Die CDU feiert Wahlerfolge, aber es ändert sich nichts: Das wird sich bei den Landtagswahlen im Osten rächen, sagt Meinungsforscher Hermann Binkert voraus. Das BSW lehnt die Brandmauer bereits ab. Die CDU scheitert damit, gleichzeitig mitte-links und mitte-rechts sein zu wollen.
Rheinland-Pfalz hat gewählt: Eine Koalition aus Schwarz-Rot wird wohl in Zukunft regieren. Damit verlieren die Sozialdemokraten nach mehr als 30 Jahren das Amt des Ministerpräsidenten – doch sie bleiben voraussichtlich an der Regierung. „Schädlich“ nennt Hermann Binkert das. Denn: Die Bürger müssen das Gefühl haben, dass ihre Wahl nichts verändert. Selbst wenn die SPD abgewählt wird, bleibt sie an der Macht. Langfristig ist das schlecht, denn die Wähler haben das Gefühl der Alternativlosigkeit. Die AfD profitiert so von der Brandmauer.
Hermann Binkert ist Gründer des Meinungsforschungsinstituts INSA Consulere; er untersucht, wie die Deutschen denken. Für Friedrich Merz sieht er voraus, dass das gemeinsame Regieren mit der SPD nur noch schwieriger wird. Denn die Partei muss nun versuchen, sich entgegen der CDU zu profilieren.
Bei den kommenden Landtagswahlen in Ostdeutschland prognostiziert Binkert gute Ergebnisse für die AfD. Sie könnte einen Ministerpräsidenten stellen, selbst wenn sie nicht die absolute Mehrheit erringen kann: Denn das Bündnis Sahra Wagenknecht hat angekündigt, sich an der bisherigen Brandmauerpolitik nicht beteiligen zu wollen.


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Allah,
wer ernsthaft Parteien wählt, die 95% des „Sondervermögens“ veruntreuen dem ist nicht mehr zu helfen.
Hut ab vor dem BSW.
Jaja,Sarotti blinkt mal wieder rechts um dann ,ganz „unsere Demokratie“, wieder links abzubiegen !
mitte-links und mitte-rechts….das ist aber normal denn die wähler der mitte sind die mit den meisten stimmen. Und diese sind da ja nicht anderes bezogen auf „mitte-links und mitte-rechts“ zb zuwanderung ganz toll vs jammerei steuerbelastung sprich man ist bereit mrd für zuwanderung auszugeben aber scheint nicht zu verstehen das man das selber zahlt und dann jammert man rum weil die steuern steigen. Als Guido Westerwelle FDP 2009 sagte „Deutschland wird von der Mitte aus regiert, von einer Koalition der Mitte. Und die Ränder haben in dieser Republik nichts zu sagen.“ hätte jedem klar sein sollen was passieren wird –… Mehr
02:55 ,,…wir brauchen in einer Demokratie eine starke Oppositionskraft.“
Wenn es,wie aktuell,nur noch eine Oppositionspartei gibt, wird die Auswahl eng!😉
Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es den Kartellparteien richtiggehend Spaß macht, dem Wähler dessen Ohnmacht bei Wahlen vorzuführen.
Sie zeigen den Wählern ihre Verachtung.
Allerdings wird es ein neues 1989 heraufbeschwören und sie, wie weiland die SED, hinwegfegen.
Sicher bin ich mir aber nicht, ob dies so unblutig wie damals geschehen wird.