Edeka Regensburg ruft um Hilfe – und niemand wird antworten

Der Edeka in Regensburg schlägt Alarm. Ladendiebstähle durch die Bewohner des nahe gelegenen Asylbewerberheims häufen sich und werden immer dreister. Die entstandenen Mehrkosten werden wohl beim Endkunden landen – wie immer.

Screenprint: via facebook - Collage: TE

Wer sich ab und an die Zeit im Internet vertreibt, ist sicherlich schon auf eines der zahllosen Videos aus den USA gestoßen, in denen vorzugsweise schwarze Mitbürger Geschäfte am helllichten Tag leerplündern und unbehelligt von dannen ziehen. „Amerikanische Verhältnisse“ und „sowas gibt’s bei uns nicht“, sagten die Eltern noch in den 80er und 90er Jahren zu ihren Kindern, wenn diese sich erstmals ob der Gewalt in amerikanischen Filmen erschraken.

Willkommen in 2023, dem Jahr, an dem Deutschland auch in dieser unrühmlichen Kategorie aufgeholt hat. Denn nun schlug die Geschäftsführung des Edeka in Regensburg Alarm. Nach obligater Unterwürfigkeitsfloskel („Wir wollen definitiv keine Ausländer feindlichen Inhalte verbreiten, aber es ist nicht mehr ertragbar!!!“) kommt das Social-Media-Team des Edeka im Donaueinkaufszentrum Regensburg zur Sache.

„Jeden Tag kommen zu uns schwarz gekleidete Männer, alle aus den Asylwohnheimen in Regensburg. Machen Rucksäcke und Taschen voll, gehen ohne die Ware zu bezahlen durch den Eingang wieder raus. In diesem Fall haben wir ihn gefasst und an die Polizei übergeben. Alleine bei uns, hätte der Mann für 124,00 Euro gestohlen und im Rücksack waren noch Sachen von Saturn und Douglas. Um dagegen vorzugehen, müssen wir Wachpersonal und Detektive ins Team holen, sowie Kameras einbauen. Das machen nicht nur wir, sondern fast alle Geschäfte in Deutschland, dies wird dazu führen, dass bald alles für die ehrliche Bevölkerung noch teuerer wird. Wann wird von der Politik endlich was unternommen. Die werden unsere Wirtschaft ruinieren!!!“

Abgeschlossen wurde der Beitrag mit einer weiteren Floskel (man wähnt sich mittlerweile ja fast schon wieder im Barock angesichts der formalisierten Sprache): Es handle sich um einen „Hilferuf“, der Leiter des Edeka in Regensburg sei „selber Kaufmann mit Migrationshintergrund“, er „beschäftige Mitarbeiter aus verschiedenen Länder[n]“ und habe „keine Vorurteile gegenüber Ausländer[n]“.

So geht gute Integration in Deutschland: Erstmal lernen, dass man sich am Anfang und am Ende einer jeden Aussage kräftig distanzieren bzw. bekennen muss. Das hat der Kaufmann mit Migrationshintergrund gut gelernt. Dafür darf er jetzt auch händeringend um Hilfe rufen und dabei mit größter Sicherheit auf taube Ohren stoßen. Denn immer und immer wieder senden Justiz und Politik eindeutige Signale, dass sie dem immer weiter eskalierenden Treiben krimineller Zuwanderer keinen Riegel vorzuschieben bereit sind.

Stattdessen darf sich der Edeka Regensburg, mit ein wenig Pech, womöglich auf einen Besuch der örtlichen Antifa freuen, die dem Ladenbesitzer dann zeigt, wie man mit nicht linientreuen Zuwanderern im besten Deutschland aller Zeiten umzugehen pflegt. Bis dahin darf sich der Kaufmann aber ausrechnen, ob es für ihn weniger kostet, die Diebe einfach gewähren zu lassen, oder ob er einen kostspieligen Sicherheitsdienst engagiert.

So oder so, eine Prognose dürfte auf jeden Fall aufgehen: Die resultierende Teuerung darf wieder einmal der Endkunde schultern, der ja bereits von seinen Steuern den Verbleib des langfingrigen Asylwerbers finanziert. Sonst wäre es ja nicht Deutschland.

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Kommentare ( 110 )

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Contra Merkl
2 Monate her

Die klauen, es gibt ne Anzeige und den nächsten Tag sind die wieder da und klauen einfach weiter. Bei mir im örtlichen Markt, so der Marktleiter, beliefen sich die Diebstähle auf ca. 5000 Euro im Monat. Gab dann für diese Leute gesammelt Hausverbot. Die haben sogar die Einkaufswagen einfach dreist heimgeschoben.

Andreas aus E.
2 Monate her

Wie läuft das eigentlich bei, z. B., türkischen oder russischen Lebensmittelhändlern? Leiden die auch unter Kundschaft mit eigenwilligem Einkaufsverhalten oder wird die Problematik dort informell geklärt?

Der Kolonialwareneinzelhändler meines Vertrauens hat ausweislich seines Akzents wohl auch Migrationshintergrund. Mir fiel schon auf, daß er, seit in der Umgebung ein Gästehaus eröffnete, etwas mißtrauischen Blick hat.
Aber das hat sicher nichts mit nichts zu tun.

Wie dem auch sei, ich gehe dem jetzt eine Müller-Milch abkaufen 😉

Jerry
2 Monate her
Antworten an  Andreas aus E.

Ergänzend muss man noch sagen, dass der Edeka Markt in Regensburg wohl ein ziemlicher Spätzünder ist. In Nordhessen hat man diese Erfahrungen schon direkt nach der Einladung der großen Vorsitzenden im Jahre 2015 machen dürfen:
https://www.focus.de/politik/deutschland/absurde-sicherheitsmassnahmen-tuersteher-am-eingang-fluechtlinge-duerfen-supermarkt-hoechstens-zu-zweit-betreten_id_4882150.html
Es versteht sich von selbst, dass der Marktleiter umgehend unter „Nazi“ Verdacht stand. Es sieht so aus, dass Edeka auch 8 Jahre später noch nichts dazugelernt hat. Gar nichts!

Juergen P. Schneider
2 Monate her

Bei EDEKA habe ich immer darauf gewartet, dass die die Reichsregenbogenflagge über ihren Märkten hissen. Die werden nun Opfer ihres eigenen verblödeten links-grünen Mitläufertums. Mein Mitleid gehört den Kunden, die nun höhere Preise zahlen müssen. Da aber viele EDEKA-Kunden links-grün gehirngewaschene Untertanen sind, die auch weiterhin das Altparteienkartell wählen werden, trifft es am Ende dann doch wieder die Richtigen.

Andreas aus E.
2 Monate her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Das stimmt so pauschal nicht. „Mein Edekamann“ hatte samt Großteil der Beleg- und Kundschaft erst Lappen übergestülpt, als es wegen der Vorschriften unumgänglich wurde (Ordnungsamt!) und war der erste, der das Dings abgelegt hatte.
Reichsregenbogenflagge“ hängt vor der Filiale auch nicht, dafür ist REWE zuständig.

ersieesmussweg
2 Monate her

Unsere Bundesleuchte würde sagen, die haben nicht gestohlen sondern nur einfach nicht bezahlt.
Die Verantwortungsgemeinschaft wird erst bemerken, wenn im Bundestag die Schlösser ausgetauscht wurden und plötzlich andere Personen auf ihren Sesseln sitzen.

andreas
2 Monate her

Die multikulturelle Revolution frisst ihre Kinder.

stets_bemueht
2 Monate her

Tja, ein Modell wie an der Automatentankstelle wird kommen: Eintritt kriegt nur, wer seine Debit-Karte eingescannt hat und noch über Guthaben verfügt. Sinnvollerweise werden bereits beim Einscannen 100 € Kaution reserviert, die beim Verlassen des Ladens wieder gutgeschrieben werden.

Will ich in so einer überwachten Welt leben? Nein. Schade nur, daß die offenkundige Lösung nicht durchgesetzt wird.

Flavius Rex
2 Monate her

Ach, Edeka … war die Firmenleitung nicht auch Teil der großen transformativen Willkommenskultur? Ach Frau Merkel, oh Frau Merkel, wer als Frau Merkel könnte denn überhaupt so gut regieren? Bitte Frau Merkel, danke Frau Merkel. Jetzt ernten sie, was sie gesät haben. „Wann wird von der Politik endlich was unternommen.“ Zum Beispiel sobald Wirtschaftsverbände aufhören „der Politik“ hinten reinzukriechen. Die Bauern mussten nur ein paar Traktoren auffahren, schon wurde die Dieselsteuer teilweise wieder gesenkt. Aber Edeka, Rewe, Schwarz Stiftung und wie sie alle heißen sind arme hilflose Opfer? Lächerlich. Sollen sie sehen, wie sie zurecht kommen. Soll Edeka den Laden… Mehr

Teiresias
2 Monate her
Antworten an  Flavius Rex

Edeka-Filialen sind selbstständige Unternehmen, die sich gemeinsamen Einkauf und Werbung teilen. Der einzelne Marktbetreiber hat da wenig Einfluss auf die Ausgestaltung der Werbung.
Die woke Werbung folgt den Forderungen der Banken, die über ihre sogenannten ESG-Policies (Environment, Social, Government) Druck ausüben.
Daß die ganze Werbung aussieht, als wäre sie für Afrika gemacht, hat also ihren Ursprung in der Angst der Unternehmen, von der Kreditvergabe ausgeschlossen oder benachteiligt zu werden (höhere Zinsen).
Die Banken sind das Problem.
Der kleine Filialinhaber kann nichts dafür.

gmccar
2 Monate her
Antworten an  Teiresias

Ausgeklügelt hat das Larry Finks „Black Rock“ mit vergleichsweise großen Stimmrechtsanteilen an ALLEN BANKEN der Welt. Bist Du nicht woke, gibts keinen Kredit. Eine Vielzahl der Handelsketten ist mit den Aktionären und auch der Geschäftsleitung eng mit dem WEF verwoben.

Alf
2 Monate her

Edeka Regensburg ruft um Hilfe – und niemand wird antworten. Unsere Politdarsteller werden nicht antworten. Asylbewerber, die kein Bleiberecht haben, nicht abgeschoben werden, sich der der Abschiebung entziehen, nach Abschiebung trotz Einreiseverbots zurückkehren, können sich im ganzen Land bewegen. Das gilt auch für Straftäter. Oh Dummichel schweige, sonst hörst Du Worte wie Nazi, Rassist, wirst gefragt, was Du wolle in meinem Land ? Wer Gelder in die Heimat schicken kann, kann auch zur Tafel gehen. Käme auch ein deutscher Rentner auf diese Idee? Nein, ein deutscher Rentner geht zur Tafel weil seine Rente nicht reicht. Da gibt es nichts zu… Mehr

Jens Frisch
2 Monate her

„Wir wollen definitiv keine Ausländer feindlichen Inhalte verbreiten, aber es ist nicht mehr ertragbar!!!“

Das passiert, wenn man dem „Narrativ“ der links-grünen Dummschwätzer folgt! Es ist nicht „Ausländer feindlich“ sondern „Kriminellen feindlich“.
Roland Baader hat es erklärt:
„Noch „erfolgreicher“ als der Marsch durch die Institutionen war der Marsch durch die Definitionen.“
(totgedacht, 2002)

AnSi
2 Monate her

So oder so, es wird enden, wie in San Francisco. „Bagatell Delikte“ bis 300 Teuro werden strafrechtlich nicht mehr verfolgt. Ist dann ähnlich wie bei Vergewaltigung, Axttotschlag oder Messermord. Alles Kavaliersdelikte, wenn die richtige Richterin urteilen darf. Man muss auch berücksichtigen: „die Flüchtlinge Betreuung brauchen, da sie ja traumatisiert sind“ (O-Ton Prantl)! Also heult leise bei edeka!