Ab sofort jeden Tag ab 6 Uhr morgens: Tichys Börsenwecker. Japan steckt in einer tiefen Krise: Inflation, Schulden und eine fallende Währung machen der Bevölkerung zu schaffen. Philipp Mattheis analysiert die Chancen und Risiken für deutsche Anleger – die Geldpolitik Japans ist immer auch Vorbild für Europa.
Nach nur drei Monaten im Amt plant die japanische Regierung Neuwahlen. Überschuldung, Inflation und eine fallende Währung machen schmerzhafte Reformen erforderlich. Das kann eine Chance für Anleger in Europa sein – aber auch eine Warnung. Denn Japan gilt als das geldpolitische Labor der Welt: Innovationen werden hier zuerst ausprobiert, bevor sie einige Jahre später in Europa ankommen.
Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.
„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.
Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin.
Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.
„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.
Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Vielen Dank für das neue Format, aber die Musik ist um Faktor 5 zu laut.
Und wofür soll sie gut sein? Und wozu mitten drin? Klingt für mich alles nach Trash-TV.
Mein Tipp: Lassen Sie einfach alles weg was nervt. Es steht auch nicht jeder morgens voller Elan auf und möchte sofort in einem Rockkonzert stehen.
Und wenn ein neues Theam kommt, dann: Kurze Pause, „Tokyo, die neue Regierungschefin…“
die Geldpolitik Japans ist immer auch Vorbild für Europa….dann wäre es also ok wenn die EU oder wir in deutschland noch viel mehr schulden machen?
Vielen Dank an Herrn Mattheis auf den Hinweis der Ausbildung einer TACO-Formation. Khop Khun Maak Krap.
Bei europäischen Werten lässt sich der Effekt noch nutzen, da die Börse erst in 10 min startet. Dennoch fände ich klasse, wenn sich jemand findet, der Donald Trump davon überzeugt, seine Drohungen und späteren Relativierungen doch bitteschön ausschließlich während deutscher Handelszeiten raus zu hauen 😉