Soviel verdienen die ARD-Chefs

Die ARD hat die Einkünfte ihrer Angestellten im vergangenen Jahr veröffentlicht. Spitzenverdiener ist der WDR-Intendant. Aber auch noch sein Kollege vom vielfach kleineren Saarländischen Rundfunks verdient weit über 200.000 Euro pro Jahr. Auch normale Redakteure sind oft "sechsstellig".

Tristast Media/Getty Images

Die ARD hat die internen Gehälter und Vergütungen für 2019 offengelegt. Das meiste Geld innerhalb der ARD bekommt demnach WDR-Intendant Tom Buhrow mit einem Jahresverdienst von 395.000 Euro. Auf Platz zwei folgt Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks, mit 388.000 Euro.

Der inzwischen in Ruhestand getretene NDR-Intendant Lutz Marmor folgt mit jährlich 365.000 Euro auf Platz drei. Dann: SWR-Intendant Kai Gniffke 343.000 Euro, HR-Intendant Manfred Krupp 286.000 Euro, MDR-Intendantin Karola Wille (als SED-Mitglied vor 1990 auch Verfasserin juristischer Aufsätze über den Klassenkampf) 275.000, RBB-Intendantin Patricia Schlesinger 261.000 Euro, Radio-Bremen-Intendantin Yvette Gerner 270.000 und SR-Intendant Thomas Kleist 245.000 Euro.

Kaum weniger verdienten die ARD-Direktoren. Ihre „Grundgehälter“ (offenbar bekamen sie also noch mehr) sind allerdings monatlich genannt: zwischen 19.989 (NDR) und 14.202 Euro (SR). Programmchefs und Hauptabteilungsleiter erhielten monatlich zwischen 13.876 (NDR) und 10.315 Euro (SR). Die Monatsgehälter für Redakteure lagen 2019 zwischen 3.681 und 10.728 Euro.

Immerhin kann man aber auch als Sekretär bei der ARD in höhere Gehaltsregionen von bis zu 5.915 Euro monatlich kommen. Als Cutter sind bis zu 7.314 Euro möglich.


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Kommentare ( 48 )

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48 Kommentare auf "Soviel verdienen die ARD-Chefs"

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Pah, 395.000 € p.A.? Dafür würde Klaus Kleber nicht vom Sofa aufstehen.

Die sind natürlich jeden Cent wert, die Bejubler der Merkel-Agenda. Bei der Menge „Brot“ würde ich auch das Lied meines Brotgebers singen… Man sollte den Sumpf trockenlegen.

Wäre doch ein super Job für eine mit Propaganda erfahrene Frau – wg. Quote und so.

Ich würde ihnen ihre üppigen Gehälter zugestehen, wenn diese im freien Markt erwirtschaftet und nicht dem Zwangsgebührenzahler abgepreßt wären.

Immerhin ist es noch keine Pflicht sich den Mist anzuschauen. Kann aber auch noch kommen….mit dem „intelligenten Haus“ schaltet sich dann der TV ein, wenn man das Haus betritt und sucht die Sendung aus. Hat man sein Quantum an Propaganda und Fake News für die Woche nicht erfüllt, gibt es kein Essen…sondern nur Soylent Green Riegel.

Interessant wäre es, wenn man all diese üppigen Gehälter und Pensionen zusammenrechnen würde und diese Summe dann durch die jährliche Zwangsabgabe teilt. Dann sieht man, wie viele Menschen zahlen „müssen“, um alleine diese Gehälter und Pensionen zu bezahlen.
Kein Wunder also, dass es nur Wiederholungen im ÖRR – TV gibt. Für neue Propaganda – Produktionen bleibt da nicht mehr viel übrig.

Wenn ich hier lese, welch fürstliche Gehälter im ÖRR von unseren Zwangsgebühren bezahlt werden, dann gebe ich offen zu, dass ich vom Sozialneid gepackt werde. Denn die Gehälter gehen einher mit konjunkturunabhängiger Jobsicherheit und üppiger Zusatzrente im Alter. Da wird die Sozialismus-Liebe der ÖR-Politredakteure und Journalisten gleich noch unappetitlicher. Luxus-Sozialisten, bar aller materieller Existenzsorgen, die gut davon leben, dass im Falle des ÖRR kräftig von unten nach oben verteilt wird. Vorgestern hieß es in dem TE-Artikel „So gehen wir dem Beitragsservice ins Netz“ (Autor: Markus Mähler): „Sogar die Blinden schauen bei ARD und ZDF jetzt in die Röhre – sie… Mehr

Den Müll nicht ansehen… Das kratzt die vielleicht vordergründig nicht aber in den Redaktionen und Beiräten brennt die Luft – soviel ist mal sicher.

Super geschrieben – bis auf das Sprechgestolper „Rentnern und Rentnerinnen“, diesen Gender-Gaga brauchen wir hier nun wirkich nicht auch noch.

@Rebel Girl
Habe ich in diesem Fall bewusst gemacht, weil gerade Rentnerinnen in Deutschland oft sehr wenig Geld zur Verfügung haben.

Die erhobenen Zwangsgebühren sichern den pol.Verantwortlichen ihre Wählbarkeit.
Eine Hand wäscht die andere, Zwangsgebühren zahlen die TV-Konsumenten, egal ob sie die ÖR kunsumieren oder auch nicht.
Wo ist also das Problem an diesem System etwas ändern zu müssen. ?
Proteste gegen diese Klickenwirtschaft prallen ab, lassen die Beteiligten lächeln.
Die Hoffnung, daß sich diese Mißstände eines Tages doch umkehren, dazu wären politische Umwälzungen erforderlich.
Trotzdem ist es immer wieder erforderlich die Finger in diese schwärenden Wunden zu legen.

Es müssen sich nur alle Kommentatoren hier und auf den anderen Blogs der konservativen Seite bereitfinden NICHT MEHR ZU ZAHLEN!

„verdienen“ ???
das hätte doch was mit Leistung zu tun ?
Diese Gestalten „bekommen“ die unanständig hohen Summen für ihre politische Korrektness – wie z.B. der Tagesschau-Gniffke (Nichtberichterstattung bei einem „nur bedauerlicher Einzelfall von nur lokaler Bedeutung – beim Mord eines Arztes durch einen von Merkels Lieblingen) der auf dafür den SWR-Intendanten-Posten zugeschachert bekommen hat.

Liebe Leute, ärgern wir uns nicht. Möchtet Ihr mit diesen paar Silberlingen abgespeist soviel schlechtes Karma anhäufen und jeden Tag 24h mit Euch zusammen sein müssen?

Lieber schlechtes Karma als GEZ zu zahlen!