericht und nicht in’s Schloss Bellevue !
Bautzen wäre angebrachter. Im Zustand vor der „Wende“.
Weshalb berichtet TE stets über die BRD-Partei CDU/CSU? Eine Vereinigung, die keineswegs, wie immerwährend lügenhaft behauptet, christlich respektive konservativ (www.tichyseinblick.de/meinungen/hendrik-wuest-das-konservative-gehoert-nicht-zum-markenkern-der-cdu/), sondern kommunistisch ist (www.tichyseinblick.de/meinungen/cdu-parteitag-dna-antifaschistisch/) – dass Kommunismus immer gegen das Volk handelt, belegt die Geschichte (https://www.epochtimes.de/wissen/der-dunkle-ursprung-des-kommunismus-satanismus-illuminaten-und-ihr-hass-auf-die-welt-a2065872.html), sodass vor jenem Hintergrund die Aussage des ehemaligen CDU-Parteivorsitzenden und BRD-Bundeskanzlers Adenauer Sinn ergibt: „Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.“ (https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/briefings/der-anti-fuehrer-staat)
Kurzum: TE ist angeraten, zukünftig zu vermeiden, über die BRD-Partei CDU/CSU Bericht zu erstatten, da jene, wie dargelegt, dem Kommunismus huldigt, das durch konsequente Nichtbeachtung beschämt werden sollte, anstatt ihr böses Gedankengut öffentlich zu transportieren!
Viele Menschen hoffen, ihr Vaterland möge wieder Kurs auf Rationalität nehmen, um ihre Lebensverhältnisse zu verbessern; siehe hierzu de Amtseides gem. Art. 56 GG.
Doch dieser Umkehr- oder Wendepunkt scheint entgegen täglicher Katastrophenmeldungen fern zu sein, denn „die mit dem Klammerbeutel Gepuderten erhöhen die Schlagzahl, …“, wie Claudio Casula von der Achse der Guten regelmäßig intoniert.
Insofern repräsentierte eine BP Merkel den Weg in den Untergang.
»In dem Pantheon der Deutschland schädigten Politiker nimmt Angela Merkel hinter dem letzten frei gewählten Reichskanzler den zweiten Platz ein.«, so Rolf Peter Sieferle, der mutmaßlich auch wegen der ehemaligen CDU-Vorsitzenden Suizid beginn.