„Die AfD muss in die Regierung eingebunden werden“

„Ein großer Fehler“, nennt Sahra Wagenknecht die Koalition ihrer Partei BSW mit der CDU in Thüringen. In Sachsen-Anhalt wolle man einen CDU-Ministerpräsidenten aber verhindern und mit der AfD zusammenarbeiten. „Nur mit dem BSW“, so Wagenknecht, würde die Brandmauer beendet.

 

„Die AfD in die Regierung einzubinden“, findet Sahra Wagenknecht „selbstverständlich“, im Interview mit Klaus-Rüdiger Mai und Maximilian Tichy. Denn: fast die Hälfte der Wähler Sachsen-Anhalts wählt die AfD. Diese kann man nicht einfach ignorieren. Sie plädiert dafür, dass BSW und AfD gemeinsam eine Regierung bilden, unter einem „neutralen“ und „überparteilichen“ Ministerpräsidenten.

Sarah Wagenknecht – BSW-Gründerin – spricht über die Krise der deutschen Politik. Es geht um die Brandmauer zur AfD, die Zukunft des BSW, die Migrationspolitik, steigende Energiepreise, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Frage, warum immer mehr Positionen des gesunden Menschenverstands als „rechts“ eingeordnet werden.

Zudem erklärt Wagenknecht, warum sie Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern fordert, welche Fehler das BSW in Thüringen gemacht hat und weshalb sie die aktuelle Bundesregierung für eine Gefahr für den Standort Deutschland hält.

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Kommentare ( 8 )

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Harry Hirsch
9 Minuten her

Ich bin gespannt ob der Wähler wieder so blöd ist und auf das Geschwafel des BSW hereinfällt. Natürlich geht das BSW nach der Wahl wieder mit den Altparteien ins Bett, genauso wie sie es in Thüringen und Brandenburg getan haben.

Endstadium0815
10 Minuten her

Das BSW ist wie die FDP. Für Posten gehen die mit jedem zusammen. Seit Thüringen ist das BSW erledigt.

fischer
1 Stunde her

BSW und FDP als 5.Kolonne der Brandmauerparteien, um der AfD die entscheidenden Stimmen abzunehmen und anschließend Posten abzugreifen.

gom jabbar
1 Stunde her

Das BSW hat an Glaubwürdigkeit verloren, daran ändert auch diese Erkenntniss nichts.
Wer in die Regierung eingebunden wird, entscheiden die Wähler und keine 4% Partei.

Siggi
1 Stunde her

Die Gute berücksichtigt nicht, dass es nur ein entweder oder gibt, denn ein paar Blicke „in die Bücher“ reichen, um die Politmafia auffliegen zu lassen. Deshalb ja auch die Gegenwehr selbst im kleinsten Ausmaß. Über allen Altparteien schwebt die vernichtende Wahrheit, die dem Bürger den ganzen Wahnsinn, die Korruption, die permanenten Lügen, die Geldverschwendung und die Zuwendungen der Mitmacher offenlegen würde. Das gilt es, mit allen Mitteln zu verhindern. Deshalb ja auch die Gleichschaltung von Politik, Justiz, Medien und die mit exorbitantesten Summen geschmierten Unterstützer in den NGOs oder dem 10 Milliarden schweren Staatsfunk. Da hängen mittlerweile so viele in… Mehr

na sowas
1 Stunde her

Was ist das für eine seltsame Logik von Fr. Wagenknecht; gewinnt die AFD, die Wahl, darf sie mit BSW zusammen koalieren, jedoch keinen Ministerpräsidenten stellen. Das muss dann ein „neutraler, überparteilicher“ Politiker sein. Nun, den gibt es nicht!

Raul Gutmann
1 Stunde her

„Ein großer Fehler“, nennt Sahra Wagenknecht die Koalition ihrer Partei BSW mit der CDU in Thüringen. In Sachsen-Anhalt wolle man einen CDU-Ministerpräsidenten aber verhindern und mit der AfD zusammenarbeiten. „Nur mit dem BSW“, so Wagenknecht, würde die Brandmauer beendet.

Sollen wir Frau Wagenknechts Worte als Abbitte verstehen, offenkundig mit massiver staatlicher und – nahezu synonym – medialer Hilfe in Rekordzeit eine „Partei“ aus der Taufe gehoben zu haben, deren Funktion war (und ist), oppositionelle Kräfte umzulenken?
Schon Meister Goethe beschrieb im „Faust“, welch‘ Schicksal jene erwartet, die sich mit dem „Unaussprechlichen“ – im 21. Jahrhundert der Staat – einläßt.

Harry Charles
1 Stunde her

WAS WILL SIE ALSO SAGEN? Sie will, wie schon in Thüringen, Wähler bai der AfD abwerben, damit „BSW diese unterstützen kann.“ Bin mal gespannt, wie viele Dumme dieesmal wieder auf die Tour herein fllen! Und wenn es „nur“ 1-2% sind, dann können das genau die % sein, die der AfD zur absoluten Mehrheit fehlen. Und was das „Helfen“ angeht: vor allem Frauen mit ihrer sprichwörtlichen „sozialen Ader“ sagt man ja immer wieder nach, dass sie immer wieder unter einem „Helfersyndrom“ leiden (wenn eine Frau ganz vorne an einer Flaschenhalsstelle steht, lässt sie jeden rein, der sich von links reindrängelt; dadurch… Mehr