Wie überlebt man die Wirtschaftskrise?

Deutschland ist in der Krise. Inflation und eine schrumpfende Wirtschaft gefährden den Wohlstand der Bürger. Wie kann ein Sparer sich schützen – und vielleicht sogar ein wenig Vermögen aufbauen? Das will Roland Tichy in dieser Woche von Investor und Ökonom Max Otte wissen.

 

Die Sparer stehen vor massiven Herausforderungen. Deutschland ist auf dem Weg in die Wirtschaftskrise. Die Weltwirtschaft holpert, in der Ukraine und im Nahen Osten tobt Krieg. Roland Tichy interviewt den Investor und Ökonom Max Otte dazu, wie die Sparer sich schützen können.

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“, ist ein klassischer Tipp der Anlageberater, aber „das ist zu einfach“, warnt Otte. Im DAX legt er kein Geld mehr an, denn die deutsche Wirtschaft kann einfach nicht mehr mithalten in einer Welt, in der alle Regierungen ihre Wirtschaft stützen – und die deutsche ihre eigene Wirtschaft gezielt beschädigt. Vor modernen Finanzprodukten warnt er: Die Banken und Versicherungen haben in den letzten Jahren ihre Verträge dramatisch verändert. Die Bürger werden übervorteilt. Otte gibt Tipps, wie man sich vor der Krise schützt – und wie ein findiger Investor profitieren kann.

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Kommentare ( 23 )

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Anglesachse
8 Monate her

Sparer? Sparer?
Kurzes Resumeé:
Die lokale Produktions-Wirtschaft wird zugunsten von Konzernen „abgewickelt“, Fachkräftemangel wird durch Ausplünderung der Rentner durch „Arbeitsabgebot“ ohne Nachwuchs ausgeglichen, die Wohnungsbranche kollabiert und stagniert, Die Argrarwirtschaft wird industri(d)ealisiert, Rechtssicherheit ist nicht mehr gegeben, statt Produktion wird nur noch importiert/re-exportiert, zu sparen gibt,s nix mehr (durch Steuern und Infation) und die Lebenshaltungskosten explodieren durch immer neue „Klima-Massnahmen“….
Tja…wollen wir es mal so schreiben:
Die „grosse“ BRD fällt mit 33 Jahren Verspätung ins selbe „Loch“ wie 89 die Ostzone…
Deutsch-Bangladesh hat eben „fertig“. Hier entsteht jetzt der „Müllberg des Westens“.

Bosmer
8 Monate her

Wie überlebt man die Wirtschaftskrise? Ganz einfach wenn man schwer reich ist und Deutschland verlassen kann. Sehr schwer, wenn man ein kleiner Normalo ist. Überhaupt nicht, wenn man ein Niedriglöhner ist.

Man sollte besser fragen „Wer hat uns das eingebrockt“ und danach handeln.

Fsc
8 Monate her

Falsche Frage!
Die richtige Frage wäre:
„Wie überlebt man diese Regierung?“…

Ich denke in der gesamten Menschheitsgeschichte gab es niemals irgendwo eine unfähigere, inkompetentere, infantilere und dämlichere
Regierung als diese!

“Dämlich“ wie „Dame“, um auch die Frauenquote hervorzuheben, sonst heißt es wieder ich sei frauenfeindlich…

Aber eines muß man Scholzens Trümmertruppe schon bescheinigen:
Inklusiv ist seine Hampel-Regierung schon, jede Art von Behinderung ist vertreten: charakterliche Defizite, psychisch Gestörte, intellektuell Beeinträchtigte, Sprachstörungen – alles ist vertreten!

Aegnor
8 Monate her

Was mich bei Otte (und Anderen) immer etwas stört, ist seine pauschale Verdammung des (fremdfinanzierten) Eigenheims. Als ob nur vermietete Immobilien und Aktien sinnvoll wären. Natürlich ist es Unsinn, sein ganzes Geld in eine Immobilie in Deutschland zu stecken und sich dafür bis zur Rente oder gar darüber hinaus zu verschulden (und dann vlt noch die Zinsen nicht langfristig festschreiben zu lassen). Aber wenn man da ein bisschen vorsichtig ist und auch nicht alle Eier in einen Korb legt, ist das mE gar nicht so verkehrt. Die kommenden Pläne der Politik zum Lastenausgleich werden definitiv eine gewisse Schonung der selbst… Mehr

Kuno.2
8 Monate her

Otte hat leider die große Krise nicht auf dem Schirm und empfielt unverdrossen Aktien, natürlich keine aus Deutschland.
Das muss nicht falsch sein; aber erst auf dem Höhepunkt der Krise und dem Tiefpunkt der Kurse. Nur so wird ein Schuh draus.

Lucius de Geer
8 Monate her
Antworten an  Kuno.2

Kein Anleger schafft es, zuvelässig Krisen und Kurstiefs exakt vorherzusagen und zielgenau auszunutzen. Aufgrund dieser unvermeidlichen Timing-Problematik verteten Otte und andere Fondsanbieter die zutreffende Auffassung, dass man nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt – den man für besonders günstig hält – sein ganzes liquides Vermögen investieren soll, sondern regelmäßig durch alle Marktphasen hindurch, am besten in festen kleinen Beträge monatlich. Wer damit früh anfängt und das durchhält, dem können Krisen beim langfristigen Vermögensaufbau (also etwa 10-40 Jahre) kaum etwas anhaben, da sich über die Zeit die Einsteigskurse glätten. Otte vertritt eine ganz klassische Philosophie (ähnlich Warren Buffett), an der es aus… Mehr

Kuno.2
8 Monate her
Antworten an  Lucius de Geer

Leider nein. In You Tube finden Sie einen Beitrag von Otte wo er (vor etwa 6 Wochen) die Anleger so warnt: wer jetzt keine Aktien kaufe, werde erhebliche Vermögensverluste ernten.
Schauen Sie sich das an und Sie werden erstaunt sein.
Außerdem beziehe ich seit 18 Monaten seinen Kapitalbrief „Der Privatinvestor“, habe diesen allerdings jetzt gekündigt.

losstakt
8 Monate her
Antworten an  Kuno.2

Den Performancevergleich zwischen einem MSCI World und den Ottefonds anschauen und sich dann fragen warum man jemals seinen Kapitalbrief gekauft hat.
https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B4L5Y983,LI0034492384,DE000A1J3AM3

Oder sich überhaupt jemals einen Kapitalbrief gekauft hat. Manche mögen jetzt groß „aber“sagen, nur: Um die Qualität eines Börsenbriefs einzuordnen müsste man ja selber kapitalmarkttechnisch fit sein. Dann braucht es aber meistens keine Kapitalbriefe mehr, sondern dann kann man sich auch ganz frei und kostenlos im Internet informieren.

Rene 1962
8 Monate her
Antworten an  Kuno.2

Herr Otte ist wie alle anderen davon ausgegangen, das die FED die zinsen senken wird. Und dann würden die Aktien steigen.
Wenn die Zinsen niedriger sind als die Inflation, wäre also ein Realverlust logisch.

Last edited 8 Monate her by Rene 1962
EsKnallt
8 Monate her
Antworten an  Kuno.2

Du weißt dass in den Otte-Fonds auch deutsche Aktien drin sind?

Peter Pascht
8 Monate her

Wie überlebt man die Wirtschaftskrise? Gar nicht! In einem Land das von kriminelle Banden regiert wird ist das nicht möglich. Neue Entwicklungen im Cum-Ex-Skandal! Zwei Laptops mit mehreren Hunderttausend E-Mails sollen aus dem Tresor des Untersuchungsausschusses verschwunden sein. Dabei scheint der Chefermittler der SPD eine besondere Rolle zu spielen. FOCUS Nach Informationen des „Stern“ und der „Westfälischen Allgemeinen zeitung“ (WAZ) soll ausgerechnet der SPD Chefermittler Steffen Jänicke das heikle Beweismaterial aus dem Tresor im Sicherheitsraum des Untersuchungsausschusses entfernt und versteckt haben. Es wird immer krimineller um den Bundeskanzler und seine Entourage. Was aber schon bei SED-Merkel so war. Es kann… Mehr

Kassandra
8 Monate her
Antworten an  Peter Pascht

Ich stimme ihnen zu. Denn keiner erwartet bislang fremd sprechende marodierende Horden, wenn hier auch nur für ein paar Tage das Licht und damit die Infrastruktur ausfällt – ganz egal, wie man sein Vermögen abgesichert hat.

Aegnor
8 Monate her
Antworten an  Kassandra

Ein Grund mehr nicht in der Großstadt zu leben. Die demografischen Verhältnisse kippen dort zuerst und dann unweigerlich auch die Immopreise. Wobei ich noch zu bezweiflen wage, ob die Eigentumsrechte von „Ungläubigen“ dann überhaupt noch anerkannt werden.

Boni Bonus
8 Monate her

Warum wird der Bitcoin, und nur der Bitcoin eine Gefahr für jede Regierung. Es gibt ja noch hunderte andere Coins und Token, aber hinter allen anderen stecken Firmen und man erwirbt nur Firmenanteile. Jede Regierung kann aber Firmen platt machen, verbieten oder sich sonst was einfallen lassen, um die Konkurrenz vom Hals zu schütteln. Auch ist Gold kein “ Safe Haven “ Auch Gold wurde schon oft verboten und der Handel mit Gold unter Strafe gestellt. Immobilien sind auch nicht der Burner, wenn es ernst wird. Staatsanleihen, wenn der Staat dabei ist, pleite zu gehen? Also warum nun der Bitcoin?… Mehr

Ich bin RECHTS
8 Monate her

Mein größter Respekt gilt Herrn Prof. OTTE.
Er ist der Einzige Promi, der den Mut hat, sich als AFD-WÄHLER zu outen.

Melly
8 Monate her

Habt ihr beiden schon mal überlegt, wie es einem Durchschnitts-Ossi so geht? Da kommen immer nur Vorschläge, wie wir unsere Tausende von Euro irgendwie anlegen sollen. Meine Herren, wir brauchen Lösungen für das Volk, was gerade verheizt wird!! Ich schätze Herrn Otte und Sie Herrn Tichy sehr, aber mit irgendwelchen Anlage Optionen kommen wir im ganzen nicht weiter. wirklich nicht!! War heute im Nachbarland Böhmen, ca. 3 km entfernt.. Populismus in Reinkultur. jetzt steht ein Polizei container 300 m hinter der Grenze, dutzende Beamte, riesige Scheinwerfer, Schengen ??? fährst durch wie ein Schwerverbrecher.. die Krönung, 5 min später kommt der… Mehr

Johann Thiel
8 Monate her

Das waren ja nun keine echten Neuigkeiten. Immobilien, Gold und Aktien, das Kleingedruckte lesen und auf jeden Fall alles richtig machen, dann kann mann möglicherweise das Schlimmste verhindern. Und ganz wichtig, bei Aktien unbedingt erst einmal die Zukunft des Unternehmens voraussagen. Ja, so hatte ich mir das auch vorgestellt, investieren kann so einfach sein.

Lucius de Geer
8 Monate her
Antworten an  Johann Thiel

Es gibt keine Neuigkeiten bei der Aktienanlage – Otte hat recht, auf die banalen Basics hinzuweisen. Die leichtgläubigen Deutschen müssen diese noch verinnerlichen und nicht immer wieder auf angebliche Wunderwaffen hereinfallen, die ihnen von fachfremden Pseudoprominenten angepriesen werden (siehe Telekom-Aktie). Ganz früh anfangen, monatlich in breit streuenden internationale Aktienfonds zu investieren und sich nicht beirren lassen – so bauen auch die normalen Leute in vielen Ländern (u.a. Skandinavien, England, USA …) traditiionell langfristiges Vorsorogekapital auf und bessern die staatlichen Renten auf. Die Misere der deutschen Altersarmut hat auch mit der Angst vor Aktien und verbreiteter Unternehmerfeindschaft zu tun und natürlich… Mehr

Johann Thiel
8 Monate her
Antworten an  Lucius de Geer

Alles richtig was Sie hier sagen. Aber wenn es nichts Neues gibt, was will Herr Otte uns dann eigentlich mitteilen. Herr Tichy hat ja schon viele solcher Gespräche mit allerlei Experten geführt und gibt sich dabei alle Mühe, wenigstens mal eine halbwegs konkrete Aussage von seinem Gegenüber zu bekommen. Das Ganze endet stets in einem endlosen wenn und aber, sowohl als auch. Natürlich gibt es keine allgemeine Handlungsempfehlung, das ist in allen Lebensbereichen so. Aber solche Gespräche sind im Endeffekt genauso aufschlussreich wie das Gespräch mit einem Installateur über den Selbsteinbau verschiedener Heizungsalternativen. Der Rat nur sinnvolle Dinge zu tun… Mehr

losstakt
8 Monate her
Antworten an  Johann Thiel

Solche Gespräche sind deswegen sinn frei weil es mit Leuten geführt wird, die solche Performance in ihren eigenen Fonds hinkriegen   https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/DE000A1J3AM3,IE00B4L5Y983,LI0034492384,LI0336886119   „einen Investor wie Herrn Otte“ Otte ist ein Fondsmanager, und das auch eher schwach die letzten 10 Jahre.   „Denn für die meisten ist, traditionell in Deutschland politisch gewollt, der finanzielle Spielraum viel zu gering um eben kein „Sparer“ zu sein.“   *Schnief* Das Medianbruttovermögen in Bayern liegt bei 157.000€+. Median. Durchschnitt dann eher Richtung 300.000 €. Also nein, nicht alle haben so geringe Vermögen wie im Osten, der halt auch einfach 40+ Jahre vom Kapitalismus entfernt… Mehr

Johann Thiel
8 Monate her
Antworten an  losstakt

Hahaha, das Ding können Sie sich golden einrahmen und an die Wand nageln. Was Sie unter einem größeren Vermögen verstehen weiß ich nicht, aber dass Sie jung sind, davon bin ich überzeugt. Wenn ein Staatsalimentierter einer nicht wertschöpfenden Beschäftigung nachgeht, mögen 200 Tsd. für diesen möglicherweise ein beeindruckender Wert sein, für einen Freiberufler oder Selbstständigen ist das gar nichts. Aber auch der Eigenheimbesitzer hat in der Regel gar nichts von den paar Hunderttausend die die Bude Wert ist. Zum einen wird er mit Steuern und Abgaben bestraft wo es nur geht, und wenn wenn er das Ding endlich nach 20/30… Mehr

losstakt
8 Monate her
Antworten an  Johann Thiel

„Wenn ein Staatsalimentierter einer nicht wertschöpfenden Beschäftigung nachgeht, mögen 200 Tsd. für diesen möglicherweise ein beeindruckender Wert sein, für einen Freiberufler oder Selbstständigen ist das gar nichts.“ Etwas undifferenzierte Übertreibung ihrerseits oder, für viele Freiberufler oder (Solo-)Selbstständige wären 200k kein kleines Taschengeld.   Auch hängt das einiges mit dem Alter ab. 200k mit 20 Jahren sind ja doch was anderes als 200k mit 60 Jahren.   „Zum einen wird er mit Steuern und Abgaben bestraft wo es nur geht, und wenn wenn er das Ding endlich nach 20/30 Jahren abbezahlt hat, bleibt er meist drin sitzen. Das Kapitel bleibt gebunden… Mehr

Johann Thiel
8 Monate her
Antworten an  losstakt

Danke für Ihre umfangreichen Ausführungen lieber losstakt, und lassen Sie sich ihren Optimismus von mir nicht nehmen. Jeder muss natürlich seinen eigenen Weg finden. Aber wir leben in einer Zeit in der die „Werte“ im doppelten Sinne, merkwürdig verzerrt sind. Was also verspricht Erfolg. Investitionen in offensichtlichen aber gehypten Unsinn wie erneuerbare Energien, E-Mobilität oder mRNA-Medikamente, oder in klassische möglicherweise „nicht nachhaltige“ Branchen die unter Beschuss der „Klima-Apokalyptiker“ stehen, solide Ausbildung, wertschöpfende Tätigkeit oder besser doch mit 16 Jahren in eine Partei, abgebrochenes Studium und am Ende Ministerposten mit lebenslanger Best-Alimentierung. Wenn die Dinge derart auf den Kopf gestellt werden,… Mehr