Kaum einer steht so für grünes Versagen wie Klaus Müller. Nun demonstriert Friedrich Merz seinen unbedingten Willen, grünes Versagen fortzusetzen – und macht Müller zum obersten Aufseher über die Anwendungen Künstlicher Intelligenz im Internet.
IMAGO / Oliver Langel
Kein anderer verkörpert die grüne Politik, die Friedrich Merz (CDU) im letzten Jahr entgegen aller Versprechen fortgesetzt hat, so sehr wie Klaus Müller. Als Präsident der Bundesnetzagentur ist der Vertraute von Robert Habeck entscheidend für die „Klimawende“ und ihre Folgen verantwortlich. Etwa für den aktuellen Gasmangel, den sogar Müllers grüne Parteifreundinnen kritisieren. Nun stärkt die Regierung Merz den ehemaligen grünen Umweltminister in Schleswig-Holstein, befördert ihn zum entscheidenden Mann für die Aufsicht des Internets.
Das Kabinett hat an diesem Mittwoch beschlossen, dass alle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz ausschließlich unter die Aufsicht der Bundesnetzagentur fallen – und damit unter die Aufsicht des Grünen Müller. So sieht es das „KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz“ vor, dessen Entwurf die schwarz-rote Ministerrunde durchgewinkt hat. Damit folgen die Christdemokraten in Berlin einer Richtlinie, die auf die Christdemokratin in Brüssel, Ursula von der Leyen, zurückgeht. Wobei die Regierung Merz im einseitigen Setzen auf Müller über die Bedingungen hinausgeht, die von der EU gesetzt wurden.
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) jubelt: „Mit diesem Gesetz setzen wir europäische Vorgaben maximal innovationsoffen um und schaffen eine schlanke KI-Aufsicht mit klarem Blick auf die Bedarfe der Wirtschaft.“ Es entstehe keine zusätzliche Behörde mit Wasserkopf. Stattdessen setze die Regierung auf bestehende Strukturen und „bewährte Ansprechpartner“. Müllers Bundesnetzagentur solle zu einem Ort gebündelter „Digital-Expertise“ werden: „Damit sorgen wir für einen sicheren KI-Einsatz, stärken Wachstum und Innovationskraft unserer Unternehmen“, sagt Wildberger.
Das Gesetz regele künftig die nationale Aufsichtsstruktur für die Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb von KI-Systemen quer durch alle Branchen: von industriellen Produkten über digitale Dienste bis zu behördlichen Anwendungen. Mehr als tausend Änderungsvorschläge habe Wildberger bei der Erstellung berücksichtigt. Bereits etablierte Ansprechpartner für Unternehmen sollen künftig über die Netzagentur erreichbar sein.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer begrüßt die Umsetzung der EU-Verordnung vorsichtig positiv „Das Ziel des Gesetzesentwurfs, die EU-KI-Verordnung innovationsfreundlich und bürokratiearm umzusetzen, ist richtig.“ Entscheidend sei nun: Die Marktaufsicht müsse „spürbare Entlastung und klare Rechtssicherheit bringen“. Behörden sollten ihren Ermessensspielraum konsequent nutzen, um Innovation und Anwendungen zu beschleunigen.
Doppelte Berichtspflichten, zersplitterte Zuständigkeiten und widersprüchliche Auslegungen müssten weg: „Eine effiziente, schlanke und abgestimmte Aufsicht über alle Branchen und Produkte ist Pflicht. Rechtsunsicherheit und unnötige Komplexität bremsen Innovation – und gefährden am Ende die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen.“ So wünschen sich das die Funktionäre der Kammer – zu den Qualitäten des nun verantwortlichen Vaters der Habeck-Merzschen „Energiewende“, Klaus Müller, halten sie sich zurück.

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Dieses Land ist bankrott, weil der Staat zu gierig ist, Umverteilung, Transformation, Klimasekte und wenn einer was tut -also arbeitet, kommt das Finanzamit mit Tricks um die Ecke um abzuzocken: https://www.agrarheute.com/energie/strom/landwirt-erzeugt-strom-kein-getreide-ab-landwirt-kein-landwirt-mehr-639050
Von Merz nix anderes erwartet. Der Kopf steckt komplett im Allerwertesten. Merz in Wonderland. Das ist alles sowas von krank…
Natürliche Dummheit soll künstliche Intelligenz beaufsichtigen. Bestes Deutschland aller Zeiten….
Der steht nicht für grünes Versagen, der steht für die grüne Unterwanderung dieses Landes.
Das meinen Sie hoffentlich im doppelten Sinne! Es gibt das „Grün“ der Sonnenblume und das Grün des Schwertes! Beide hochgefährlich für dieses Land.
Eigentlich ist man schlicht fassungslos angesichts dieser Personalie! Bei längerem Nachdenken fällt mir allerdings – sofern mich mein Gedächtnis nicht täuscht – Norbert Bolz ein, der vor nicht allzu langer Zeit ein ungeheures und überaus gefährliches Netz von Macht und Einfluss erwähnte, welches zu knüpfen den linksgrünen Sektierern so erfolgreich und umfassend gelungen sei wie kaum einer anderen Gruppierung nach 1945. Wer warnend auf die Existenz dieses ‚German Deep State‘, seine eifrigen milliardärssozialistischen Förderer und Protagonisten hinwies – und noch hinweist – sah bzw. sieht sich unversehens in die Ecke der ‚Staatsgefährder‘ manövriert, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen… Mehr
Einst hiess die Bundesnetzagentur Regulierungsbehörde. Ihr Sinn war es bei der Liberalisierung von Post und Telekommunikation den Wettbewerb in Gang zu bringen, indem Preise der Monopolisten reguliert wurden. Da diese Aufgabe endlich war, mussten weitere Netze wie das Strom- und Gasnetz her. Auch hier ging es darum den Wettbewerb in Gang zu bringen. Deshalb wurde das Ganze beim Bundeswirtschaftsministerium aufgehängt. Und heute? Ein Moloch und eher ein Wahrheitsministerium zur digitalen Überwachung. Man kann gar nicht mehr nachvollziehen, warum diese Monsterbehörde dem Wirtschaftsministerium zugeordnet ist. Aus meiner Sicht die gefährlichste Behörde in Deutschland. Und warum sitzt da noch ein Grüner an… Mehr
Das Innerste in mir sträubt sich dagegen diesen Irrsinn zu lesen. Diese Pfeifen machen alles kaputt.
Politik und Algorithmen:
https://www.danisch.de/blog/2026/02/07/algorithmen-werden-ueberwiegend-von-maennern-programmiert/
Oder wie Politik sich programmiert blamiert
FINIS GERMANIA
Danisch ist ein Defätist, nach dem Motto für mich reicht es noch, leider! Er könnte mehr bewirken.
„alle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz ausschließlich unter die Aufsicht der Bundesnetzagentur fallen – und damit unter die Aufsicht des Grünen Müller.“ …
Mal sehen, wann die Bundesnetzagentur unter die Aufsicht der Künstlichen Intelligenz gestellt wird. Die kennt das Peter-Prinzip nicht.
„KI“ in der BRD-Version = „Keine Intelligenz“