Nun sind sie halt weg, die Hütten, die Stahlwerke und damit die Arbeitsplätze. Nur die herausragend bezahlten grünen Bonzen, NGOs und EU-Apparatschiks sind noch eine Weile da.
IMAGO / Joko
Liebe Stahlkocher,
Ihr hört heute große Worte eurer großen Vorsitzenden, lautstark in Berlin und im Saarland vorgetragen. Ihr fordert mehr Geld, um die letzten Stahlindustriearbeitsplätze zu erhalten. Eure Branche steckt aufgrund der politisch verordneten „Transformation“ zu sogenanntem grünem Stahl in massiven Schwierigkeiten. Der Chef der saarländischen Stahlwerke, Stefan Rauber, sprach von einem „Anschlag“ auf die Stahlindustrie im Saarland. Denn erst sollten sie ihre Werke mit vielen Milliarden umbauen, jetzt geht das Geld aus und es ist nicht mehr genug für weitere Subventionen vorhanden. Anke Rehlinger, saarländische Ministerpräsidentin, sieht den Umbau der heimischen Stahlindustrie in Gefahr und warnte kürzlich in einem Brief an Kanzler Friedrich Merz vor einer Rolle rückwärts. Also eine Rolle rückwärts von der Rolle rückwärts.
Leider, liebe Stahlwerker, sind eure Arbeitsplätze auf dem Altar der Ideologie geopfert worden. Wer Energie künstlich verteuert, muss sich nicht wundern, wenn der Stahl nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Das verwegene Experiment „Green Deal“ hat gezeigt: Es ist keine gute Idee, Kraftwerke, die preisgünstig viel Strom und Wärme geliefert haben, reihenweise abzuschalten und in die Luft zu sprengen. Jene Utopie, mit Wasserstoff Stahl zu kochen, weil das angeblich die Welt vor seiner Erhitzung rettet, ist der Ritt in einer Sackgasse: technisch extrem aufwendig, damit zu teuer und unpraktikabel.
Das hatten wir früher schon beschrieben. Ein sogenannter „Umbau“ – was für ein großes Wort aus dem Mund von fachlich sachlich kenntnisbefreiten Grünen – der Stahlindustrie würde so viel kosten wie der Wiederaufbau der Industrie nach dem Zweiten Weltkrieg.
Nicht umsonst haben die klugen Väter des einstigen Industrielandes Deutschland die großen Kraftwerke in die Nähe der großen Stromverbraucher, der Schmelzen und Hütten gebaut. Sie wussten: Es ist keine gute Idee, Energie als elektrischen Strom über weite Entfernungen zu leiten. Das macht man besser in chemischer Form in Form von Kohle oder Gas. Die Kohlehalden neben den Kraftwerken sind die Energievorräte, also die „Batterien“ der Kraftwerke.
Nur ihre kleinen, dummen Kinder wussten scheinbar alles besser, ohne Ahnung zu haben. Unter Voodoo-Gesängen tanzten sie freudig und ausgelassen um die Kühltürme herum, die abgerissen und gesprengt wurden. Auch in Mannheim soll eines der letzten Großkraftwerke geschlossen und abgerissen werden. Keine Ahnung haben sie, woher dann der Strom und die Fernwärme kommen sollen.
Keine Ahnung, welche Fehler die Väter gemacht haben; möglicherweise haben sie zu viel gearbeitet und sich zu wenig um den Bildungsstand der Kinder gekümmert. Sie hätten ihnen erzählen können, mit welchen raffinierten und aufwendigen Techniken in den Kaminen die Kraftwerke „sauber“ gemacht wurden. Im Wesentlichen kommt da nur noch CO2 heraus.
Also musste das zum Hauptfeind erklärt werden, der angeblich das „Weltklima“ auf Temperaturen bringt. Nur so konnten Ideologiezauberer den Kindern einreden, die Welt stünde vor dem Untergang, weil angeblich zu viel Kohle verbrannt wird. Kohle ist schön schwarz wie die Bösewichte in Westernfilmen, also weg damit. Windräder, Wärmepumpen und Elektroautos sind hell, freundlich und scheinbar sauber, klingen also nach Zukunft. Her damit. Dass die Energiebilanz miserabel ist, weiß kaum jemand. Solche Rechnungen stören da nur.
Jetzt steht ihr Stahlkocher da und demonstriert, am lautesten die letzten Funktionäre der IG Metall. Die hätten sich von vornherein gegen solche Absurditäten wie den Green Deal massiv wehren sollen, wenn es ihnen wirklich um die Arbeitsplätze gegangen wäre.
Nun sind sie halt weg, die Hütten, die Stahlwerke und damit die Arbeitsplätze. Nur die herausragend bezahlten grünen Bonzen, NGOs und EU-Apparatschiks sind weiterhin da. Zumindest so lange das letzte Haus noch nicht verpfändet ist.




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Gut getroffen! Grüner Stahl, ein parasitäres Degrowth-Geschäftsmodell aus dem Green-Deal-Portfolio, erfüllt nur einen Zweck: Vernichtung von Steuermitteln, bevor die für Sinnvolles, wie Wiederinbetriebnahme von KKWs oder Verbesserung sonstiger Infrastruktur ausgegeben werden. Die extrem hohen Subventionen, so lange sie fließen, suggerieren der Stahl-Belegschaft eine vermeintliche Sicherheit. Im Saarland könnte man doch wissen, dass dies im Desaster enden muss: Saarberg wurde schließlich auch über Jahre künstlich am Leben erhalten um sich letztendlich von der Weltbühne zu verabschieden. Gut, über diese Zeit hatten die Kumpels immerhin einen Job – auf Kosten der Steuerzahler. Nun mit der Primärstahlerzeugung per H2 sieht es wohl schlecht… Mehr
Liebe Stahlkocher,
die Safranader in der Gewürzmine, in die Ihr auf Anraten Eures nigerianischen Prinz-Enkels investiert habt, ist leider ausgetrocknet.
Und jetzt will die AfD zusammen mit anderen Klimaleugnern Euren Schmuck klauen.
Um das zu verhindern, werden heute abend zwei Polizistende Eure Wertsachen in Sicherheit bringen, Sie stellen Euch auch eine Quittung aus.
Liebe Grüße
Eure Gewerkschaft
EGAL ob IG Metall. Ver.di , DGB oder sonstige Firmen- und Mittelstandsverbände: vor allem sie in den oberen Gewerkschafts- und Chefetagen oder auch die in manchen Firmen tätigen Gewerkchaftsvertreter fühlen sich doch schon seit langem nicht mehr „ihren“ Arbeitsnehmern verpflichtet, sondern sind längst der „Büttel & Erfüllungsgehilfe“ der in Berlin und EU-Brüssel herrscheden grünwokelinken „Polit-Elite“ – ….und somit dann auch mit schuldig an dem vielfältigen Elend im Land. DER beste Beweis dafür ist doch zum Beispiel auch auf irgendwelchen politischen Veranstaltungen zu sehen und wenn sich dort dann auch die Funktionäre nach dem verdummenden Politgeschwätze ihre Hände blutig am klatschen… Mehr
Zitat Rolf Peter Sieferle: „Wenn der Leviathan aufgefressen ist, gehen sich die Würmer gegenseitig an den Kragen!“
Stahlkocher, die Mitglied in einer Gewerkschaft sind, wird ja dadurch das Denken abgenommen. Aber sind denn wirklich alle Stahlkocher organisiert? Wie dem auch sei: niemals nie nichts gegen die „große Transformation“ gesagt, jetzt bitte die bestellte Suppe auslöffeln!
Haben Sie es nicht verstanden oder es ist Ihnen egal!? Wir alle werden die Suppe auslöffeln müssen, weil seit Merkel ihre Demontage begonnen hat, der dröge Michel aus Dummheit, Bequemlichkeit, Naivität oder suizidalen Neigungen (oder einer Mischung daraus) schön brav die Parteien hat gewähren lassen, die uns in die Sch… geritten haben.
Selbstverständlich habe ich es verstanden. Nur, ich wähle seit Jahren die AFD und geändert hat sich nur, daß die Blockparteien noch stärker gegen die AFD vorgehen. Natürlich ist mir auch bewusst, daß ich in letzter Konsequenz die Suppe mit auslöffeln darf. Aber mittlerweile – da sich kurz-bis mittelfristig gar nichts ändern wird und die AFD mit 2/3 Mehrheit mind. zwei bis drei Legislaturperioden bräuchte, damit hier wieder halbwegs ein Normalzustand einkehrt – versuche ich einen Abstand aufzubauen, wo ich anfange, genüsslich dem Zusammenbruch zuzuschauen. Es beginnt mit „Genuss“, Nachrichten über Messerattacken zu lesen, Arbeitsplatzabbau in Autobau, Chemie und anderen hochbezahlten… Mehr
Das ist die Ursache:“…zu viel gearbeitet und sich zu wenig um den Bildungsstand der Kinder gekümmert.“ Abi mit „Neigungsschwerpunkten“, entweder Chemie oder Biologie, Hauptsache richtig gendern. Das die letzten Funktionäre der IG Metall auch mit demonstrieren, kann ich kaum glauben. Haben die dafür Zeit? Die müssen doch den AfD Parteitag in Erfurt verhindern, oder irre ich mich da?
Ja die Gewerkschaftsfunktionäre, die sind offensichtlich auch zu blöd um zu erkennen, dass man ohne Arbeiter keine Gewerkschaft mehr braucht. Die sind so naiv und meinen die Welt kauft einen aus Wasserstoff überteuerten grünen Stahl, der in Deutschland von gewerkschaftsgeführten Arbeitern hergestellt wird. Zudem gehen die doch tatsächlich gegen die Partei vor, die mehr Arbeitsplätze schaffen wird und somit die Gewerkschaftskaste am Leben erhalten würde. Aber nein, sie unterstützen diejenigen, die dafür verantwortlich sind, dass immer mehr Arbeitsplätze abgebaut werden. Da scheinen im Oberstübchen einige Synapsen die falschen Verbindungen einzugehen.
„…und somit die Gewerkschaftskaste am Leben erhalten würde.“ Ich denke, daß die Gewerkschaften ganz genau wissen, daß sie unter der AFD deutlich weniger abgreifen können als unter den aktuellen linken Parteien. Ob es mehr Arbeiter gibt oder nicht, interessiert die Gewerkschaftsbosse nicht. Hauptsache, sie können ihre Spielchen spielen und 100Tausende im Jahr kassieren!
Tja. Die Gewerkschaften sind auch (schon lange) nicht mehr, was sie waren. Denen hängen auch nur noch hoffnungslose Nostalgiker an. Living in the past – wo stets der Chef der Böse war.
Eines solltet ihr bedenken: Ohne Arbeitgeber macht man als Arbeiter halt auch keine gute Figur.
Bundestagswahl Saarland 2025:
AfD 21,6%
Ökostalinistische Einheitsfront 78,4%
Wille des Wählers wird weiter umgesetzt.
Sicherlich sind diese zentralen Stahlwerke überholt. Da hilft auch kein Lakehurstwasserstoff. Dies erkannte bereits der Grosse Vorsitzende Mao Tsetung, der 1958 nach der „Anti-Rechts-Bewegung“ im Rahmen des „Grossen Sprungs nach Vorn“ die Kampagne „Stahl aus den ‚Hinterhöfen“ ausrief. Stahl dezentral gekocht zum Wohle der Bevölkerung und nicht der Konzerne. Das ist die Zukunft! Der Grosse Sprung nach Vorn ging auch das Problem der „Entstehung einer neuen, von der Bevölkerung abgehobenen Funktionärsschicht“ an. „Immer mehr dieser Funktionäre sahen sich, nach klassischer chinesischer Tradition, nicht als Diener der Arbeiter und Bauern, sondern als neue Herrscher und hatten auch keine Skrupel, sich am… Mehr
Mit den Stahlkochern habe ich ebensowenig Mitleid wie mit den Autobauern oder Chemikern. Wer jahrelang seinen Gewerkschaften das Denken und Handeln überlässt, ist selbst Schuld. Jetzt lernen sie die Lektion, dass man nicht gleichzeitig das Kuchenstück in der Hand halten und essen kann, also, grüne Teuerenergie unterstützen und billige Energie in Anspruch nehmen kann. Dann sind sie halt mal weg, die Arbeitsplätze, andere Standorte freuen sich darüber.