Machtprobe in Budapest: Orbán, EU und ein merkwürdiger Herausforderer – TE-Wecker am 11. April 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

In Ungarn wird morgen nicht einfach nur gewählt. Dort entscheidet sich auch, ob der politische Druck aus Brüssel Wirkung zeigt. Am Sonntag entscheidet sich, ob Viktor Orbán sein politisches Modell behaupten kann oder ob mit Péter Magyar ein Herausforderer an die Spitze drängt, auf den viele in Brüssel große Hoffnungen setzen. Er wird von der EU und städtischen Linken auf den Schild gehoben.
Es geht um Macht, Geld, Einfluss und die Frage, wie souverän ein Land in der Europäischen Union noch handeln kann. Brüssel friert Ungarn zustehende Milliarden ein, hält Geld zurück und erhöht damit den politischen Druck auf Budapest. Energiezuflüsse werden gedrosselt, der Machtkampf von außen befeuert. Mitten darin Viktor Orbán, Bollwerk gegen EU-Bevormundung. Wie ernst die Lage ist und worum es in dieser Wahl wirklich geht, das bespricht Holger Douglas im TE Wecker mit Jan Mainka von der Budapester Zeitung.

Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit:
Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt.

Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ .
Als Tichy Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30″ Rabatt auf alle Tickets.

Hören Sie auch Tichys Börsenwecker, täglich ab 6 Uhr >>>

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 11 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

11 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Ornhorst
1 Monat her

Eine leider sehr unsachliche Darstellung des Gegners Péter Magyar. 🙂
„Pro-ungarisch“ ist ja schön und gut, aber auch dabei gibt es Grenzen und man sollte nicht über die Leichen seiner Freunde steigen.

Biskaborn
1 Monat her

Hoffen wir auf einen Sieg der letzten demokratischen, konservativen Bastion in dieser verkommenen EU!

Aliena
1 Monat her

Sollte die FIDESZ Partei die Mehrheit erlangen, wäre dies auch ein Beweis, wie sich die EU-Führung aufgrund ihrer permanenten Buhlerei immer weiter diskreditiert. Hoffen wir darauf, dass die Wähler in Ungarn mit kühlem Kopf ihre Entscheidung treffen, in Folge das Ergebnis eindeutig ist, damit der aufrechte Kurs der bisherigen Jahre fortgesetzt werden kann.

h.milde
1 Monat her

Ich wünsche den Ungarn den besten Mann & der ist nmbM. Victor Orban.
Der €UdSSR-Nomenklatura, derzeit unter der Fuchtel von Ursel-Antoinette & unserem 2te Wahl-Kanzler MerzKel sei künftig viel Spaß gewünscht mit dem US-Gov., egal wie die Wahl in Ungarn, oder die Midterms in den US ausgehen.

Peter Pascht
1 Monat her

Nun ja viele Menschen kennen nicht die ungarische Seele. Sie können daher die Vorgänge da nicht verstehen. Orban lebt noch immer in seinem Versaille-Trauma, das in der Tat auch in der Volksseele noch immer weiter lebt. Aber dass er deswegen trost bei Putin sucht „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ist eine realitätsverlustige Verirrung. Auf absehbare Zeit wird niemand den Schandvertrag von Versailles rückgängig machen können. „Aus einem Gewaltfrieden kann kein Segen komme“ – Otto Wels, SPD Vize Europa? Der britische Separatismus oder der französiche Chauvinimsus? „Deswegen wird es die EU nur solange geben wie Deutschland zahlt.“ In Frankreich… Mehr

humerd
1 Monat her

In Ungarn kämpfen wir um die Zukunft Europas

Die Wahl in Ungarn verspricht einen Machtwechsel. Aber das Orbán-Regime und seine Unterstützer im Kreml werden nicht einfach aufgeben. Die EU darf nicht tatenlos zusehen. https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wahl-ungarn-viktor-orban-europa-zukunft

Deutschlands „Journalisten“, die immer die Demokratie retten, rufen zu einer Einmischung auf

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  humerd

Was für ein Unsinn. Was ist diese Chimäre Europa in ihrem Kopf?
britischer Separatismus, französcher Chauvinismus, ungarische Starrhalsigkeit? und Putins und Trumps Feindbild?
Europa ist eine Chimäre des deutschen Nazi-Traumas die es nur solange geben wird wie die Deutschen zahlen. Alle anderen machen gute Miene zum bösen Spiel.

Ornhorst
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

„Europa ist eine Chimäre des deutschen Nazi-Traumas“,
„Europa“ als Idee ist wesentlich aus der Montanunion entwickelt worden, welche allerdings ausschließlich auf französisches Betreiben zur Kontrolle der deutschen Schwerindustrie gegründet worden war.

Wise Otherwise
1 Monat her
Antworten an  humerd

Die Wahl in Ungarn ist zuallererst eine inner-ungarische Angelegenheit der Menschen in Ungarn, und nicht die von „deutschen Jounalisten“, die „Unseredemokratie“ retten sollen. Warum sollten die sich also in Ungarn „einmischen“ müssen?
Ausserdem steht nicht die „Zukunft Europas“ auf dem Spiel, sondern allenfalls – wenn überhaupt – die Allmachtsfantasien des EU-Autokratie-Monsters. Ob das ein Nachteil wäre, wage ich stark zu bezweifeln.

Last edited 1 Monat her by Wise Otherwise
Der Ketzer
1 Monat her
Antworten an  humerd

… es sind die von der EU finanzierten Umfrage-Institute, die einen Machtwechsel versprechen. Wenn die tatsächlichen Stimmverhältnisse davon abweichen, dürfte es nicht wundern, wenn die EU von Wahlbetrug sprechen wird.

Abendroete
1 Monat her
Antworten an  humerd

Die „Meinung“ der Journalisten entspricht nicht immer den Tatsachen.