’s ist ja so: Es wird anders werden.

Man will gleichzeitig die Industrie herunterfahren und die Sozialausgaben noch schneller in die Höhe schießen lassen. Ein Indikator dafür, dass im »Motor« unserer Politik etwas nicht stimmt.

Andreea Popa

Gestern erst, viele Meilen vom nächsten Wald entfernt, da ging ich an Arbeitern vorbei, die in einem Garten die Bäume zurückgeschnitten hatten. Zum Vergehen verurteilte Äste waren auf einem Haufen gesammelt. Der Duft des frei blutenden Harzes weckte in mir Erinnerungen an Wälder und Berge (siehe dazu auch den Essay »Irgendwem musst du dienen, mein Sohn« vom 2.3.2018).

»Es hätte seinen Reiz«, so dachte ich bei mir, »mal wieder im Halbdunkel dichtstehender Bäume wandern zu gehen!«

Ich meine das Wandern, welches man angeht wie heute ein Segler das Segelboot oder ein Reiter das Reiten betrachtet, das veraltete Reisemittel als moderner und eigener Zweck. Eine magische Verwandlung ist geschehen, durch welche die Beschwernis von einst zum edlem Vergnügen wurde. Die Natur des Reisemittels erscheint uns heute, wenn die Prämisse der Reise die Freude an eben dieser ist, als erstrebenswerter Luxus – sei es die salzige Gischt des Meeres, die würzigen Ausdünstungen des Tieres, oder die Bergsonne und die losen Kiesel unter den noch-nicht-eingetragenen Stiefeln. Was einst Last war, das gilt heute als Lust und als Anlass zu großer Meditation. Und doch …

’s ist ja so: Die, welche heute die Natur am schrillsten vergöttern, die wissen meist am wenigsten von ihr. Manches Reden über die Natur ist mehr Wortgirlande als Beschreibung von Sachverhalten.

Mit dem preisgünstigen elektronischen Schrittzähler am Handgelenk, meine täglichen zehntausend Schritte leistend, spaziere ich an Gartenabfällen vorbei, und von etwas duftendem Herz inspiriert will ich gleich Elegien auf die Natur schreiben.

Es wäre zu debattieren, ob »Mutter Natur« wirklich eine gute Mutter ist. (Sie ist es nicht.) Die Zivilisation ist der Versuch, den Menschen aus der Tyrannei der Natur zu befreien – zuerst seiner eigenen Natur.

Und doch …

’s ist ja so: So wie es ein Fehler wäre, von denen, die sich von Berufs wegen ›Christen‹ nennen, auf Jesus Christus zu schließen, so wäre es ein Verlust, von den angeblichen Naturfreunden der Städte auf die Natur selbst zu schließen.

Angeregt vom Duft des Harzes, das der Baum in Todespanik ausstieß, fühle ich mich bewegt, der Natur einen neuen, stets vorsichtigen Besuch abzustatten.

Gerade heute, gerade in diesen Tagen, gerade gegeben die nachhaltig nervenzehrenden Nachrichtenlagen.

Vom Kühlwasser auf die Motor-Temperatur

Der Arzt misst die Fiebertemperatur und den Blutdruck des Patienten. Am Auto wird uns immerfort die Temperatur des Kühlwassers angezeigt. Sind diese wenigen angezeigten Werte die einzigen wichtigen Fakten ob der jeweiligen Maschine, gar deren vollständige Beschreibung? Selbstverständlich nicht! Doch, die Kenntnis dieser Zustände erlaubt Rückschlüsse auf andere Zustände, verbunden mit den Werten der Erfahrung und etwas Kenntnis über die inneren Vorgänge der Maschinen sind sie ein nützlicher Indikator.

Was wären nützliche Indikatoren für die »inneren« Vorgänge unserer Welt?

Vielleicht dies: Letzte Woche fand die »US-Vize-Debatte« statt. Trumps Vize Mike Pence trat gewohnt präsidial auf, Bidens designierte Vize, Kamala Harris, gab das linke »Valley Girl«, spielte eine augenrollende kalifornische Göre – was man in gewissen linken Kreisen eine »starke Frau« nennt. Ein technisches Detail jener Debatte sagte mehr aus über den wahren Debattenstand als alle Worte zusammen.

Als Trumps Vize Mike Pence über Chinas Reaktion auf die Pandemie zu sprechen begann, wurde das entsprechende TV-Signal in China gekappt, und als Bidens Vize-Kandidatin danach über China sprach, wurde das TV-Signal wieder angeschaltet (sogar das radikal trumpfeindliche Outlet »CNN« gibt es zu; cnn.com, 9.10.2020). Natürlich liegen uns die vielen weiteren Indikatoren vor, doch dieser eine Indikator genügt, um vom Kühlwasser auf die Motor-Temperatur zu schließen.

Morgen für Morgen auf Suche

Ach, so viele Indikatoren, die es heute abzulesen gilt! Die Zeitspanne zwischen »keiner hat die Absicht« und den dann doch gelegten Mauersteinen wird immer kürzer; aktuell: »Merkel will keine Steuern erhöhen«, verkündete der deutsche Staatsfunk noch im Mai (tagesschau.de, 14.5.2020) – genau eine Handvoll Monate später lesen wir: »Bundestag beschließt höheren CO2-Preis – Heizen und Tanken werden ab 2021 teurer« (welt.de, 9.10.2020). Auch diese offene Verachtung der (immer weniger werdenden) »tragenden Schultern« der Gesellschaft ist ein Indikator, der uns vom Kühlwasser auf die Motor-Temperatur schließen lässt.

Was wären all diese ernsthaften Probleme ohne den gepfefferten Schuss Wahnsinn zwischendurch. Dereinst, wenn höhere Mächte der Bundesrepublik ihren Totenschein ausstellen, wird man als Todesursache eintragen: »Die Grünen fordern«. – Aktuell heißt es: Die Grünen fordern (sich ganz bei ihren Kollegen von der umbenannten SED bedienend): mehr Geld für die, die nicht arbeiten. Für die Partei der Beamten, Beamtenkinder und Hausbesetzer »ist das aktuelle System der Hartz-IV-Regelsätze überholt, deshalb wollen sie diese deutlich anheben« (welt.de, 9.10.2020).

Niemand wird dagegen sein, dass auch arbeitslose Menschen sich ein gesundes Bio-Frühstück leisten können, bevor sie Morgen für Morgen auf die Suche nach sozialversicherungspflichtiger Arbeit gehen – doch wenn dieselbe Partei quasi die Vernichtung der deutschen Wirtschaft zum Wohl angeblichen Naturschutzes fordert, während sie wohlgemerkt Sozialsystem weiter aufblähen will (das ja ein abhängiges Kind der Industrialisierung ist!), dann ist dieser widersprüchliche Irrsinn ein Indikator für Betriebstemperaturen ganz anderer Art.

Ein großer An-und-Ausschalter

Ich habe heute drei Indikatoren vorgelegt, die ein jeder auf seine Weise uns warnen, dass die Motoren teils in die falsche Richtung drehen, dass sie teils heißlaufen – und dass die eine oder andere Schraube hohl dreht.

Was tun? Wir könnten uns als Couch-Politiker betätigen, die von daheim aus besser wissen – und an anderen Tagen tue ich es durchaus mit Freude an der Sache. (Ich kann nicht umhin, hier an jene Situation zu denken, wenn einem das Auto den brummenden Dienst verweigert aufgibt, und man als Ahnungsloser selbstverständlich die Motorhaube öffnet und klug hineinschaut. Was erhofft man sich? Um Jerry Seinfeld zu paraphrasieren: Hofft man, dass da ein großer An-und-Ausschalter ist, denn man bloß wieder umlegen sei, damit das Auto läuft?)

In den Wald oder an den See

Zivilisation und die politische Ordnung der Gesellschaft waren einst gedacht, um uns vor der Natur zu schützen. Der Motor läuft nicht so, wie wir es hofften.

Ich kenne nicht den »großen Hebel« anhand dessen sich all die Motorprobleme lösen ließen (und wenn ich ihn kennte, würde man es mir doch nicht glauben).

Ich rate heute nur mir und uns, ich rate dem Einzelnen, sich ein klein wenig »aus allem heraus zu nehmen«.

Geht wieder mal ein wenig spazieren. In den Wald oder an den See, in die Natur, wie sie wirklich ist. Wir bleiben Kinder der Natur, und uns für einige Stunden zurück in ihren Schoß zu begeben, das könnte uns helfen, unsere aufgewühlten Gedanken zu ordnen – schaden wird es nicht!

Es ist, so sieht man, Herbst, und dazu ist es, so sagt man, auch Pandemie, doch sollte der Bootsverleih am örtlichen Parksee in Betrieb sein, mietet euch ein Boot und rudert ein oder zwei Runden.

Unsere nächsten Schritte

»Es wird alles gut werden«, so sagten wir einst unseren Kindern. Ich beobachtete mich selbst dabei, wie ich dieser Tage diesen Satz begann, aber nicht beendete.

Es wird nicht »alles wieder gut«. Dafür haben die Mächte, die sich von der Propaganda als »gut« und »moralisch« zeichnen lassen, zu viel Unordnung in die Wege geleitet. Erschreckend (aber nicht überraschend) selbstbewusst schlagen sie ihre Pflöcke ein (ob diese Pflöcke und Indikatoren nun »Great Reset« (weforum.org) »Build Back Better« (news.un.org) oder gleich »New World Order« heißen). Und doch …

’s ist ja so: Es wird anders werden. Wenn wir aber ein wenig klug sind, wenn wir genug Klugheit an den Tag legen und mit sehr viel Glück gesegnet sind, könnte es anders gut werden.

Die Indikatoren sagen uns, dass die Motoren sehr anders laufen, als sie nach allem, was wir lernten, laufen sollten.

Bei jedem Schritt im Wald denkt darüber nach, was eure nächsten Schritte im Leben sein werden. Dies sind die richtigen Tage für einen langen, gründlichen Spaziergang.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

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Kommentare ( 28 )

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MG42
9 Tage her

Die Grünen vernichten nicht nur Teile unserer Wirtschaft, sondern auch mittels Windrädern Teile unserer Natur … letztendlich sind die Grünen nur Ideologisch getrieben, machen dies aber geschickter (hinter grüner Farbe) als die Roten.

Alexis de Tocqueville
9 Tage her

„Niemand wird dagegen sein, dass auch arbeitslose Menschen sich ein gesundes Bio-Frühstück leisten können, bevor sie Morgen für Morgen auf die Suche nach sozialversicherungspflichtiger Arbeit gehen“

Doch. Wieso das teure Zeug, dass sich außer im doppelten Preis und der Aufscrift „Bio“ nicht im Geringsten unterscheidet? Von mir aus kann jeder morgens Kaviar futtern, aber gefälligst nicht auf meine Kosten. Es gibt übrigens auch genug Menschen, die nicht Arbeit suchen, sondern haben, und sich kein Bio leisten können. Herr Scholz kommt ja noch über die Runden, und wir mit ihm, aber Millionen davon brauchen wir Steuerzahler nun wirklich nicht.

Andreas aus E.
9 Tage her

Waldgang? Gute Idee.
Neigte ich an Militanz, dächte ich über die Meter Hanf nach, die für abschließende Behandlung diverser Lumpen nötig wäre.
Wäre ich depressiv, dächte ich angesichts kräftiger, horizontal gewachsener Äste an mich.
Zu beiderlei neige ich aber nicht im Übermaß, ärger mich darum eher über streunende Katzen und unangeleinte Hunde, bis ich endlich wieder daheim bin, weil schon längst der Darm drückt. Und das ist zuhause eben doch am Schönsten.

Ich bewundere Herrn Wegner stets für seine poetischen Texte. Machen trotz gewisser Melancholie Mut.

Also heiter weiter 😉

Alexis de Tocqueville
9 Tage her
Antworten an  Andreas aus E.

Oh gut, ich bin schon mal nicht depressiv.

Alex70
9 Tage her

Der Westen weiß nicht mehr weiter, also soll das System China übergestülpt werden. Gut, daß das mit den Regierungs-Stümpern hier nicht klappt.

Andreas aus E.
9 Tage her
Antworten an  Alex70

Als ob Peking hiesiger Stümper bedürfe…

F.Peter
9 Tage her

Es wäre ja schön, das Nachdenken. Aber Sie können wohl die Mehrheit der Wahlberechtigten stundenlang durch den Wald gehen lassen und hoffen, dass die anfangen zu denken. Aber nichts wird geschehen. Zum Denken gehört nunmal auch ein gewisser Intellekt, eine gewisse Selbständigkeit, ein Hinterfragen-wollen. Und all das werden Sie nicht finden, entsprechend werden die genau so wieder aus dem Walt treten, wie sie hineingegangen sind! Es ist leider umsonst, mit angstgetriebenen, unselbständigen Zeitgenossen überhaupt über anderes reden zu wollen als das, was sie tagtäglich, mitunter halbstündlich, medial serviert bekommen! Ich halte es mit Ihrem Rat: Ordne meine Kreise und sorge… Mehr

Peter Pascht
10 Tage her

Anders werden müssen viele Dinge: – die Bevormundung der Menschen durch unwissende Politiker und Medien, bei, Geschichte, Klima, Migration, Corona, Finanzen – es muss ein gesellschaftlicher Dialog geschaffen werden in dem die Sachlichkeit des Wissens zurück kehrt. Nur weil jemand seine Meinung sagen darf, muss diese noch lange nicht richtig sein – es muss auch gesellschaftlich klar sein, dass die „social media“ Plattformen das sind was sie sind, unwissende Meinungsäußerungen – Äußerungen von Politikern auf diesen Plattformen müssen daher als das gleiche angesehen werden und sollten eingedämmt werden So gerade jetzt bei Phönix, Herr Seibert in der PK des Bundeskanzleramtes.… Mehr

Rainer12
10 Tage her

Bis zu den nächsten Wahlen werden die Leute mit Geld bei Laune gehalten. Die allermeisten fragen sich nicht, wo das Geld herkommt, es ist ihnen egal. Die Staatsverschuldung steigt in letzter Zeit immer dynamischer an, da werden hunderte Milliarden an die EU gegeben, obwohl im Land die Kosten immer höher und die Einnahmen immer weniger werden. Bei der Entwicklung kann es nicht mehr lange dauern, bis eine Inflation eintritt und es wird die am meisten treffen, die am wenigsten haben. Ich schätze, nach der nächsten Wahl, die mit Sicherheit die Blockparteien gewinnen werden, wird es eine drastische Verschlechterung der Lage… Mehr

Askold Morgenschein
9 Tage her
Antworten an  Rainer12

Wirtschaftliche Turbulenzen werden abstrakt “dem Kapitalismus” zugeschrieben. Deshalb braucht es natürlich auch mehr Verstaatlichung und weniger Privateigentum. Wer dagegen ist, ist ein rechtsradikaler Reaktionär – da aber auch die Polizei und Bundeswehr von Reichsbürgern und Extremisten völlig durchsetzt ist, müssen Antifa Gruppierungen und ähnliches stark/stärker finanziert und unterstützt werden. Um der alles-umgebenden faschistischen Falschinformation vorzubeugen, ist die logische Schlussfolgerung, die – in Oligarchenkreisen hoch geschätzten – deutschen Zensurgesetze auszubauen. Oppositionelle Gedanken zu äußern ist nun mit zu großen sozialen Kosten verbunden, und dank Arbeitslosigkeit und löchriger Versorgung gibts auch größere Probleme im Alltag. Machen wir uns nichts vor, solange die… Mehr

Dr. Michael Kubina
10 Tage her

Volle Zustimmung: Abstand gewinnen, zu den Aufgeregtheiten des Tages, ein Gefühl dafür bekommen bzw. bewahren, was die Kostanten unserer Existenz sind. Man muss sich nicht jedem panischen Schwachsinn entgegenstellen. Sich ihm entziehen reicht oft. Wenn ich im Herbst mir eine Erkältung hole und im Bett liegen muss, kann ich jammern, warum gerade ich, wo hab ich mir das nur geholt, was mir an Zeit verloren geht, oh diese Halsschmerzen etc.? Oder ich kann mir sagen: Pause, ich weiß, es geht vorüber, Ausruhen, was auch alles ohne mich geht, wie sich meine Prioriäten doch schnell ändern? Wenn die Erkältung überstanden ist… Mehr

Alexis de Tocqueville
9 Tage her
Antworten an  Dr. Michael Kubina

Ja. Aber während sie die Erkältung kurieren, vergehen für Eintagsfliegen Generationen. Gesellschaften sind im Verhältnis zur menschlichen Lebensspanne gern ebenso lange krank.
Gute Besserung, Deutschland.

Gabriele Kremmel
10 Tage her

Um bei den Bäumen zu bleiben: Dem Baum schaden ein paar abgeschnittene oder vom Sturm abgerissene Äste nicht. Er verschließt seine Wunden mit dem Harz und gesundet. Er tut das nicht in Todesangst sondern es ist Teil seines Selbstschutz- und Selbstheilungsprogramms, also eine Option für den Fall der Fälle, die in seiner Biologie bereits eingepreist sind. Unsere Demokratie und unsere Politik haben ein solches Selbstheilungsprogramm leider nicht. Krumme und verderbte Äste schwächen diesen Baum, sie nehmen den gesunden Teilen das Licht und behindern die Nährstoffversorgung. Parasiten und Schmarotzer breiten sich aus. Die agieren in ihrem Interesse und nicht in dem… Mehr

Peter Pascht
10 Tage her

“ ’s ist ja so: Es wird anders werden.“
Tja, so ist das mit dieser Welt, sie wird immer anders als sie ist.

„Man will gleichzeitig die Industrie herunterfahren und die Sozialausgaben noch schneller in die Höhe schießen lassen.“

Da fehlt noch was:
„Sozialausgaben und Staats-Subventionen !!!, ja sogar EU-weit, in die Höhe schießen, allerdings die Staatssubventionen um das millionfache mehr als die Sozialausgaben.
Ein Phänomen das es allerdings schon seit Jahren gibt, mindesten seit 2008.