From Russia with Love? Reverse-Nixon? | Tichys Börsenwecker am 16. Februar 2026

Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Ein Papier des Kreml sorgt für Aufregung: Moskau schlägt eine Neuordnung der russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen vor und will zum US-Dollar zurückkehren. Potenzielle Verlierer: die EU und Goldanleger.

 

Ein Papier des Kreml sorgt für Aufregung: Bloomberg berichtete am Freitag, Moskau schlage eine Neuordnung der russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen vor. Sogar seine Ölexporte würde man wieder in US-Dollar abrechnen. Potenzielle Verlierer: die EU und Goldanleger. Gleichzeitig setzt das Pentagon chinesische Tech-Konzerne auf die 1260H-Liste. Das heißt, das Pentagon geht davon aus, dass diese Unternehmen direkte Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee haben.

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Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.

„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin

Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.

„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.

Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Kommentare ( 4 )

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Erfurter
1 Monat her

Weder die Russen noch die Amerikaner können ein Interesse daran haben, das Russland an China gekettet bleibt.
Vielmehr ist ein russisch – europäisches Zusammengehen sinnvoll, da muß man nicht gleich von Bündnis sprechen. Interessen sind völlig ausreichend.

Deswegen halte ich die Meldung für glaubwürdig. Merz setzt halt immer noch auf die rückwärts guckenden Dems – aus welchen Gründen auch immer.
Ich denke – und hoffe – Trump gewinnt.

Haba Orwell
1 Monat her

> Gleichzeitig setzt das Pentagon chinesische Tech-Konzerne auf die 1260H-Liste. Das heißt, das Pentagon geht davon aus, dass diese Unternehmen direkte Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee haben.

Na und? Etliche US-Tech-Konzerne haben Verbindungen zum Pentagon.

Peter Pascht
1 Monat her

From Russia with Love? – das kann nur perverse Liebe sein. Analogie des Werdegangs zwischen Putin, Hitler und Stalin ist einfach perefkt – belegen die Fakten der Geschichte. Die entscheidenen Wendepunkte ihrem populistischen Aufstieg aus dem gescheiterten Nichts kommend 1.) a.) Hitler – Wirtschaftskrise 1929 – Popularität stieg auf 49% b.) Putin – 2x Tschetschenenattentate – gefolgt von 2. Tschetschenienkrieg – Popularität gestiegen auf 50%  2.) beide gescheiterte Existenzen – Hitler Maler/Anstreicher; Putin – Straßenvagabund Schulversager „Ich habe auf der Straße gelernt, wenn die einer eine in die Fresse haut, musst du ihm eins zurück hauen“ – Putin  3.) NSAP Hitler… Mehr

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht
Nibelung
1 Monat her

Kann mir in dieser verfahrenen Situation nicht vorstellen, daß solche Vorschläge im Raum liegen und derzeit eher einem Wunschdenken gleichen, denn alles spricht dagegen und wer vereinigt sich denn schon aus einem anderen Block kommend mit den Amis, deren Wort so gut wie keinen Wert besitzt und dabei stets Gefahr läuft, immer wieder hintergangen zu werden und genau weiß, was es für Rußland bedeuted, wenn man wie Deutschland separatistische Wege beschreitet, die am Ende ins Nirgendwo führen. Da die Russen und Chinesen bekannt sind für ihre Beständigkeit, vielleicht auch gepaart mit einer gewissen Schwerfälligkeit, die Bismarck schon beschrieben hat und… Mehr