Jens Spahn und das Geschäft mit gekauften Kindern – TE-Wecker am 19. Juli 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Jens Spahns öffentlich inszeniertes Babyglück hat eine grundsätzliche Debatte über Leihmutterschaft ausgelöst. Hinter der emotionalen Geschichte steht eine international organisierte Fortpflanzungsindustrie, in der Agenturen, Kliniken, Anwälte und Versicherer an sechsstelligen Summen verdienen. Die austragenden Frauen erhalten nur einen Teil des Geldes, tragen aber das gesamte körperliche Risiko. Olivia Maurel, selbst von einer Leihmutter geboren, berichtet über das Trauma der Trennung und warnt: „Es gibt kein Recht darauf, Kinder zu haben. Kinder haben Rechte.“

Das berührende Buch von Olivia Maurel „Wo bist Du, Mama?“ erhalten Sie hier:

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Kommentare ( 32 )

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32 Comments
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Klaus Uhltzscht
1 Monat her

Jens Spahn?
Wollte der nicht letzte Woche Herrn Höcke das passive Wahlrecht entziehen?
War der nicht unter Merkel Coronaminister?
Ist der nicht Funktionär in der verfassungsfeindlichen (Eurorettung, Umvolkung), unchristlichen und undemokratischen CDU?
Der mit dem selbsterklärten Lebensziel (neben dem Geld), Bundeskanzelnder zu werden, koste es, was es wolle?
Will der sich jetzt vor dem nahen Zusammenbruch einen Persilschein ausstellen lassen mit seiner Baby-Nummer?

Retlapsneklow
1 Monat her

Eine andere Sicht auf die Dinge. Ich weiß selber nicht richtig, warum ich Spahn nie sympathisch fand. Aber man kann die Sache trotzdem einmal aus seiner Sicht ansehen. Zählen wir zusammen: ● Spahn ist nicht auf den Kopf gefallen. Er konnte sich vor der Entscheidung zum Kinde denken, was aus der Fraktion auf ihn zukommen konnte (aber nicht musste). ● Er war nie mit dem Gesetz wirklich einverstanden. Er beugte sich präventiv der Partei unter ansonsten vorhersehbarem Druck. ● Er ging für das, was er als sein privates Glück versteht, das Risiko ein, seinen politischen Spitzenplatz zu verlieren, ggf. die… Mehr

Last edited 1 Monat her by Retlapsneklow
Mikmi
1 Monat her
Antworten an  Retlapsneklow

Alle Achtung, wenn er Rückgrat gehabt hätte, wäre er schon bei der Maskenaffäre zurückgetreten. Volksvertreter vertreten nicht ihre persönlichen Interessen, sie machen das, wofür sie gewählt wurden, alles andere ist Verhöhnung und sich Stimmen zu kaufen, ist keine Mehrheit, das hat mit unsere Demokratie nichts mehr zu tun.

Retlapsneklow
1 Monat her
Antworten an  Mikmi

Die „Maskenaffaire“ ist selber ein meinungsgesteuert aufgeplustertes Thema von Leuten, denen die Maske aus politischen Gründen unangenehmn war.

Corona war damals ein neuartige Krankheit, bei der Prävention vor Vernachlässigung kommen musste, und kritische Stimmen selber noch keine nennenswerte Kompetenz haben konnten.

Chris Groll
1 Monat her

Kinder als Ware ist ein Verbrechen.
Aber es zeigt die moralische Verkommenheit der heutigen Gesellschaft.
„Diese zwielichtige milliardenschwere Gesellschaft“ ist die Gleiche, die sich so vehement für Abtreibung einsetzt.
„Wenn es Gott nicht mehr gibt, ist alles erlaubt“, meinte schon Dostojevski
Der Mensch ist des Menschen Wolf.“
Thomas Hobbes

Mikmi
1 Monat her

Ein Pony wird von einem Wolf totgebissen, ein Politiker wird von einem Verwirrten erschossen, nach dem er gesagt hatte, wem es nicht passt, der könne ja auswandern, da werden im Ausland Kinder bestellt, hier ist es klar verboten, da wird der Sohn von einem Afghanen erstochen und die Mutter(CDU) will plötzlich, das sich was ändert.
Trift es einen Politiker persönlich, oder seiner Familie, dann beginnt man zu handeln, wo für werden die noch bezahlt, um uns zu schützen?

Judith Panther
1 Monat her

Auch interessant:
https://reitschuster.de/post/spahn-stolpert-aber-nicht-ueber-die-leihmutter/

Pesta Lozzi
1 Monat her

Seit ich – ich glaube sogar im ZDF – eine Dokumentation über eine „Leihmutter“ in der Ukraine gesehen habe, die nach mehreren Geburten körperlich und seelisch ruiniert war, kann ich das selbstgefällige Geschwätz der Kinderkäufer und ihre vorgeschobenen Argumente à la „win-win-Situation“ nicht mehr hören. Diese Art von Handel ist und bleibt ein widerwärtiger Verstoß gegen die Integrität von Frauen und Kindern.

roffmann
1 Monat her

Die Austragfrau als lebende Petryschale , über deren Bruch auch keine Statistik geführt wird . Geringwertiger Materialschaden , nehmen wir halt eine Neue !

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  roffmann

Nu – im richtigen Leben gibt es dafür Zweit- oder Drittfrau.

C
1 Monat her

„Es gibt kein Recht darauf, Kinder zu haben. Kinder haben Rechte.“ Danke, Frau Maurel, da gibt es nichts hinzuzufügen.

Chris Groll
1 Monat her

Kinder als Ware ist ein Verbrechen.
Aber es zeigt die moralische Verkommenheit der heutigen Gesellschaft.
„Diese zwielichtige milliardenschwere Gesellschaft“ ist die Gleiche, die sich so vehement für Abtreibung einsetzt.
„Wenn es Gott nicht mehr gibt, ist alles erlaubt“, meinte schon Dostojevski

Der Mensch ist des Menschen Wolf.“
Thomas Hobbes

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Chris Groll

In der einkehrenden Ideologie ist Kinderkauf seit 1448 Jahren rechtens.
Wenn auch nicht die Frau nur als Gebärmutter genutzt wird – sondern vielfach als Haussklavin unter Hussen zu leiden hat.

Der Michel
1 Monat her

Für mich ist der entscheidende Punkt nicht der, dass Spahn eine „Leihmutter“ genutzt hat; auch nicht, dass er einer Fraktion vorstand, die dies ablehnte. Sondern, dass Spahn *persönlich* für das Bestehen des Verbots der Leihmutterschaft eintrat – und genau das dann für sich selbst in Anspruch nahm. Übrigens plädierte er meines Wissens für dieses Verbot noch, als er selbst schon (Leih-?)Vaterfreuden entgegensah. Mehr Doppelmoral, mehr Heuchelei geht nun wirklich nicht. Orwell würde wohl sagen, manche Schweine sind eben gleicher. Dass er dann noch meinte, mit einer „Homestory“ Applaus zu bekommen zeugt von einer Instinktlosigkeit sondergleichen. Nebenbei: Es gibt unzählige arme… Mehr

Ulrich
1 Monat her
Antworten an  Der Michel

Erinnert sich noch jemand an die Bonusmeilen-Affäre eines grünes Bundestagsabgeordneten? In der Privatwirtschaft kann so etwas mit einer fristlosen Kündigung enden. Nicht so in der Politik. Da wird man Ministerpräsident in BW.

PaulKehl
1 Monat her
Antworten an  Der Michel

Natürlich suchen schon geborene Würmchen Adoptiveltern. Aber Spahn wollte kein „gebrauchtes“ zum Nulltarif. Ein neues Baby mußte es schon sein. Und wer will schon nachts um 1.00 h eine zugekokste Mutter am Portal der 4 Mio. Villa, die ihr Baby zurückverlangt?

Klaus Uhltzscht
1 Monat her
Antworten an  Der Michel

Spahn muß aktiver Politiker bleiben. Sonst verliert er seine Immunität gegen Strafverfolgung.