Hamas-Anhänger dominieren auf den Straßen Berlins

In Berlin ziehen gut Zehntausend durch die Straßen, um "für Palästina" zu demonstrieren. Es sind deutsche Linke, die Israel mehr ablehnen, als sie die Hamas verurteilen wollen, und arabische Nationalisten, die die Existenz Israels nicht anerkennen wollen. Eine Videodokumentation.

 

Es sind erschreckende Bilder, die Tichys Einblick auf der Demonstration am 4. November in Berlin aufnimmt. Tausende ziehen durch die Stadt, um „für Palästina“ zu demonstrieren: Doch diese Demonstration lehnt auch die Existenz des Staates Israel ab.

Ein weiterer Bericht von der Demonstration hier:

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Kommentare ( 91 )

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Quarktasche
8 Monate her

Die „Freie Welt“ hat den Zeitpunkt verpasst, an dem sie diesen Krieg noch hätte gewinnen können, ohne gegen ihre eigenen Prinzipien verstossen zu müssen. Es bleibt nun nur noch der integere Untergang und das Urteil der Geschichte, daß eine ganze Zivilisation die Freiheit so hoch schätzte, dass sie ihren Feinden die Freiheit gewährte, sie zu zerstören.

Last edited 8 Monate her by Quarktasche
U.M.
8 Monate her

Man stelle sich nur mal vor, die Corona Demos hätten mit solch einer Hysterie und solch einem Hass stattgefunden.

Gotthelm Fugge
8 Monate her

Viele, viele Studien belegen: Die Majorität der türkischen Migranten in DE wollen sich nicht integrieren. Sie isolieren sich in ihren Wohnbezirken und verweigern sich der Eingliederung in die DE-Gesellschaft.   Das Gute – Die demokratischen Freiheiten und das Ausnutzen der sozial-wirtschaftlichen Ressourcen werden dankend aufgesogen. Das war’s dann auch schon.   Das Schlechte: Die tagtägliche Indoktrination der ideologiegetriebenen türkischen & arabischen Informationskanäle (TV, Rundfunk, Familie) gleicht dem früheren West-Fernsehen in der DDR mit all seinen gesellschaftlich-vertiefenden, konträren, meinungsbildenden Facetten (Anti-DE-Islam-konforme-Meinungsbildung). Die aus dem Heimatland mitgeschleppte Sozialisation wird in DE NICHT abgelegt, NEIN – Sondern in ihren nationalistischen Ursprüngen vertieft (Das… Mehr

Exilant99
8 Monate her

Keine Sorge. Hier in Kanada mit 6% Moslems, gibt’s genau die gleichen Bilder wie in Berlin. Der Islam hat zumindest den Osten Kanadas Fest im Griff. Meine Stadt hat einen Anteil von 15% Moslems.

Timur Andre
8 Monate her
Antworten an  Exilant99

Was sagen die First-Nations dazu, sollte ihnen egal sein, so oder so nicht gewollt.

drogenfahnder
8 Monate her

Wer wissen will, wo die Reise dieses Landes hingeht, wenn wir nicht radikal umsteuern, dem kann ich nur den hellsichtigen Roman „Ruhrkent“ des anonymen Autors C.M. empfehlen: http://adrian-ambrer.de/c-m-ruhrkent-2/
Grob umrissen die Handlung: Der 76-jährige Henning Gerald Peters lebt als einer der letzten Deutschen in einem autonomen Gebiet namens Ruhrkent (Ruhrgebiet). Eines Tages weigert er sich auf dem Amt, den türkischen Namen „Düskale“ für Duisburg als seinen Geburtsort in ein Formular einzutragen. Damit verstößt er gegen das Gesetz von Ruhrkent und gerät in die Mühlen der neuen Justiz.

Last edited 8 Monate her by drogenfahnder
Uferlos
8 Monate her

Gutes Video des “ Kleinen“ zum Thema Israel – Gaza. Was positiv auffällt. Alle arabischstämmigen Demonstranten beherrschen Gut die deutsche Sprache.
Ich persönlich stehe diesen Pro Palästinensischen Demonstrationen nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber.
Für den Staat sind diese Pro Palästinensischen Demos kritisch, weil sie viele junge Leute und besonders viele junge Frauen mobilisieren. Ein Kräftemessen ist da deutlich risikoreicher, als bei den im Schnitt deutlich älteren Maßnahmenkritikern während der Corona Pandemie.

Evero
8 Monate her
Antworten an  Uferlos

Wie sehen Sie eine Einstaatenlösung in Palästina? Viele Palästinenser, die in der Welt verteilt leben, gehören dort durchaus zum Bildungsbürgertum. Israel könnte wirtschaftlich durchaus davon profitieren, wenn es ihm gelänge, die historische Spaltung in Palästina zu überwinden. Eine Ausschaltung der Hamas sehe ich positiv auf diesem Weg. Ohne die Anerkennung des Existenzrechts Israels wird es keine befriedigende Lösung für die Palästinenser geben.

Last edited 8 Monate her by Evero
Hutten
8 Monate her
Antworten an  Evero

Es ist Israel selbst, das eine Ein-Staaten-Lösung ablehnt. Aus dem einfachen Grund, daß sich in diesem Staat die Juden aufgrund der höheren Geburtenrate der Palästinenser ganz schnell in der Minderheit befinden würden.

Exilant99
8 Monate her
Antworten an  Hutten

Es leben 2 Millionen Araber in Israel die auch einen israelischen Pass haben.
Die Araber in Judäa und Samaria wie auch Gaza haben keinerlei Recht auf die israelische Staatsbürgerschaft, da sie keinen Bezug zu Israel haben.

Natürlich, der Geburtenjihad der sich generell unter Moslems ausbreitet ist ein Problem. Nicht nur für Israel sondern die ganze Welt.

Timur Andre
8 Monate her
Antworten an  Uferlos

Wie viele der Demonstranten in Essen waren vor 2015 hier? Die wenigsten….

Ulrich B.
8 Monate her

Das, was der eine Pro-palestinenser sagte, dürfte ein Kernproblem sein beim Umgang mit den Moslimen: Die Juden betreten SEIN Haus. Und sie dürfen dort leben unter SEINEN Regeln (als Hausbesitzer). Was er nicht sagte, was aber in die selbe Richtung geht: Der Mensch wird ZUERST Geboren als Muslim – und alle anderen religiönen inkl. Atheismus sind deshalb Abfallerscheinungen vom ‚wahren‘ Glauben. Es wird nicht dabei anerkannt, dass Leute; Völker oder eine Religion vor Ihnen schon da war. Sonst müsste er anerkennen, dass der Islam in Palästina und fast Weltweit die fremde Religion ist, die – um bei der Metapher zu… Mehr

Helfen.heilen.80
8 Monate her
Antworten an  Ulrich B.

Tja, da kamen schon mehrere, die mit unterirdischer Moral und hochmütigen Ansprüchen meinten, den Lauf der Menschheit in die Moderne, bzw. Zukunft dirigieren zu können. Die sind allesamt noch am Agreement der modernen Zivilisation gescheitert, das wird jetzt m.E. nicht anders laufen.
Auch wenn sie für die Pallis Partei ergreifen: weder China, Indien noch Russland hätten in ihren Ländern Bedarf nach so einem Radau. Das sind die natürlichen Grenzen für dieses Geschehen, und Samthandschuhe sind dort selten.
Jetzt muss Europa endlich auch mal „seine Karten ordnen“.

Andy Malinski
8 Monate her
Antworten an  Ulrich B.

Warum sollten Moslems den Angehörigen anderer Religionen, oder auch keiner, etwas zubilligen? Schließlich steht es im Buch und wird ihnen jeden Freitag neu erklärt, dass sie die einzig wahren Gläubigen sind und erst, wenn die ganze Welt dar-al-Islam ist, der Wille Allahs erfüllt ist.

Herbert
8 Monate her

Als das letzte Mal Extremisten und potentielle Terroristen die Straßen Berlins beherrschten, folgten die Diktatur und der 2. Weltkrieg.

Evero
8 Monate her

Sehe ich auch so. Der Linksstaat übt sich in Toleranz gegen linke Extremisten. Sobald Konservative für berechtigte Interessen demonstrieren, ist das die Gelegenheit für die linke Regierung, Parteien und NGOs die Opposition zu verfolgen, zu denunzieren und mit Fake-Vorwürfen zu kriminalisieren. Hier werden Doppelstandards eingeführt, die man einer Regierung nicht durchgehen lassen kann. Die Zügel gegenüber linksextremistischen Umtrieben, auch und gerade von Zugereisten, müssten massiv angezogen werden. Ansonsten wird Deutschland zum Aufmarschgebiet jeglicher Extremisten aus der ganzen Welt.

Evero
8 Monate her

Israelis und Palästinenser stehen sich seit vielen Jahrzehnten unversöhnlich gegenüber. Eine Zweistaatenlösung würde keinen dauerhaften Frieden bringen. Die Palästinensergebiete sind zu klein und zersiedelt. Alles wurde m. E. schon diskutiert und verhandelt, ausser einer Einstaatenlösung, in der Israel im Einvernehmen mit Garantiemächten Gaza und das Westjordanland zum Staatsgebiet erklärt und jeder friedliebende Palästinenser die israelische Staatsbürgerschaft erhält mit allen Rechten und Pflichten. Damit sind die Palästinenser in Palästina dann gleichberechtigt in ihrem Land und erkennen Israel als Staat an. Dem vorausgehen muss die Ausweisung und Entwaffnung der extremistisch-militärischen Palästinenserorganisationen. Nur mit gleichen Rechten und Pflichten kann unter einem Dach Frieden… Mehr

Last edited 8 Monate her by Evero
prague
8 Monate her
Antworten an  Evero

KKennen sie ein Land, wo Muslime leben, wo es Friden un Demokratie herrscht? Wenn sie nicht gegen die Juden kämpfen, dann gegen die Christen und wenn keine vorhanden sind, kämpfen sie gegeneinander. Wahrscheinlich können sie nicht anders.

Evero
8 Monate her
Antworten an  prague

Indonesien oder Türkei ist relativ friedlich. Allerdings bin ich mir sicher, dass es Aufstände gäbe, wenn Christen in deren Hauptstädten eine monumentales Gotteshaus bauen wollten. Erdogan z. B. hat faktisch die Trennung von Religion und Staat aufgehoben und sogar die Hagia Sophia wieder zur Moschee umwandeln lassen. Sicher ist der Islam in weiten Teilen militant und dominant. Andererseits gibt es die Beispiele, wo Juden seit Jahrhunderten friedlich in muslimischen Ländern, sogar im Iran, leben. Der Schlüssel ist vermutlich Duldung da Unterordnung und unorganisierte Minderheit. Ein anderes negatives Beispiel sind Indien und Pakistan. Hier gab es nach der Kolonialherrschaft eine scharfe… Mehr

Last edited 8 Monate her by Evero
Kassandra
8 Monate her
Antworten an  Evero

In der Türkei werden u.a. Kurden verfolgt. Auch Aleviten, Christen wie Juden haben nicht den besten Stand – wie überall im Orient auch im Iran: „Von etwa 80.000 Juden im Jahre 1979 fiel ihre Zahl auf rund 30.000 im Jahre 2000.[9] Laut der offiziellen Volkszählung von 2016 lebten in Iran noch 9826 Juden.[10] Da die Anzahl der Juden in anderen überwiegend muslimischen Ländern noch stärker abgenommen hat, ist dies dennoch die größte jüdische Gemeinde in einem Land der islamischen Welt. So wird etwa für die Türkei eine Zahl von 1700 im Jahre 2016 angegeben, während in den meisten arabischen Ländern… Mehr

Timur Andre
8 Monate her
Antworten an  Kassandra

Es leben noch Juden im Iran, Bagdad war die größte jüdische Stadt bis zum 17ten Jahrhundert. Nach der Ausweisung aus Spanien (Europa) sind die meisten Juden in muslimische Länder gegangen und aufgenommen worden.
Die Zeiten haben sich aber geändert, in Europa und anderswo

Ulrich B.
8 Monate her
Antworten an  Evero

Ihr Vorschlag in Ehren, aber da gibt es einige Probleme: Palästinenser meint (seit Arafat): Moslime, die oder deren Nachfahren aus dem Gebiet Palästina stammen. Die dort lebenden Juden, Christen und Drusen sind auch Palästinenser als Menschen, deren Vorfahren bereits in Palästina lebten. Der Mythos der Moslime, dass IHNEN alleine das ganze Land schon immer gehört hätte. Eine unvergleichliche Geburtenrate, so dass nun ein Vielfaches an Menschen den Anspruch auf ‚Land‘ erhebt, als jemals von dort freiwillig oder durch Zwang gegangen ist. Eine signifikant andere Gesellschaftsauffassung, die partiell auf die Akzeptanz eines religiösen Faschismus hinausläuft, der einen Unbedingthaitsanspruch für ihre Auffassungen… Mehr

Evero
8 Monate her
Antworten an  Ulrich B.

Aber was hat man mit Trennung bisher erreicht? Man sieht es doch, dass gerade der Radikalismus zunimmt und diese Radikalen in der Welt auch immer mehr Unterstützer finden. Wie kann Israel der Radikalisierung Herr werden? Doch nicht durch Vertreibung und Okkupation von deren Restpalästina, sondern viel eher durch Eingemeindung. Ich sehe die Gefahr der rasch wachsenden muslinischen Volksgruppe schon. Aber je besser die Lebensbedingungen werden, umso schneller würde auch da die Geburtenrate sinken. Wenn Ägypten, Jordanien und Syrien der Einstaatenlösung zustimmen, dann werden es auch die friedliebenden Palästinenser tun müssen, sobald die Extremisten ausgeschaltet sind. Es bedürfte jetzt einer konzertierten… Mehr

Exilant99
8 Monate her
Antworten an  Evero

Das ist eine Utopie. Frieden wird Herrschen wenn die Araber Israel verlassen.
Das muss das Ziel Israels sein. Die Araber dort sind meiner Meinung nach illegale Einwanderer. Bis aus die Drusen, Bedouinen (auch Moslems mit denen es aber keine Probleme gibt) und Juden haben Araber dort nichts verloren auf diesem Flecken Erde.

Kassandra
8 Monate her
Antworten an  Evero

Schauen Sie – Moslems nehmen den „göttlichen Auftrag“ ernst, dem Islam auf der ganzen Welt die Vorherrschaft zu erkämpfen – nicht nur in Israel. Und sie werden alle Länder mit der Zeit von der Landkarte wischen und der Umma angliedern, wenn man sie, wie bei uns auch, weiter einwandern und sich verbreiten lässt – auch noch mit Tribut oder Dschizya belohnt. Wie wollen Sie in Gemeinden mit welchen zusammenleben, die, wie am 7. Oktober gezeigt, keinerlei Rücksicht gegen Juden aber auch Christen und andere von ihnen „ungläubig“ Genannte kennen? Es waren Zivilisten, über die am 7. Oktober wilde militant-islamische Horden… Mehr

Ulrich B.
8 Monate her
Antworten an  Evero

„Doch nicht durch Vertreibung und Okkupation von deren Restpalästina, sondern viel eher durch Eingemeindung.“ Hier muss ich ihnen widersprechen. Gerade dieser Versuch der Eingemeindung ist doch gemacht worden. Teilweise hat er geklappt ja – da wo Israel die Macht inne gehabt hat. Ich meine damit die 20% Israelis, die Moslime und Christen sind. Aber sonst – gerade da wo eine entsprechende Freiheit auch herrschte, sich selbst eine Regierungsform zu geben, hat es gerade nicht geklappt. Die Israelische Regierung hat ja immer wieder Muslime – Palästinenser – ins Land gelassen, z. B. als Arbeitskräfte. Ergebnis war, dass sich dabei immer wieder… Mehr