Caren Miosga lädt in ihre Sendung Collien Fernandes ein, die die Vorwürfe gegen ihren Ehemann vor Millionen wiederholen kann – ohne dass er die Möglichkeit zur Verteidigung erhält. Die Justizministerin kommentiert das Geschehen dann und arbeitet es in Gesetze um. Eine plumpe Kampagne, findet Tagesthemen-Insiderin Annekatrin Mücke.
Die ARD ergreift Partei im Skandal um Collien Fernandes. Die Schauspielerin wirft ihrem Ehemann vor, dass er Fake-Videos und -Bilder sexueller Natur unter ihrem Namen geteilt haben soll. Diesen Vorwurf kann sie in der ARD-Talkshow von Caren Miosga wiederholen – die Gegenseite kommt nicht zu Wort. Im Gegenteil: Trotz eines Angebots, an der Sendung teilzunehmen, ist Christian Ulmens Anwalt nicht erwünscht. Bei der Sendung dabei sitzt jedoch Bundesjustizministerin Stefanie Hubig. So wird eine Talkshow zum Tribunal, bei dem die Schuld Ulmens fast schon vorausgesetzt wird. Der Einwurf „Es gilt die Unschuldsvermutung“ ändert daran auch nichts.
Miosga und die ARD machen sich damit zum Teil einer Kampagne gegen die Bürgerrechte. Einer Kampagne, mit der Hubig ein Gesetz durchbringen will, das weit in die Privatsphäre der Bürger eingreift – vorgeblich im Kampf gegen „Deepfake-Pornographie“. Praktisch werden aber auch Satire und Karikatur kriminalisiert; faktisch wird eine Vorratsdatenspeicherung eingeführt; theoretisch bleiben Bürgerrechte gerade so erhalten – bis zum nächsten Skandal.
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Ich stelle mir folgende Frage: Welche verantwortungsvolle Mutter lässt ihre zwölfjährige Tochter bei ihrem Ex-Ehemann wohnen, welcher sie angeblich über mehrere Jahre „virtuell vergewaltigt“ hat? Laut einem Interview für die Gala, datiert auf den 27.10.2025, teilen sich Collien Fernandez und ihr Ex-Mann die Kindererziehung. Dort erzählt sie „Durch das Wechselmodell habe ich nun jede zweite Woche kinderfrei“.
Die Kampagne wurde gezielt zu dem Zeitpunkt losgetreten, da der Entwurf der Justizministerin ans Parlament überwiesen werden sollte.
Den Vorwurf der Deep-Fakes gibt es schließlich schon seit Jahren.
Wo bleibt die Unabhängigkeit der Medien, besonders der öffentlich-rechtlichen?
Großes Kino! Frau Mücke stellt eindrucksvoll unter Beweis, warum die Mehrzahl der Wessies im Grunde nur dummes, oberflächliches Zeug labern. Sie wissen nichts (woher auch) und geben sich auch keine Mühe, diesbezüglich endlich schlauer zu werden, wie es sich in der Zone mit ihrem allgemeinen Irrsinn gelebt hat (und der jetzt in der DDR 2.0 mit teurem Biodünger versorgt doppelt so gut wuchert). Sie stehen jetzt in der Q vorm Neuen Tor und überlegen wie die Spätsyphilitiker (frei nach Bukowski), mit welchem Fuß sie als erstes beim Aussteigen auf den Perron treten müssen. Und draußen grölen und kreischen die Geboosterten… Mehr
…Eine plumpe Kampagne? Richtig. So wie die plumpe Politik…Passt (leider) doch…
Da packt mich die Wut. Aus dem armseligen Gewinsel einer TV Tante von wg „virtueller Vergewaltigung“ bringt die Justizministerin auf den Plan wg Gesetzesänderung. Die realen 700-800 jährlichen Gruppenvergewaltigungen – 2 bis 3 pro Tag !!! – hat die Justizministerin nicht im Geringsten zu irgendwelchen Aktivitäten hinreissen lassen. Erbärmlich, was in dem Land vor sich geht. Wo bleiben die Demonstrationen für die geschändeten, die gequälten deutsche Mädchen und Frauen, die über diese fürchterlichen Erfahrungen niemals in ihren Leben hinwegkommen werden ? War das Beispiel der jungen Spanierin Noellia Castillo Rames, die nach einem missglückten Selbmordversuch, um offizielle Sterbehilfe betteln musste… Mehr
Ach Gottchen, ist das etwas Neues? Sternchen wollen mehr Öffentlichkeit, um mehr Geld zu verdienen. Mit „me too“ fing doch alles so richtig an. Frauen dürfen behaupten, was sie wollen, es ist immer die Wahrheit. Der Mann ist immer der Schuldige. Die Frauchen weinen sich vor der Kamera aus und zeigen uns, dass sie nicht starke Typen sind, sondern weinerliche Etwas mit dem Hang zum inrigieren sind. also das Gegenteil dessen, was sie uns vormachen wollen. Das sage ich als Frau. Starke, richtige Frauen können das selbst lösen und das nicht erst nach langer Zeit sondern sofort. Das, was Frauen… Mehr
Herr Tichy und Frau Mücke haben grundsätzlich recht. Stimmt, um Deepfakes ging es in der Sendung mit Frau Miosga, aber das sind bei genauer Analyse nur die Aufräumarbeiten nach der Explosion. Das Streichholz, was die Sprengladung gezündet hat, das war gleich zum Anfang die Behauptung von der „Virtuellen Vergewaltigung“, siehe Spiegeltitel. Und mein Eindruck ist, erst als dieses den Irrsinnigen auf den Demos auf Schildern und Kommentare entgegengehalten wurde. Dass eine virtuelle Vergewaltigung eine Lüge ist, im Vergleich mit den vielen echten Vergewaltigungen, einzeln und als Massenvergewaltigungen, erst als dieses Argument den Beteiligten mit ihrer Doppelmoral vor Augen geführt wurde,… Mehr