In New York kann man die Folgen extrem linker Politik besichtigen. Der Bürgermeister der Democrats Zohran Mamdani kämpft gegen die reichen weißen Eliten. Die Finanzindustrie reagiert pragmatisch. Sie zieht, samt Milliarden und Spitzenjobs, einfach um.
picture alliance / dts-Agentur | -
Der neue extrem linke Bürgermeister der Democrats in New York, Zohran Mamdani, der seine Sympathien für kommunistische Ideen und den Islamismus offen bekundet, glaubt, seine ideologischen Vorstellungen mit höheren Steuern, mehr Regulierung und ideologischer Wirtschaftslenkung verwirklichen zu können. Die Reaktion vermögender New Yorker und von Wall-Street-Firmen ließ nicht lange auf sich warten. Sie stimmen mit den Füßen ab – und zwar nicht irgendwann in einer unbestimmten Zukunft, sondern jetzt.
Zwar bleibt New York City die Finanzhauptstadt der Nation, doch in jüngster Zeit haben fast 5.000 Unternehmen die Stadt verlassen. Tausend weitere wollen ihre Geschäftstätigkeit dort reduzieren oder ganz verlagern. Dieser seit Jahren anhaltende Trend hat sich nach Mamdanis Amtseinführung verstärkt und inzwischen zu einer großen Abwanderungswelle entwickelt.
Hier ist eine Aufzählung bedeutender Unternehmen und Finanzakteure, die ihren Hauptsitz verlegt, umfangreiche neue Niederlassungen außerhalb New Yorks gegründet oder ihre Präsenz in der Stadt um das Jahr 2026 herum erheblich reduziert haben. Es handelt sich nicht um irgendwelche Mittelständler oder Start-ups, sondern um Schwergewichte der amerikanischen Finanzindustrie.
- Hedgefonds Elliott Management verlagerte bedeutende Teile seines Geschäfts und zahlreiche hochqualifizierte Mitarbeiter nach Florida. Dort gibt es keine staatliche Einkommensteuer, geringere Kosten und weniger Regulierung.
- AllianceBernstein zog wichtige Funktionen aus New York ab, dass bedeutet weniger hochbezahlte Finanzarbeitsplätze und damit weniger Einkommensteuer.
- Citadel expandiert in Florida. Das Unternehmen sieht seine Zukunft zunehmend im Süden.
- Goldman Sachs bleibt zwar in Manhattan präsent, baut aber in Dallas einen etwa 75.000 Quadratmeter großen Bürokomplex für rund 500 Millionen Dollar. Mehr als 5.000 Mitarbeiter sollen dort in naher Zukunft arbeiten. In manchen Bereichen beschäftigt Goldman inzwischen bereits mehr Mitarbeiter in Texas als in New York.
- JPMorgan Chase beschäftigt mittlerweile 31.000 Mitarbeiter in Texas. In New York nur noch 24.000 und das, obwohl der Konzern parallel eine neue milliardenschwere Zentrale an der Park Avenue errichtet.
- Charles Schwab gehört ebenfalls zu jenen Unternehmen, deren Expansion außerhalb New Yorks den Verlust tausender Spitzenjobs und erheblicher Steuereinnahmen mitverursacht.
- Apollo Global Management prüft laut Berichten eine zweite US-Zentrale in Austin, Miami oder Nashville. Künftiges Wachstum soll überwiegend dort und nicht mehr in Manhattan erwirtschaftet werden.
- Wells Fargo kündigte Anfang 2026 an, seine Wealth- und Investment-Management-Sparte nach West Palm Beach zu verlegen. Ein Novum für eine große US-Bank.
- Starwood Capital Group signalisierte nach den politischen Veränderungen in New York Überlegungen zu Verlagerungen oder größeren Standortverschiebungen.
- Hinzu kommen zahlreiche Hedgefonds wie Point72 oder Millennium Management, die ihre Präsenz in Florida massiv ausbauen. In Palm Beach siedelten sich in den vergangenen Jahren mehr als 250 Finanzfirmen neu an oder expandierten dort.
Offiziell spricht kaum jemand von „Flucht“. Stattdessen heißen die Begriffe nun „Dual Headquarters“, „Expansion Strategy“ oder „Regional Diversification“. Doch hinter den weichgespülten Formulierungen steckt eine harte Realität: Die wirtschaftliche Dynamik verlagert sich zunehmend aus dem Norden in den Süden der USA.
Die Gründe dafür sind weder geheim noch kompliziert. In New York werden Unternehmen hoch besteuert, ebenso ihre Mitarbeiter durch hohe Einkommensteuern. Hinzu kommen steigende Betriebskosten, teure Büroflächen und eine immer strengere Regulierung. Florida und Texas dagegen werben offensiv mit niedrigen Steuern, unternehmensfreundlicher Politik und weniger staatlichen Eingriffen.
Der Bürgermeister von Dallas, Eric Johnson, formulierte es drastisch: Aus dem bisherigen „Rinnsal“ werde unter Mamdanis Politik eine „Flut“ von Unternehmensabwanderungen.
Relocation-Anwälte berichten bereits von einer Verfünf- bis Verzehnfachung der Anfragen aus New York unmittelbar nach Mamdanis Wahlsieg. Palm Beach positioniert sich inzwischen offensiv als „Wall Street South“. Noch bleibt New York Amerikas Finanzhauptstadt. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht mehr, ob Unternehmen New York verlassen werden, sondern nur noch, wann sie es tun.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Ich weiß gar nicht warum der Autor nicht selbst darauf kommt ,dass genau dieser Abzug aus New York seit Jahren politisch gewollt ist!?
New York ist für seine Einwohner unbezahlbar geworden. Auch weil es die Finanzhauptstadt der Nation ,wenn nicht der Welt ist.
Die „normalen“ Bürger in Dallas oder Palm Beach werden sehr bald die volle Wucht des freien Marktes erleben und wegziehen müssen.
Flucht vor der zunehmenden Ochlokratie, oder?
Hat Mamdani nicht kürzlich gejammert und gemeldet, dass ihm die Vermögenden und Firmen davon laufen und er somit kein Geld für seine Pläne hat?
Wenn man es zu Ende denkt, bleiben nur noch die Semiten vielerlei Art in New York zurück und das kann dann heiter werden, wo doch ihre ausgeprägte Abneigung hinlänglich bekannt ist, während sich die anderen ins weite Land verflüchtigen um diesen Moloch seinem Schicksal zu überlassen. Wer will denn in solchen abartigen Gebilden noch wohnen, wo die Sonne allenfalls noch ab 50 m Höhe den Vermögenden erreicht und ohne Moos nichts los und dann lieber gleich aufs Land ziehen, wo man noch unbehelligt seinen Frieden hat und sich nicht auf solche Lebensformen einlassen will, was widernatürlich ist und etwas über… Mehr
> In New York werden Unternehmen hoch besteuert, ebenso ihre Mitarbeiter durch hohe Einkommensteuern.
Nichtsdestotrotz haben die Genossen New Yorkenden:innen genau dafür gestimmt. Hier wird zwar so gerne die Entwicklung in den USA gepriesen, doch dies betrifft wohl nur die Hälfte des Landes. Die andere Hälfte dürfte gerade ähnlich wie Kleinbritannien kollabieren.
Hier der Versuch in einer Karte darzustellen, wie Amerikaner aus Staaten, die es wagen, die Reichen höher zu besteuern, seit Covid Richtung Florida „fliehen“: First California and New York, now Illinois Illinois Democrats introduce a „millionaires tax” bill that will add a 3% surcharge on anyone making $1 million or more annually If approved, between federal and state anyone making over a million dollars will owe 44.95% of their income to the IRS https://x.com/WallStreetMav/status/2047469288806580400 After watching billionaires and multi-millionaires flee from California, Washington and New York … Illinois Democrats said, „hey, we should get our millionaires and billionaires to move to… Mehr
Ein Investmentfonds ist ein Finanzinstrument, bei dem viele Anleger ihr Geld in einen gemeinsamen Topf einzahlen, der von Experten (Fondsmanagement) in verschiedene Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert wird. Das Hauptziel ist die Risikostreuung (Diversifikation), wodurch Verluste einzelner Werte besser ausgeglichen werden können als beim Direkteinkauf von Aktien.
Wir singen, you are always on my mind … , https://www.youtube.com/watch?v=z8MOIs0Dd5g&list=RDwTRSlZEq_l0&index=2 – my investmind. How can I mend it?
Hauptziel eines Investmentfonds ist Rendite, mindestens Werterhalt (vor Inflation), Diversifikation ist (nur) der Versuch die Risiken auf diesem Weg zu senken, nicht das Ziel, oder?
Wäre es eine Regierung könnte es auch sein, dass die, die das Managen, viel Spaß miteinander haben, tüchtig verdienen und sich auch nicht grämen, ginge das gesamte eingesammelte Geld in den Orkus – was ja auch bald der Fall sein könnte. Da wie dort.
Die Amis haben eben das Glück, dass die einzelnen Bundesstaaten einen sehr hohen Grad an Autonomie haben. So hat man stets die Möglichkeit an einen anderen Ort zu wechseln, wo noch gesunder Menschenverstand herrscht (z.B. Texas, Florida) ohne gleich aus dem eigenen Heimatland auswandern zu müssen.
Wer hat Angst vor dem roten Mann? Offensichtlich der Autor. Die meisten hier wissen überhaupt nicht, was Sozialismus oder Kommunismus ist, assozieren schon das Wort Steuer damit. Dabei geht es an sich nur darum, dem Gemeinwesen zu ermöglichen Dinge, die die Gesellschaft zum Funktionieren braucht zu finanzieren. Seien es nun Straßen, Eisenbahnen, Brücken, Flughäfen, Schwimmbäder, Schulen, Universitäten … aber natürlich auch so böse Dinge, wie dass man Arme nicht einfach verhungern, unter Brücken schlafen lässt oder auch, dass nicht nur die Reichsten Bildung erfahren. Nicht zuletzt braucht man Steuergelder um die Schäden, die besonders Reiche und Gierige anrichten reparieren zu… Mehr
Die nächste Runde Sozialismus/Kommunismus funktioniert GARANTIERT! Wozu Geld erwirtschaften, um alles zu bezahlen, wenn man es einfach drucken kann?
„Arme Flüchtlinge“ aus aller Welt werden das auch in New York zu schätzen wissen.
Wo wie in D auch keiner mehr investieren mag – und sich für sein Kapital Staaten sucht, wo ihm Sicherheit samt Engagement geboten ist.
Gemeinwesen mitfinanzieren ist fein, solange es a) nicht ausartet und b) das Gemeinwesen vernünftig verwaltet wird.
Aktuell sieht man, wie z.B. in D beides nicht mehr gegeben ist, in NY sieht man das schon länger. Ab einem bestimmten Punkt nützen das rührselige Moralisieren und die „eat the rich“-Propaganda dann auch nichts mehr.
Die 10% der Reichsten finanzieren den Laden mit ihren Steuern im Wesentlichen, nicht die Ärmsten, nicht die Armen, nur wenig die Mittelschicht. Sollten die nicht auch Stimme habe, was mit ihrem Steuergeld gemacht wird? Für kollektivistische Ziele sind die selten zu haben, zu Recht, oder?
Oh, ich weiß sehr gut, was Sozialismus ist. Bin dort 30 Jahre in die Lehre gegangen. Die angerichteten Schäden stammten dort nicht von den Reichen und Gierigen, ersteres gab’s nicht und zweites auf niedrigem Niveau. Und nein, trotz kollektiver Armut in materieller Hinsicht waren die Menschen nicht glücklich und bereit, ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Das Mauern den Niedergang nur beschleunigen haben Sozialisten nie begriffen.
> Dabei geht es an sich nur darum, dem Gemeinwesen zu ermöglichen Dinge, die die Gesellschaft zum Funktionieren braucht zu finanzieren.
Zum Beispiel linksgrüne NGOs, damit allerlei Innen:innen dort unnütze Posten abbekommen? Sehr verbreitet die letzten Jahre, auch in Buntschland – wo in Berlin bereits Ersparnisse (Vermögen) geklaut werden sollen.
Schade, der „American Dream“ für den New York wie keine andere Stadt steht, scheint ausgeträumt, der Freiheitsstatue droht Ungemach.
Dann ist also die Theorie des „Melting Pot“, also der Assimilation, bei der individuelle Kulturen zugunsten einer gemeinsamen, neuen Identität aufgegeben werden, doch an ihre Grenzen gestoßen zugunsten des Modells der „Salad Bowl“, bei dem sich Kulturen zwar mischen, aber ihre „individuellen Eigenheiten“ und „kulturellen Unterschiede“ beibehalten.
Ideologien wie Kommunismus und Islamismus sind eben keine gute Mischung für wirtschaftliche Prosperität.
Hoffentlich geht diese Stadt der Sehnsucht nicht den gleichen Weg wie Detroit, früher eine der reichsten Industriestädte der Welt.
Es sind zu viele. Die Moslembevölkerung in wie um New York hat einen kritischen Wert lange überschritten – und jetzt driften sie dort halt in die Scharia – wenn nicht die angerichteten Schäden bald Aufstand und damit Einhalt gebieten werden.
Rudy Giuliani hat ja aus dem Drecksloch schon mal wieder eine lebenswerte Stadt machen können –
Trump wird das MamdaniExperiment erstmal laufen lassen – wie das in Californien wohl auch. Da kann man dann immer so schön mit dem Finger hindeuten und zeigen, wie es läuft, wenn ein dem, da auch noch ein muslimischer, an die Spitze gewählt ist.
> Die Muslimbevölkerung in wie um New York hat einen kritischen Wert lange überschritten – und jetzt driften sie dort halt in die Scharia – wenn nicht die angerichteten Schäden bald Aufstand und damit Einhalt gebieten werden. Dann müssen die Amis halt das Kalifat New York aussortieren. Zumindest hat die restliche Welt darauf keine Probleme mit Begehrlichkeiten an US-Weltherrschaft mehr. Durch Energiekriege zum Beispiel: >>>Der US-Krieg um die Vorherrschaft im Energiebereich zielt auf die Vorherrschaft über Europa und Asien ab – uncut-news.ch<<< > „… genau wie die RAND Corporation bereits 2019 deutlich machte, kann jeder politische Vorschlag wie die Entkopplung… Mehr