Die EU-Nomenklatura diskutiert über Regulierung. Selbstverständlich auch über die Regulierung der künstlicher Intelligenz. Elon Musk dagegen schafft die Grundlagen, um KI erschaffen und betreiben zu können. TERAFAB wird Tesla, SpaceX und xAI mit eigenen Hochleistungschips versorgen.
screenshot via X/ Elon Musk Space X
Die EU-Kommission, demokratisch mangelhaft legitimiert, hat sich – vermutlich gegen den Willen der Mehrheit der EU-Bürger, die aber nicht gefragt werden – für den Weg des Etatismus, der Planwirtschaft, der künstlichen Verteuerung von Energie, der Regulierung, den ideologischen Irrsinn des Green Deals, der Zensur und der Einschränkung der Freiheit entschieden. Die USA unter Donald Trump gehen einen anderen Weg. Einen Weg, der bisher auf einzigartige Weise erfolgreich ist und es vermutlich auch in naher Zukunft bleiben wird. Elon Musk zeigt, was dadurch möglich wird.
Mit TERAFAB soll in Austin eine Halbleiterfabrik entstehen, die Chipdesign, Lithografie, 2-Nanometer-Fertigung, Speicher, Advanced Packaging und Tests an einem einzigen Standort zusammenführt. Das angekündigte Investitionsvolumen: 20 bis 25 Milliarden Dollar. Die Lithographie ist das zentrale Belichtungsverfahren in der Halbleiterindustrie, bei dem winzige Strukturen und Schaltungen Schicht für Schicht auf Silizium-Wafer übertragen werden. Das Mikrochip-Packaging ist der letzte Schritt in der Halbleiterfertigung, bei dem ein empfindlicher Siliziumchip in ein Schutzgehäuse eingebettet wird, das die elektrische und thermische Verbindung zu einer Leiterplatte (PCB) ermöglicht.
Das am 21. März 2026 vorgestellte Projekt soll Tesla, SpaceX und xAI unabhängiger von externen Auftragsfertigern wie TSMC und Samsung machen. Hintergrund ist ein Problem, das mit dem KI-Boom immer größer wird. Nicht nur die neuesten Wafer sind knapp. Auch Speicher, Packaging, Tests und Substrate sind zur Zeit am Markt nicht immer in den gewünschten Mengen verfügbar, denn auch Hyperscaler, Verteidigungsindustrie, Robotik und Hersteller von Verbrauchergeräten konkurrieren um dieselben Kapazitäten.
Musk setzt dagegen auf vertikale Integration. TERAFAB soll möglichst viele Teile der Halbleiterproduktion selbst herstellen, um damit Entwicklung, Produktion und Liefertermine besser kontrollieren zu können.
Die Dimensionen der bald entstehenden Fabriken sind gewaltig. Geplant sind zunächst rund 100.000 Wafer im Monat. Ein Wafer (engl. „Waffel“) ist eine hauchdünne, meist kreisrunde Scheibe aus einem Halbleitermaterial wie Silizium. Wafer sind wichtige Elemente in der Mikroelektronik und Photovoltaik, um darauf Tausende winzige Mikrochips oder Solarzellen gleichzeitig herzustellen. Wafer werden aus hochreinem, einkristallinem Silizium gefertigt, seltener auch aus Siliziumkarbid.
Später sollen dann bis zu einer Million Wafer pro Monat an einem einzigen Standort produziert werden können. Als jährliches Produktionsziel werden 100 bis 200 Milliarden KI- und Speicherchips genannt. Das Ziel ist, in der finalen Ausbaustufe eine jährlich Mikrochip-Produktion für KI-Anwendungen mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von mehr als einem Terawatt (einer Billion Watt) zu produzieren.
Zu den wichtigsten Produkten gehört Teslas AI5-Chip. Die Kleinserienproduktion soll 2026 beginnen, die Massenfertigung 2027. Gegenüber AI4 werden eine 40- bis 50-fache Rechenleistung und eine neunfache Verbesserung beim Speicher genannt. Der Chip soll vor allem dort arbeiten, wo KI unmittelbar vor Ort benötigt wird: In Fahrzeugen und in Robotern.
Damit hängen gleich mehrere Tesla-Projekte an der Versorgung mit solchen Prozessoren: Full Self-Driving, Cybercab und Optimus. Letztere könnten wiederum selbst beim Aufbau und Betrieb von TERAFAB eingesetzt werden. Die Roboter, deren Chips die Fabrik herstellen soll, könnten also Teile der Fabrik mitbauen und deren Logistik automatisieren.
Noch ambitionierter sind die Pläne von SpaceX und xAI. Beide werden mit sogenannten D3-Chips für orbitale KI-Satelliten verbunden. Rund 80 Prozent der TERAFAB-Produktion sollen nach den genannten Planungen für weltraumgestützte Rechenleistung bestimmt sein, nur 20 Prozent für Anwendungen auf der Erde.
Die Idee dahinter ist, dass im Weltraum hohe Sonneneinstrahlung zur Energieversorgung zur Verfügung steht, während die Bedingungen des Vakuums neue Möglichkeiten für Kühlung und Wärmemanagement eröffnen. Sollte orbitale Rechenleistung wirtschaftlich konkurrenzfähig werden, könnten sich Teile der KI-Infrastruktur tatsächlich von der Erde in den Orbit verlagern.
Doch zwischen Ankündigung und industrieller Realität liegt gerade in der Halbleiterindustrie ein gewaltiger Abstand. Eine 2-Nanometer-Fertigung verlangt extreme Prozessbeherrschung, hohe Ausbeuten, präzise Messtechnik und die Integration hochkomplexer Maschinen. Zwei Nanometer entsprechen etwa acht bis 14 Siliziumatomen. Ein einzelnes Siliziumatom hat im Kristallgitter einen Nachbarabstand von etwa 0,235 Nanometern (2,35 Angström). Packaging und Speicher sind dabei keine einfachen Ergänzungen, sondern könnten, wenn nicht richtig gesteuert wird, selbst zu Ursachen von Engpässen werden. Fachkräfte und Produktionsorganisation sind dabei ebenso wichtig wie Kapital. Entscheidend sind Fertigungskultur, Messtechnik, Fehlerkontrolle und kontinuierliche Verbesserung. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob TERAFAB sofort alle Ziele erreicht. Das Projekt zeigt vielmehr, wohin sich der KI-Wettbewerb entwickelt: zur Kontrolle über die eigene Versorgung mit Halbleitern.
Erste Schwierigkeiten werden bereits sichtbar. Beim AI5 soll es Terminprobleme gegeben haben, die interne Pläne teilweise bis Mitte 2027 verschoben haben. Auch AI6 soll um etwa sechs Monate unter Druck geraten sein. Als Ursache werden Schwierigkeiten beim Fortschritt externer 2-Nanometer-Prozesse genannt.
Gerade das zeigt jedoch, warum Musk an TERAFAB festhält: Wer für seine wichtigsten Produkte auf immer größere Mengen modernster KI-Chips angewiesen ist, will sich nicht dauerhaft dem Zeitplan anderer Hersteller unterwerfen.
Gelingt das Projekt auch nur teilweise, könnte Musk zugleich das Entwicklungstempo erhöhen. Als Ziel wird ein neuer KI-Prozessor ungefähr alle neun Monate genannt. Die gemeinsame Optimierung von Prozessor, Speicher, Packaging und späterer Einsatzplattform soll zudem Leistung pro Watt und Leistung pro Dollar verbessern.
Das Projekt verbindet Halbleiterfertigung, autonome Fahrzeuge, Robotik und sogar Rechenzentren im Weltraum zu einer gemeinsamen industriellen Strategie. Mit der Übernahme von xAI durch SpaceX, die laut dem Bericht vollständig in Aktien erfolgte, wird auch der Bedarf an Rechenleistung organisatorisch stärker gebündelt.
Ob die gewaltigen Produktionsziele tatsächlich erreicht werden, bleibt offen. Doch die Richtung ist bemerkenswert: Tesla, SpaceX und xAI wollen einen der wichtigsten Engpässe der KI-Industrie selbst beseitigen. Im Wettbewerb um künstliche Intelligenz geht es damit nicht mehr nur um das bessere Modell oder die bessere Software, sondern letztlich um die Kontrolle über die physische Infrastruktur der digitalen Welt.


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Die Frage ist doch, was für eine Zukunft da gebaut wird.
Soll das unser Leben verbessern, oder soll uns das überwachen?
Musk baut die perfekte Hardware für den totalitären überwachungsstaat.
Und – nicht nur wegen seiner Epstein-Verbindungen – stellt sich die Frage:
Ist Elon Musk ein freier Mann, oder muss er jemandem gehorchen?
Selbst US-Präsidenten wie Kennedy wurden schon aus dem Weg geräumt, wenn sie den falschen Interessen im Weg standen.
Also: Was wird da gebaut?
Besseres Leben für alle, oder totale Diktatur für alle?
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es – gerade auch in Austin Texas, aber auch an vielen anderen Orten in den USA – einen zunehmenden Widerstand gegen die Invasion der Rechenzentren gibt, die sich wie Aliens in einem Science Ficton Film ausbreiten. Sie verbrauchen enorme Flächen, haben einen gigantische Energiebedarf, den das Bestandsnetz nicht decken kann, was wiederum oft nur durch lokale Gaskraftwerke gedeckt werden kann und sind doch oft nahezu menschenleere Hallen, schaffen also kaum Arbeitsplätze, wo sie entstehen. Das betrifft nicht nur die Pläne von Musk, wie zuletzt in Memphis, Tennessee, wo der Bau eine neuen RZ einstweilen… Mehr
“ Die Idee dahinter ist, dass im Weltraum hohe Sonneneinstrahlung zur Energieversorgung zur Verfügung steht … „
und der Eigentümer die absolute Kontrolle hat …
Egal wie die Schwierigkeiten aussehen – Musk hat es bisher noch immer geschafft, auf die Erfolgsspur zu kommen. Auch wenn ich seine Autos hasse, wie eine ansteckende, nässende und juckende Hautkrankheit.
Tja, die USA übernehmen damit erneut die Technologieführerschaft und die EU hat „fixed Bottlecaps“.
Bei uns wird jede Zukunfstechnologie schon im Ansatz durch die Politik, NGOs, und allgemeine Skepsis im Keim erstickt.
In keinem einzigen konventionellen Industriezweig sind wir mehr führend. So wurden wir im Werkzeugmaschinenbau seit letztem Jahr von China überholt.
In den 80er Jahren haben wir fahrerlose U-Bahnen, Schwebezüge, neuen Kernkraftreaktoren erforscht, Computer und Handys gebaut und zählten in Innovation zur weltweiten Speerspitze … nichts davon ist übrig geblieben.
Das wird Herr Musk nicht schaffen… wer Autos zusammen klöppelt wie Musk, mit Spaltmassen in denen man einen Blauwahl verstecken könnte der wird NIEMALS 2 Nanometer Chips bauen! Klar kann man wie immer die Fresse aufreissen aber hier bewegt man sich, wie im übrigen auch mit seiner Schwerlastrakte, die immer noch nicht fliegt, an physikalischen Grenzen! Diese Grenzen KANN man auch mit unglaublicher Forschung NICHT überschreiten! Allerdings muss man den Amerikanern zu gute halten, dass man das Geld bereit stellt und es keine ideologischen Verbote wie bei uns gibt. Wenn er dann 8-14Nm Chips in Serie produziert … warum nicht… Mehr
Tja, Herr Punzmann, man sollte nicht jede Veröffentlichung glauben, wie sie präsentiert wird. Musk wird Seine Fabrik bauen, sicherlich. Aber, ob das alles so klappt, werden wir erst noch sehen. Denn, Musk will einen Hybrid aus Licht- & normalen Halbleiter-Chips bauen, um den Energie-Bedarf & den Kühlaufwand zu reduzieren. Reine Lichtchips sind klasse, wären aber riesig, weil Photonen gigantisch größer sind als Elektronen. Also versucht Musk den Hybrid herzustellen. Das muß aber, wie gesagt, erstmal hinhauen. Und die KI in den Orbit zu ballern, ist lächerlich. Viel zu teuer. Lassen Sie das doch mal von Ihrer Billig-KI durchkalkulieren. Die lacht… Mehr
Sowas kommt dabei raus, wenn man keine Ahnung hat und eine dumme KI fragt, andere lachen sich tot. Das hybride Konzept sieht nicht vor, die Lichtsignale bei den Schaltungen und Berechnungen einzusetzen, sondern nur als Übertragung von einem Ort zum nächsten. Man kann es sich wie unser Stromnetz vorstellen, im Anwendungsbereich nutzen wir die versatile Drehstromtechnik, aber für lange Transportwege die HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung). Wären da nicht die großen Leistungen, könnten wir auch Lichtwellenleiter nutzen, aber das ist nicht möglich. Auf Mikrochipebene hingegen schon. Musk schießt eh ständig Satelliten ins All, da kann man problemlos PV und Datenzentren stückchenweise mitschicken. Dort… Mehr
Sie projizieren Ihre Ahnungslosigkeit von Sich auf andere. Zu den Chips habe ich nichts anderes geschrieben, als Sie. Es gibt aber diese Chips noch gar nicht. Auch hier schrieb ich nichts anderes, papisco? Es kostet bei SpaceX 1.700 US$ das KG Nutzlast in den Orbit zu schießen. Mit dem Starship soll der Preis auf 200 US$ sinken. Die KI-Satelliten sollen 2,2 Tonnen wiegen. Desweiteren sind Satelliten im Orbit verwundbarer & die Zerstörung löst keinen Krieg aus, wie auf der Erde. Jetzt schon muß die ISS dauernd Ausweichmanöver fliegen, um nicht vom Schrott im Orbit vernichtet zu werden. Desweiteren zerstören jetzt… Mehr
Austin, Texas. Na, hoffentlich bleibt Texas noch lange vor kalifornisch-democrat Zuständen bewahrt.
Anderswo wird massiv in die Zukunft und Zukunftstechnologien investiert – hier ruht man sich auf den Früchten der Vergangenheit aus, für die sich andere, damals Weitsichtige, verwantwortlich zeigen. Was sagte einst Gorbatschov sinngemäß?
Wir hatten in den 80er Jahren fahrerlose U-Bahnen sowie Magnet-Bahnen erforscht … und nach Ablauf der Förderung wurden die Projekte eingestellt. Anderswo, vor allem in Asien, fahren solche Züge seit Jahren problemlos.
Abgesehen vom Internet und dem Handy, die beide Kinder der 90er Jahre sind, befinden wir uns seit 25 Jahren in einem technologischen Stillstand.
Trotzdem sollte man sich fragen, was ist das letzte Ziel von all dem? Tatsächlich mit KI zu den Sternen, wo nichts ist, während derartig überlegene Technologie die Herrschaft auf der Erde so leicht macht? Wofür eine AGI als Ziel, wenn alle fürchten, dass das Experiment aus dem Ruder läuft und die überlegene Intelligenz sich selbständig macht? Allein, mir fehlt das Vertrauen.