Was ist das Wort eines Kanzlers wert? Nichts, wenn es Friedrich Merz ist. Er sagt vor jedem Publikum, was es hören möchte. Und dass er damit Verbündete wie Trump gegen sich aufbringt, die Bürger verunsichert und sich selbst unglaubwürdig macht, ist ihm herzlich egal.
Die Regierung Merz „gleicht einem Krabbenkübel“, kommentiert Roland Tichy in der Lage der Nation. Da ist viel Gewusel, aber es passiert nichts. Der Kanzler ist in den Jahren außerhalb der Politik zu einem Mann geworden, der seinem jeweiligen Publikum die höchsten Versprechungen macht – und nie einlöst.
Doch Merz ist nicht nur irgendein Kommunalpolitiker, dessen Worte kein Gewicht haben. Friedrich Merz ist Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, ein Schwergewicht der Weltpolitik. Eigentlich.
Denn die Politiker dieses Landes haben vor allem eine Fähigkeit: alles Ansehen, das sich das Land erworben hat, zu verspielen. So verspricht Merz an einem Tag im Oval Office an der Seite Donald Trumps, gegen den Iran zu kämpfen. Kurze Zeit später fällt er ihm politisch in den Rücken.
Dem Beitragszahler verspricht Merz: Die Rente ist sicher. Den Banken verspricht er gute Geschäfte, denn die Bürger müssten verstehen: Die Rente ist in Zukunft nur eine Art Grundsicherung für das Alter.
Merz ist ein Kanzler großer Worte – und kleiner Taten.
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Lese gerade auf WELT-Online den Satz:
„Kanzler Merz (CDU) erklärt die Migrationsfrage für weitgehend gelöst.“
Ich denke, dass muss man nicht länger kommentieren.
„Die Regierung Merz „gleicht einem Krabbenkübel“, kommentiert Roland Tichy in der Lage der Nation. Da ist viel Gewusel, aber es passiert nichts.“
Das ist keine Regierungskrise.
Herr Tichy, wie lange noch wollen Sie am Thema „Systemkrise“ mit Inbrunst vorbeischreiben?
Wovor haben Sie Angst – was verstehen Sie daran nicht?