Der Umbau der deutschen Industrie in eine zentral geplante Transformationswirtschaft verbrennt das Zukunftspotenzial unserer Gesellschaft. Der Freiburger Ökonom Lars Feld zählt zu den wenigen Wissenschaftlern, die den entgrenzten Subventionsrausch des Staates noch zu durchschauen vermögen.
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Welche Rolle soll in unserer Ökonomie der Staat einnehmen? Ist es seine Aufgabe, neben der Garantie äußerer und innerer Sicherheit sowie der Rechtspflege überhaupt in der Ökonomie zu intervenieren? Mit Blick auf die gegebene Realität des wuchernden Staatsapparats müssen wir konstatieren: Seit 2015 hat er auf allen Ebenen versagt.
Das Problem dieses Versagens auf breiter Front ist nicht nur ein ökonomisches und fiskalisches Desaster. Der Unwille zur Reform treibt die Kosten des Umbauprojekts Deutschland in die Höhe. Der Subventionsapparat der grünen Ökonomie, des nun expandierenden Rüstungssektors und des deutschen Verwaltungsapparats sprengt jede Vorstellungskraft.
Es ist ein Staat im Staate entstanden, ein gigantischer parasitärer Körper, der dem produktiven Teil der Gesellschaft die Mittel entzieht, um den wachsenden Teil der in Abhängigkeit gebrachten Subventionsjäger und Staatsangestellten ein sorgloses Einkommen zu garantieren. So schafft man sich politische Mehrheiten, stürzt aber gleichzeitig die Ökonomie in den Abgrund. 7.000 Euro pro Arbeitnehmer beträgt der Subventionsberg im Jahr, rechnet Feld vor, bei inzwischen 5,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst und einer Staatsquote von weit über 50 Prozent.
Der kafkaeske Staatsapparat hat längst ein Eigenleben entwickelt – er ist zu einer gefräßigen Maschine degeneriert, die das Wallensteinsche Motto auf den Punkt bringt: „Der Staat nährt den Staat“. Es wird keine Reformen mehr geben, bis dieses Gebilde nicht unter seinem eigenen Gewicht kollabiert. Zu viele Individuen, Firmen, Strukturen, NGOs, Medien besitzen einen vitalen Anreiz, diese Umverteilungsstruktur zu verteidigen. Feld hat recht, wenn er sagt: „Subventionen setzen falsche Signale und führen zu ökonomischer Erstarrung“.
Allein der sogenannte Klimatransformationsfonds (KTF) wird in diesem Jahr die langsam trocken laufenden Kanäle der grünen Günstlingswirtschaft mit über 37 Milliarden Euro fluten – abgepresstes Steuergeld, vermengt mit frischem Kredit, das nun der Privatwirtschaft für den ökonomischen Turnaround entrissen wurde.
Die erweiterte Rechnung wird zu einem späteren Zeitpunkt ein zweites Mal über die steigende Inflation zugestellt. Und der Staatsapparat wächst und wächst. Mit jeder Subvention und jedem Förderprogramm werden auch neue Verwaltungsstellen geschaffen. Deutschland verwalte nur noch seinen Niedergang, meinte am Montagmorgen der Unionsfraktionsvorsitzende Jens Spahn dazu.
Diese Politik hat Folgen: Allein während der vergangenen drei Jahre war die deutsche Wirtschaft gezwungen, 325.000 künstliche Jobs zu kreieren, um den zusätzlichen Verwaltungsaufwand aus Brüssel und Berlin bedienen zu können. Was hier geschieht, hat nichts mit Verwaltung des Niedergangs zu tun – wir erleben die gezielt herbeigeführte Implosion industrieller Strukturen und die Verdrängung der Privatwirtschaft durch einen parasitären Großkörper.
Ein zivilisatorischer Amoklauf, eine grün-sozialistische Barbarei, die viel zu viele Fürsprecher hat, um ihr das Weltenrettergewand vom Leibe zu reißen. Denn noch immer ist die rezessive, schwer angeschlagene deutsche Privatwirtschaft in der Lage, die wuchernden parasitären Strukturen des neuen Sozialismus zu nähren. Es wäre spannend, Debatten zwischen Lars Feld, einem der wenigen ordoliberalen Ökonomen, mit seinen sozialistischen Kollegen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Heer staatlich finanzierter Regierungspaladine zu erleben.
Die deutsche Realität macht es liberalen und libertären Ökonomen im Grunde leicht, argumentativ zu bestehen. Ein Staat, der ein billionenschweres Schuldenprogramm unter dem Euphemismus „Sondervermögen“ am offiziellen Haushalt vorbeischummeln muss, um mit diesem Kunstkredit die aufreißenden Lücken seines Sozialsystems und die Unterfinanzierung der niederbrechenden Ökoindustrie zu kompensieren, ist per se gescheitert und nimmt nicht mehr an einem sachlichen Diskurs teil. Er ist intellektuell, ideologisch und erst recht ökonomisch ein Popanz, der in seinem Abstiegskampf – und das ist der eigentliche ethische und tragische Skandal der deutschen Tragödie – zu viele mit sich in die Tiefe reißt.
In diese Struktur fügt sich auch die gigantische deutsche Subventionsmaschine ein. Allein ihre Zerschlagung würde Schockwellen durch unsere Gesellschaft senden. Selbst vorsichtige Korrekturen, wie sie Wirtschaftsministerin Reiche kürzlich andachte, führen zu massiven Abwehrreaktionen der Profiteure des Raubzugs.
Gesellschaftliche Veränderungsprozesse sind Generationenprojekte. Noch ist der Vorhang aus Propagandanebel, staatlicher Macht und Diskursdominanz stabil, und der Weg zurück zu einer Gesellschaft, in der bürgerliche Normen und individuelle Freiheit maßgeblich sind, scheint weit. Doch jedem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang ruht stets bereit die Saat des Neuen inne. Blicken wir voraus.




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Ach, Herr Kolbe, die Situation in Deutschland ähnelt dem Bild des Wales bei Poel, nur schlimmer.
Deutschland wird bereits vor dem endgültigen Exitus ausgeweidet.
Die sogenannte Energiewende rechnet sich nun Mal nicht von alleine. Ich hätte mir von einer Demokratie eine Generalabstimmung gewünscht: Wenn ihr Bürger „Klimaschutz“ wollt, dann muss geschehen A,B,C und vielleicht D. Und das alles kostet x Mrd Euro. Und das wird jeden von euch belasten in Höhe von z Euro. Wollt ihr das, ja oder nein. Stattdessen wird uns alles untergejubelt, niemand beziffert offen und ehrlich die Kosten.
> Und dennoch müssen wir mit Blick auf die politische Praxis in der Europäischen Union konstatieren, dass die Kräfte überragen, die allen Ernstes an den Umbau unserer Gesellschaft in eine CO2-freie Utopie glauben. Ich lese manchmal über Proteste aus Irland dagegen, ein kleines Land. Der EUdSSR-Rest zzgl. Großbritannien glaubt stramm an CO2-Verschwörungstheorien? Wenn nicht bei diversen Kartellparteien der Länder, dann doch bei den oppositionellen müssten Stimmen gegen die verheerende Kabale viel lauter werden (zumindest sagt die AfD immer wieder was kritisches). Bei Gelegenheit: >>>“Soros und Gates vernetzten EU- und globale Linke„<<< > „… Migration soll als „Chance“ gefördert werden, die… Mehr
stimme Herrn Feld ausdrücklich zu. „warum erfährt man in solchen Sendungen nie für was, in welcher Höhe, an welche Gruppen wieviel von dem hart erarbeiteten Steuergeld ausgegeben, verschwendet wird. Lieber beklagt man den maroden Zustand unserer Infrastruktur trotz enormer Steuereinnahmen. Ich habe den Verdacht, man will es den Steuerzahlern nicht sagen. Es würde offenbaren von wem wir, wie regiert werden. Dies gilt es zu unterdrücken. Lieber ergeht man sich in nichtssagendem Geschwurbel“…diese Subventionitis hat noch einen sehr negativen Nebeneffekt. Die Unfähigsten, Berufslosen und Schwachgebildeten werden vom Politikbetrieb wie Fliegen von einem Haufen k….angezogen um dann dort ihre umfassende Unfähigkeit (Kobolde,… Mehr
„Top-Ökonom kritisiert wachsenden Subventionsstaat“, ein schlechter Witz.
– 200 Milliarden für Arbeit und Soziales, Platz 1
– 87 Milliarden für Verteidigung, Platz 2
Demnach leben wir faktisch in einer sozialistischen Diktatur ❗
….zentral geplante Transformationswirtschaft ? kann es nicht sein , es ist „“ Komandowirtschaft „“ ! Was Kunde ? du willst nicht , hier hast du Prämie für dies und das . Sonderabschreibung kriegst du auch noch , wenn du fast leistungsloser Monopol- Bediensteter bist .
Dieses Scheitern des Landes ist vor allem mit einem Namen verbunden: Angela Merkel
In Anerkennung ihrer „Verdienste“ wurde diese Person mehrfach mit den höchsten Orden ausgezeichnet.
Mittlereweile ist es schwer geworden, hier noch zwischen Pokitik und Satire zu unterscheiden.
> Der Subventionsapparat der grünen Ökonomie, des nun expandierenden Rüstungssektors und des deutschen Verwaltungsapparats sprengt jede Vorstellungskraft.
Was den zweiten der drei Bereiche angeht – auch hier treiben sich viele Bellizisten rum, die so gerne irgendwohin marschieren würden. Oder eher – marschieren lassen würden. Egal, was es (möglichst Andere) kostet.