Nach dem Mord an Serkan C. haben Regierende und ihre Journalisten alles versucht, von den Ursachen der Tat abzulenken. Der NDR schob sogar dem Opfer die Schuld zu. Doch 63-mal Mord- und Totschlag gegen Polizisten der Länder und des Bundes weist auf die eigentlichen Gründe hin.
picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
Der Mord an dem Schaffner Serkan C. hat die Deutschen erschüttert. Die normal Denkenden und Fühlenden betrauerten einen 36 Jahre alten Vater. Die staatlichen und staatsnahen Medien sahen in dem Opfer vor allem einen Punkt, den „die Falschen“ machen könnten. Deswegen fuhren sie alles auf, was sie an Ablenkung zu bieten hatten. Der NDR präsentierte sogar den „Experten“ Joachim Häfele, der den deutschen Schaffnern grundsätzlich fehlende „interkulturelle Kompetenz“ und mangelnde „Empathie“ vorwarf. Da steige dann halt das Risiko für Gewalttaten.
Folgt man der Logik Joachim Häfeles dann darf ein Schaffner einen Fahrgast auf keinen Fall auf sein Äußeres reduzieren, muss aber anhand seines Äußeren erkennen, wo er herkommt, den dortigen Kulturcode kennen und anwenden, sonst steigt halt das Risiko einer Gewalttat. Es ist die deutsche Publizistik samt ihrer „Experten“ in einer Nussschale: Wenn ein Ausländer in Deutschland tötet, haben alle, wirklich alle schwere Schuld auf sich geladen, nur der Mörder nicht, der konnte dann quasi nicht anders.
Eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und Sascha Lensing zeigt nun auf, dass Deutschland ein generelles Problem mit Gewalt hat – und nicht mit Schaffnern, denen es an „Empathie“ oder „interkultureller Kompetenz“ mangele. So kam es laut Bundesregierung allein zwischen 2023 und 2025 zu über 3100 Körperverletzungen gegen Beamte der Bundespolizei – darunter zu zehn „Straftaten gegen das Leben“, also Mordversuchen.
Im Laufe des Jahres 2024 wurde das Messer immer mehr zum Symbol einer Problemlage, die der NDR mit fehlender „Empathie“ und „interkultureller Kompetenz“ zu erklären versucht. Der zweifelhafte Ruhm der Waffe findet seine eigene Spiegelung in der Statistik der Bundesregierung: 2023 war das Messer noch dreizehnmal die Waffe bei Angriffen gegen Bundespolizisten, 2025 nur noch dreimal. Dafür stieg die Zahl „sonstiger gefährlicher Werkzeuge“ von 56 auf 87 Fälle. Ginge es hier nicht um Mordversuche und Körperverletzungen, es wäre schon wieder lustig, wie sich die Regierenden verrenken, um zu verhindern, dass die Mordversuche „den Falschen nutzen“.
In den Ländern kam es 2024 laut Bundesregierung zu 53 Mord- und Totschlagversuchen gegen Polizisten. Einer davon endete tatsächlich tödlich. Neunmal waren Polizistinnen Opfer dieser Übergriffe, in 44 Fällen Polizisten. Zu gefährlichen Körperverletzungen gegen Polizisten kam es allein 2024 laut Statistik insgesamt in 2520 Fällen. Hinzu kommen 1821 „einfache“ Körperverletzungen.
Politiker schützt das Gesetz schon jetzt besser gegen Angriffe. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat nun einen Entwurf vorgelegt, um Polizisten den gleichen Schutz wie Politikern zukommen zu lassen. Als Reaktion auf den Mord an Serkan C. hat sie angekündigt, diesen auf Schaffner zu erweitern. Um zu zeigen, dass was passiert. Um das Thema vom Tisch zu kriegen. Nach Morden wie denen an Serkan C. ist in Berlin wirklich jede Ablenkung willkommen.

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„…. Polizisten den gleichen Schutz wie Politikern zu kommen zu lassen.“ Redet die von der POLIZEI ?? Sind das DIE Polizisten, die den Bürger schützen sollen? Die deutsche Polizei kann abgeschafft werden, wenn die selber beschützt werden müssen, ist’s keine Polizei, was ich mir darunter vorstelle, sondern irgendeine Eier Truppe, die ziemlich gut bewaffnet irgendwo rumsteht und mit potentiellen Täter de-escalierende Gespräche führt. In den USA (da werden einige wieder aufheulen -:)) haben die Leute Respekt, ob vor Polizei oder alle Arten von Troopern, die für ein bestimmtes Gebiert zuständig sind. Da gibt’s keine Gaffer bei Unfällen, ein Wort v.d.… Mehr
Wäre Deutschland den japanischen Weg gegangen (in Würde altern bei schrumpfender ethnisch-kulturell homogener Bevölkerung), könnten auch wir die Friedensrendite einfahren, die weniger Jugend nun einmal mit sich bringt. Stattdessen holen wir Millionen junger Männer ins Land, von denen viel zu viele die „Krieger-Gene“ in sich tragen mit mangelnder Impulskontrolle bei niedriger Intelligenz. Die Folge ist ein täglicher kleiner Bürgerkrieg, der vom links-grün gestimmten politisch-medialen Komplex wegen latent anarchischer Sehnsüchte mit klammheimlicher Freude angefeuert wird.
Ich erinnere mich weiterhin and Corona und die diversen Hausdurchsuchungen und mein Mitleid bekommt sehr enge Grenzen.
Um Trump zu zitieren: „Some, I assume, are good people.“
Zitat: „Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat nun einen Entwurf vorgelegt, um Polizisten den gleichen Schutz wie Politikern zukommen zu lassen. Als Reaktion auf den Mord an Serkan C. hat sie angekündigt, diesen auf Schaffner zu erweitern. Um zu zeigen, dass was passiert“ > Aha! …und was bitte, macht dann nun zum Beispiel der von der Arbeit kommende Familienvater, das junge Mädel in den Öffis oder die vom Einkauf kommende Frau, der erkennbar jüdische Jugendliche aufm Schulweg, die ollen gebrechlichen Rentner aufm Spaziergang und die sonstig hier schon länger lebenden gegen die aufdringlich und übergriffig werdende „Bereicherung“?? Sie – also wir,… Mehr
Ich habe höchsten Respekt vor der täglichen Arbeit der Polizei, besonders in der gegenwärtigen Zeit.
Vor dem Hintergrund, dass Polizisten mit Schusswaffen ausgestattet und körperlich trainiert sind, stellt sich mir die Frage: Wie kann es vorkommen, dass Beamte entwaffnet und mit der eigenen Waffe hingerichtet werden? Und wie ist es möglich, dass sich ein mit einem Messer bewaffneter Angreifer so weit nähern kann, dass es zu tödlichen Stichen kommt?
Polizisten sind nie alleine auf Streife!
Das ist doch schon alles mehr als sehr befremdlich ❗
Machen sie das Kreuz an der richtigen Stelle, es gibt nur eine richtige Stelle.
> Ich habe höchsten Respekt vor der täglichen Arbeit der Polizei, besonders in der gegenwärtigen Zeit. Solchen konnten wir im Ostblock irgendwie nicht aufbringen, warum wohl? Aber klar, heute soll es keine politischen Gefangenen mehr geben: https://tkp.at/2026/02/09/politisch-verfolgte-haben-einen-weiteren-us-verbuendeten/ > „… Bianca Witzschel ist wieder im Gefängnis. Ihr Fall widerlegt jede einzelne Aussage der deutschen Gesundheitsministerin Nina Warken und macht die politische Verfolgung in Deutschland international sichtbar und unbestreitbar. Auf den Brief von Robert F. Kennedy Jr. folgt der Brief Bobbys engen Verbündeten – ein Appell an die Sachsens Justizministerin. … Der in den Vereinigten Staaten konzipierte Corona-Coup … lief im Gleichschritt… Mehr
Der eine tote Polizist war der Hr.Ruwen,der in Mannheim bei der Stürzenberger-Demo ermordet wurde…wobei der Mordversuch eigentlich Stürzenberger gegolten hatte,der dafür zum „Dank“ für seine Islamaufklärung nun von Frau Klöckner um seinen Abgeordneten-Mitarbeiterarbeitsplatz und Parlamentsausweis gebracht wurde……Deutschland im Jahr 2026….
Schon der ständige Versuch politmedialer Vera… und Vertuschung, wenn es um die Benennung der scheußlichsten Verbrechen der Eingeschleusten geht, auch die Clique der Gestalten, die das politisch ermöglichen und befördern, die ihre Verwahrlosung bereits mit perversen Handlungen verbinden, lassen nur noch den Schluss zu, dass die Weichenstellung Richtung Chaos planvoll voranschreitet.
Das ist Aufgabe der Polizeioberen und ihrer Gewerkschaften, sich das nicht mehr gefallen zu lassen und wenn sie das in Kauf nehmen um nicht in Ungnade zu fallen, haben sie nichts besseres verdient, denn auch ein Polizeibeamter hat Grundrechte, die man ihm nicht nehmen kann und als Opferlamm muß er sich nicht anbieten, was sich allein aus der Position heraus versteht und nur noch die politischen Fehlgeleiteten es begreifen müßten, daß man mit amtlich bestellten Ordnungsorganen so nicht umgehen kann und Maß und Mitte kennen sollte, damit es nicht zum Ungleichgewicht führt, was uns am Ende allen schadet. Wenn das… Mehr
> Folgt man der Logik Joachim Häfeles dann darf ein Schaffner einen Fahrgast auf keinen Fall auf sein Äußeres reduzieren, muss aber anhand seines Äußeren erkennen, wo er herkommt, den dortigen Kulturcode kennen und anwenden, sonst steigt halt das Risiko einer Gewalttat.
Woher sollte man in Afghanistan wissen, dass man im Zug ein Ticket braucht, wenn dort längst Personenzüge abgeschafft wurden? (Sarkasmus – der Verfall des früher bereits kümmerlichen Bahnnetzes dürfte allerdings zutreffen.)