Was wird bloß aus den Öffentlich-Rechtlichen? – TE Wecker am 13. August 2022

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Was sollen wir mit den Öffentlich-Rechtlichen bloß machen? – Darüber spricht Holger Douglas mit Mario Thurnes.

Viel Geld ist im Spiel: rund 8,5 Milliarden Euro, beigetragen von uns allen. Ein System, das unkontrollierte Prunksucht forciert, wie man gerade an der zurückgetretenen RBB-Intendantin und ARD-Chefin Patricia Schlesinger sieht.

Prunksucht und Verschwendung sind das eine, jede der ARD-Anstalten beeilt sich gerade, Millionen Euro teuren Erweiterungsbauten ihr Dasein zu zementieren. Das andere: Unten beklagen sich die Mitarbeiter, dass sie nur schwer ihre Telefonrechnungen oder Fahrtkosten erstattet bekommen.

In den Sendern herrscht eine Drei-Klassen-Gesellschaft, stellt der TV-Experte von Tichys Einblick, Mario Thurnes, fest. Sender bekommen immer mehr Gelder, während auf der anderen Seite die Zuschauer schwinden und noch kaum jemand das Programm sehen will. Außer Mario Thurnes …

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Kommentare ( 11 )

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Wolfgang M.
1 Monat her

Wenn dem eine irgendwie geartete Leistung gegenüber stünde, könnte man ja dieses bonfortionöse Repräsentationsgehabe noch halbwegs nachvollziehen. Aber es ist ein nahezu groteskes Missverhältnis zwischen Preis und Leistung sichtbar. Wirft man z.B. einen Blick auf das Programm des rbb – und das Programm sollte das einzige Bewertungskriterium für einen Sender sein – so lässt es einen Hund jammern: Uralte Kitsch-Serien und Liebes-Schnulzen auf dem Niveau von Groschenromanen dominieren wenigstens zu zwei Dritteln das Programm. Vielleicht habe ich einen etwas altmodischen Kulturbegriff, aber die Programme vor 20 – 30 Jahren standen in einem deutlichen Kontrast zu denen, die man heute vorgesetzt… Mehr

Richard28
1 Monat her

Alles steht oder fällt mit dem Geld!
Die Rundfunkgebühren müssen weg !
Dann können die Sender von ARD und das ZDF machen, was sie wollen.
Die Rundfunksteuer von jedem Haushalt gleich hoch einzuziehen,
ist absolut unsozial !

Vladimir
1 Monat her

Ganz einfach, hier bei der Petition mitmachen, aktuell sind schon 46000 dabei: Petition für Demokratie – GEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen! (petitionfuerdemokratie.de)

Peter Silie
1 Monat her

Die Ausgeglichenheit von Mario Thurnes in allen Ehren, aber 8,5 Milliarden Euro für ein System, daß kaum einen detektierbaren positiven Einfluss auf unser Land hat. Durch erhebliche Schlagseite hin in Richtung Champagner-Sozialismus sogar im Gegenteil. Der ÖRR leistet erkennbar einen großen Anteil am Niedergang unseres Landes.
Sorry, aber da kann ich nur derb-proletisch sagen: weg mit dem Schweinesystem.

Biskaborn
1 Monat her

Interessantes Gespräch! Allerdings glaube ich nicht, das der ÖRR jemals, auch nicht in 30 Jahren, reformierbar ist. Daher gehört er abgeschafft und privatisiert. Wer ihn sehen möchte, steht jedem frei, bezahlt dafür. Ganz einfach. Ob ich die 18 € dafür ausgebe oder für einen anderen Bezahlsender sollte jedem selbst überlassen bleiben!

D.Kluth
1 Monat her

Einer breiten Masse müssten nur einmal alternative Sender bekannt gemacht werden. Zur Anne Will Sendezeit läuft z B. auf BILD TV „De richtigen Fragen“ Das ist zig-mal besser als „Anne Will“ die bei kritischen Fragen lieber kneift, so dass die Sendung besser „Anne Will nicht“ hieße.

alter weisser Mann
1 Monat her

Aus dem ÖRR wird trotz des aktuellen Gegackers nichts, zumindest nichts Besseres. Das ist der Sache und mittlerweile der heutigen und künftige Akteueren inhärent, dass aus dem Staatsfunk nichts mehr wird als einseitiger Propagandafunk.
Zu Erinnerung „Umfrage unter Volontären des Ersten ergab: Satte 92 Prozent wählen grün-rot-rot“

Iso
1 Monat her

Das Fernsehen lebt von Wiederholungen. Es ist doch egal, wer den Talk moderiert und wer eingeladen wird. Das dumme Gequatsche ändert nichts und bleibt Zeitverschwendung. Ebenso verpassen sie auch nichts, wenn sie einen Tatort oder beliebig andere Sendungen nicht sehen. Diese vielen Belanglosigkeiten an Koch- und Ratesendungen, schnulzige Serien oder Dokus, sind in der Regel noch von Propaganda unterfüttert. Wenn sie dann noch das Gendern anfangen, sind die Gebühren rausgeschmissenes Geld. Wie Sie schon festgestellt haben, die Rundfunkräte sind unterwandert, Filz- und Vetternwirtschaft für Partei- und sonstige Funktionäre. Eigentlich kann das weg.

Soeren Haeberle
1 Monat her

Und diese Kostenstellen?:
Was ist mit den ganzen „Medien-GmbHs“ von Will, Maischberger, Illner, Plasberg, ….?
Systemrelevant zur Durchsetzung diverser Agenden?
Hat Hirschhausen auch schon einen festen Sendeplatz und eine Media-GmbH?
Was ist mit den „Promi-Nachsorge“-Sendungen wie „Wetten das“ auf Mallorca, oder die Traumschiff-Reisen der B- und C-Prominenten auf Gebührenzahlers‘ Kosten um die Welt?
Jeder Cent für diesen politisch-korrekten Selbstbedienungsladen ist einer zu viel!

Hannibal Murkle
1 Monat her

„ Unten beklagen sich die Mitarbeiter, dass sie nur schwer ihre Telefonrechnungen oder Fahrtkosten erstattet bekommen.“

So traurig. Im Ostblock wurde eine Klasse meiner Schule mit Politprop-Ansprache beehrt – ein Volkspolizist jammerte, keine Waschmaschine zu haben. Der Ökosozialismus-Endsieg motiviert nicht genug?