Die EU-Finanzminister haben sich bei ihrem Treffen in Luxemburg auf eine deutliche Ausweitung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) geeinigt. Künftig sollen nicht mehr nur Rohstoffe wie Stahl und Aluminium mit einem CO₂-Preis belegt werden, sondern auch verarbeitete Industrie- und Haushaltsgüter wie Waschmaschinen und Kühlschränke.
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Der aktuelle Beschluss basiert auf einem Vorschlag der EU-Kommission vom Dezember 2025. Er zielt darauf ab, Carbon Leakage – also die Verlagerung klimaschädlicher Produktion ins Ausland – wirksam zu bekämpfen und Schlupflöcher zu schließen. Ab 1. Januar 2028 sollen 180 zusätzliche Produkte mit hohem Stahl- und Aluminiumanteil in den CBAM einbezogen werden, die Liste wird dann jährlich überprüft. Vor Inkrafttreten muss noch eine Einigung mit dem EU-Parlament erzielt werden. Teile der europäischen Industrie sowie die EVP-Fraktion begrüßen diese neuen Zoll-Pläne.
Waschmaschinen bestehen beispielsweise zu etwa 60 Prozent aus Stahl, fünf Prozent aus Aluminium und weiteren fünf Prozent aus Zement (bis zu 35 Kilo pro Maschine) – also Materialien, die bereits unter den CBAM fallen. Ähnlich sieht es bei Kühlschränken, Gefrierkombinationen und Trocknern aus. Importeure müssen künftig Zertifikate für die eingebetteten Emissionen erwerben, deren Preis sich am EU-Emissionshandel (ETS) orientiert. Aktuell liegt dieser bei 70 bis 80 Euro pro Tonne CO₂-Äquivalent. Das macht importierte Geräte – vor allem aus China, der Türkei oder anderen Ländern mit niedrigeren Klimastandards – spürbar teurer.
Die EU-Kommission betont, dass 94 Prozent der neu einbezogenen Güter industrielle Vor- und Zwischenprodukte sind (zum Beispiel Maschinen, Bauteile, Fahrzeugkomponenten). Nur sechs Prozent betreffen Haushaltswaren. Dennoch spüren Verbraucher die Folgen: Höhere Preise für neue Waschmaschinen oder Kühlschränke könnten die Inflationssorgen in vielen Mitgliedstaaten weiter anfachen.
Seit Januar 2026 gilt der CBAM in seiner definitiven Phase für Grundmaterialien. Importeure müssen den CO₂-Preis zahlen, den EU-Produzenten bereits über den ETS entrichten. Ziel ist ein Level Playing Field: Günstige, aber emissionsintensive Importe aus Ländern wie China sollen nicht länger die klimafreundlichere – und damit teurere – europäische Produktion verdrängen. Die Erweiterung soll nun verhindern, dass Unternehmen Rohstoffe in Drittländer auslagern, dort zu fertigen Produkten verarbeiten und diese dann zollfrei in die EU einführen.
Industrieverbände wie APPLiA (Europäischer Verband der Haushaltsgerätehersteller) begrüßen die Maßnahme grundsätzlich, fordern aber eine noch breitere Einbeziehung von Spülmaschinen, Backöfen oder Wasserkochern. Gleichzeitig warnen sie vor zu starker Bürokratie und Wettbewerbsnachteilen für europäische Hersteller, die selbst auf CBAM-Materialien angewiesen sind.
Vergeltungsmaßnahmen drohen
Von den neuen EU-Bestimmungen besonders betroffen sind Exportnationen wie China mit 18 Milliarden Euro zusätzlich betroffenen Exporten pro Jahr, sowie die Türkei, die USA, Großbritannien und Japan. Dass diese Verteuerungen einfach hingenommen werden, dürfte auszuschließen sein: Handelskonflikte und Vergeltungsmaßnahmen sind zu befürchten. Befürworter hingegen sehen den CBAM als Vorbild für globale Klimapolitik: Er setze Anreize für sauberere Produktionsmethoden weltweit und schützt europäische Arbeitsplätze in energieintensiven Branchen. Schutzzölle für eigene Produkte wäre das ehrliche Etikett und die Frage gestellt: Wem die Klimateuerung am Ende wirklich nützt.
Der neue Klimazoll wird die Preise von Kühlschränken, Trocknern und Waschmaschinen jedenfalls garantiert steigen lassen – und das in einer Zeit mit einer ohnehin schon extrem belastenden Teuerung.

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Wie einfach man es sich machen kann wenn man den „Klimaschutz“ nur mit CO2 in Verbindung bringt. Ich frage mich ob die Ukraine wegen der KriegsCO2emissionen nun die Abgaben zahlen muss oder ob wir das nun auch für die übernehmen müssen. Wir ermöglichen ja immerhin den Munitionskauf etc.
Mooment: JEDER weiss doch, das Trockner, Waschmaschinen und Kühlschränke sehr schlecht fürs Klima sind.Oder etwa nicht ? Satire Off….
Egal, wie man es nennen will, es ist wieder eine Steuererhöhung. Und dazu mehr Bürokratie.
Wollte man beides eigentlich nicht vermeiden?
Für die Hersteller wird der Standort EU deshalb ja nicht attraktiver, sie können ja auch weiterhin außerhalb der EU nicht preislich mithalten.
Und es ist eine Steuer ohne Lenkungswirkung. Niemand kauft sich deshalb keinen Kühlschrank, wenn der alte kaputt ist. Oder einen aus Deutschland.
Ins Verhältnis gesetzt kommt bei 45 000 EU-Beamten eigentlich wenig aus Brüssel .Und das Wenige ist selten ,sehr selten ,erfreulich .
Jeder der 84 Millionen Deutschen zahlt je Jahr 157 € nach Brüssel .Der zweite im Verein der Nettozahler Frankreich zahlt 69 € je Nase ein .
Griechenland erhält 333 € und Polen 79 € pro Jahr und Bürger .Kommt nach der halbe Balkan und die Ukraine zur EU ,kann Herr Klingbeil sein Büro nach Brüssel verlegen .Herr Klingbeil ist u.a. unser Finanzminister ,aber dort so inkompetent wie als SPD-Chef .
Ich habe das mal für eine Waschmaschine ausgerechnet:
Je nach dem, ob z.B. recyceltes Aluminium eingesetzt wird oder „neues“, bewegen sich die Zusatzkosten zwischen 3 und 7 € netto. Das dürfte also Waschmaschinen aus dem Ausland um bis zu 15 € im Verkauf verteuern.
Bei einem Gerät für 200,– € wären das 7,5% Aufpreis, bei einem für 500,– € 3%.
Der Wahnsinn ist unbeschreiblich.
Verantwortlich ist die Anführerin der EU Sekte – ein Produkt der alten MERKEL.
Nur noch die AFD, damit die Unverschämtheiten gegen uns Bürger gestoppt werden.
Das stimmt so nicht.
Eine Waschmaschine enthält bis zu 35 kg Beton (nicht Zement), um sie zu beschweren, damit sie beim Schleudern nicht durch die Gegend hüpft.
Der Beton enthält wiederum ca. 15% Zement, was 5,25 kg Zement entspricht bzw. 10,5 % (nicht 5%) des Gesamtgewichts einer Waschmaschine ausmacht, die 50 kg wiegt. Der Anteil an Stahl beträgt nur 35% (nicht 60%) und Alu tatsächlich 5%.
Irgentwo muss das Geld, was man in die ganze Welt verteilt, herkommen, vieleicht wird es nextes Jahr bei der UN wieder werden.
Dieser ganze Klimaklimbim führt uns in den Abgrund, wenn die anderen nicht mitmachen.
Ja warum sollten sie denn?
Auch wenn die anderen mitmachen, führt er in den Abgrund.
Psychatrisch und wirtschaftlich.
EU = Europas Untergang. Dort sitzen nur wohlstandsverwahrloster Verbr…… die der Meinung sind, alle Bürger in der EU kassieren ebensolche Gehälter wie sie und deswegen können die das alles locker bezahlen. Wo da immer noch die Begeisterung für diese Brüsseler Bande herkommt im Land ist mir ein Rätsel.