Wann wird endlich gelockert? Die Politik in der Falle ihrer willkürlichen Richtwerte

Die Politik hat sich an die Zahl 50 von 100.000 gebunden. Doch ist das wirklich sinnvoll? Es müsste jetzt eine Öffnungsdebatte beginnen, doch man hat sich selbst gefesselt. Wie ist der Stand beim Impfen? Alles Wichtige im Überblick.

imago images / Bildgehege

Die gemeldeten Corona-Infektionen gingen in der letzten Woche leicht zurück. Die Zahl der insgesamt durchgeführten Tests ist aber zuletzt ebenfalls stark zurückgegangen – das führt automatisch auch zu weniger Positiv-Getesteten, die als Neuinfektionen registriert werden. Wir erfassen also zur Zeit weniger Infektionen, ob es aber tatsächlich weniger gibt, ist die Frage. Die Zahl der Neuinfektionen stagniert seit der 45. Kalenderwoche im großen und ganzen.

Die Zahl der Toten erreicht diese Woche einen neuen Höchststand, wohl auch bedingt durch Nachmeldungen über die Feiertage. Zurückzuführen ist die Zahl weiterhin auf die ungebrochen hohe Zahl der Infektionen in den Altersheimen.

Auf den Intensivstationen – hier liegen die verlässlichsten Zahlen vor – ist die Zahl der Corona-Patieten rückläufig. Das ist insofern bemerkenswert, als dass diese Zahl keinen großen Schwankungen unterliegt und bis dato seit beginn der 2. Welle konstant gestiegen war. Unser Gesundheitssystem ist in den vergangenen Monaten mit konstant hohen Infektionszahlen zurecht gekommen. Es gab viele Probleme, die durch die grundsätzlich schlechte Verfassung unseres Gesundheitssystems ausgelöst wurden, aber eine Triage konnte immer vermieden werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich daran jetzt etwas ändern sollte – im Gegenteil, die Lage verbessert sich. 

Die Frage ist: Wo – jetzt fast vier Wochen nach der Einführung des harten Lockdowns – zeigt sich seine Wirkung? Auch im internationalen Vergleich: Schweden liegt bei den Toten unterhalb des europäischen Durchschnitts, die Todeszahlen im einstigen Musterstaat Israel steigen und man befindet sich bereits in der dritten Welle. Auch in Japan und Südkorea, die bisher durch harte Maßnahmen die Zahlen am Boden hielten, erreichen die Todeszahlen jetzt neue Höchststände.

Sicherlich können konsequente Isolationsmaßnahmen die Infektionen im Gesamten drücken (auch wenn sich das bis dato in Deutschland kaum abzeichnet). Aber im Geschäft und Restaurant steckt sich tendenziell nicht die Hochrisikogruppe über 80 an, die Menschen sterben in den Altersheimen. Hier hat der Lockdown also ohnehin eine sehr beschränkte Wirkung. Eine Evidenz, dass die Schließung des Einzelhandels oder der Gastronomie irgendetwas Substanzielles bewirken würde, gibt es nicht. 

Erinnern wir uns an den Start des Lockdowns: Die Argumentation war nie, dass man durch den Lockdown Tote verhindern kann, das wurde auch klipp und klar so gesagt. Es ging immer nur darum, die Fälle zu verschleppen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Sie erinnern sich an die Kurve im Fernsehen, die einmal das Limit unseres Gesundheitssystems überschreitet und dann gestaucht wird (die Summe aber gleich bleibt) und dann unter der Belastungsgrenze liegt. Das war die einzige wirklich plausible Argumentation hinter dem Lockdown, an die sollten wir uns erinnern. Tägliche Schreckensmeldungen der Totenzahlen sagen uns da erst mal gar nichts, ohnehin sind insgesamt nicht mal 40% der Corona-Patienten auf den Intensivstationen gestorben, in den letzten Tagen sogar weniger als 25%.

Die Frage über das Für und Wider eines Lockdowns hängt also vor allem an der Frage: Droht uns eine Triage?

Seit Wochen ist die Zahl der insgesamt belegten Intensivbetten konstant, wir haben konstant viele freie Betten und eine erhebliche Notfallreserve. Wir haben durchschnittlich deutlich weniger belegte Betten als in den Vorjahren. Und jetzt ist die Zahl der Corona-bedingten Belegungen ebenfalls rückläufig. Dieser Punkt allein müsste das Ende des Lockdowns bedeuten oder zumindest eine Diskussion über eine Öffnungsstrategie beginnen.

Aber hier zeigt sich ein Grundproblem: Die Richtwerte. Während man gegenüber den Bürgern immer mit der Überlastung des Gesundheitssystems und der Triage argumentiert, machte man den Lockdown an der berühmten Zahl 50 fest. 50 auf 100.000 – allerdings nicht belegte Intensivbetten sondern „Infektionen“. 

Zu den „Infektionen“ wissen wir aber überhaupt wenig, selbst konservative Schätzungen gehen davon aus, dass wir eine Dunkelziffer von mindestens 100% haben. Auf Grundlage der von der WHO angegebenen Letalität lässt sich eine Dunkelziffer von über 800% vermuten. Eine Analyse von Edge Health modelliert eine Dunkelziffer von über 400% in Großbritannien. Wir ermitteln also maximal jede zweite Corona-Infektion und wieviele wir finden, hängt vor allem davon ab, wieviel wir testen – und das schwankt enorm. 

Während die Zahl der Infektionen also sehr ungenau ist, sind die Zahlen, die das DIVI-Intensivregister uns über die Lage in den Krankhenhäusern gibt, sehr präzise, aktuell und flächendeckend.
Statt unsere Politik an der deutlich valideren Zahl der belegten Intensivbetten zu orientieren, hat man sich die unsicherste und ungenaueste Zahl ausgesucht: Die Inzidenz der wöchentlichen Infektionen auf 100.000 Einwohner. Und da ist der Wert 50 wiederum völlig willkürlich festgelegt. 

Im Interview mit der Welt sagte Klaus Stöhr, der ehemalige Leiter des globalen Influenza-Überwachungsprogramms und der Pandemievorbereitung der WHO und Entdecker des SARS-CoV1-Virus, dass dieser Wert ohnehin nicht zu erreichen sei. „Selbst bei einem harten Lockdown sind Inzidenzen unter 100 nur schwer vorstellbar.“ Er führt das auf die saisonalen Verläufe solcher Atemwegserkrankungen zurück. Bei den Grippewellen hatte man teilweise 8.000 Infizierte am Tag, obwohl bereits ein Großteil der Bevölkerung immun ist. 

Und so steckt die Politik in ihrer eigenen Falle – die von ihr gesetzten Kriterien erlauben kein konsequentes Verhalten mehr. Denn man muss den Lockdown auch in der Praxis an dem orientieren, womit man ihn in der Theorie begründet: An der Lage des Gesundheitssystems.

Wenn wir nicht im Lockdown bleiben wollen, bis der Sommer oder der Impfstoff kommt (und dann im Herbst gleich nochmal loslegen wollen), muss die Politik ihre völlig willkürlichen Festlegungen auf Grenzwerte ändern. 

Der Stand bei der Impfung

Nach wie vor geht das Impfen in Deutschland nur schleppend voran. Die extreme Anforderung, den BionTech-Impfstoff auf -70 Grad zu kühlen, stellt Deutschland vor große Probleme. Es wurden jetzt schon mehrere Fälle bekannt, bei denen Impfstoff im Wert von zehntausenden Euro aus diesem Grund vernichtet werden musste. Wie hoch hier die Zahl der Fälle ist, bei denen Unterbrechungen der Kühlkette gar nicht bemerkt werden und dadurch nicht wirksame Impfdosen verabreicht werden, ist offen – auch möglich ist, dass Unterbrechungen der Kühlkette aus Furcht vor Konsequenzen von den regional Verantwortlichen bewusst unterschlagen werden. 

Auch die mangelnde Bereitschaft des Pflegepersonals, sich impfen zu lassen, stellt die Politik vor Herausforderungen – denn genau auf diese Gruppe hat man gesetzt, um die Hochrisikogruppen indirekt schützen zu können. Erste Daten, die Träger von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern herausgeben, zeigen, dass sich teilweise nicht mal die Hälfte des Personals impfen lassen möchte. Doris Schneider, Geschäftsführerin von 27 Heimen im Bistum München der Caritas, schätzt laut FAZ, dass nur etwa ein Drittel der Beschäftigten sich unbedingt impfen lassen wolle und ein weiteres Drittel erstmal abwarte – der Rest will sich gar nicht impfen lassen. 

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel, sagte: „Da muss man sich die Frage stellen, ob in der Ausbildung nicht etwas falsch gelaufen ist“, und brachte indirekt eine Impfpflicht für das Pflegepersonal ins Gespräch. Umgekehrt kann man sich natürlich auch die Frage stellen, ob die medizinische Ausbildung des Diplom-Betriebswirts Erwin Rüddel ausreichend ist, um einen Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag zu leiten. Die große Liebe zu den Pflegehelden, für die der ganze Lockdown ja angeblich gemacht wurde, ist also auch sehr schnell vorbei, wenn die nicht auf Regierungslinie spuren.  

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei der Impfung weiterhin im Hintertreffen, Israel will bis März die gesamte Bevölkerung, soweit sie es möchte, geimpft haben. 

Ab kommender Woche soll der nun zugelassene zweite Impfstoff von Moderna eingesetzt werden. In Deutschland wird der erstmal keine große Rolle spielen, im ersten Quartal 2021 kommen erst zwei Millionen Dosen nach Deutschland. Bis Ende Januar wird die Zulassung des dritten Impfstoffs (von Astra Zeneca) erwartet, die deutlich relevanter wird. 400 Millionen Dosen des deutlich preiswerteren Impfstoffs wurden von der EU bestellt, das Kühlproblem fällt hier weg, der Astra Zeneca-Impfstoff kann bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden. (Auch BionTech möchte seine Dosen ab Ende Januar mit größerer Temperaturtoleranz ausliefern). 

In Deutschland kann man mit einer durch den Impfstoff hergestellten Herdenimmunität aller frühestens im Herbst rechnen, sofern weitere Pannen vermieden werden. Zu diesem Zeitpunkt wird die Pandemie dann seit 1 3/4 Jahren laufen. Bei einem sehr schnellen Durchbruch bei der Impfstoff-Erforschung kann der uns auf diese Weise also nach über 20 Monaten aus dem Lockdown holen. Und nächstes Jahr? Bei der nächsten Grippewelle? Will man das da einfach wiederholen? 

Das Warten auf den Impfstoff ist als Strategie fatal: wir müssten dann in Zukunft immer wieder – bei jeder Grippeepidemie  – in den Lockdown gehen. Das RKI schätzt die Toten der Grippesaison 2017/2018 immerhin auf allein 25.000 – und auch das ist nichts Einmaliges, in der Saison 2016/2017 schätzt man 22.900 und in der Saison 2014/2015 21.300 Grippetote, im Vergleich zu maximal 29.000 tatsächlichen Corona-Toten 2020.

Es müssen rationale Kriterien her, an denen wir verhältnismäßige Maßnahmen orientieren können. Nur so kann eine langfristige Strategie entstehen, die die ineffektive und vor allen Dingen hochgradig zerstörerische Panik- und Impulspolitik beenden kann. 

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Kommentare ( 158 )

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D. Ilbert
3 Monate her

Das ist eine Verdummung par excellence, die da seitens „nicht nur“ der deutschen Regierung herbei geführt wird. Nicht nur in Deutschland, weltweit sind rd. 80% der angeblichen „Corona-Opfer“ über 80 Jahre alt. Und da nicht nur in Deutschland diese „Risikogruppe“ immer größer wird, wird auch die Anzahl der Todesfälle unter dieser immer weiter ansteigen. Mit oder ohne Corona. Ich behaupte ganz einfach: KEINER der über 80-Jährigen ist AN Corona gestorben. Die starben ALLE an Altersschwäche. So nennt man das, wenn das Immunsystem eines alten Menschen nicht mehr in der Lage ist, die simpelsten Viren- oder Bakterienangriffe abwehren zu können. Wenn… Mehr

A.G.
3 Monate her

wir drehen uns im Kreis…es sind nicht die Fragen „wann wird gelockert“ „wann kommt die Impfung“ “ wann kommt mehr Impfstoff“…diese Fragen sind obsolet, solange wir mit dem Brennglas auf 1 Virus schauen und diesen mittels eines nicht geeigneten Tests ständig in den Vordergrund rücken. Salopp gesagt: Gäbe es den Test nicht, würden wir nichts bemerken und die alte Normalität hätte nicht geendet.

D. Ilbert
3 Monate her
Antworten an  A.G.

M.E. absolut richtig was Sie schreiben. Und, zur Bekräftigung: Von 1991 bis 2019 hat sich lt. destatis die Anzahl der über 85-Jährigen von 1,2 Mio. auf 2,4 Mio. verdoppelt. Der Gesamtverband der Versicherungen teilt unter dem 11.1.2016 mit, daß die Anzahl der über 80-Jährigen Ende 2014 rd. 4,5 Mio. betrug und jährlich um rd. 100.000 ansteigt. Da unser Leben endlich ist, und die „Risikogruppe“ immer größer wird, dank der immer besseren medizinischen Versorgung und der ständig besser werdenden Lebensverhältnisse, muß auch zwangläufig die Anzahl der Todesfälle zunehmen. Hier wird ein Popanz aufgebaut, der jedes Jahr anläßlich jeder x-beliebigen Grippewelle, ebenso… Mehr

Winston S.
3 Monate her

„Wann wird endlich gelockert?“ Die Frage muß der bayerische Alleinherrscher wohl falsch verstanden haben. Oder wie soll man die neuen „Nachschärfungen“, um „die Zügel nochmal anzuziehen“ bzw. im „failed Corona-State Berchtesgaden“ nochmal „die Daumenschrauben anzuziehen“. Eine Schande, daß die unvernünftigen Berchtesgadener den König im preußischen Ausland so schlecht aussehen lassen. Evtl. sollte man da auch, so wie in China, die Haustüren… Sein ihn begleitender Wackeldackel „Hubbsi“ ist knapp über der Teppichkante auch zu klein, um an das Ohr des Königs vom Chiemsee heranzukommen. Wobei er das wohl eh nicht will, weil er Angst davor hat, daß ihm dann sein Herrchen… Mehr

Luckey Money
3 Monate her

John Ioannidis lehrt an einer der besten Universitäten der Welt, an der Stanford University School, als Medicine Professor. Sein Fachgebiet ist Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit sowie biomedizinische Datenwissenschaft und Statistik. Nebenbei ist er Co-Direktor des Innovationszentrums für Meta-Forschung. Laut Berliner Einstein-Stiftung gehört er aktuell zu den zehn meistzitierten Wissenschaftlern der Welt. Jemanden wie Ioannidis kann man nicht einfach als „Corona-Leugner“ abtun. Das heißt, man kann es, und wird es wohl auch. Aber bei einem wie ihm fällt diese Diffamierungs-Taktik in sich zusammen wie ein missglücktes Soufflé. Ioannidis publizierte im Oktober im „Bulletin of the World Health Organization“ eine geprüfte Metastudie.

Last edited 3 Monate her by Luckey Money
Robert Tiel
3 Monate her

Das RKI ist eine der Bundesregierung untergeordnete Bundesbehörde. Das bedeutet, die Regierung kann dem Leiter sagen was sie gerne hören möchte. Gestern bei Plasberg wurde angeblich gefordert, die Inzidenzzahlen zu senken, also zu verschärfen. Einige wollten eine Inzidenz unter 25. Dazu gehörten ua Drosten und drei weitere. Die sind aber meines Wissens verbandelt und der Drosten ist der regierungsberatende Virologe der Charité und GatesUnterstützungsempfänger. Also alles eine …? Das ist besonders bemerkenswert, wenn aufgrund der Falschpositivrate der Tests, eine Inzidenz von unter 25 gar nicht zu erreichen ist: Selbst bei kompletter Gesundheit der Menschen würden 25 pro 100.000 fälschlicherweise positiv… Mehr

Luckey Money
3 Monate her
Antworten an  Robert Tiel

Und es wird noch absurder. Die wesentlichsten Erkenntnisse aus den Studien, die zur Zulassungserteilung führten: 1. Die krankheitsvorbeugende Wirksamkeit von ComirnatyR wurde in einer multinational zusammengesetzten Population mit nach aktuellem Kenntnisstand hoher Prävalenz der Covid-19 Erkrankung (880/100 000) untersucht. Nach der zweiten Dosis betrug die Impfwirksamkeit 95 %; die beobachtete Anzahl bestätigter Covid-19 Fälle (8 von 18 198) trotz ComirnatyR –Impfung entspricht 44/100 000 und liegt damit nur geringfügig unterhalb des in Deutschland gültigen Limits von 50/100 000 für die Auslösung zusätzlicher Schutzmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung von Covid-19, aber oberhalb der bereits seit Monaten in der Diskussion befindlichen Schwelle von… Mehr

Luckey Money
3 Monate her

https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/merkel-fordert-corona-lockdown-bis-ostern-1242031301.html

Lockdown bis Ostern! (gefordert) Und das wird immer noch nicht das Ende sein! Noch nicht mal die Verlängerung richtig ausgesprochen schon der nächste.
Rechtswidrig ohne Ende. Und kein Gericht stoppt diese Irren. Selbst gegen das neue IfSG.
Im Grunde gilt die Regelung im neuen IfSG, das die Maßnahmen alle 4 Wochen auf Ihre Wirksamkeit hin überprüft werden müssen. Erst gestern die Verlängerung in Kraft getreten und schon kommt die neue. Und wie in diesem Artikel festgestellt“ keine Besonderheiten bei der Belegung der Intensivbetten“.

Entenhuegel
3 Monate her

Letzteres sollte man meinen. Aber die Politik scheut nichts so sehr wie Transparenz, die Desinformation ausschließt …

mlw_reloaded
3 Monate her

Die Sache ist nur noch geisteskrank. Wortführend in den reichweitestarken Kommentarspalten sind Menschen, die ernsthaft behaupten, ohne Lockdown würde hier die Pest oder Ebola wüten, daher seien alle Maßnahmen gerechtfertigt und ehr zu lasch. Als ob den Ü80 in den Heimen nützen würde, dass ich nicht um 22 Uhr mit dem Hund raus darf. Ich kann die Pfleger und anderes kritisches Personal verstehen, die sich nicht impfen lassen wollen. Als gesunder Erwachsener hat man Corona nicht zu fürchten, und die Impfung schützt eben NICHT davor dass man das Virus weiter verbreitet. Die Auswirkungen der Impfung sind naturgemäß viel unvorhersagbarer. Wer… Mehr

Luckey Money
3 Monate her

Ich bitte sie inständigst mit dieser Fehlinformation“ die infizierten Zahlen“ gehen hoch aufzuhören. Es müsste nun doch der letzten mit ein wenig Verstand verstanden haben das der PCR-Test KEIN geeignetes Mittel ist, um Infektionen festzustellen, BITTE hören sie mit dieser Unwahrheit/Framing auf! Selbst die Richter in Deutschland sprechen nicht mehr von Infektionen, Portugal hat entschieden, Drosten selbst hat das mehr als einmal bestätigt. https://www.salto.bz/de/article/19112020/pcr-test-nicht-zuverlaessig Aber danke für Ihre aufschlussreichen Diagramme. Die Zeigen ein sehr klares Bild. Danke! Und nach heutigen Erkenntnissen ist keiner der Impfstoffe für eine Herdenimmunität geeignet. Sehen Sie sich die Impfkatastrophen an. In Bayern sind nach der… Mehr

Last edited 3 Monate her by Luckey Money
mlw_reloaded
3 Monate her
Antworten an  Luckey Money

Dass die PCR Tests wertlos seien liest man immer öfter. Meist von (ich nenne sie einmal) Leugner-Kreisen die man ebensowenig ungefragt für bare Münze nehmen sollte wie staatliche Presseorgane. Hier würde ich mir von TE einmal eine ordentliche Recherche wünschen, als Laie hat man doch keine Chance.

Luckey Money
3 Monate her
Antworten an  mlw_reloaded

Ich kann Ihre Zweifel verstehen, aber dies ist relativ klar mit dem PCR-Test. Es wird nur leider von allen Tote geschwiegen. Mir persönlich ist es bereits seit Monaten bekannt. Wie oben aufgezeigt haben Gerichte bereits dagegen entschieden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung läuft. Bemerkenswert ist, dass das die „Begutachtung“ des eingereichten Papiers von Drosten und Corman nur 30 Stunden benötigt hat, wird nun für die Überprüfung schon mehr als 2 Monate benötigt. Siehe link unten. In einem Addendum zum Rückzugsantrag zeigen sie, dass auch unabhängige Forschungsgruppen (einige davon sogar mit Corman und/oder Drosten als Autor) wichtige Bedenken gegenüber dem ursprünglichen Manuskript und… Mehr

Last edited 3 Monate her by Luckey Money
Till2
3 Monate her
Antworten an  Luckey Money

„“Es müsste nun doch der letzten mit ein wenig Verstand verstanden haben das der PCR-Test KEIN geeignetes Mittel ist, um Infektionen festzustellen“ Eine Infektion bedeutet, dass der Virus in eine Zelle eingedrungen ist, in dieser repliziert (vervielfältigt) wird, bis die Zelle platzt und so Millionen neuer Viren freisetzt. Diese befallen nun die umliegenden Zellen. Ab einer bestimmten Menge an befallenen Zellen wird das Immunsystem aktiv. Ebenso ab einer bestimmten Anzahl an Viren im Rachen detektiert die PCR die dort vorhandenen RNA-Fragmente des Virus. (Anders der Antigenschnelltest: er detektiert die Proteinbestandteile der Viren, also keine RNA) Eine positive PCR zeigt daher… Mehr

elly
3 Monate her

Nachdem ich gestern im TV hören musste, dass ausgerechnet Thüringen die 15km Bewegungseinschränkung lediglich als unverbindliche Empfehlung ausgab, wurde mir klar, dass Ramelow seine MP Kollegen mächtig vergackeiert und mit ihnen die Bevölkerungen der jeweiligen Bundesländer. Er war doch der Erste, der die Forderung aufstellte, die Bevölkerung in ihren Häusern einzusperren, Ramelow fordert gar einen totalen shutdown der Wirtschaft. Was für eine Schmierenkomödiant, was für eine Schmierenkomödie der Ministerpräsidenten. Und da ist es egal, ob es sich nun södert oder Manuela Schwesig Reiseverbote fordert oder oder oder …