Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat zuerst behauptet, am ersten Tag des Berliner Stromausfalls permanent am Krisenmanagement gearbeitet zu haben. Dann stellte sich heraus, dass er Tennis spielen war. Zurücktreten muss er trotzdem nicht. Der Kanzler und Parteivorsitzende gibt ihm Rückendeckung.
picture alliance / NurPhoto | Christian Marquardt
Kai Wegner (CDU) bleibt Regierender Bürgermeister von Berlin. Innerhalb des Stadtverbandes sind keine Initiativen erkennbar, ihn zum Rücktritt bewegen zu wollen. Auch Friedrich Merz hat ihm Rückendeckung gegeben. Der Kanzler und CDU-Bundesvorsitzende sagte am Rande einer Klausur der CSU: „In den Abläufen ist nichts zu kritisieren.“ Auch die Bundesregierung hätte den Stromausfall in Berlin nach einem Terroranschlag auf Leitungen nicht besser managen können.
Die Grünen in der Stadt Berlin wollen den Druck auf Wegner nun erhöhen. Sie wollen, dass Wegner vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses über sein Krisenmanagement spricht. Doch dieser Druck von außen dürfte Wegner nach innen eher helfen als schaden. Zumal in Berlin Wahlen anstehen. Am 20. September wählen die Berliner das Abgeordnetenhaus neu, damit auch indirekt den neuen – oder alten – Regierenden Bürgermeister.
Laut Umfragen, die vor dem Stromausfall erhoben wurden, liegt die CDU rund zehn Prozentpunkte vor ihrem Koalitionspartner SPD. Allerdings hätte das, was früher „Große Koalition“ hieß, in Berlin wie im Bund aktuell keine Mehrheit. Die Grünen erreichen in rein Berliner Umfragen um die 15 Prozent, die Linken sogar bis zu 20 Prozent. Eine vorgezogene Wahl würde diese Tendenz in Ergebnisse umsetzen und dabei mutmaßlich noch verstärken. Bis September einen alternativen Kandidaten für Wegner aufzubauen, wird der CDU kaum gelingen. Auch deshalb halten Merz wie der Berliner Landesverband an Wegner fest


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Je mehr sich ihre charakterlichen Defizite offenbaren, um so mehr staune ich darüber, dass sie noch keine Wahlen fälschen.
Tun Sie nicht?
> Tun Sie nicht?
Weitgehend dürfte noch die Stimme aus der Glotze reichen, die dem Michel sagt, wer zu wählen ist und wer nicht. Solche Hörigkeit ist wirklich weltweit einmalig.
> Die Grünen erreichen in rein Berliner Umfragen um die 15 Prozent, die Linken sogar bis zu 20 Prozent.
Zumindest einige Umfragen müssten echte Stimmung liefern.
Ich halte inzwischen alles für möglich, es gab schon seltsame Stimmenentwicklungen durch die Briefwahl…durch Ausschluss von AFD Kandidaten und die Hetze der Medien und Politiker gegenüber der Opposition, flankiert von einem politisierten Verfassungsschutz und weisungsgebundenen Staatsanwälten, sind die Wahlen eh schon beeinflusst.
Solange der Ehemann der Grünen-Chefin Jarasch beim RBB mehr als etwas beeinflussen kann, wird die Wahl der Grünen favorisiert bleiben.
Haben sie doch, die Scholz-Wahl, Tichyseinblick hat noch mal die Stimmzettel nur für Berlin nachgezählt und ist vor Gericht gegangen. Da hat gar nichts gestimmt! Ich bin der festen Überzeugung das nach 2015 Merkels Wiederwahl eine Wahlfälschung war!
Die tägliche Demonstration der Ohnmacht des Volkes durch die Vertreter „unserer Demokratie“:
WIR können lügen, höchst unfähig sein, bewusst falsche Versprechungen machen, uns bereichern, euch beschimpfen, euch auspressen, euch den Mund verbieten, eure Steuergelder veschwenden, gegen eure Interessen handeln, usw usf und IHR könnt nix dagegen tun.
Er hätte sich eine Arbeiterweste anziehen können, einen Helm aufsetzen, sich zu den Arbeitern hinstellen können /,sollen,, und macht auf Photos einen engagierten Eindruck in Fachgesprächen mit seinen Arbeitern (denen er Bier und Zigaretten mitbringen könnte) .Es muss so aussehen, als ob er
mitten im Geschehen wäre
100 mal besser als vor Journalisten „dummes Zeug“ zu reden.
Er hätte sich mit Arbeiter Sicherheitsjacke und Schutzhelm mit zu den Arbeitern hinstellen sollen, und Gespräche führen mit den Facharbeitern,
Doch. Wegner muß zurücktreten. 200.000 Menschen waren fünf Tage ohne Strom. Es gab dadurch Tote. Die meisten wird man erst noch finden, im Nachinein . Es ist völlig egal ob Wegner für den Stromausfall verantwortlich ist oder nicht. Der Grund warum sein Rücktritt zwingend notwendig ist, ist folgender: Es muß auf dieser Ebene Konsequenzen geben. Wenn es keine Konsequenzen gibt, werden sich solche Fälle wiederholen. Nur wenn Wegner zurücktritt, wird der nächste Bürgermeister alles daran setzen, dass sich solch ein Fall nicht wiederholt. Der neue Bürgermeister wird die Schwachstellen der Infrastruktur sichern. Er wird für die Aufklärung des Anschlags sorgen.… Mehr
Bis dahin haben wir Spannungsfall (also Ent-Spannung für alle Regierenden)
Bloß nicht zurücktreten!
Solche Leute sind die allerbeste Werbung für die Alternative.
Natürlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Merz hat doch so recht, natürlich hätte es die Bundesregierung nicht besser gemacht, vermutlich noch schlechter. Ein Haufen ist so armselig wie der andere. Na ja, der Druck der Grünen …. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Berlin ist im Wahlkampf. Wegner hat so oder so fertig. Die Grünen wollen wieder mitreden, mit den Dunkelroten. Da werden dann künftig aus den Straßen Radwege gemacht und ein großer Wald gepflanzt. Irgendwo müssen die vielen Bäume, die man in Berlin pflanzen will, doch hin, noch dazu, wenn dann der Grunewald und andere Parks… Mehr
Heutzutage tritt niemand mehr zurück. Nach 6 Wochen Aufregung beruhigt sich alles wieder. Bestes Beispiel: Weimer! Alle stützen ihn. Vermutlich weil alle wissen wie die bis zu 80.000,00 teuren Honorare“ für „Sprechstunden“ aufgeteilt wurden. Und wie war das mit Spahn und den Masken? Man kennt sich, man stützt sich. So läuft das heute und schon lange nicht mehr nur in der Ukraine.
hahaha, der kai prust. und hahahaha der kanzler.
ich hab wieder tränen gelacht!
Die CDU möchte die Wahl verlieren, um den Weg freizumachen für Grüne und Linke.
Die deprimierende Wahrheit dahinter ist, daß er vermutlich wirklich der Beste ist, den sie haben.
SCHANDE SCHANDE SCHANDE ‼️
Das kurze Gastspiel der „CDU“ in Berlin ist sowieso spätestens bei der nächsten Wahl vorbei. Dann übernimmt wieder die vereinigte Linke die Stadt.